Hallo Leute,
heute hatte ich das hohe Vergnügen, einen echten, real existierenden Heizungsmonteur im Haus zu haben. Aber darum soll es nicht gehen.
Nach dem Austausch des defekten Teils hab ich dann nach der Ursache gesucht:
MfG hjs
Hallo Leute,
heute hatte ich das hohe Vergnügen, einen echten, real existierenden Heizungsmonteur im Haus zu haben. Aber darum soll es nicht gehen.
Nach dem Austausch des defekten Teils hab ich dann nach der Ursache gesucht:
MfG hjs
Wenn es nicht gerade rostfreier Stahl ist, läßt sich beides hervorragend löten. Ein kleines Problem, beim Hartlöten fließt das Kupfer weg und Weichlöten könnte zu wenig temperaturfest sein. In der Lücke dazwischen gibt es wenig, aber gar nichts glaube ich nicht.
Ultraschall- oder (Rühr-)Reibschweißen könnte noch funktionieren.
Sieht mir auf dem Bild eher nach Punktschweissung aus. Was es auch nicht besser macht :]
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Mir auch. Aber Hans-Jürgen hatte ja gefragt, was geht.
Ja, Wie es hätte besser gehen können.
MfG hjs
Das scheint ein Teil zur Flammüberwachung (mit Thermoelement) zu sein. Zum Werkstoff des Körpers lege ich mich nicht fest.
Hartlöten mit Messing- oder Silberlot geht bei vielen Werkstoffen (wenn es ausreichend hitzebeständig ist); deine Verbindung sieht aber eher wie geschweißt aus.
Die Bruchstelle könnte durch Korrosion (Verzunderung) ausgefallen sein.
Die Verbindung scheint auf dem Schlüsselansatz zu liegen, so dass ungeschickte Hände die Verbindung bei der Montage leicht beschädigen können.
Ich weiß jetzt, wie man eine Menge Geld sparen könnte. Anererseits wäre das äußerst riskant...
Und evtl. Diffusion. Der Draht war offensichtlich mal länger. Dazu kommt die Potenzialdifferenz am Übergang.
Die Spule befindet sich im Inneren des Reglers, ist durch einen Kunststoffzylinder gekapselt und kann von außen nicht bewegt werden.
MfG hjs
Vielleicht bemerken neuere Steuerungen auch Manipulationen in dem Bereich. Eine gute Idee ist das jedenfalls nicht.
Ich glaube nicht, dass der Draht vorher länger war. Der hat sich aufgrund Biegespannung von der losen Verbindung entfernt.
Der Draht war an der Verbindungsstelle sehr flach gedrückt, und dann ist er irgendwann durchkorrodiert.
Potentialdifferenz ist (falls es sich um einen Antrieb per Thermoelement handelt) einige dutzend mV.
Auf dem Foto sieht man nur Spuren von der Demontage, aber das muss nichts heißen ...
Kupfer auf Rostfrei hartlöten geht bestens. Auch grossflächig, da die Ausdehnungskoeffizienten praktisch gleich sind. Hab da schon sehr merkwürdige Wärmetauscher hartgelötet. Braucht halt Silberlot. Könner kriegens eventuell mit Phosphorkupfer hin.
Die phosphorhaltigen Lote sind für Stahl oder Nickellegierungen weniger geeignet.
Am 12.10.22 um 22:55 schrieb Rolf Bombach:
Hallo,
stimmt das mit den Ausdehungsskoeffizienten tatsächlich?
IIRC hatte ich als Schüler mal einen einfachen Thermoschalter auf Bimetallbasis o.Ä. selbst gebaut indem ich einen Kupferstreifen und einen aus Eisen mehrfach zusammengenietet hatte.
Das ist ein Faktor von 1,44 und den kann man für Thermoschalter nutzen.
Bernd Mayer
"Rostfrei" ist kein "Eisen":
"Rostfrei" ist kein "Eisen":
Der Geheimtip der letzten Jahre ist Cusi3. Das ist Hartloeten mit dem WIG oder eventuell mit dem MIG/MAG. Hab ich aber leider aus Projektmangel auch noch nicht ausprobieren koennen.
Hallo,
Danke für die Daten.
Dass Stahl was anders ist als Eisen, daran hatte ich schon gedacht aber an die Legierungsdetails von "Rostfrei" nicht, obwohl das auf einigen meiner Kochmesser ja zu Lesen ist.
Bernd Mayer
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