Audio-Cassetten

Nov 12, 2008 105 Replies

Hi,



weiß jemand eine vernünftige Bezugsquelle für brachbare Audiocassetten? Ich nehme gerne Maxell (Metall und CrO2), TDK (SA und SAX) sowie Sony Chromdioxid.



Viele Grüße, Holger


Letztens noch hat ein Kunde bei dem ich arbeite, massenweise Audiokassetten verschenkt, weil die keiner mehr kaufen wollte. Was machst du denn damit im Zeitalter von USB-Stick und SD-Card?

Ansonsten mal bei eBay vorbeischauen. Sind zwar meist bespielte, aber hier gibt es die z.B. mit Versand für ca. 14 Cent pro Kassette und kann man ja wieder überspielen:

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Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Am 12.11.2008, 17:13 Uhr, schrieb Frank Buss :

Er macht studiotaugliche Aufnahmen. Bin grade zu faul, die diesbezüglichen Diskussionen rauszusuchen.

Ansgar

Mails an die angegebene Adresse erreichen mich - oder auch nicht. Nützliche Adresse gibt's bei Bedarf! Mail to the given address may or may not reach me - useful address will be given when required!

Da scheinen mir aber Kassetten nicht besonders geeignet. Für SD-Cards gibt es z.B. den Rasierer hier :-)

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Für den professionellen Bereich gar nicht so teuer. Das unterstützt sogar

16 GB SD-Cards. 24-bit Stereo, unkomprimiert würden dann 15 Stunden drauf passen. Ich denke mal nicht, daß ein (analoger) Kassettenrecorder jemals einen so guten Dynamikumfang und Gleichlauf haben kann, wie wenn man es digital aufzeichnet.
Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Ansgar Strickerschmidt schrieb:

Studiotaugliche Aufnahmen macht man mit DAT. Oder mit Revox, wenn man direkt ins Vinyl schneiden will.

SD und USB sind in Bezug auf Audio eher bäh...

Patrick

Und was spricht technisch dagegen? DAT ist mechanisch umständlicher und unzuverlässiger (Bandsalat, Lesefehler), als SD-Cards. Ein USB-Anschluss ist praktisch, da es mittlerweile auch PC-basierte Systeme in Studios gibt, wo man das dann leichter einspielen kann. Und laut Wikipedia Artikel (

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) wird DAT heutzutage zunehmend durch modernere Systeme abgelöst und manche Hersteller haben schon die Produktion von DAT-Laufwerken eingestellt.

Frank Buss, fb@frank-buss.de http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de

Elektronisch ist heute der Stand der Technik. Wir haben (auf Empfehlung von Sebastian) einen Top of the Line Marantz MP3 Rekorder fuer unsere Kirche bestellt. Kann's kaum abwarten. Das geht sofort von Audio auf SD Speicher und von da auf Wunsch ueber LAN. Komplett fernsteuerbar von irgendwo auf der Welt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

Am Wed, 12 Nov 2008 19:57:45 +0100 schrieb Patrick Schaefer:

Mann, was SEID IHR BELEIDIGT! Ich habe doch nur eine Frage nach einem Artikel gestellt! Ich habe hier doch niemandem den Tod angekündigt!

Es wird ziemlich viel idiotischer Kram erzählt, aber "Studioqualität" ungleich "Audio-Voodoo". Ich habe inzwischen noch ein paar Quellen aufgetan, mal gucken, wie lange die halten. Im Übrigen interessiert mich wirklich nur die Lieferbarkeit der Medien, nicht, was man hier davon hält. Ich weiß ja, daß man Verstärker nicht mehr mit Röhren bauen darf, weil das "bäh" und "alt" ist. Ich weiß ja auch, daß nur noch gut ist, was nach ein paar Jahren auf der CD unlesbar wird und nicht das analoge Band, das locker über 50 Jahre hinweg eine Qualität liefert, die sich anhört wie frisch nach der Aufnahme. Ich weiß ja, daß "digital" heißt: Nur, wenn wir die Artefakte auch hören, das Zischen, pfeifen und quietschen aus dem Störnebel des Rechners, dann ist es gudddd. Und wenn bitteschön die Aufnahme weder Dynamik, noch einen brauchbaren Frequenzgang, noch eine lange Lebensdauer hat und bis zum Abwinken datenreduziert und komprimiert wurde. Schön blechern und wie Mittelwelle muß das klingen, muß daß, denn dann ist sie guddddd, aber sonst ist sie sheise. Ich weiß. Aber keine Debatte mehr.

Dreht euch lieber hochglanzpolierte Cinchbuchsen aus 17-karat-Gold, die ihr mit den hochflexiblen Audiokabeln und der Mondscheinseide und überhaupt ...

Okay, ihr wißt es also nicht. Werde ich einfach mal Studiobedarf und große Fachhändler abklappern. Und sieh da: Ein Kaufhaus ganz hier um die Ecke hat noch SA-Kassetten und alte Ferrobänder, die ich aber nicht kaufen möchte.

Und ein Studiobedarfsfachhändler aus Stuttgart hat noch Compactkassetten von Sony und - geil! - sogar EMTEC- und RMG-Studiobänder. Super!

Holger

Patrick Schaefer schrieb:

Oh, da kennt sich jemand aber aus! Du solltest evtl. Tascam, Roland oder Marantz mal eine Mail schreiben, dass ihre SD/CF Mastering-Recoder alle "bäh" sind, weil SD ist ja sowieso "bäh". Und das man diese Daten auch noch per USB übertragen kann, also echt, die "1"-en klingen dann sowas von billig, und erst die "0"-en, wenn die über USB gekommen ist..

Und DAT erst, das ist sowas von High-End, das ein gewöhnlicher Händler wie Thomann sowas ja gar nicht mehr im Angebot hat, denn die verstehen ja auch nichts von Studio-Technik. Das bekommt man nur noch im Schlag-Mich-Tot HiFi Laden um die Ecke, zusammen mit dem Plattenspieler mit 200 kg Plattenteller, wegen den Gleichlaufschwankungen. Das musikalische Knistern der Platten und die harmonischen Verzerrungen der Röhren, ja das bekommt man halt nie über SD und USB...

SCNR, -Klaus

Klaus Rotter * klaus at rotters dot de * www.rotters.de

Signal to noise Verhältnis bei Aufnahme über Line in mit offenem Eingang, d.h. nix angesteckt aber Buchse abgeschirmt.

Kassettenrecorder: -30 dB Mit Dolby: -40 dB Tonband der besseren Bauart: -50 dB immer noch hörbares Bandrauschen!

Schallplatte -60dB wenn sie nicht knackst (naß abspielen)

USB mittels externer Audio Sticks: -30dB USB ist der klassische Brummschleifengenerator schlechthin. Außerdem haben die Stick-USB Wandler sehr gerne einen Peak bei irgendwo 14 Khz der nicht wechzukriechen ist. USB Sticks sind oft nicht DC entkoppelt.

USB mittels 300 euro externer Soundcard und VIEL Mühe: -70 dB

Die Skala reicht aber bis -90 oder so. Da will man hin.

w.

Am Wed, 12 Nov 2008 21:15:28 +0100 schrieb Klaus Rotter:

Als wenn man mit Transistoren überhaupt keine Oberwellen erzeugt. Hint: Es gibt Transistorschaltungen, die "leben" sogar davon, daß sich Oberwellen bilden, die man sogar noch ausfiltern kann.

HTH, Holger

Die TDK SA gibt's bei uns noch im Supermarkt. Mit den anderen wird's schwieriger. Bei Online-Versteigerungen gibt's manchmal noch ältere originalverpackte Kassetten. Letztes Jahr habe ich auf einem Flohmarkt sogar noch eine ungebrauchte "BASF chromdioxid super 60" und eine "BASF ferrochrom 60" bekommen. Das ist aber eher die Ausnahe.

Stefan

Es gibt ja auch Revox Cassettendecks :-)

Stefan

Nach 1 Jahr Lagerung hörst du (ich zumindest) schon die Kopiereffekte der Bänder. Die aneinanderliegenden Wicklungen magnetisieren sich wechselseitig. Früher tat man die Bänder regelmäßich umwickeln deshalb. Das vermindert die Deutlichkeit der hörbaren Echos, aber insgesamt steigt der Noise Pegel von Jahr zu Jahr unweigerlich.

Bänder sind das Letzte überhaupt.

w.

Helmut Wabnig schrieb:

Aber das glauben sie dir doch nicht. Gerade das Schaltnetzteil im PC ist der Brüller schlechthin. Was da an Dreck rauskommt, interessiert sie aber nicht. Hauptsache digital, denn nur digital ist guddd. "Das Zeitalter des Tonbandes ist vorbei" - oh was für ein liebliches Gesäusel aus den Geiz-Geil-Märkten und ihren konsumversessenen Fans.

Soundkarte mit offenem Line-Eingang: -60 dB Professional Walkman WM-D6C mit Dolby C und CR02-Band: 71 dB

Wenn du per SPDIF überträgst, kann es besser werden. Aber die so bösen, bösen Tonbänder toppen den ach-so-tollen Digitalmüll um Längen!

Sie reicht darüber hinaus. Aber wer kann das Unhörbare in diesen Ecken noch bezahlen?

Holger

Stefan Heimers schrieb:

Welche Kette? Marktkauf hat die nämlich nicht mehr.

Holger

*Patrick Schaefer* wrote on Wed, 08-11-12 19:57:

Das ist ja wohl völlig am Thema vorbei. Wenn Du Dich jetzt wie manche über 16 bit und 44 kHz PCM ausließest, sprächest Du wenigstens über die richtige Sache, aber DAT akzeptrierst Du ja sogar. Welchen Einfluß bei verlustfreier digitaler Speicherung das Medium haben soll, mußt Du noch erklären.

Das ist ziemlich Realitätsfern, in dem "Modus" benutzt man die Geräte nie. Das Rauschen bei offenem Eingang kann wesentlich vom Rauschen bei normal angeschlossenem Eingang abweichen. Realistischer wäre, die Eingänge mit einem 600Ohm Widerstand gegen Masse zu bestücken.

Stefan

Helmut Wabnig schrieb:

Wieder einer, der Äpfel mit Birnen bzw. teuren Plattenspieler mit einem USB Stick für 12,50 vergleicht. Kann USB denn was dafür, das irgend eine China Klitsche meint, den USB Audio Adapter auch für unter 10,- EUR anbieten zu können? Fakt ist, dass es noch nie so gute und preiswerte Recording-Technologie gab wie zur Zeit. Da spielen _gute_ USB/Firewire Interfaces eine ganz große Rolle. Geh mal zu MotU (Mark of the Unicorn) und schau bzw. hör dir diese Interfaces an. Allerdings braucht man, heute wie früher, Komponisten, Musiker und Tontechniker, die ihr Handwerk verstehen.

Ach komm! Ich weiß, wie teuer in den 80er Jahren eine Fostex A8 1/4 Zoll

8 Spur Bandmaschine mit Zubehör war, wie viel Mühe es gemacht hat, sie ordentlich auszusteuern um das Rauschen klein zu halten. Es ging, aber verglichen, wie preiswert man heute gute Audioqualität bekommt, ist es wirklich ein Quantensprung. Digitaltechnik hat auch seine Macken, Übersteuerung ist halt wirklich ein Problem. Man konnte früher auch qualitativ sehr gute Aufnahmen machen, aber zu einem vielfach höheren Preis.
Klaus Rotter * klaus at rotters dot de * www.rotters.de

Ich meine, es war der Coop in Zürich Oerlikon. Conrad hat sie auch noch im Onlineshop.

Stefan

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