Bei BGA gibt es in der Tat die Besonderheit, dass manbleifrei arbeiten sollte,...
F
Frank Müller
Hanno Foest schrieb:
Ich habe grade mal den "Ersa Tip260" bei google rausgesucht, sieht für mich wie ein einfacher Lötkolben aus, der nur 16W hatt. Wo soll da jetzt der Vorteil gegenüber einen 30W Lötkolben sein?
Frank
H
Hanno Foest
Am 10.03.20 um 15:32 schrieb Frank Müller:
Erstens die Dauerlötspitze, die man im Gegensatz zum Stück Kupfer nicht ständig nachdengeln muß, und die auch nicht verzundert.
Zweitens sind ungeregelte 16W typischen Elektronik-Lötungen angemessener als ungeregelte 30W - die Kolben laufen ungeregelt auf 450° oder so hoch, was zu heiß ist (das Flußmittel verdampft oder verkohlt, bevor es seinen Dienst tun kann), weswegen man die Dinger gerne direkt vor der Lötung an einem feuchten Schwamm abwischt. Während des Arbeitens ist es dann hoffentlich grob passend dadurch, daß die Spitze ständig durch Kontakt mit den Lötstellen "gekühlt" wird. Wenn du jetzt aber feine Elektronik-Lötungen mit einem leistungsmäßig überdimensionierten ungeregelten Lötkolben erledigst, wird die Spitze tendenziell auf die zu hohe Maximaltemperatur gehen.
Anders sieht es bei einer geregelten Lötstation aus. Die kann dann auch gerne 300W haben, weil sich das ja wegen der Regelung nicht direkt auf die Spitzentemperatur auswirkt.
Hanno
F
Frank Müller
Hanno Foest schrieb:
Mag für den einen ein Nachteil sein, ich sehe es eher als Vorteil wenn ich die Spitze frei anpassen kann.
Wenn er zu heiß wird zieht man den Stecker raus, oder setzt die Spitze etwas weiter raus. Oder, wenn es wirklich oft zu dem Problem kommt kann man einen Schnurschalter in die Leitung klemmen und den mit einer Diode überbrücken, dann kann man einfach auf die halbe Leistung runter schalten. Ich habe mir mal vor Jahrzehnten ein Verlängerungskabel mit so einen Schnurschalter und Diode gebastelt. Funktioniert sehr zuverlässig.
Frank
H
Hanno Foest
Am 10.03.20 um 16:43 schrieb Frank Müller:
Ich weiß nicht, in wessen Sinne es sein mag, daß die Spitze sich während der Fahrt auflöst.
Ohne irgendwelche Frickelscheiße ist allenfalls ein Schnurdimmer tauglich. Aber da halbwegs ordentliches Einsteigerwerkzeug nicht wirklich so teuer ist, kann man sich auch gleich was richtiges zulegen. Zur Not gebraucht.
Hanno
A
Axel Berger
Das war früher - in den Achtzigern. Der Autor der Elektor-Serie "Elektronik gar nicht schwer" hatte mich dort als seinen Nachfolger vorgeschlagen. Ich konnte die Fußstapfen, mehr aus sozialen als fachlichen Gründen, aber nicht wirklich ausfüllen. Für mich war es eine wertvolle Erahrung.
A
Axel Berger
Wie kommst Du auf das schmale Brett? Die Erfahrung, Dinge nicht immer (halb-)fertig kaufen zu müssen sondern aus einfachsten Zutaten selbst herzustellen, war für mich in der Küche wie in der Schlosserei immer ganz besonders motivierend. Anderen in meinem Umfeld geht es genauso. Und gerade die Gruppe im Jugendzentrum lebte vom Anreiz, was andere fertig kaufen mußten selbst herstellen zu können. (Und vom Anreiz, was andere mit eigenem Geld bezahlen mußten, hinterher umsonst mirnehmen zu können. Dem habe ich als erstes versucht, mit einem mindestens symbolischen Kostenbeitrag einen Riegel vorzuschieben. Beim Zuhören der Gespräche der Jugendlichen untereinander bekam ich mit, wie Tips ausgetauscht wurden, wo überall man in der steuerfinanzierten Aachen Jugendeinrichtsszene was alles umsonst abstauben kann. Darum ging es vielen, nicht um das gemeinsame Lernen.)
A
Axel Berger
Wenn ich ihn nicht verwechsele habe ich den immer noch. Am festen Arbeitsplatz steht eine Lötstation, aber der ist der Kolben zum Mitnehmen.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
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Axel Berger
Ich sollte sowas vielleicht mal wieder machen. Aber selbst meine sonst
g Hilfe selbst geschaffte.
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F
Fritz
Am 10.03.20 um 10:23 schrieb Frank Müller:
Da habe ich noch einen alten dicken Ersa ... 80W oder gar mehr ....
S
Sebastian Wolf
Am 10.03.2020 um 17:56 schrieb Fritz:
Da lacht die Dachrinne nur.
H
Helmut Schellong
Selbstverständlich muß dafür eine Gasflamme genommen werden. Die gibt es im Baumarkt per Dose (wie Haarspray) plus Ventil für wenig Geld.
H
Hanno Foest
Am 10.03.20 um 17:44 schrieb Axel Berger:
Es ist gut, improvisieren zu können, aber nicht, es von Anfang an zu müssen. Unter anderem, weil man ja gesehen haben muß, wie man es richtig geht, um ggf. mit Improvisationen auf dieses Ziel hinarbeiten zu können.
Hanno
F
Frank Müller
Hanno Foest schrieb:
Müssen? Hier geht es ums Hobby, da muß man eigentlich nicht. Und Ja, ich hacke mein Feuerholz immer noch mit der Axt und habe mir dafür noch keinen hydraulischen Holzspalter gekauft...
Frank
F
Frank Müller
"Fritz" schrieb:
80W reichen da eigentlich nicht, früher habe ich so was mit den 300W-Lötkolben gemacht, heute nehme ich lieber den Gasbrenner oder bei Kleinigkeiten auch mal die 1500W Heißluftpistole...
Frank
H
Hanno Foest
Am 10.03.20 um 18:59 schrieb Frank Müller:
Thema waren Leute, deren Hobby das noch nicht ist, und die mal in das Thema reinschnuppern wollen. Vielleicht möchte man die nicht gleich von Anfang an vergraulen.
Hanno
S
Stefan Wiens
Ich hatte gelegentlich mit Kollektoren von Gleichstrommaschinen zu tun. Der Kopf des 300-W-Hammers wurde mit mehreren Lagen Alupapier aus Zigarettenschachteln verstärkt. Wenn das nicht reichte, halt Kolben mit Propanantrieb. Lot z.B. PbAg3 (Cd-haltige Lote waren schon verpönt).
S
Stefan Wiens
Fürs Mitnehmen optimal empfinde ich die 130 W-Propan-Klasse.
B
Bernd Laengerich
Am 10.03.2020 um 16:56 schrieb Hanno Foest:
Jo, nach der ersten Lötsitzung damals[TM] hatte ich eine Hohlkehle (Stannol-Kolben 30W). Wäre kurzzeitig ideal für PQFP-100 löten gewesen, gab es damals aber noch nicht. Nach dem Brateisen hatte ich deutlich später im örtlichen CB-Laden eine regelbare Billig-Lötstation gekauft (etwa DM 100,- höllisch viel Geld damals für mich). Die entpuppte sich als XYTRONIC-Station, die Firma gibt es immer noch, ich kann noch Spitzen dafür kaufen und sie funktioniert auch immer noch.
Zumal im Elektroniklabor ja nach dem ersten Brattag etwas ordentliches gebraucht würde. Man spart also rein gar nichts.
Bei uns im Modellbauverein kam auch mal jemand mit so einem Baumarktflugzeug an, weil er nicht damit zurechtkam. Damit kam auch von uns keiner gut zurecht, weil das Ding einfach Mist war. Also haben wir ihm ein ordentliches Flugzeug zur Schulung gegeben, als er es konnte hat er seine Möhre soweit zurechtbauen können dass die einigermassen fliegt.
Bernd
R
Rainer Knaepper
snipped-for-privacy@tigress.com (Hanno Foest) am 10.03.20 um 19:20:
Das war mein Punkt, danke.
Rainer
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