Ersatz für R7s Halogen

Mar 05, 2026 Last reply: 4 months ago 21 Replies

Hat jemand Erfahrung mit COB-LEDs in der Bauform R7s 118mm? z.B.

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finde ich welche mit 30 W und angeblichen 3000 lm. Ein 240W-Stab von Osram steht im Datenblatt mit 5000 lm. Kann so ein LED-Stab diese Leistung dauerhaft loswerden, ohne zu heiß zu werden? Ich kann mir das nicht vorstellen. Oder sind das nur chinesische Lumen.


Am 05.03.26 um 22:06 schrieb Mathias Weierganz:

Vergiss es. Das kann nicht funktionieren. Die Gesetze der Physik gelten auch für die.

5000 lm ist schon sportlich, evtl. die neuen, kurzlebigeren Versionen mit höherer Farbtemperatur und Effizienzklasse C (nach alter Norm). Aber mehr als 3000 lm haben die alle mal.

Nein.

Oder chinesische Lebensdauer.

Ich habe schon zwei R7s Deckenfluter auf LED umgerüstet, und hatte trotz wesentlich weitreichender Maßnahmen Hitzeprobleme. Und Deckenfluter sind im Vergleich zum Baustrahler noch die gutmütige Variante, weil nach oben offen.

Im wesentlichen lief es immer darauf hinaus den kompletten Reflektor nebst R7s Fassung zu entfernen, und durch einen ordentlichen Alu-Kühlkörper zu ersetzen. Auf dem sitzt mittig ein 4000 K, 74 W COB von Seoul Semiconductor (74 Powerpoint-Watt) bzw. ein China-Nachbau davon. Den betreibe ich auch mit maximal schätzungsweise 25-27 W. Das gibt auch so um die 3000 lm. Die Helligkeit ist nicht so viel geringer als die 230 W Halogenstäbe (ca. 4200-4500 lm), weil natürlich die Reflektorverluste für das nach unten abgestrahlte Licht entfallen.

Aber die Sache mit der Wärme war nicht ohne. Die eine Lampe hat einen schätzungsweise 14*14 cm² Flächenkühlkörper mit leichten Rippen unten. Unten drunter habe ich die Vorschaltelektronik untergebracht. Das gibt natürlich auch nochmal etwas Verlustleistung. In Summe zieht die Lampe knapp 30 W. Sie ist bei den ersten Einsätzen zwar nicht kaputt gegangen, wurde aber nach kurzer Zeit so heiß, dass Sie anfing zu stinken. Ich habe dann zweimal die Konstruktion verändert, indem ich den Milchglasteller, unter der Konstruktion "hochgebockt" habe, so dass ein offener Ring entsteht. Erst seit der zweiten Erhöhung auf ungefähr 5mm Spalt, hat sich die Sache so weit beruhigt, dass man sich trauen darf, die Lampe auf volle Leistung hoch zu drehen. Es wird dabei immer noch erheblich heiß, aber zumindest stinkt es nicht mehr gleich. Meist meiden wir es aber den Knopf bis ganz zum Anschlag zu drehen - gebranntes Kind. Mit etwa 20 W ist ein Dauerbetrieb auch im Sommer unproblematisch. Eine Stunde Vollast geht auch mal.

Bei der anderen Lampe ist ein runder Alu-Kühler von Fischer drin. AFAIR knapp 9 cm Durchmesser, aber deutlich dicker und mit seitlichen Rippen, also konstruktiv besser geeignet. Den kann man definitiv nicht anfassen, wenn die Lampe am Limit läuft. Allerdings habe ich bei der Lampe die Elektronik in den Bodendimmer gequetscht. Und das COB verdaut die Hitze schon besser als die Elektronik. Letztere wird unter Vollast aber auch ordentlich heiß. Das ist vor allem dem beengten Bauraum geschuldet. Die Kern- und Wicklungsverluste im Übertrager geben da den Ton an. Ich vermute, die Elkos werden das nicht beliebig lange überstehen. Wir verwenden diese Lampe aber selten, weshalb es bisher kein Problem war.

Dass ein R7s Retrofit mit integrierter Elektronik die Wärme ohne aktive Kühlung abführen kann, halte ich für pures Wunschdenken der Marketingabteilung. Mit Lüfter würde es sicher gehen, aber wer will schon einen kleinen, röhrenden Lüfter in einer Lampe haben?

Marcel

Nein, ...

... aber gewisse physikalische Grundannahmen zur Effizienz von Leuchtdioden legen nahe, dass diese Teile a. nicht den versprochenen Lichtfluss bringen, b. eine wesentlich geringere Leistungsaufnahme als auf dem Datenblatt haben, c. einen recht bescheidenen Farbwiedergabeindex aufweisen und/oder d. sich selbst frittieren.

Ultraeffiziente LED-Retrofits der A-Kategorie, z. B. von Philips erzeugen aus 7W etwa 1500 Lumen

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also 210lm/W. Da muss sich der Hersteller beim Leuchtstoff schon ganz schön was einfallen lassen.

Das physikalische Maximum einer kaltweißen LED mit 100% Wirkungsgrad liegt in der Gegend von 350 Lumen/Watt, Dein o. g. R7s-Retrofit ist also irgendwo bei 30% angesiedelt und wandelt demnach rund 20W in Wärme um.

Passende Kühlkörper sehen so aus:

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Es hat schon Gründe, warum kein namhafter Hersteller LED-Retrofits dieser Bauform im Angebot hat. Das sind die La-Veccia-Nanoflowcellquants
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Beleuchtungstechnik.

Volker

Mea culpa. Ingrid wollte noch hinzufügen, dass es LEDs mit R7s-Fassung tatsächlich von Philips gibt:

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Stärkste soll mit 1600lm aus 14W "so hell wie 100W Halogen" sein.

Ich weiß nicht, wo Du die Dinger einzubauen gedenkst, würde aber dringend von einer Umrüstung auf LED abraten.

Entweder gleich die ganze Leuchte z. B. durch einen LED-Fluter ersetzen oder einen Nerd-Umbau mit HID-Lampen riskieren:

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Wirkungsgrad von denen ist gar nicht mal so schlecht. Aber Vorsicht: Brennposition und Geldbörse im Auge behalten.

Volker

Alle Autofahrer, die ihr Abblendlicht auf die Nightbreaker LED umbauen:

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kenne die neue Variante "Speed" nicht im Detail, davor hatten sie alle einen nicht unerheblich fetten Kühlkörper mit Quirl, sind nach hinten aus dem Scheinwerfer geragt und waren - je nach Fahrzeug - unglaublich fummelig zu montieren.

Autopsie hier:

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empfindliche Naturen sollten allerdings den Ton abstellen.

Volker

Umrüstung auf LED nur mit entsprechende Umrüstung der Kühlung;-) LEDs wollen es kalt haben... "Some like it hot" ist ein alter Film;-)

HID sind nett... nur hier@home am aussterben... wenn die erst nach 3+ Minuten eingefahren sind, trotz EVG. Dann Bauvolumen ohne Ende haben und vom Ra auch nicht besser sind als LEDs... und nicht so richtig dimmbar.. wer noch OSRAM 70W-Stäbe (TLW+WW), KVG, EVGs etc. braucht... die oxidieren hier vor sich hin.

Selbst die 10W WA in den BigBangs wird kaum noch eingesetzt (ist mir zu schade für den Elltagseinsatz).

Olaf

Natürlich. Wird man ohne Not auch nicht mehr benutzen und schon gar nicht dorthingehend umbauen. Einige Terrarienfreunde scheinen die aber noch zu mögen.

Ich hatte mal überlegt, meinen HID-Brenner für Foto&Film (CRI gar nicht mal so schlecht) auf EVG umzurüsten, weil der Ballast doch ganz schön brummt und warm wird. Der Plan liegt dzt. auf Wiedervorlage, weil das Teil echt selten im Einsatz ist und es von Aputure/Amaran und anderen - meist chinesischen - Herstellern dimmbare, helle, leise LED-Videolichter für recht akzeptable Preise gibt.

Ich fahre dzt. mit einer "Zeltleuchte" herum (hinten Lupine Rotlicht Max "International", was aber dennoch nicht verhindern konnte, dass mir vor einiger Zeit ein merkbefreiter SUV-Fahrer von hinten aufs MTB geknallt ist) und für die

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bin ich zu geizig.

Volker

Am 05.03.2026 um 22:50 schrieb Marcel Mueller:

Ich hatte auch schon über einen Umbau nachgedacht, aber das schien mir nicht einfach zu sein, da der Deckenfluter auch einen Teil des Lichtes nach unten scheinen lässt. Aber mein Gefühl war offenbar richtig, dass der angesprochene Ersatz vermutlich nichts taugt bzw. zu dunkel ist, wenn er überleben soll. Danke an alle für eure Beurteilung.

Daten zu diesen: Pollin 537563 CHILITEC LED-Lampe R7s, EEK: E, 8 W, 930 lm, 2900 K, warmweiß, COB, 118 mm Leistung: 8 W Sockel: R7s Farbtemperatur: 2900 K (warmweiß) Lichtstrom: 930 lm Lichtausbeute: 116 lm/W Farbwiedergabeindex (CRI): > 80 Ra Abstrahlwinkel: 360° Geeignet für Akzentbeleuchtung: nein Dimmbar: nein mittlere Lebensdauer: 20.000 Stunden Schaltzyklen: > 20.000

Davon sind seit November 2024 10 Stück im Einsatz, waagerecht in Fassungen, oben und unten mit Glas-Halbrohren eingeschlossen. Dies in einer Halle mit Design-Seilsystem. Da passen nur Leuchten, die rundum abstraheln, und die Glasrohre sind nicht optional: der mechanische Schutz ist wichtig. RA nicht wesentlich, sofern nicht unerträglich fies.

Bisher drei Ausfälle: einer sehr bald, einer nach eine Jahr, und eine flackert gelegentlich, brennt aber meistens. (Hab deshalb 15 Stück gekauft...)

Vorher waren da Halogen 150 Watt, später 120 Watt. Die Glas-Halbrohren verstaubten, der Staub brannte zu einer festen Ruß-, Kohlenstoff- oder Ascheschicht. Gelegentlich waren Insekten im Rohr... Da wurde ein Teil vom Licht sofort lokal zusätzlich im Ruß in Wärme umgesetzt.

Die Helligkeit der obigen LED ist deutlich und erkennbar weniger als die Halogenlampen, sofern man die nebeneinander betreibt. Warmweiß und Kaltweiß waren subjektiv gleich hell -- ich hab je eine mal zum Vergleich eingebaut. Weil ich nicht erst auf der Leiter (oder nach dem Wegräumen der Leiter) feststellen will dass die LED ab Werk kaputt ist, testweise am Deckenfluter mit Dimmer betrieben: unerträgliches Flackern. Mei, steht ja drauf "nicht dimmbar".

Sobald ich alle Halogen durch LED ersetzt hatte, "hat es gepasst" -- weniger Licht, aber gemerkt hat's keiner, zumindest nicht so sehr um es zu kommentierten.

Sonst: bessere Lebensdauer bei Erschütterung, 7 statt 150 oder 120 Watt, kein Regen von gegrillten Insekten, ausreichend Licht.

Thomas Prufer

Am 06.03.26 um 09:31 schrieb Volker Bartheld:

Ja, 450nm blau und ein breiter gelber Buckel. Rot und Türkis Fehlanzeige. Anders bekommt man das nicht hin.

Für Garage und Keller OK, aber ins Wohnzimmer kommt mir sowas nicht. Blöderweise ist mir in Garage und Keller auch der Wirkungsgrad vollkommen egal.

Bei welchem Spektrum genau? Das hängt /stark/ vom Spektrum ab, da unser Auge für die unterschiedlichen Wellenlängen unterschiedlich empfindlich ist. Tiefrote und blaue Lumen sind wesentlich teurer als z.B. grüne.

Auch die Umwandlung im Leuchtstoff kostet eine Menge. Ein Satz Leuchtdioden verschiedener Wellenlängen wäre effizienter, vorausgesetzt es gibt für die nötigen Wellenlängen passende, effiziente Halbleitermaterialien.

Aber am Ende ist das alles nahezu irrelevant, da nur ein sehr geringer Teil unseres Energieverbrauchs auf die Beleuchtung zurück geht. Man sollte das Geld daher besser an anderen Stellen investieren, wo der Nutzen größer ist, anstatt die letzten Prozente aus den LEDs auf kosten der Lichtqualität rauszuquetschen.

Marcel

Am 06.03.26 um 09:39 schrieb Volker Bartheld:

Einen HQI-Brenner kannst du aber nicht hinter die üblicherweise vorhandenen Dimmer der Deckenfluter hängen. Der Braucht auch eine spezielle Versorgung. Naja, und der Wirkungsgrad ist eine Stufe besser als Halogen, aber das war's dann auch. Nichts, wofür sich ein Umbau lohnt.

Außerdem braucht der einige Minuten bis da wirklich Licht raus kommt. Wir hatten früher im Büro so Dinger. Da war zusätzlich eine Halogenlampe eingebaut, die nach einer Weile aus ging, damit man beim Einschalten nicht im Dusteren stand. Wenn die Sonne erst mal an ist, ist es allerdings wirklich hell.

Marcel

Am 07.03.2026 um 08:11 schrieb Marcel Mueller:

Ich habe nur etwas "gegoogelt", LED Spektren waren nie mein Fachgebiet. Nach ca. 3 Tonnen fast nur Werbung bin ich bei Vollspektren LED u.a. auf

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Das da verlinkte Datenblatt
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auf Seite 5 die Spektren. Seher die für 6500K und 5000K (oder wer es etwas "wärmer" mag auch 4000K) nicht etwas freundlicher aus?

Du musst dich einfach länger in Garage oder Keller aufhalten ;->

...

Na klar, z.B. gegenüber einer elektrischen Fußbodenheizung ist die Beleuchtung nahezu vernachlässigbar, egal mit welchen Leuchtmitteln. Aber nur Glühobst und LED gegenübergestellt, machen vor allem die Stellen mit einer abendlichen Dauerbeleuchtung, erst recht im Winter, schon etwas aus, zumindest bei uns.

Genau. Mieser CRI also.

Der Wirkungsgrad kann bei LED-Beleuchtung im normalen Heim- und Haushaltsumfang angesichts der 10% von Halogenlampen tatsächlich weitestgehend egal sein. Bei Stadion- und Straßenbeleuchtung mit stundenlang mehreren kW macht es natürlich was auch.

Ich könnte zwar - aber wollte nicht - eine wissenschaftliche Facharbeit schreiben, sondern nur aufzeigen, wie nah am "idealen" Wirkungsgrad wir uns inzwischen befinden und wieviel Energie dennoch in Wärme umgewandelt wird, mit den bekannten Schwiergigkeiten, den Halbleiter kühl zu halten.

Dem kann ich mich anschließen. Aber das A+++++ Label wirkt absatzfördernd. Der allgemeine Farbwiedergabeindex Ra ebenfalls (nur aus den ersten acht Feldern der DIN-6169-Testtafel ermittelt, deswegen ein kompletter Witz). Die Lebendsdauer unter praxisnahen Bedingungen wird nicht angegeben und steht meist weit hinter den Versprechnungen von 10.000 und mehr Betriebsstunden zurück.

Volker

Wie? HID-Brenner kann man nicht (oder nur schwer) dimmen? Sachen gibts! ;-)

Auch das noch! ;-)

Welche LED-Systeme kennst Du denn, die so 180.000 Lumen drücken (s. Osram Powerstar E40 HQI-T 2000W) - und was kosten die? Und warum fahren immer noch viele Autos mit Gasentladungslampen herum (oder Glühobst), statt mit fortschrittlicher LED-Technolgie? Aber vielleicht war die implizite Warnung "Nerd-Umbau" nicht deutlich genug.

Oh! Nein! ;-)

Der TO soll bitte einen neuen Halogenstab einbauen, wenn er die Leuchte nebst Dimmfunktion behalten will oder sie durch ein - hoffentlich thermisch gesundes - Äquivalent mit LEDs ersetzen. Und wir tragen das Thema "LED-Ersatz für R7s- Halogen" zu Grabe. Denn einen solchen gibt es nicht.

Volker

Weil LEDs einfach miserabel sind in punkte Leuchtdichte gegenüber Entladungslampen. Folge ist halt aufwendige Optik und viel Lichtaustrittsfläche gegenüber Entladungslampen. Das macht dann noch den Autodesignern ggf. Kopfschmerzen (subjektive Optik, Aero...Kundenakzeptanz...)

Noch ein Punkt... der gute Wirkungsgrad und wenig IR nach vorne raus macht bei Autos Scheibenheizung oder andere Gegenmaßnahmen gegen Betauung/Beschneiung notwendig.

Wenn man eine eng gebündelte Ausleuchtung haben will ist eine hohe Leuchtdichte Pflicht damit die Optik eträglich klein bleibt.

Hier hängt noch eine ausgelutschte XBO 2kW als Anschaungsexemplar. Die machte nur 80klm, war aber beim Auslaufen aus Wilhelsmhaven gut zu sehen... reichte zum Zeitungslesen auf der Brücke.. aber nur kurz alle 5 Sekunden;-) (Ja, ich weiß, ist eingehaust... Quarzglas ist schlecht im Röntgenbild erkennbar, das Teil steht unter Ruhedruck 8 bar)

Aber vielleicht war die implizite Warnung

[x]

Viele Grüße, Olaf

Am 07.03.26 um 11:10 schrieb Volker Bartheld:

Du weißt schon, dass es um die Umrüstung eines 240W Halogenstabs ging, und nicht um einen Fußballplatz? ;-)

Dem stimme ich allerdings zu.

Marcel

Das muß nicht stimmen. Mein Gesamtverbrauch liegt unter 300 W und allein hier am Arbeitsplatz, wegen der Bildschirme aus der Sonne, sind viele Stunden am Tag 80 W an. Im Raum mit Lötplatz und Labortisch sind es 160 W und im Wohnzimmer auch jeden Abend lange 80 W, aber nur, weil mir mit heutigen Preisen die installierten 240 W (sechsmal 120 cm) zu teuer sind. Wenn ich es mir leisten könnte, hätte ich es hell.

Dabei ist hell sehr relativ. Gerade scheint dort die Sonne durch das große Fenster und dagegen sind alle sechs Röhren recht funzelig.

Kühlschrank und Tiefkühler, in vielen Köpfen immer noch die großen Verbraucher, sind einmal unter und einmal knapp über 20 W. Router, Switches, Telephonladeschalen und IoT Devices zusammen wohl irgendwas um

70 W.

Weiter oben im Thread sagte jemand, LED kämen mit weniger Lichtstrom aus, weil sie nicht nach hinten in den Reflektor strahlen. Oft stimmt das, hier nicht.

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Am 07.03.2026 um 08:11 schrieb Marcel Mueller:

Ich habe die ganze HQI Entwicklung durch: Erst nur im Bühnen CID Verfolger als 1 kW und dann schrittweise abwärts

250 W / 150 W / 70 W / 35 W. Vor 40 Jahren unbezahlbar, mittlerweile will's (darf's) keiner mehr.

Die Drosselmimik mit Überlagerungszünder war exotisch, heute gibts (gebrauchte) HID-EVGs für 10..20 Euro.

Mein Favorit als Leselampe: Philips MasterColour CDM-R mit 35 W und 4200 Kelvin im Parlite PAR20 Bühnengehäuse, einfach goil. --> CDM-R 35W/942

Die 3000 Kelvin Variante als Schummerlicht --> CDM-R 35W/930 oder wenn's hell werden soll die 70 W oder 150 W Version zuschalten :-)

--> CDM-R 70W/942 im PAR56 Gehäuse, PAR30 ist leider zu klein.

Einzige Schwachstelle ist das Kabel zwischen EVG und Leuchte, das muss die 5 kV Zündspannung abkönnen. Entweder Sihf oder Sonderleitung SO-2GMH2G-J mit einer dicker isolierten Ader.

Butzo*aussen

Ich habe irgendwann meinen klassischen "Baustrahler" ausrangiert und einen LED- Chinakracher von Amazon in den Rahmen eingebaut. Mit nur sehr moderaten Hoffnungen bezüglich der Lebensdauer, da die zart kühlgerippte Rückseite schon nach wenigen Minuten auf 70°C gegangen ist. Da blieb sie allerdings auch, sehr zur Freude meiner Jacken, von denen ich mich nicht nur eine an diesem kochendheißen 500W-.Glühobst verkokelt habe. Bislang (100h) hält sich das Ding wacker, der magische Rauch ist noch drin.

Volker

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