Als ich den Post hier eingestellt habe, hatte ich vorübergehend aufgegeben. Aber die gezielte Suche nach einem Transistor, der die Ruhestromabschaltung vornimmt brachte dann den Erfolg.
Als ich den Post hier eingestellt habe, hatte ich vorübergehend aufgegeben. Aber die gezielte Suche nach einem Transistor, der die Ruhestromabschaltung vornimmt brachte dann den Erfolg.
Am 03.05.2020 um 13:28 schrieb Michael S.:
Wäre doch interessant bei wieviel Restkapazität er jetzt aufgibt.
Anekdotisch: ja, also "wurde mir so berichtet". Randbedingungen: Hund (also laufend Haare), glatte Böden mit einigen wenigen losen Teppichen, Sofa usw mit Füßen. Robotsaugdings kommt besser unter die Möbel, Heizkörper usw. als Mensch mit Staubsauger-Rüssel-und-Stange. Macht sein Ding unbeaufsichtigt und täglich. Muß halt nach jedem Lauf geleert werden, weil Hund, also schon ein wenig Eingriff nötig.
Alle paar Jahre "Akku neu kaufen", halt ein Zellenpack mit Schrumpfschlauch und Stecker, also Hersteller, eBay, Batterie-Laden...
Thomas Prufer
Am 04.05.2020 um 09:34 schrieb Thomas Prufer:
So eine Töle kommt mir nicht ins Haus, aber meine Frage bezog sich auch auf einen Wischroboter, wie ihn der OP sein Eigen nennt. Beim Saugen kann ich mir das noch vorstellen, beim Wischen eher nicht mehr...
Am 04.05.2020 um 08:37 schrieb Eric Bruecklmeier:
Definiere "taugen".
Wir lassen immer zuerst den Saugroboter durch und danach den Wischbot. Das Wischtuch ist danach definitiv schmutziger als vorher :-)
Grobe Flecken aus verschüttetem macht man eh gleich nach dem Unfall klassisch weg, damit muss der Roboter sich ja nicht abmühen.
Im Gegensatz zum Saugroboter ist der Wischbot angenehm leise und kann auch Abends beim Fernsehen seinen Dienst tun.
Wir haben allerdings bis auf ein paar Insekten und 2 Kinder keine Tiere in der Wohnung.
Michael
Am 04.05.2020 um 08:49 schrieb Sebastian Wolf:
So, nach 3,5h Dauerputzen hat er dann endlich aufgegeben, ohne davor ne Spur von fehlerhaftem Verhalten durch Unterspannung zu zeigen.
Bei 1,5A waren noch weniger als 50mAh rauszuholen (Entladeschlussspannung hatte ich auf 5,5V eingestellt)
Die Aktion war also ein voller Erfolg und Frau ist glücklicch dazu.
Michael
Gratuliere. Aber, ob das jetzt wirklich am geänderten Spannungsteiler liegt? Oder vielleicht an einer kalten Lötstelle o.ä.?
Am 04.05.2020 um 18:10 schrieb Michael S.:
Taugen im dem Sinne, daß die händischen Wischintervalle deutlich erhöht werden können und die Bude trotzdem einigermaßen sauber wird...
Das ist mir ehrlich gesagt grad ziemlich egal. Das Ergebnis zählt.
Am 05.05.2020 um 08:03 schrieb Eric Bruecklmeier:
Hmm. In einigen Ecken muss man von Hand nachputzen, das schafft der Roboter einfach nicht, genausowenig wie man da mit dem klassichen manuellen Wischer drakommt, also der letzte cm in den Zimmerecken und an manchen Stellen auch vor den Fußleisten. Kommt vermutlich aber auch drauf an, wie man den Lappen in den Bot spannt, damit der am Rand noch Druck ausüben kann.
In Summe reduziert sich die Zeit, die man mit klassischem Wischen verbringt aber definitiv. Man muss sich dann nur noch gelegentlich um die Problemstellen kümmern, die Fläche macht der der Bot, auch unter Schränken, Tischen, usw.
Wir haben hier dunkle und strukturierte Böden. Da sieht man den Dreck eh nicht.
Meiner Mutter (Putzfimmel) wäre das Ding aber definitiv zu schlampig unterwegs gewesen. Kommt also auch auf die eigenen Ansprüche an.
Am 05.05.2020 um 09:28 schrieb Michael S.:
OK, merci...
Sicher, das Ergebnis zählt. Ich kann mir nur einen Wirkungszusammenhang bei nur 5% geänderter Schwelle an Ni-Akkus nicht recht vorstellen.
Ich schon, siehe Kennlinie:
Eben deshalb. Wenn der Akku vorher nur Minuten hielt, müsste die Abschaltspannung bei >1,25V gelegen haben. Das ist sicher nicht Serienstand. Mal angenommen, es wären 1,25 gewesen, dann ist die Schwelle jetzt bei
1,19V, somit immer noch zu hoch. Das ist nicht plausibel.
Keine Ahnung, was Problem an meinem Muster ist, eventuell einfach ein Toleranzproblem. Frisch geladen, hat der Bot die ersten 500mAh aus der Batterie gezogen, bevor er abgeschaltet hat. Da wären wir in der Kennlinie schon bei 1,27V (@1A) Jetzt habe ich 5% weniger als Abschaltschwelle, also 1,21V. Da hole ich dann schon das dreifache raus. Das passt ungefähr zu meiner Messung, da habe ich das 4fache rausgeholt. Ist aber auch ein anderer Akku.
Stimmt, aber wer weiß, was bei mir wirklich der Fehler ist und was die Entwickler getrieben hat. Vielleicht ist die Spannungsreferenz defekt oder was weiß ich. Ich weiß auch nicht, wie die Software mit kurzen Einbrüchen beim Anfahren umgeht. Alles Spekulation. Aber es funktioniert jetzt und das ist erstmal die Hauptsache.
Belassen wir es dabei, es läuft wieder, viel Spass damit ;) Mein Saugrobbi war die Beste Anschaffung der letzten Jahre, ich freue mich jedes Mal wenn er werkelt :)
Ich habe das Ding ja nicht repariert, so würde ich das nicht nennen, denn die Fehlerursache habe ich ja nicht gefunden. Ich habe es gepatcht, ein Pflaster drauf gemacht. Garantie ist rum und der Hersteller hätte mir sicher erstmal einen neuen Akku für 60€ aufgeschwätzt, statt nach der Ursache zu forschen.
Wir haben hier noch einen iRobot Roomba aus der ersten Generation. Im Vergleich zum Braava ist das ein Grobmotoriker :-) Aber er macht sauber, stößt sich halt ständig.
Michael
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