Joerg schrieb:
das SRD Band um 865 MHz.
Die ganzen Neuentwicklungen laufen meisst da, Fernsteuerungen, Funkkopfhörer, Messwertübertragung etc, 433 MHz wird immer weniger durch Neuentwicklungen genutzt.
Joerg schrieb:
das SRD Band um 865 MHz.
Die ganzen Neuentwicklungen laufen meisst da, Fernsteuerungen, Funkkopfhörer, Messwertübertragung etc, 433 MHz wird immer weniger durch Neuentwicklungen genutzt.
In den USA gibts doch, neben dem 315 MHz Band, auch ein Frequenzband irgendwo bei 900 MHz, welches frei verfügbar ist. Oder?
Hallo Leute,
Anfangs in der falschen NG gelandet, hoffe der Cancel hat noch gegriffen.
Welches ISM Band wird bei Euch derzeit benutzt, wenn man sehr geringe Datenmengen (simple Fernsteuercodes) einigermassen sicher ueber ein paar hundert Meter uebertragen muss? Vom Haus ins Freie und zurueck. In USA nehmen wir dafuer oft den VHF Bereich, aber viele dieser Frequenzen sind in EU nicht erlaubt.
M.W. ist das schmale 433MHz Segment in Europa schon ziemlich voll mit Nutzern, aber ich war lange nicht dort. Es geht darum, ein Design so umzustellen, dass es auch in Europa und anderen Gegenden der Welt zulassungsfaehig wird.
868 MHz ist derzeit das beste. keine Störungen, gute Reichweite, fertiche Module verfüchbar, Antennen noch nicht zu groß
w.
Das stimmt, aber das Gedränge konzentriert sich IMHO auf die Mittenfrequenz 433,92MHz weil dort die SAWs und Resonatoren am billigsten sind. Wenn man eine andere Frequenz mehr am Rand benutzt sollte es schon viel ruhiger sein. Das 433MHz Band hat halt den Vorteil weltweit nutzbar zu sein.
868MHz ist sehr viel ruhiger, v.a. weil es Teile des Bandes gibt in der die Einschaltdauer auf 1% oder sogar 0,1% begrenzt ist. Und der ganze Billig-Krempel (noch) auf 433 funkt (aber selbst der breitet sich langsam auf 868 aus). 868 ist halt Europa-Only, wenn ich mich nicht täusche. 2,4GHz ZigBee oder sowas wäre eine weitere weltweite Alternative, aber vom Protokoll her schon wieder ein gutes Stück aufwändiger.Thomas
Die 0.1% waeren fuer uns kein Problem. Wie hiess das frueher bei der Post? "Fasse Dich kurz". Das Rutschen an den Rand ist eine Idee, muss ich mal die Kosten durchrechnen.
Leider :-(
2.4GHz ist haklig, bei uns reicht das nicht mal bis zum Ende der Einfahrt. Inzwischen gibt es Telefone fast nur noch mit 5GHz, da wird das wohl schlimmer.
Ja, aber leider deckt sich das nicht mit Eurem 868MHz Band und dann hat man Lagerhaltungsprobleme oder schlimmstenfalls geht eine fehlprogrammierte Einheit raus in die falsche Gegend, funktioniert auch, ist aber illegal.
Nur leider nicht in USA zulaessig, da muessten wir zwei Varianten bauen :-(
Geht so; am besten setzt Du Dich an ein Bandende und meidest die Frequenzen, die für Breitbandübertragung eingesetzt werden, und die
433.92. Wobei ich nicht weiß, ob diese Zuweisungen eine deutsche Spezialität sind...Joerg schrieb:
Naja, ist bissel fadenscheinig. Die unterschiedlichen Netzspannungen und -stecker muss man ja logistisch auch gelöst bekommen. Bei
802.15.4/ZigBee werden 868 MHz SRD und 910 MHz ISM typischerweise auch in einem Chip abgefasst. Allerdings ist meines Wissens Fernost dabei komplett außen vor.Würde ich in diesem unserem Lande möglichst vermeiden wollen. Der Bereich um 910 MHz ist RailGSM vorbehalten, das kann schnell sicherheitsrelevant werden, wenn man die Leute da wirklich stört.
Bei 433 MHz darfst du halt nicht vergessen, dass dir ein einziger Funkamateur mit 'ner Handfunke großflächig eine DoS-Attacke beschert. Das ist m. W. der wesentliche Grund, warum das 868-MHz-Band als SRD-Band aus der Taufe gehoben worden ist.
Welche Reichweiten bekommt man denn bei Euch vom Haus ins Freie raus damit so hin? Hier sind es um die 100m, aber nur wenn man die 100msec Average Regel mit Bursts geschickt ausnutzt. In Europa duerfte man mehr Power machen, aber die dann sehr gestrengen Phasenrauschregeln lassen das bei einfachen Designs nicht so einfach erreichen.
Ist schon klar, bin selbst Funkamateur. DoS Attacken habe ich aber bei harmlosen und sich zivil verhaltenden Links nie gemacht, nur damals auf dem 40m Band gegen Radio Tirana, denn die waren beinahe kriminell. Also haben wir sie oefter "geplaettet".
Tja, aber eben ein eigenes Sueppchen gekocht. Ich muss wohl doch mal sehen, was es unter 100MHz so gibt.
im 433 Mhz Band mit einigermaßen brauchbaren FM Modulen und gescheiter Antenne ( Lambda / 4 Groundplane) am Empfänger mehrere 100 m.
Wie ist eigentlich die Regelung im 433 MHz ISM Band in den USA?
Sendelestung? Duty Cycle? Modulation?
Da gibts noch bei 40 MHz was, und dann noch 27 MHz ISM (siehe drahtlose Maus/tastatur), Afaik noch irgendo bei 15 und 6,5 was.
Muesste ich nochmal nachlesen, aber IIRC duerfen in 3m Entfernung von der Antenne knapp 11mV/m nicht ueberschritten werden. Der Pferdefuss bei uns ist, dass man durch kurze Bursts per Averaging nicht mehr als 20dB rausholen darf.
Moin!
Soll ich Dir ein paar Funkmodule mitbestellen? :-)
Also die ICs bei
Jaja, ich weiß, gibt keine second source für diese ICs..
Gruß, Michael.
Das geht bei TI und anderen Chips auch. Das unangenehme: Da hat man schon eine Anlage, die alle moeglichen Sprachen kann, von 90V-150V alles ohne Ferderlesen verdaut und jetzt muss man doch wieder eine Extrawurst je nach Verschiffungsziel programmieren.
HF Chips haben fast nie 2nd Source :-(
Hast du ein pdf darüber? Mir war neu dass das Band verschiedene Segmente hat, ich dachte das ist eine Spezialität der 868MHz.
Thomas
Moin!
Wär mir auch neu. Nur die ganzen billig-billig-Sender mit popligem Resonator sind alle auf die 433.92, also die Mitte des Bands getrimmt, damit sie das Band in der Praxis überhaupt noch treffen.
Gruß, Michael.
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required