Welcher Microcontroller

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Hallo,
ich würde gern zum Spass einen Microcontoller programmieren. Nun
stellt sich die Frage welchen. Am liebsten würde ich einen 8 oder 16
bit uC von Motorola nehmen, da sie sehr weit verbreiet sind und gute
Tools zum programmieren exisiteren. Ich habe aber keine Lust gross den
Lötkolben auszupacken. Deshalb suche ich ein günstiges
Programmierkabel + Adapterplatine wie z.B. hier:

http://shop.mikrocontroller.net/csc_articles.php?VID=RaiZRRPl4kjM91mL&saSearch [category]=MSP430

Gibt es sowas fertig aufgebaut mit einem Motorola uC? Oder würdet ihr
mir einen uC von einer anderen Firma empfehlen?

danke fürs Durchlesen
MM

Re: Welcher Microcontroller
Ich will dich nicht daran hindern, Motorola zu nehmen. Für Hobby sind jedoch
AFAIK andere 8bit-µCs verbreiteter:

1. AVR:
Der Takt wird intern nicht geteilt. AVR haben einen kleinen Befehlssatz, die
größeren (ATMega) haben auch einen Hardware-Multiplizierer. Lassen sich
leicht über ein simples Kabel programmieren.

2. PIC:
Der Takt wird intern durch 4 geteilt. PIC haben einen sehr kleinen
Befehlssatz von nur 35 Befehlen und lauern mit vielen kleinen Fallen (z.B.
werden die Flags nicht gesichert, wenn ein Interrupt ausgelöst wird). Lassen
sich auch durch ein simples Kabel programmieren, brauchen jedoch zusätzlich
noch 12V zur Programmierung.

3. 8051:
Der Takt wird je nach Ausführung sehr stark bis garnicht geteilt. 8051 gibt
es von sehr vielen Herstellern, während es die Anderen µCs nur von jeweils
einem Hersteller gibt. Der 8051 hat einen etwas größeren Befehlssatz. Die
moderneren Typen lassen sich auch per simplem Kabel programmieren, bei
manchen braucht man jedoch ein richtiges Programmiergerät.

MfG,
Gian [Im Grunde ist das ein Glaubenskrieg] Perrone



Re: Welcher Microcontroller

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Die neuen 16Fxxx und 18Fxxx gehen auch mit 5V Programmierspannung.

Gruß
Jürgen

--
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Re: Welcher Microcontroller

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jedoch
die

Der kann mit einem einfachen Kabel ind 5 Drähten am Parallelport
programmiert
werden ! :-)
Ich benutz aber selbst keine davon....
Wenn du die AVRs schnell und bequem mit BASIC Programmieren willst,
dann kannst du hierfür BASCOM-AVR nehmen. (kostet aber Geld)


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gibt

Das hier ist der Industriestandard schlecht hin.
Bei STandard Typen wird der Takt durch 12 Geteilt, es gibt auch Typen wo er
nur duch 4 oder weniger geteilt wird.
Hier gibt es die besten Bücher.
Ich hab z.b. "Das Microcontroller Kochbuch MCS51" von Andreas Roth.
Das ist genial gut geschrieben ! (ISBN: 3-8266-0722-8)
Bei Amazon mußt du die Bindestriche der ISBN weglassen!

Es gibt auch 8051 mit internen Flash und niedlichen 20 Pins (DIL oder SO-20)
Die beliebtesten bei den Hobby Leuten sind die von Atmel.
Guter Preis, haben int. Flash etc. Gehäuseformen kenn ich DIL, SO-20,
die PLCC Varianten oder auch VQFP wenn es ganz klein werden soll.
Bis auf wenige mußt du die mit einem Programmiergerät brennen.
Die parallelen programmierbaren und gebräuchlichen von Atmel sind:


IC                        Flash                Pins
AT89C1051        1kb                    20 (DIL und SO)
AT89C2051        2kb                    20  ------  "  --------
AT89C4051        4kb                    20 ------  "  --------

AT89C51            4kb                    40 (Bzw. 44 im PLCC oder VQFP)
AT89C52            8kb                    40  ---------- " ------------
AT89C53            12kb                  40 ----------  " ------------
AT89C55            20kb                  40 ----------  "  -----------


Den AT89S8252 (8kb flash und 2kb EEPROM intern) bzw. den 89S53 (12KB Flash)
lassen sich auch OHNE Programmiergerät ähnlich den AVRs programmieren.
Die gibts in DIL40, PLCC44 und VQFP44 Gehäusen.
Ich hab nur ein einfaches Programm und am Parallelport NUR ein Kabel
mit 5 Leitungen zum Microcontroller geführt.

Bei Bedarf Mail ich dir die Infos wie das geht direkt.
Das Programm zum flashen für ehr als 2kb kostet aber 10,- EUR !
Und ist nicht von mir, aber ich kann die sagen wo du bei Gefallen
die Vollversion herbekommst.

Meine o.g. Infos erheben bei leibe NICHT den Anspruch auf Vollständigkeit.
8051 Derivate stellen auch Philips, Infineo (vormals Siemens) und etliche
andere her !!!


cu Marc




Re: Welcher Microcontroller
Vielleicht ist noch die Programmiersprache von Interesse:
Pic und 8051 würde Ich nur in Assembler programmieren, wärend der AVR
ohne weiteres auch in C ansprechende Leistungen bringt (z.B WinAVR).

Aber auch da scheiden sich die Geister. Es gibt auch C-Kompiler für die
beiben anderen Prozessor-Linien.

Gruß Klaus

Re: Welcher Microcontroller
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Stimmt. Ich habe mit dem PIC und dem CCS C Compiler gute Erfahrungen
gemacht. Ist allerdings nicht gratis.

Gruß
Wolfgang



Re: Welcher Microcontroller

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Glaubenskrieg.
Siehe de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de /
Kapitel 'Microcontroller'

Gerade "würde gern zum Spass" bedeutet, das gar kein reales Problem
vorliegt, und damit keine Entscheidungsgruende. Kein Wunder, das du
nicht weisst, welcher. Der billigste `? Nicht unbedingt die gute Wahl,
weil 'zu viel' nicht so schadet, wie bei einer 1 Mio Stueck Produktion.

Der MSP430 ist (wegen der Platine) teuer,
wegen seiner Groesse aber angenehm in C zu programmieren. M16C von
Mitsubishi/Renesas waere vergleichbar.

Billigeres Basteln erlauben uC im DIL40 Gehause, die kann man ohne extra
Platine in ein Steckbrett ploppen. ATmega8353 waere da wohl die Wahl.
Geht in C, man sollte aber nicht zu ambitioniert herangehen.

Sobald du ein 'wirkliches' Problem per uC loesen willst, zeigt sich
schnell, das du besser einen aderen nimmst, als den, mit dem du gelernt
hast :-9
--
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Re: Welcher Microcontroller


MaWin schrieb:

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Was bezeichnest Du in diesem Fall als teuer?
Bei  www.olimex.com bekommt man diese fertig bestückt auf
Dil-Platinen mit Quarz für wenig Geld, einen fertigen
Programmieradapter für unter 10 Euro.

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... den ich dann ehr als vergleichsweise teuer bezeichnen würde.

Gerald


Re: Welcher Microcontroller
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Hmm, die Olimex WebSite erschliesst sich mir nicht so zuegig,
aber jemand schrieb 25 EUR. Pro verbratenen Controller.
Da es fuer jeden Controller ein Header-Board gibt, kann ich
nicht sagen, fuer welchen das war, aber nehmen wir mal den
der c't an. Da kostet der Chip bei Reichelt 5.95, also 1/5tel
der Platine. Und diese Platine kann man sich beim AVR sparen.
Zugegebenermassen hat der AVR weniger Pins, bei TQFP64 steht
man bei ihm vor demselben Problem. Aber der OP hat ja kein
reales Problem, also keine vorgegebene Pinanzahl.

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Vergleichbar mit ATmega103.
--
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Re: Welcher Microcontroller


MaWin schrieb:

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Die kleinen Boards gibt es ab 6.95$ (Umrechnung beachten!),
den MSP149 mit 2k Ram und 60k Flash Rom, 12BIT AD-Wandler...
für 17,95$ jeweils fertig bestückt auf Platine.
Ein fertiges Demoboard mit Ethernet/Web-Interface, Display
Tasten und Relaisausgänge gibt es für 99$.

Gerald


Re: Welcher Microcontroller

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Und wo ???
Wäre mal interessant.

cu M.



Re: Welcher Microcontroller
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                                                  ^
                                          und Einfuhrumsatzsteuer

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Die Olimex-Boards bekommst du in Deutschland bei
<werbung> http://shop.mikrocontroller.net </werbung> und elektronikladen.de.

Re: Welcher Microcontroller
Hi Mawin,

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enttäusch mich nicht, Mit ein klien wenig Gefühl im Finger und einem
Lötkolben in der hand ist das Teil schnell gewechselt. Wenn er kaputt ist,
dann schneid ich als erstes die Beinchen ab (geht mit ner kleinen
Trennscheibe platinenschonend und schnell) und dann sind die losen Beinchen
schnell weg. Ein wenig kolophoniomm drauf, damit den neuen MSP festkleben
und jeden Pin kurz angetippt und drin is er. gekostet hats für Kleinabnehmer
auch nix, da ist TI spendabel.

Martin

... der selber leider noch nie so 'n Teil programmieren durfte, aber das
kommt auch noch...Ich hab immer nur das Harte drum rum gemacht;-)



Re: Welcher Microcontroller
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Und das schreibst du Matthias Munz, der hier urspruenglich fragte ?
--
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OT: war Re: Welcher Microcontroller
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...nee, das schrieb ich Dir ;-)
ich gebs zu, ich muss dringend auf nen anderen Newsreader umsteigen, OE ist
einfach furchtbar, ich bekomme immer wieder nur fragmente. Oder liegt das am
Newsserver von online.de?

Martin



Re: OT: war Re: Welcher Microcontroller
"Martin Schönegg" schrieb:

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Ja.


Nein.

Frohe Weihnachten,

--
Dipl.-Ing. Tilmann Reh
Autometer GmbH Siegen - Elektronik nach Maß.
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Re: war Re: Welcher Microcontroller

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Hast du unter Optionen Lesen was von 'maximal 100 Kopfdaten uebertragen'
eingetragen ? Dann muss man sich nicht wundern, wenn nur die Haelfte kommt...
--
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Re: Welcher Microcontroller
MaWin schrieb:
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Und was für einer :-)

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Ich würde den M16C doch in eine andere Liga einordnen als den MSP430.
Die M16C's kommen mit deutlich mehr Flash (IIRC bis zu 320k) und RAM
(IIRC bis zu 20k) daher und bieten ein externes Businterface. Das kann
AFAIK kein MSP bieten. Dafür sind sie aber auch teurer.

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Zum Mega8535 fällt mir jetzt kein Grund ein warum man ihn verwenden
sollte. Den gibts IMHO nur um einen pinkompatiblen Ersatztyp für den
90S8535 zu liefern. Der Mega16 bietet für fast das gleiche Geld (2€
sollten für einen Hobbyisten keine Rolle spielen) mehr.

--
Matthias Weißer
snipped-for-privacy@matwei.de
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Re: Welcher Microcontroller

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So schnell (beinahe taeglich), wie Atmel seine uC-Reihe aendert, komm ich nicht
hinterher.
Bei mir liegt noch ein 90S8535 der auf's Programmieren wartet. Da beschaeftige
ich mich
nicht unbedingt mit den Unterscheiden zwischen ATmega16 und ATmega8353.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
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Re: Welcher Microcontroller

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nicht hinterher.
beschaeftige ich mich
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Da stellt sich doch die Frage was der Unterschied zw. den beiden sein
soll.....
Oder hat da Atmel nur etwas PR Arbeit geleistet und die Dinger einfach
umbenannt ? :-)

Wer kenn den die eigentlichen Unterschiede zw. den Dingern ?

cu M.



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