Welcher Mikrokontroller hat welchen Verbreitungsgrad?

Apr 10, 2007 319 Replies

Schon die NMOS hatte Verbreitung:

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MfG JRD

Da die 16Cxx erst etliche Jahre später kamen, kann damit nur der 1650 gemeint sein.

Features laut Datenblatt:

- 23Byte RAM (8048-Reihe zum Vergleich: 64-256Byte)

- 512 Worte ROM (8048: 1-4K)

- Harvard Architektur (8048: dito)

- 2Level Stack (8048: 8Level)

- 8Bit Timer (8048: dito)

- 32 IOs (ok, da hatte der 8048 nur 27)

- nicht interruptfähig (8048: 1 Timer- und 1 externer Interrupt)

- Befehlszyklus 4us (8048: 1.36us)

- 40Pin DIP-Gehäuse (8048: dito)

- Erhältlich seit 1975 (8048: 1977) - Eigentor ;)

- von einer speziellen Developerversion im DIP64-Gehäuse mal abgesehen ausschliesslich mit ROM erhältlich (den 8048 gab es auch serientauglich mit externem Programmspeicher und mit EPROM).

Sorry, aber ich kann da nichts Überragendes entdecken. Bei der geringen Auswahl an 8Bit-Microcontrollern zur damaligen Zeit sicher erwägenswert (sofern die Applikation ROM-taugliche Stückzahlen erreichte!) aber nichts Besonderes.

Da du offenbar etwas weisst, was nicht im Datenblatt steht, kannst du mich ja mal aufklären.

Zitat aus

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Granted, the 1975 version was manufactured in NMOS, and was only available in masked ROM versions, but still a good little uC. The market, however, didn't particularly think so, and the PIC remained designed in at a handful of large customers only.

Ansonsten spar die bitte deine persönlichen Angriffe. Wir sind hier nicht im Kindergarten.

Hergen

Warum gab es eigentlich keine ECCCC83? Davon h=E4tte man doch nur halb soviele von gebraucht... Gruss Harald

Hallo Ralph,

Vor 15 Jahren konnte ich mich bei den einfachen Bausteinen wie 6821 und

6850 schon kostenlos im Ramsch bedienen, um damalige Altgeräte am laufen zu halten. Wurde da noch was neues draus gebaut?

Siegfried

http://www.schmidt.ath.cx

Hergen Lehmann schrieb:

Der Preis und die Mindestauflage! GI hat ab 500 Stück gefertigt und war um Längen preiswerter als Intel, insbesondere bei den Maskenkosten.

Pfft, der PIC war zu der Zeit neben dem TMS1000 sehr verbreitet, bis dann Intel die Preise bei den MCS-48 deutlich gesenkt hat.

Nicht?

Gruß Dieter

Bei uns wurden vor ca. 15 Jahren etliche 6809 hineindesignt, dazu

6840-Timer, 6522-VIAs, und bei diesen Bausteinen zehren wir halt noch von Vorräten mittlerer Qualität. Allerdings ist die Einstellung dieser Produkte zumindest absehbar...

Es wird in diesem Thread bei der Argumentation überwiegend sehr isoliert betrachtet. Jeder hat 'nen Liebling ...

Ich habe mir mal das Datenblatt angeschaut: Der 8051F120 ist schon klasse - aber eben isoliert betrachtet. Diese Reihe wurde doch nur produziert, weil es eine große 8051-Basis gab, auch die vorhandenen Entwicklungswerkzeuge (z.B. Keil) berücksichtigt.

Für eine eng abgegrenzte Aufgabe kann man ihn auch heute noch gut einsetzen, sofern spezifische Entwicklungswerkzeuge bereits vorhanden sind, er sicher >=5 Jahre lieferbar und preiswert ist. (Besser wären 44 Pins statt 64/100, dafür.)

Jedoch auf welche uC-Familie würde man sich aktuell stürzen, für Generalaufgaben, wenn frisch begonnen wird und nichts vorhanden ist?

Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm

Laut Aussage des deutschen Niederlassungsleiters auf electronica 86 hatten sie bis dahin auch >>1 Mio in Europa verkauft. TMS1000 ist in Deutschland wohl auch wegen des lokalen Supports aus Freising gut aufgenommen worden. Ist aber 4 Bit, also formal nicht direkt vergleichbar. Der eigentliche Hauptkonkurrent bei 8 Bit ist auch für Intel der Fairchild F8 bzw. 3870 gewesen.

MfG JRD

Rafael Deliano schrieb:

Der war allerdings wirklich übel, bzw mir wurde so bei dem.

Gruß Dieter

Hallo Helmut,

Bei mir waere es MSP430, aber gegen einen 8051 haette ich nichts. Kommt darauf an, was man braucht und was wichtig ist. Ganz entscheidende Vorteile beim 8051: Multiple Source bei manchen Versionen und man findet in jeder Stadt gute Programmierer. So aehnlich, wie man bei Euch ja fast in jedem Dorf eine VW-Werkstatt findet.

Mal kurz zur Subject Line (Betreff-Zeile): Schreibt man es in Deutsch jetzt wirklich "Mikrokontroller"?

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Hallo Rafael,

Ahem, das ist eine Werbeanzeige des Herstellers. Als Consultant sehe ich viele Schaltungen und Geraete, die nicht von mir entwickelt wurden. Wo ich also keine Partei ergriffen hatte. Auch viele "Legacy Designs" aus den 70ern und 80ern, die immer noch laufen, wo der Kunde aber Beraterhilfe braucht. Da sind so gut wie immer entweder 8051-Derivate drin oder asiatische uC, letzteres oft in 4-bit Ausfuehrungen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

...

Ich habe noch nicht mit dem MSP430 gearbeitet, kenne ihn aber von Kollegen. Wenn ich nicht irre, ist der von TI, hochmodern, moderner Instruktionssatz, sehr geringe Stromaufnahme möglich, flexible Takt-Konfiguration, ...

Meiner Meinung nach ja. "Mikro" ist klar, und "Kontroller" finde ich im Fremdwörterlexikon. Zusammensetzungen mit "Micro" oder "controller" finde ich falsch. "Microkontroller": Man kann IMO nicht direkt ein geschlossenes Wort bilden aus einem englischen und einem deutschen Wort. Wenn, dann: "Micro-kontroller".

Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm

Joerg schrieb:

Gängigste Schreibweise ist m.E. "Mikrocontroller". Eine gewisse Unschärfe ist aber wohl prinzipbedingt...

Tilmann

http://www.autometer.de - Elektronik nach Maß.

Hallo Helmut,

Ist er, hat er. 16-bit. Der MSP ist sogar deutschstaemmig, kommt von TI in Freising. Bisher konnte ich ihn aber aufgrund der Kosten nicht in Serie einsetzen. Bin immer wieder bei mixed oder voll-analog gelandet.

Interessant. "Kontroller" hatte ich nie gehoert, bin aber auch schon 10 Jahre in USA. Ich habe nur mitbekommen, dass bei Euch oft ueber "Denglisch" gefrotzelt wird und sogar jemand einen Verein zu Erhaltung der Ur-Deutsch gegruendet hat. Da fiel mir echt nicht mehr ein.

Hier koennen wir das nicht verstehen. Es ist voellig normal und derzeit sogar "in", wenn man z.B. sagt: Just take it with. But you will have to schlepp that bag by yourself. E-German?

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Die Zahlen werden korrekt sein. Es ist durchaus richtig, daß Fairchild und General Instruments z.B. in Anzeigen in Zeitschriften in der damaligen Zeit unterrepräsentiert sind und deshalb nicht als bedeutend wahrgenommen wurden. Es handelt sich bei ROMs aber nicht um Teile die man über Anzeigen und Distributoren verkauft. Sondern die Niederlassung des Herstellers wird potentielle Kunden, d.h. solche die die Stückzahlen haben, direkt angehen. Weil Logistik für ROMs aufwändiger ist als Standardteile. Das hat sich mit OTPs geändert. Microchip mag 1990 durchaus auch davon profitiert haben, daß sie vorher hierzulande auch Mittelständler beackern mussten. Sie hatten nämlich auch von anfang an low-cost Programmiergeräte usw., während bei Intel & Motorola auch das Umfeld preislich recht hoch angesiedelt war.

Paßt nicht zu der Realität, daß Motorola seit ewigen Zeit in § für 8 Bit Marktführer ist mit Microchip knapp dahinter.

MfG JRD

Hallo Rafael,

Wir hatten damals schon immer auf 8051 gesetzt, zu der Zeit allerdings mit externen EPROMs.

In $ vielleicht, aber schraube mal eine Thermostaten, eine Ofensteuerung oder ein anderes Masseprodukt auf. Gerade mal wieder den Pellet-Ofen repariert (Transportschnecke festgegangen, so'n Driss...). Auch da drin werkelt ein Winbond 8051 Derivat.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

In article , Joerg writes: |> Interessant. "Kontroller" hatte ich nie gehoert, bin aber auch schon 10 |> Jahre in USA. Ich habe nur mitbekommen, dass bei Euch oft ueber |> "Denglisch" gefrotzelt wird und sogar jemand einen Verein zu Erhaltung |> der Ur-Deutsch gegruendet hat. Da fiel mir echt nicht mehr ein.

Nuja, hier geht's ja weniger darum, daß man nun an Termini Technici feilen möchte, sondern vielmehr darum, daß nicht jeder Nonsens auf Englisch gefaselt wird, wie gerade die Werbefuzzis und Damager das nur zu gerne tun.

Da wird sich in geschedulten Meetings zu etwas committed, was der Artist dann designen soll, damit es zum Release rechtzeitig fertig wird.

*Dagegen* wendet sich der Verein.

Gerade die Werbetreibenden haben es hier massiv übertrieben mit ihren "Claims", die allesamt nur noch auf Englisch waren. Seitdem man erkannt hat, daß diese Werbesprüche gar nicht ankommen bzw. gar mißverstanden werden ("Douglas -- come in and find out" -> komm rein und finde wieder heraus; finde ich sogar sehr wirklichkeitsgetreu und treffend... Oder "Sat 1 -- powered by emotion" -> Kraft durch Freude; eine Interpretation, die so gar nicht auf Gegenliebe stieß :), rudert man hier mit aller Macht zurück.

|> Hier koennen wir das nicht verstehen. Es ist voellig normal und derzeit |> sogar "in", wenn man z.B. sagt: Just take it with. But you will have to |> schlepp that bag by yourself. E-German?

Ist ja schön, daß sowas auch mal andersrum funktioniert; bislang kannte ich nur Lehnwörter wie "angst", "zeitgeist" und "fahrvergnuegen". Daß sich das sogar grammatikalisch durchsetzt (so wie hier derzeit das unsägliche "ich erinnere das"; als ob "Sinn machen" nicht genug gewesen wäre...), finde ich ja direkt spannend.

Rainer

Hallo Rainer,

Er wird aber trotzdem hier belaechelt. Sogar bei den Franzosen mit ihrer gestrengen Sprachpolizei wuenscht man sich ein "bon weekend".

Autsch! Solche Schnitzer wundern mich angesicht eskalierender Inkompetenz von Web Site "Designern" aber nicht mehr. Demnaechst wohl noch schlimmer, wenn die Text Message (SMS?) Kids in den Beruf gehen. "Spezialangebot 4u" oder so.

Es gibt noch viel mehr. Doch solche Passagen fallen einem nur auf, wenn man einige Jahrzehnte lang die meiste Zeit Englisch gesprochen hat und irgendwie merkt, wenn etwas nicht ganz traditionell klingt. Und vor allem Deutsch versteht und praktiziert. Gebuertige Amerikaner merken es dagegen oft nicht, weil sie mangels Deutschkenntnissen nicht erkennen, dass der Ausdruck vermutlich von dort her kommt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Tilmann Reh schrieb:

.. und auch die einzige, bei der die Duden-Suche fündig wird.

Gruß

Klaus

reply pub . pieper ibeq to kp3 . at . com

Ich nehme die auch noch ganz gerne, z.B. Analog Devices ADuC842. Bin halt froh, daß ich nicht den C-Compiler schreiben muss. Aber das hat Keil ja ganz gut hinbekommen.

Gerhard

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