Woher stammt die DCF77 Frequenz? - Page 3

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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Norbert Hahn schrieb:
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Ja klaro. Wieviel Oberwellenanteil hat so ein DCF77 ?


- Henry



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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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Die koennen beinahe beliebig heruntergefiltert werden und sind das wohl
auch. Aber: Jede noch so kleine Nicht-Linearitaet produziert sie wieder.
  Zuhause geschieht das i.d.R. indem das Signal ins Stromnetz
eingekoppelt wird. Dort findet es haufenweise Dioden in Schaltnetzteilen
der Marke Billisch. Ein wenig strahlt nun wieder ab und schon pfeift es
im Radio. Rattern tut es auch, denn ausser dem Traeger sitzt jetzt noch
50/100/150 ... Hz mit drauf.

--
Regards, Joerg

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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Joerg schrieb:
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JF6%rg, DCF hat keine Oberwellen. Er besitzt ein Modulationsspektrum. Wie=

halt jedes moduliertes Signal.
--20%
mfg hdw

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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Sage ich ja. Die werden schon gute Filter benutzen, aber Du bekommst
wieder Oberwellen, sobald ein nichtlineares Bauteil im Weg liegt.

--
Gruesse, Joerg

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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Joerg schrieb:
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FFC%r den Luxenburgeffekt ist die Leistung zu gering und nichtlineare
Bauteile werden ignoriert ;-)

--20%
mfg hdw

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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Die konnte man auch fast ignorieren. Bis diese billigen,
leichtgewichtigen und ultra-kleinen Wandwarzen auftauchten.
Brueckengleichrichter mit Filter? Pah, viel zu teuer, mehr als eine
1N4007 iss nich, wenn ueberhaupt :-(

--
Gruesse, Joerg

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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Joerg schrieb:
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Denk mal an die Leute, die neben so einem Sender wohnen! 30kW
Sendeleistung ist ja noch wenig. Da gibts wesentlich mehr.


Und dann die Erdstrahlen erst...


- Henry


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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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.. und die dann die Sekundenpulse in den Zahnplomben spueren ;-)

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Oh, der poese, poese Elektrosmog. Aber im Ernst, diese Art unerwuenschte
Intermodulation und Oberwellenerzeugung habe ich mit Sendern gesehen,
die zig Kilometer weg waren. "tschk..pock, tschk..pock". Wo kommt denn
das her? Ein Sender am unteren Ende der Mittelwelle auf der halben
Frequenz war's, der spielte gerade Rap Music.

--
Gruesse, Joerg

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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Henry Kiefer schrieb:
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Die Bodenwelle!!elf Die schicken ihre Strahlen am Boden entlang, in Höhe
der Köpfe unserer Kinder!!

Falk

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?

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...

Vor Ort ist noch alles sauber, trotz 50 kW Sendeleistung in Mainflingen
und 500 kW in Donebach. Aber eine angerostete Eisenbahnschine dazwischen
reicht aus, um Oberwellen zu erzeugen, beides zu mischen und auch abzu-
strahlen.
Es geht auch einfacher:
Ich war vor längerer Zeit mal auf dem Feldberg im Taunus und hörte die
Diskussion zweier Handwerker, die dort in ihrem Auto eine Frühstücks-
pause machten: "Jetzt ist das doofe Autoradio schon wieder kaputt -
man bekommt nur einen Sender rein!"
... und zwar den, unter dessen Antenne sie parkten. Obwohl ja direkt
unter der Antenne die Feldstärke nur sehr gering ist.

Norbert

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Norbert Hahn schrieb:
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Das kenne ich. War öfters dort. Da kriegt man wirklich keinen Sender
mehr gescheit rein. Die ganze Luft sozusagen elektrisch.
Und du mußt mal oben sein, wenn es richtig stürmt!
In weiterer Nähe ist übrigens ein netter hölzerner Aussichtsturm -
direkt neben einem Betonfunkturm der Telekom.


Da kommmen einem glatt die Tränen, wenn man dann auf einmal so weit weg
wohnt.

- Henry



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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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M.W. gab es schon in der Zeit um den ersten Weltkrieg
Zeitzeichensender. Aber auch die wurden dann wieder
abgeschaltet.
Gruss
Harald

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Harald Wilhelms schrieb:
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Da gabs ja noch die Geschichte mit dem Qaurz-Rohstoff Mangel wegen dem
Krieg und der Blockade. Das meiste Quarz soll aus Brasilien kommen.
Deswegen wurden dann in DE hochstabile herkömmliche Oszillatoren entwickelt.
Vermutlich stammen Firmen wie WIMA aus dieser Zeit.


- Henry


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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?

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Nauen war (ist?) lange Zeit noch Funkstelle, und es wurde dort später
DIZ auf 4525 kHz (?) als Zeitzeichensender betrieben.  Wenn man bei
einem einfachen 80-m-Empfänger mit 455 kHz den Eingangskreis nach oben
verstimmt hat, konnte man den auf der Spiegelwelle empfangen.
Modulation war dem DCF nicht unähnlich (nur keine Pause für die 59.
Sekunde, sondern ein ,,langer'' Strich für die Sekunde 0), allerdings
hat man (m. E. sinnvoller Weise) UTC ausgestrahlt.  Sendeleistung war
5 kW, wimre.  Das Y2-Rufzeichen nach 1980 war so wenig eingängig, dass
ich mir das nicht merken konnte...

Warum man den aber auf Kurzwelle und nicht mehr auf Langwelle
eingerichtet hat: keine Ahnung.  Möglicherweise war der DCF mit seiner
Frequenzzuweisung einfach mal schneller, oder aber die Stärken der
Langwelle für eine flächendeckende Versorgung wurde nicht richtig
erkannt.
--
cheers, J"org               .-.-.   --... ...--   -.. .  DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?

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Reine Spekulation: Man suchte eine Möglichkeit der Beobachtung der
"Atmung" der Ionosphäre.

Es gab mal ein Projekt zur Planung von Sendefrequenzen und Zeiten
auf KW: Welche Frequenz muss ich zu welcher Tageszeit verwenden, um
von Land A nach Land B zu senden.

Norbert

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Joerg Wunsch schrieb:
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Zum Spaß habe ich mir mal die Ausbreitung von DCF77 mit Radio Mobile
berechnen lassen. Ja lästert ab. Ist halt nur die Bodenwelle und das
Modell beginnt offiziell auch erst bei 20MHz.

Ergebnis: Glaubwürdig.


- Henry


--
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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?

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Mich würde die Karte mal interessieren... Für unser Relais db0fue bei
439 MHz war das Ergebnis ebenfalls excellent, ebenso für all die
Berechnungen, die ich im alten Job gemacht habe, 4m, 2m, 70cm.

--

Ralph.

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de /
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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
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Gibs doch einfach selber ein. Wenn du Radio Mobile installiert hast und
die Benutzung kennst, dann geht das doch ruckizucki.


- Henry


--
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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?

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Ja, nun, ich müßte halt erst Antennendaten und Leistung eruieren, und
die Bedienung des Programmes ist auch bissl lästig, aber vielleicht
mache ich das wirklich mal :)

--

Ralph.

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de /
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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:
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OK, ich habs verstanden :-)

Für alle die Radio Mobile nun nicht extra kennenlernen wollen (oder zu
faul sind). Achtung: Weder ist das Programm für diesen Frequenzbereich
spezifiziert, noch habe ich verläßliche Gesamtsystem-Daten!

Sender:
Strahlungsleistung 30kW
angenommene _effektive_ Antennenhöhe 180m

Empfänger:
Empfindlichkeit 1uV
Antennengewinn -60dB (angenommen für eine kleine Ferritstabantenne)

Hier:
http://www.ehydra.dyndns.info/tech/free/DCF77/DCF77_Reichweite_1uV.jpeg


Gruß -
Henry



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