welche LED für Blumenbeetbeleuchtung und 5m Strahler?

Feb 18, 2007 24 Replies

Hallo,



meine Elektronikerausbildung ist schon ne ganze Weile her und in der LED Technik hat sich seid dem einiges getan.



Ich möchte in einem Blumenbeet einige Pfanzen gezielt mit LED-Beleuchtung in Szene setzen. Sie sollen nicht hell beleuchtet sein, sondern nur ganz weich leicht angestrahlt sein, so das es aus 5-10 Metern Entfernung schön anzusehen ist, die Umgebung des Blumenbeet aber nicht sonderlich erhellt. z.B. Sonnenblumen, die durchaus 3 Meter hoch werden können. In 2 Meter Entfernung vom Boden aus angestrahlt müßten die LEDs also durchaus 3-4 Meter weit leuchten, ehe sie auf die Blumen treffen die sie beleuchten sollen, ohne die Umgebung drum herum großartig zu erhellen. 12Volt Halogen Strahler(20W) sind mir da schon deutlich zu hell und streuen auch zu stark, LED Strahler als Halogen-Ersatzleuchtmittel mit bis zu 20 Euro deutlich zu teuer.



Da ich die ganzen Lötutensilien noch von Früher habe, würde ich gerne die passenden LEDs beim nächsten Elektronikhaus(Conrad ist 15km von hier) kaufen und das ganze selbst bauen, in der Hoffnung dann deutlich günstiger weg zu kommen. Nur leider bin ich nicht mehr auf dem Stand der Technik, welche LEDs sind dafür geeignet und welche Leuchtkraft müssen diese haben(mcd) um den gewünschten Effekt zu erziehlen.



Wäre super wenn mir hier jemand mit ein paar Tips weiterhelfen könnte.



Vielen Dank,



Andreas


"Andreas Cremer" schrieb im Newsbeitrag news:er9hd2$2m9$ snipped-for-privacy@newsreader3.netcologne.de...

Offenbar draussen, offenbar nachts aber auch in Vollmondnaechten erkennbar.

Bevor du irgendwelche LEDs kaufst, probier mit einer Taschenlampe etc. aus, welche Lichtmenge du brauchst.

Sei nicht enttaeuscht, wenn das auf 100 normale 5mm LEDs hinauslaeuft.

Denn aus einer LED kommt verdammt wenig Licht. Einzige Ausnahme: Die grossen 1 oider 3 Watt LED von Luxeon und Cree, die kosten aber auch ordentlich Geld.

Ich vermute, du brauchst eine Luxeon III mit Linse, wie 176047 von Conrad, pro Sonnenblume, und diese LED darf man nicht ohne Kuehlkoerper betreiben !

Das Conrad nicht der preiswerteste laden ist, Dinge draussen schnell korrodieren oder voll Wasser laufen, und LED-Licht ziemlich scheussliches Licht ist, wusstest du schon....

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Andreas Cremer schrieb:

Die solltest Du auch schon für unter 10 Euro bekommen und sind sicher die günstigere Alternative. Du tust Dich damit auch leichter das ganze "Aussentauglich" zu realisieren. War gestern bei Pearl und erstaunt darüber was in den letzten Monaten alles an LED-Leuchtmitteln auf den Markt kam und einfach gegen normale Glühbirnen/Strahler austauschbar ist - auch im 230V Bereich. Natürlich nicht um damit den Arbeitsplatz grossflächig ausstrahlen zu können, aber als Effektbeleuchtung und Leselicht.

Gerald

Hallo Gerald,

Gerald Oppen schrieb: [...]

=20

zu=20

Man findet auch immer wieder "LED-Scheinwerfer f=FCr Disko". Erinnert mich an den verzweifelten Versuch meinerseits, in f=FCheren Jahren mit diesen "Schwarzlicht-Gl=FChlampen" f=FCr 3,50 DM einen Schwarzlichteffekt zu bekommen: Von vornherein zum Scheitern verurteilt. OK, damals war ich jung und hatte kein Geld f=FCr eine "echte" Schwarzlichtr=F6hre ;-) Wurde dann aber bald nachgeholt.

ciao

Marcus

Noe, das hat durchaus funktioniert.

Gerrit

Hallo Gerrit,

Gerrit Heitsch schrieb:

DM

du kennst den Unterschied zwischen lila Licht und UV? Jedenfalls kenne ich niemanden, der den lila Lampen einen nennenswerten Schwarzlichtefffekt zuschreiben w=FCrde. Vermutlich habe ich hier andere Anspr=FCche ;-) Evtl. meinst Du auch die durchaus teuren 250W-UV-Effektlampen. Kosteten damals und heute gutes Geld (AFAIK ca. 25,-EUR). Keine Ahnung, mit welcher Technik die funktionieren. Evtl. Quecksilberdampf? Die meine ich jedoch nicht, ich meine die 60W 80mm Gl=FChlampen.

ciao

Marcus

P.S.: f=FChle Dir bitte nicht auf den Schlips getreten! Ich m=F6chte keinen Streit vom Zaun brechen.

Es funktionierte genug um diversen Kram zum fluoreszieren zu bringen (Textmarker z.B.). Ausserdem erschien der damalige Teppichboden rot, anstatt, wie bei normalem Licht, gruen.

Fuer einen 'Huch, interessant'-Effekt reichte es.

Genau die meine ich auch.

Gerrit

Schwarzlicht ist eher ersteres. Wenn da unsichtbares UV überwiegen würde, wären die auflaufenden Arztkosten und Schmerzensgelder für den Betreiber im typischen dunklen Schwarzlichtszenario ohne eine für geschlossene Pupillen sorgende parallele Signalbeleuchtung schnell ruinös.

Daher geht Schwarzlicht durchaus auch mit Glühlampen, und ist umgekehrt auch mit Leuchtröhren nicht so viel effizienter, denn das ist ein Bereich im Spektrum, in dem weder die Strahlung des Quecksilberdampfs noch die angeregte Strahlung der Beschichtung allzuviel reißen kann, so daß so oder so das meiste Licht im Filter endet.

Gruß Sevo

Schwarzlicht ist sehr wohl UV-Licht, allerdings in einem weniger gefährlichen Wellenlängenbereich. Es liegt gerade an der Wahrnehmungsgrenze des menschlichen Auges. Man sieht es vermutlich nur verschwommen und seltsam schimmern, weil die Optik des Auges in diesem Wellenlängenbereich sehr suboptimal arbeitet. Die Strahlungsleistung wird wohl deutlich unter der des Tageslichtes liegen und daher ist es relativ ungefährlich. Es regt durch Fluoreszenz die optischen Aufheller in vielen weißen Kleidungsstücken zum Leuchten an.

Siehe auch

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Michael

Hallo Sevo,

Sevo Stille schrieb:

den

Warum? Ich hatte keinerlei Strahlungsleistungen genannt, oder?

=F6s.

Das hatte ich nicht geschrieben. Selbst mit paralleler Effektbeleuchtung ist der Unterschied des Effekts der "Schwarzlichtlampen" (praktisch nicht vorhanden) und der Strahlung von typischen Schwarzlichtr=F6hren (der typische Schwarzlichtffekt) auch f=FCr den Laien _deutlich_ zu erkennen. Welche Leistungen zum Erreichen des typischen Effekts notwendig sind, wissen wir vermutlich beide nicht. Ich jedenfalls wei=DF es nicht. Es ist also sinnlos, hier =FCber irgendwelche Gef=E4hrdungen zu spekulieren.

rt

Dann bin ich einfach bl=F6de. Jedenfalls zeigt der Vergleich dieser "Schwarzlichtlampen" mit "echten" Schwarzlichtr=F6hren einen vollkommen anderen Effekt, so dass wir hier nicht weiterzudiskutieren brauchen, so lange Du nicht beide Effekte beobachtet hast.

so

Ich habe zwar keine Detailkenntnisse =FCber das Spektrum von Leuchtstoffr=F6hren, jedoch wird AFAIK erst durch die Leuchtschicht auf den R=F6hren aus der UV-Strahlung des Mediums Strahlung im sichtbaren=

Bereich erzeugt. Wie gesagt, das ist mein Halbwissen =FCber Beleuchtungs-=

technik. Da andererseits sowohl in Belichtungsger=E4ten, EPROM-L=F6schger=E4ten, Gesichtsbr=E4unern als auch Solarien R=F6hren ver= wendet werden, und die R=F6hren auch preiswert erh=E4ltlich sind, muss sich mit diesen wohl auch ohne gro=DFen Aufwand UV-Strahlung erzeugen lassen.

ciao

Marcus

*Michael Rübig* wrote on Sun, 07-02-18 22:36:

Die Optik ist m.W. nicht das Problem, sondern die Filterwirkung der Linse. Nach Staroperationen sehen Mensche auch noch nahes UV.

"Marcus Woletz" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@pc2.local.host... ..

Hi, es gibt/gab von diesen "Schwarzlichtbirnen" solche und solche. Hatte eine von Völkner, die ließ wirklich (frischgeputzte) Zähne leuchten, und als die kaputtging, hab ich mir von Conrad eine bestellt, die bestand scheinbar nur aus einer billigen Glühbirne mit violettem Lack....wurde tierisch heiß und hatte praktisch keine Wirkung. Hat sich dann selbsttätig aus ihrem Gewinde geschmort.... ..

Naja, kann schon daran liegen, daß Du nur miese "Birnen" kennst. ..

Ja, aber das in der Röhre erzeugte UV kann nur "raus", wenn das Glas Quarzglas (oder ähnlich teures) ist. Die Leuchtschicht liegt da innen. Die UV-Röhren haben ihren Filter aber außen....der Leuchtfarbstoff gbit außer deutlichem UV eben auch noch relativ viel Licht her, das per Filterfarblack ausgefiltert werden muß. Eine unbehandelte Quarzglasröhre ohne Filter würde zwar ein "eerie"-Licht abgeben, und enorm UV, aber schnell ihre Lampe mitsamt allen Plastiks im Umkreis zerstrahlen. Das Angucken wäre extrem riskant. Selbst bei Schwarzlichtröhren wird noch gewarnt, hauptsächlich weil ja Produktionsfehler oder Unfälle vorkommen können. Z.B. kannst Du mal Deine Augen "riskieren" indem Du einer brennenden Scharzlichtröhre schräg vom Ende her an der Metallkappe vorbei ins Glasrohr linst....da ist meist die Schicht nur dünn, vielleicht kannst Du "richtiges UV" sehen?

mfg, gUnther

Marcus Woletz schrieb:

Ach Du auch? :-)

Wobei in kleinen Partyräumen mit den "LED-Scheinwerfern" sicher besser ein "Discoeffekt" zu erreichen ist als wenn man eine Lichtanlage mit vielen 100W installiert.

Gerald

gUnther nanonüm schrieb:

Die Erfahrung habe ich selbstgemacht - hab mir mal unter so einer Röhre einen Sonnenbrand geholt....

Gerald

Hallo Gerald,

Gerald Oppen schrieb:

[...]

na ja, dann eher die bunten 80mm-Lampen. Die Begriffe "LED" und "Scheinwerfer" passen f=FCr mich einfach nicht zusammen.

ciao

Marcus

Wieso nicht? Du musst schon allerhand "Scheine hinwerfen", wenn du eine einigermassen helle LED-Beleuchtung haben willst... SCNR Harald

Es gibt auch kleinere (30 mm AFAIR) Kaltlichtreflektoren mit 10W. Evtl. wären die passend.

Die zwei oder drei, die ich jemals probiert hatte, waren wohl "solche"

- ohne merkliche Floureszenz-Effekte...Schrott!

Ralph.

"Andreas Cremer" schrieb im Newsbeitrag news:er9hd2$2m9$ snipped-for-privacy@newsreader3.netcologne.de... ..

in

weich

Hi, wegen der recht ungewöhnlichen Farben solltest Du erstmal jede Menge verschiedene "ultrahell"-LEDs ordern. Und mittels Batterien ein bißchen damit rumspielen. Für so manche Blüte dürfte es eine LED-Farbe geben, die "genau hinhaut" und trotz winziger Leistung sehr effektiv die Blütenfarbe zur Geltung bringt. Violett/Pink etwa, Kakteenblüten sind ein Traum damit, der Kaktus wirkt fast schwarz dahinter. Für grüne Pflanzen allerdings wirds kompliziert, auch "weiße" LEDs sind nicht richtig weiß, natürliche Pflanzen werden damit merkwürdig aussehen. Ein bißchen wie Krankenhaus....habe sowas schon mal probiert. Und um eine wirkliche Lichtinsel zu schaffen, brauchen auch LEDs Strom wie eine Halogen. Habe daher etwas rumgebastelt und bin bei einer Sparbirne in Studioleuchte gelandet, deren Lichtwurf sich gut einstellen läßt. Ist sehr sparsam so und erstaunlich "echt". Hatte wohl Glück bei der Sparbirne, ist ne Philips.

mfg, gUnther

Marcus Woletz schrieb:

Naja, das ist wie Auto und Kleinwagen, auch ein Kleinwagen ist letztlich ein Auto ;o))

Ich schlage vor wir einigen uns auf Scheinwerferchen ;o))

bye uwe

AIM: (weggefallen) ## ICQ: (neu)453740861 ## www.pssgzudresden.de Jürgen Gerkens in d.r.f. : "... gerade ein Polfilter ist als Schutzfilter auch nicht viel schlauer, als die Frontlinse zum Schutz vor Streulicht zu lackieren. ;-)"

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