Aus den Angeln hebender Reinfall bei Backup ins Internet
Sep 08, 2026 Last reply: 1 week ago 224 Replies
H
Helmut Schellong
Ich habe vor Jahren nur eine Suite kompiliert. Zu der Zeit wurde gesagt, daß - nach langer Zeit - eine neue Suite geplant ist.
The NIST Statistical Test Suite (NIST SP 800-22) is a package of 15 statistical tests designed to evaluate the randomness of random and pseudorandom number generators used in cryptographic applications.
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Die Komprimierung xz hatte den Test auch bestanden.
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Hi, Internet informiert werden will (Webseite oder Mail absetzen). Ausserdem ...
H
Helmut Schellong
Mein Kollege sagte mal bekräftigend, daß er das Arbeitsklima in der Firma mag. Aus meiner Sicht war das besonders gelassen-freundlich. Vielleicht hatte ich auch deshalb einen Vertrauensvorschuß.
Die Firma war jedenfalls nicht durch mich gefährdet! Ich bin absolut vertrauenswürdig. Selbst in harten Fällen würde ich als Arbeitnehmer z.B. keine Wut-Sabotage betreiben. Das wäre halt eine Straftat! So etwas mache ich nicht.
A
Alexander Schreiber
Erstmal: _Welche_ Testsuite vom NIST, die haben mehrere? Ich nehme an, das Du die CAVP (Cryptographic Algorithm Validation Program) meinst. Das testet aber nur die korrekt Implementation des Verschlüsselungsalgorithmus selbst - im "Drumherum" gibt es da immer noch genug Fehlermöglichkeiten (angefangen von der key derivation function, der Wahl der Initialisierungs- vektors und mehr). Und ja, über Fehler in dem Bereich sind schon Krypto- systeme gebrochen worden, obwohl der Kern-Algorithmus solide war. Ein absoluter Klassiker ist eine kaputte key derivation function die den Schlüsselraum so weit einschränkt, das er für brute force zugänglich wird.
Zur sicherer Kryptographie gehört eine ganze Menge mehr als nur korrekt implementierte bekannt gute Algorithmen, aber ich lese Dir hier jetzt nicht die Standardliteratur vor.
Man liest sich, Alex.
H
Helmut Schellong
Die Suite, die ich verwendete, prüft die Zufallsqualität der ausgegebenen Bitfolge. Wenn hier keine gute Qualität gegeben ist, ist der ausgebende Algorithmus Schrott.
Der simpelste Test ist die Feststellung von gleichen Anzahlen von 0-Bits und 1-Bits. Beispiel: 100001 Nullen und 100000 Einsen.
[...]
T
Thomas Prufer
Hmja, ich meine doch, so um 2022...
Thomas Prufer
M
Marc Haber
Welche Suite ist es?
Ja, der Umkehrschluß ist aber falsch.
M
Marc Haber
Das ist ein Test für Zufallsgeneratoren. Kein Test für die Güte eines Kryptoalgorithmus.
H
Helmut Schellong
Ich hatte damals in irgendeine Newsgroup etwas zu meinen NIST-Tests gepostet. Aber ich kann mich nicht erinnern, sinngemäß gesagt zu haben: "Durch die bestandenen Tests mit der NIST-Suite habe ich hier folglich sichere Algorithmen vorliegen."
Wollte ich das verifizieren, müßte ich meinen alten PC von vor 2003 in Betrieb nehmen.
"Hmja, ich meine doch, so um 2022..."
Diffuser geht's kaum.
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paper discusses some aspects of selecting and testing random and pseudorandom number generators. The outputs of such generators may be used in many cryptographic applications, such as the generation of key material. Generators suitable for use in cryptographic applications may need to meet stronger requirements than for other applications. In particular, their outputs must be unpredictable in the absence of knowledge of the inputs. Some criteria for characterizing and selecting appropriate generators are discussed in this document. The subject of statistical testing and its relation to cryptanalysis is also discussed, and some recommended statistical tests are provided. These tests may be useful as a first step in determining whether or not a generator is suitable for a particular cryptographic application. However, no set of statistical tests can absolutely certify a generator as appropriate for usage in a particular application, i.e., statistical testing cannot serve as a substitute for cryptanalysis. The design and cryptanalysis of generators is outside the scope of this paper.
Wie ich bereits berichtete - aktuell erneut. Es bleibt jedoch nicht hängen.
H
Helmut Schellong
Richtig. Das Hauptwerk eines Chiffre-Algorithmus ist seine ausgegebene Bitfolge. Dies ist allerdings nicht das Gesamtwerk.
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paper discusses some aspects of selecting and testing random and pseudorandom number generators. The outputs of such generators may be used in many cryptographic applications, such as the generation of key material. Generators suitable for use in cryptographic applications may need to meet stronger requirements than for other applications. In particular, their outputs must be unpredictable in the absence of knowledge of the inputs. Some criteria for characterizing and selecting appropriate generators are discussed in this document. The subject of statistical testing and its relation to cryptanalysis is also discussed, and some recommended statistical tests are provided. These tests may be useful as a first step in determining whether or not a generator is suitable for a particular cryptographic application. However, no set of statistical tests can absolutely certify a generator as appropriate for usage in a particular application, i.e., statistical testing cannot serve as a substitute for cryptanalysis. The design and cryptanalysis of generators is outside the scope of this paper.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- This paper discusses some aspects of selecting and testing random and pseudorandom number generators. The outputs of such generators may be used in many cryptographic applications, such as the generation of key material. Generators suitable for use in cryptographic applications may need to meet stronger requirements than for other applications. In particular, their outputs must be unpredictable in the absence of knowledge of the inputs. Some criteria for characterizing and selecting appropriate generators are discussed in this document. The subject of statistical testing and its relation to cryptanalysis is also discussed, and some recommended statistical tests are provided. These tests may be useful as a first step in determining whether or not a generator is suitable for a particular cryptographic application. However, no set of statistical tests can absolutely certify a generator as appropriate for usage in a particular application, i.e., statistical testing cannot serve as a substitute for cryptanalysis. The design and cryptanalysis of generators is outside the scope of this paper.
Und offensichtlich nicht verstanden hast. Lass mich die ersten zwei Sätze mal übersetzen.
| Dieses Dokument behandelt einige Aspekte der Auswahl und Prüfung von Zufalls- | und Pseudozufallszahlengeneratoren. Die Ausgaben solcher Generatoren können | in vielen kryptografischen Anwendungen verwendet werden, beispielsweise | zur Erzeugung von Schlüsselmaterial.
Das ist also kein Test für die kryptografische Anwendung. Da die Ausgabe eines Verschlüsselungsalgorithmus reinzukippen ist schon Unverstand. Aus dem Ergebnis dann auf die Sicherheit des Verschlüsselungsalgorithmus zurückzuschließen zu wollen hinterlässt mich sprachlos.
H
Helmut Schellong
Wieder eine solche unhaltbare Behauptung! Ich besitze die PDF-Datei bereits viele Jahre, _damals_ gelesen und voll _verstanden_.
13.09.2026, 23:28 Die Suite, die ich verwendete, prüft die Zufallsqualität der ausgegebenen Bitfolge. Wenn hier keine gute Qualität gegeben ist, ist der ausgebende Algorithmus Schrott.
13.09.2026, 21:26 Ich habe nicht behauptet, daß die von mir implementierten kryptographischen Algorithmen sicher sind, weil sie die Tests der Suite bestanden haben. Es ist aber eine Grundvoraussetzung, daß ein Algorithmus diese Tests besteht, damit er als kryptographischer Algorithmus ernsthaft eingesetzt werden kann.
Ich persönlich halte diese Algorithmen für sicher, weil sie die Tests bestanden haben und weil ich Dokumentationen von Krypto-Entwicklerteams gelesen habe. Von anderen entwickelte Algorithmen wurden auch von Mitgliedern anderer Teams gelobt. Solche Lobs sind ein gutes Zeichen. Ich kenne mittlerweile die typische Struktur von kryptographischen Algorithmen. Ich weiß auch, an welchen Stellen man modifizieren darf, und wie, um eine andere Byte-Folge zu erzielen bei gleichem Key, und ohne Verlust von Qualität.
Man muß mir nichts übersetzen! Ich kommunizierte Jahrzehnte lang mit Konzern-Zentralen im Ausland in Englisch.
Das weiß ich seit vielen Jahren!
Die Entwickler der NIST-Suite fordern in der Bedienungsanleitung dazu auf! Außerdem sollen verschlüsselte Daten dem Executable 'assess' der Suite übergeben werden. Die Ausgabe des Algorithmus kann ebenfalls an 'assess' übergeben werden. Diese erhält man dadurch, indem eine Nullen-Datei verschlüsselt wird. Und das ist überhaupt kein Unverstand! Die Suite kann jede beliebige Bitfolge der Welt mit Mindestlänge verarbeiten.
Sprachlosigkeit ist hier berechtigt. Allerdings war ich nicht derjenige, der einen solchen Rückschluß gezogen hat!
A
Alexander Schreiber
Welche?
Das trifft aber genauso gut auf gute PRNGs zu. Aber hey, PRNG oder Verschlüsselung, was ist am Ende schon der Unterschied ...
Ein _bisschen_ mehr Stochastik darfs schon sein.
Man liest sich, Alex.
A
Alexander Schreiber
Siehste, Zufallsgenerator oder Verschlüsselung, Hauptsache am Ende rauscht es schön, ist doch fast dasselbe, oder? Zumindest wirkt das bei unserem "habe ich alles selber geschrieben" Kryptographie-Meister so.
SCNR, Alex.
H
Helmut Schellong
Habe ich schon längst (mehrfach) beantwortet.
A Statistical Test Suite for Random and Pseudorandom Number Generators for Cryptographic Applications
Das ist der Titel der Dokumentation.
Also ...für kryptographische Applikationen. Immerhin.
In den 15 mathematischen Prüfungen ist dieser primitive Anzahltest wohl gar nicht enthalten.
100104 : 99965 wäre bereits Schrott.
H
Helmut Schellong
Ich habe die Algorithmen weit überwiegend nicht selbst geschrieben, sondern nur implementiert. Das habe ich mehrfach bekundet. Auch habe ich mir die Auszeichnung eines Kryptographie-Meisters nicht angemaßt.
Es ist von Euch auch viel Haarspalterei dabei. Beispielsweise ist 'Spritz' kryptographisch mit S-Boxen. Es braucht aber einiges an Drumherum, damit es ein brauchbarer Zufallszahlen-Generator wird. Damit insgesamt kryptographische Ansprüche befriedigt werden.
Ich habe oft über korrumpierte Algorithmen gelesen, z.B. zu RC4. Der Grund war oft, daß Spuren des Schlüssels in der Ausgabe gefunden werden konnten. Ich kenne das alles seit vielen Jahren, und noch (viel) mehr.
R
Ralph Aichinger
It compiles, ship it!
/ralph
M
Marc Haber
Assoziativgesetz. Der Titel ist anders geklammert als Du es annnimmst.
M
Marc Haber
Du hast aber keinen Zufallszahlengenerator implementiert, sondern einen Verschlüsselungsalgorithmus.
A
Alexander Schreiber
Ja, aber für RNGs und PRNGs, nicht für Verschlüsselungsalgorithmen, das steht _direkt_ in dem von Dir zitiertem Block.
Der Unterschied zwischen (P)RNG und Verschlüsselungsalgorithmus ist Dir aber schon klar, oder?
Man liest sich, Alex.
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