Aus den Angeln hebender Reinfall bei Backup ins Internet

Sep 08, 2026 Last reply: 1 week ago 224 Replies

Die Behauptung, ich würde ohne Prüfsummen konzeptionieren, ist falsch. Diese Erkenntnis wird nahegebracht.

*seufz*

Das einzige mir bekannte System, bei dem rsync "zum System gehört" ist Gentoo, weil es vom Paketmanagement benutzt wird. Und auch da ist es ein eigenständiges Paket, auf welches das Paketmanagement halt eine Abhängigkeit hat - also eigentlich auch nicht "zum System" gehörend.

Man liest sich, Alex.

Der Kenner kostet die Bytes der schellongisierten Datei und merkt an: "Kein XOR-Aroma, aber ein leichter Geschmack nach verballhorntem base64, etwas ranzig im Abgang."

Und so schalten sie auch morgen wieder ein wenn es heisst: "Kryptographie für Kindergartenkinder und solche, die es werden wollen, mit dem an- erkannten Experten des Gebiets, Helmut Schellong!"

SCNR, Alex.

Choosen & known plaintext Angriff erfolgreich? Aua. Das ist ja mal ganz gründlich versenkt. Aber mal ehrlich: Hat jemand von den Telekomikern was anderes erwartet?

Man liest sich, Alex.

Was Du von selbigem beschrieben hast widerspricht dem doch deutlich.

Also so langsam wird es hier justiziabel. Die Mitschreibenden in dieser Newsgroup mit dem orangen Kriminellen zu vergleichen ist _deutlich_ jenseits des guten Geschmacks.

Man liest sich, Alex.

Du schuldest mir eine Tischkante.

So wie Du Dich hier bisher dargestellt hast, lief diese Kommunikation via rsync natürlich nicht eingepackt in ein verschlüsselndes VPN, korrekt?

Bei meinen letzten Arbeitgebern (und besonders beim aktuellen) hätte es für "rsync im Klartext quer durchs Internet" im besten Fall ein intensives Gespräch mit dem Chef gegeben. Und ich hätte dem Chef zugestimmt ...

Man liest sich, Alex.

FreeBSD hatte perl als zum System gehörend aufgenommen. Dieser Status wurde nach langer Zeit entfernt. Ich hatte berichtet.

Das ist falsch, insbesondere falsch ist das, was Marc Haber stetig behauptet.

Also so langsam wird es hier justiziabel. Die Mitschreibenden in dieser Newsgroup mit dem orangen Kriminellen zu vergleichen ist _deutlich_ jenseits des guten Geschmacks.

Ich habe ihn nicht mit Trump verglichen, sondern den Hang beider aufgezeigt, nicht selten zu platten Behauptungen zu greifen. . "Nicht dass der Eindruck entsteht, Du hättest irgendwie geartete Ahnung von dem was Du da tust. Du blamierst Dich mehr, mit jedem neuen Artikel, mit jeder neuen Behauptung."

Vorstehend eine Aussage von _vielen_, die sich alle methodisch gleichen und nur Behauptungen darstellen. Wenn Konkretes angemahnt wird, kommt keine Antwort - weil das nicht möglich ist. Justiziabel sind all diese Aussagen auf jeden Fall.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das schon vor 24 Jahren ein "Du hältst es falsch" war.

Grüße Marc

Man kann rsync auch 30 Jahre lang falsch verwenden, jede Wette dass Du das in 5 Jahren erreicht haben wirst.

Das war vor Jahren schon lächerlich.

Das ist korrekt, es war kein Tunnel. Die Firma hatte erst viel später VPN-Tunnel, 10 Stück. Ich konnte keinen bekommen, zumal ich längst kein Admin mehr war. Überwiegend Vertriebler erhielten die Tunnel.

Ich tat damals alles im Wissen der Vorgesetzten. Nicht nur das, ich wurde aufgefordert, das alles zu tun, was ich tat. Ich wurde als Entwicklungsingenieur für die C-Programmierung von Industrieanlagen 2001 eingestellt. Das wurde im Einstellungsgespräch mit dem Firmengründer und Geschäftsführer und dem Entwicklungsleiter besprochen. Letzterer wollte mich als Mitarbeiter haben, wegen meiner Homepage. Die Tätigkeit als halber Admin fiel mir temporär zu, weil ich Scripting beherrschte.

Eigentlich ist doch alles ganz normal, was ich da erzähle. Halt ein Abschnitt im Arbeitsleben eines Entwicklers.

Ja, die von MDT teilweise verbauten Klemmen sind nicht satisfaktionsfähig. Die Feräte sind so gut, aber die Klemmen sind wirklich Mist.

Grüße Marc

Das habe ich nicht zu verantworten, denn ich wurde als Entwicklungsingenieur für die C-Programmierung von Industrieanlagen eingestellt. Erstes Projekt: Kommunikation über die serielle Schnittstelle. So steht es in meinem Arbeitsvertrag, sowie im Arbeitszeugnis.

Nach den ersten Jahren bei dem Arbeitgeber hatte ich kein Homeoffice mehr. Seitdem (2006) verwende ich rsync nur noch privat und lokal.

Deine Wette oben hast Du bereits jetzt verloren.

Du beleidigst das NIST. Ohne solche Beleidigungen machst Du's nicht.

Erzähl doch mal konkret, was so lächerlich daran ist, mit der Test-Suite des NIST zu arbeiten? Diese Suite wurde extra dafür entwickelt, um kryptographische Algorithmen zu prüfen.

Was FreeBSD als "zum System gehörend" sieht und was nicht, ist sowieso seltsam in meiner Wahrnehmung. Warum sollte ich mich als User dafür interessieren, woher ein Binary kommt?

Debian GNU/Linux unterscheidet zwar zwischen dem "base system" und dem Rest, aber im laufenden system kannst Du nicht sehen (und musst es auch gar nicht wissen) was zum "base system" gehört und was nicht; das ist nur während der Installation relevant.

Grüße Marc

Es ist lächerlich, davon auszugehen, dass ein Algorithmus sicher ist wenn er die Testsuite besteht. Kryptografie ist dann doch schon ein wenig komplexer.

Grüße Marc

Sag mir mal genau welche Test-Suite Du meinst. Doch nicht etwa die CAVP/ACVP Suite?

Grüße Marc

Ok, ich hatte vergessen, wie grottenschlecht die IT in den meisten KMU ist, da ich es anders gewöhnt bin: Selbst als ich vor 20 Jahren in einer sich selbst als "mittelständisches Unternehmen" (trotz nicht trivialer Grösse und internationaler Präsenz) sehenden Firma in Deutschland gearbeitet habe, gab es Zugang zum Firmennetz "von draussen" nur über VPN.

Beim Arbeitgeber davor gab es aufgrund der Natur der internen Datenbestände sowie der "Firmenaufgaben" gar keinen Aussenzugang - Zugang zum internen Netz nur physisch innerhalb der Zentrale oder in den Aussenstellen im Land. Und die Aussenstellen hatten alle bewaffnete Mitarbeiter vor Ort.

Und selbst als ich bei einem kleinen Startup vor 24 Jahren gearbeitet habe, gab es Zugang von aussen nur via IPSec[0] Tunnel für unsere mobilen Mitarbeiter (Verkauf & Consulting), ansonsten nur lokal. Da hatten die Gründer allerdings auch einen mathematisch/technischen Hintergrund ;-)

Ok, siehe oben, grausliges Verhalten entschuldigt durch ahnungslose Firmen-IT und Führung.

Naja, kommt halt aufs Umfeld an. Meinereiner ist da seit einschliesslich Universität durch generell technisch kompetente bis äusserst kompetente Umgebungen verwöhnt worden. Und ich kenne die Geschichten vom Kumpel, der IT-Betreuung für Kleinunternehmen gemacht hat - was der da teilweise gefunden hat, war um Zehnägel aufrollen.

Man liest sich, Alex. [0] Ziemlich nervig, das zwischen Linux und Windows (IIRC Windows2000?) zuverlässig zum Laufen zu bekommen.

Die zum System gehörenden Dateien wurden von den vielleicht 1500 FreeBSD-Entwicklern entwickelt. perl hat diesen Status eventuell verloren, weil perl eben nicht von FreeBSD entwickelt wurde. Ich fände das logisch, weil das eine Art von 'Aufräumen' ist.

Diese Suite wurde vom NIST extra dafür entwickelt, um kryptographische Algorithmen zu prüfen. Du aber findest es lächerlich, daß das NIST ihrer Suite diese Aufgabe zuweist.

Ich habe nicht behauptet, daß die von mir implementierten kryptographischen Algorithmen sicher sind, weil sie die Tests der Suite bestanden haben. Es ist aber eine Grundvoraussetzung, daß ein Algorithmus diese Tests besteht, damit er als kryptographischer Algorithmus ernsthaft eingesetzt werden kann.

Ich persönlich halte diese Algorithmen für sicher, weil sie die Tests bestanden haben und weil ich Dokumentationen von Krypto-Entwicklerteams gelesen habe. Von anderen entwickelte Algorithmen wurden auch von Mitgliedern anderer Teams gelobt. Solche Lobs sind ein gutes Zeichen. Ich kenne mittlerweile die typische Struktur von kryptographischen Algorithmen. Ich weiß auch, an welchen Stellen man modifizieren darf, und wie, um eine andere Byte-Folge zu erzielen bei gleichem Key, und ohne Verlust von Qualität.

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