microcontroller an LiIon Akku betreiben

Mar 23, 2016 18 Replies

Hallo,


Wenn mit jetzt als Beispiel einen ATmega88PA ansehe, dann kann ich den


Wenn ich als Schutz noch eine Shottky-Diode vorsehe an der 0,3V abfallen, kann ich den Akku immer noch bis 3,0V entladen.



Der TI CC3200mod, den wir hier noch verwenden, hat einen Betriebsspannungsbereich von 2,3 bis 3,6V.



Wenn ich da eine SI-Diode in Serie mit dem Akku schalte hab ich am unteren Ende 2,3V und am oberen Ende 3,5V, geht also auch noch zu gerade eben.



Was macht man, wenn der Bereich enger ist als die Spannungsdifferenz zwischen Umin und Umax des Akkus? Also wenn ich z.B. eine Betriebsspannung zwischen 3,0V und 3,3V einhalten muss?



LDOs brauchen immer noch eine Differenzspannung von 0,7V, oder? Also wenn ich einen 3,0V Regler habe, muss die Eingangsspannung


Stromverbrauch im Standby.



Zwischenzeitlich hab ich festgestellt, dass der STM32F103, den wir noch verwenden mit 2,0V-3,6V zufrieden ist, also irgendwie scheint das Problem gar nicht zu existieren, aber trotzdem die Frage, gibt es eine


Stefan



Stefan schrieb:

Keineswegs.

Sieh Dir z.B. mal den LP3982 an - einer unter vielen, es geht auch mit noch weniger Dropout.

Tilmann

Den passenden DC/DC-Wandler nehmen. Der erstbeste den ich angeklickt habe (LTC3560ES6) hat 2,5 V bis 5,5 V Eingangsspannung und eine einstellbare Ausgangsspannung im Bereich von 0,8 V bis 3,3 V. Dass das fast schon passt ist aber Zufall, da gibt es bestimmt noch etwas besseres.

Stefan schrieb:

DoDi

DC/DC-Wandler mit geringem Ruhestromverbauch gibt es, auch als SEPIC. Schau dich mal bei ti.com oder linear.com um, und du gehst unter, naja selektiere nach geringem Ruhestromverbrauch und schon sind es weit weniger... i.A. lebt man mit ner stabilen Prozessorspannung weit ruhiger, schau Dir mal

M.

Am 23.03.2016 um 09:10 schrieb Tilmann Reh:

sind die 90uA quiescent current. Wobei, bei der Anwendung an die ich

Jahre Laufzeit im Stand-By.

Stefan

Stefan schrieb:

War ja auch nur ein Beispiel - wenn Du richtig wenig Iq brauchst, nimm einen LDO mit P-Kanal FET, z.B. Ricoh Rx5RL.

Tilmann

Am 23.03.2016 um 10:55 schrieb Tilmann Reh:

Das Problem ist, ich will meinen Prozessor zwischendurch in einen

Shutdown mache, wacht der Prozessor nicht mehr auf. Es sei denn, ich

Anders Problem. Ich hab mir gerade mal das Datenblatt vom ESP8266 angesehen. Da wird als Betriebsspannung 3,0V-3,6V angegeben. Da bekomme ich dann genau das beschriebene Problem. Wenn ich den Akku lade, komme ich auf bis zu 4,2V. Entlade ich den Akku,

einem LDO mit 300mV klar kommen...

also eine Schaltung, die die Spannung abschneidet, wenn > 3,6V. Ein FET, der komplett durchschaltet, solange die Eingangsspannung unter 3,3V liegt und der dann langsam dicht macht, so dass nie mehr als 3,6V rauskommen.

Am 23.03.2016 um 11:46 schrieb Stefan:

Genau das macht ein 3,3V LDO, schaltet unter 3,3V voll durch.

Michael

Wieviel Rechenleistung brauchst du denn da in der "Wachphase"?

Bevor man sich da mit Spannungsbegrenzung einen abbricht lohnt es sich

nach oben bis 5.5V klarkommt und bei >=1.8V mit 4MHz laufen kann). Mit Timer2 am Uhrenquarz als Wakeup-Source soll er im Power-Save Modus

wert ist, problematisch sind da aber eher Ripple und Transienten. Wenn

trennst, sollte die Spannung auf kurze Distanzen stabil bleiben. Der

Michael Baeuerle schrieb:

bietet kein ATmega.

Christian

Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

Klar. Ich war nicht sicher, ob sich diese MCU ggf. nur um das Power

und ansonsten wenig Strom verbrauchen - das kann ein AVR ggf. besser

Am 23.03.2016 um 11:59 schrieb Michael S:

Stefan

Aber wenn es so ist, wie Michael S einige Zeilen weiter oben schrieb,

ich suche.

Stefan

Stefan schrieb:

Jetzt bin ich neugierig: Wenn Du doch schon den ESP8266 einsetzt, warum

Christian

-- Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW:

formatting link
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

Am 23.03.2016 um 15:19 schrieb Christian Zietz:

Nein, aber ich habe bisher keine Erfahrung in der Programmierung des

Stefan

Am 23.03.2016 um 13:59 schrieb Stefan:

Wenn Dein Rechner aber nur bis 3,6V zugelassen ist, ist das ein wenig knapp, denn der Regler hat ja auch Toleranzen.

weniger Spannung auch weniger Strom.

Michael

Stefan schrieb:

Javascript neulich, ja mal NodeMCU [1] angesehen. Das ist eine

dem ESP8266 vermutlich schneller programmiert hatte, als allein die

stabile Ansteuerung von einem ATmega aus.

Christian

[1] [2] [3]
Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

Christian Zietz :

ESP8266-Platinchen herumgespielt, um mir einen Eindruck davon zu verschaffen. Angefangen habe ich ganz schlicht mit den Espressif-SDK,

- die NoteMCU-Firmware

- Arduino-Core for ESP8266

Alternative insofern, als auch die vage an ein Hayes-Modem bzw. dessen AT-Kommandosatz erinnernde Default-Firmware mit diesem SDK erzeugt worden ist.

SDK anbietet, einen "NONOS"-SDK (das ist i.W. ein erweiterter Wrapper um das API im ROM der CPU) sowie einen RTOS-SDK. Benutzt habe ich i.W. nur erstere Variante. Neben den Angeboten von Espressiv gibt es auch noch einen OSS-SDK-Nachbau

formatting link
welcher

Micropython/ESO8266 darstellt.

Toolchain schon vorinstalliert ist. Man packt dann den jeweils aktuellen SDK dazu, fertig. Wobei der auch auf einem shared filesystem liegen darf, ich benutze das z.B. ganz komfortabel unter Windows und

Den esp-open-sdk in Betrieb zu nehmen ist etwas zeitraubender, vor allem wenn, was gelegentlich vorkommt, eine der Dependencies broken ist und

der Firmware dazubaut

Mit dem Arduino-Core habe ich keine Erfahrung, kenne aber Leute, die das erfolgreich einsetzen.

Wolfgang

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required