Welche AAA-Akkus sind empfehlenswert?

Apr 14, 2026 Last reply: 1 month ago 120 Replies

Schräg. Früher[TM] hat man sich geärgert, wenn USB-Kabel(sic!) keine Datenleitungen hatten und nur zum Laden taugten. Und man immer kramen musste, wenn man mal eins mit Datenleitungen benötigt.

Jetzt gibt es das als Zusatz? Und wie handeln die den Strom aus? Beim Schnelladen wird doch über die Datenleitung erst mal ausgehandelt, wie viel und so weiter.

Oder funktioniert immer noch die Methode: Quelle liefert einfach, so viel sie kann (max 1A wie bei USB3?) und Mobilgerät nimmt, auch ohne Aushandlung, was es braucht/will?

Und nicht mehr "nur" 500mA wie bei USB2?

Frank

Ich hoffe, es gibt von GP inzwischen hochwertigere Akkus. Die "GP 2300 AHC HR6" die ich vor etwa 10 Jahren benutzte, sind alle im Eimer. Längst. Bestes Exemplar mit 750mAh Restkapa. Gleiches Betätigungsfeld wie die Eneloop, die bis heute noch funktionsfähig sind.

Irgendwann machen sich die 400-700mOhm Innenwiderstand eben bemerkbar. Falls das inakzeptabel wäre, muss man eigentlich die Chemie wechseln. NiMH taugt nicht für Hochstromanwendungen.

Volker

Rhetorische Frage: Was nutzen die gegen Spaßvögel, die die Ladebuchse zum USB- Frittiergerät umgebaut haben? Mir reichen eigentlich schon zahlreichen Wandwarzen chinesischer Herkunft mit sehr unklaren Isolationsmaßnahmen (s.

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, da verlasse ich mich garantiert nicht darauf, dass irgendein Verkehrsbetrieb seinen Mehrwertdienst für Smartphonesüchtige im Griff hätte.

Volker

Es ist bestimmt denkbar, dass in diesem speziellen Adapterkabel ein Controller sitzt, der die Aushandlung übernimmt, aber bzgl. der Datenleitungen galvanisch von dahinter angeschlossenen Gerät getrennt ist.

Funktioniert in den zahlreichen "USB-Testern" (d. h. Stromsenken)...

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... ja auch nicht anders.

Klar. Das Gerät, das die Aushandlung vornimmt, muss nicht identisch mit dem Gerät sein, das schließlich geladen wird. Und die Aushandlung hat auch nichts mit der USB-Geräteklasse

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zu tun.

Bei schrottigen Ladern bestimmt. Allerdings: Welche Spannung soll das dann sein? USB-PD erlaubt 3.3V, 5V, 9V, 12V, 20V - und seit 2021 auch Zwischenwerte bis

48V:

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2A@5V ziehen bei heutigen Multicore-Smartphones keinen geölten Hering mehr von Teller.

Volker

Hi Reinhard,

Also muss es nicht Eneloop & Co sein. Wobei selbst Krabbeltischware vom Discounter das mittlerweile versprechen, nicht Jahrhunderte, aber zumindest ein Jahr lang.

Was verstehst Du unter "relativ hoch"?

Das ist mehr die Frage des Ladegeräts als der Akkus selbst. Was drauf steht ist immer das Standardladen mit C/10 und so. Das ist aber nicht zwingend so vorgegeben.

Ich hab einige billige Akkus bei Norma, Lidl und Amazon eingekauft und kann mich bisher nicht beklagen. Einzelne Zellen werden nach ein paar Jahren hochohmiger. Das drückt sich nicht zwingend in der Kapazität aus. Ich hab ein Lader, der den Innenwiderstand mit anzeigt und ich hab neuerdings zwei verschiedene preiswerte Messgerätchen vom schnellen Ali, die die Innenwiderstände (mit Vierleitertechnik) messen können. Trotz verschiedener Messfrequenzen sind die Werte recht vergleichbar. Wenn da also jetzt jemand mit Messbedingungen um die Kurve kommen mag, mich könnt ihr damit nicht imprägnieren ;-)

Du wirst hier viel gut gemeinten Müll bekommen. Antworten auf ganz andere Fragestellungen z. B. Einiges hast Du ja schon gelesen.

Marte

Davor hätte ich eigentlich eher weniger Angst als wegen in die Buchse gedrücktem Kaugummi, Plastillin, Donut-Glasur oder ähnlichem Zeug, das die Kabelseitige Buchse verklebt.

/ralph

DER GELAeUTERTE, 2026-04-15 01:00:

Man darf alles schreiben. Aber es muss niemand gut finden.

Am Tue, 14 Apr 2026 11:54:10 -0000 (UTC) schrieb Ralph Aichinger snipped-for-privacy@h5.or.at> zum Thema "Re: Welche AAA-Akkus sind empfehlenswert?":

Allerdings haben sich die Ladda-Akkus auch schon mal geändert. Ich habe inzwischen drei Varianten, mit 500, 900 und 750 mAh (die letzten sind wohl die aktuellen). Für die 500er gab Ikea an "bis zu 1000 mal wiederaufladbar (und für die 750er jetzt auch), für die 900er dagegen nur 500 mal.

Genauso ist es jetzt noch bei AA mit 1900 / 2450 mAh - die kleinere Variante soll bis zu doppelt so viele Ladezyklen schaffen.

cu. Juergen

Ja, aber ich hab noch nie Probleme gehabt. Ob die 500 Zyklen wirklich erreicht werden? Keine Ahnung, bei den Akkus die ich aussortiere sind selten welche von Ikea dabei.

Bei mir ist der Akkukiller meistens Kinderspielzeug, das die Akkus tiefentlädt ohne Rücksicht auf Verluste.

/ralph

Das ist die nächste Scheiße, bedeutet im Zweifel aber glücklicherweise nur ein neues USB-Ladekabel. Ja, wer sein Handy mit so einer Buchse verbindet, treibts wohl auch mit der Bahnhofsnutte.

Volker

Versprechen != Realität

Wann bzw. über welchen Zeitraum? Bei NiMH-Akkus, die nach 100 Zyklen reif für die Tonne sind, wäre die LSD-Charakteristik für mich das geringste Problem.

Mei. Usenet ist kein Wunschkonzert und Antworten auf Fragen, die man nicht gestellt hat, mitunter auch ganz hilfreich. Noch hilfreicher wären präzise Vorstellungen, zu denen "nicht jahrhundertelang halten" und "relativ hohe Entladeströme" eher nicht zählen.

Volker

Ich könnte mir vorstellen, dass diese USB-Steckdosen USB-BC machen. Wenn das ein DCP ist (dedicated charging port), dann liefert die Quelle 5 V und bis zu 1.5 A und dafür ist kein Datentransfer nötig, ein Widerstand kleiner 200 Ohm zwischen den Datenleitungen reicht:

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Dass diese Steckdosen USB-PD können, denke ich nicht. Erstens sind das USB-A-Buchsen (USB-PD läuft heutzutage über USB-C) und zweitens denke ich nicht, dass das Verkehrsunternehmen die Leistung bereitstellen möchte, die benötigt würde, wenn jeder Fahrgast 100 Watt und mehr aus so einer Steckdose nuckelt.

Martin

An welche Spaßvögel denkst Du dabei? Fahrgäste, die unbemerkt während der Fahrt die Buchsen umbauen? Halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Die Busse kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit fix und fertig mit diesen USB-Steckdosen aus dem Hersteller-Werk. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Verkehrsbetrieb diese Dosen erst nachträglich einbaut. Da werden ab Werk handelsübliche Lade-Module eingebaut sein, wie sie auch in tausenden Wandwarzen stecken. Und das Risiko, dass man sich damit sein Smartphone beschädigt, wird auch nicht höher sein, als wenn man bei Mediamarkt so eine Wandwarze kauft.

Abgesehen davon, gäbe es noch die Möglichkeit, dass man so ein handelsübliches USB-"Multimeter" erstmal in die Dose steckt, um zu schauen, was da für eine Spannung anliegt. Ich habe so etwas zu Hause, weil ich mal sehen wollte, mit welcher Spannung und Strom meine Smartphones laden. Diese "Multimeter" zeigen auch höhere Spannungen als 5 V an. Es würde mich aber wundern, wenn da mehr als

5 V anliegen sollten.

Aber wenn es Dich interessiert, könnte ich es am WE mal testen. Sage dann einfach Bescheid.

Martin

Hatte ich nicht extra erwähnt, abe die EBLL-Zellen sind LSD-Zellen. Ich habe eine Satz im Blutdruckmessgerät im Büro, einen zweiten Satz in Plastepackung in der Schreibtischschublade. Die liegen da schon mal monatelang bis wieder getauscht wird. Zu Hause das gleiche gerät und gleiche Akkus. Mittlerweile habe ihc die auch im gigaset-telefonen drin. Aber die Gigasets laden auch die kaputt. Aber gegenüber früher sind die Amazonpreise auf dem Niveau "Schüttgut" angekommen.

Hi Volker,

Ich kann derzeit nicht klagen.

Die ersten sind durchaus schon mindestens 6 Jahre alt, deutlich vor Covid19 Ich schätze > 10 a.

Aber auch kein KI-plopp, der dann die Anforderungen umkehrt.

Marte

Ich wollte gerade widersprechen, aber ICE habe 230 V Schuko, oder?

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Man kann Akkus entweder rumliegen lassen oder belasten, nicht beides.

100 Monate sind fast zehn Jahre, reicht.

Beide Eigenschaften zu optimieren gibt nur Sinn, wenn man nur einen Typ herstellen und bei der Anwendung nicht darauf achten möchte -- zugegeben auch ein Kriterium.

Wenn es spezialisierte Akkus gibt wie z.B. die besonders überladefesten für Telephone, dann sind regelmäßig einige Eigenschaften vollkommen irrelevant.

Die Ladeekeltronik in den DECT-Telefonen ist generell "so billich wie irgend möglich" und zerstört zuverlässig Akkus innerhalb von Monaten und manchmal länger, leider.

Man liest sich, Alex.

Mag sein, speziell für den Fall schrottiger Akkus und Mobilteile, die ständig auf der Ladeschale braten.

Mein Gigaset ist mit Eneloop bestückt und kommt nur auf die Schale, wenn sie leer sind. Mit eine hypothetischen Lebensdauerverkürzung von 20 auf 19 Jahre kann ich leben, wie auch der schlechten Kapazitätsnutzung (vielleicht 75%) und dem Damoklesschwert eines unverhofften Gesprächsabbruchs, während mir ein Scammer mitteilt, ich hätte Fantastillionen in der Lotterie gewonnen. Muss er halt in 30 Sekunden nochmal anrufen, wenn die Akkus getauscht sind.

Aber OK, ich bin auch kein COVID-skeptischer Dunkelflautenparanoiker mit Rage Extender, der die fossile Souveränität über seinen Heizungskeller zurückfordert. Vielleicht liegts ja dadran.

Volker

Hi Alexander,

Was soll dieses wiederholte unsinnige Bashing gegen DECT-Telefone? Ja es hat wohl von Gigaset DECT Telefone gegeben, die eine miese Ladeschaltung hatten. Ich hab seit sehr vielen Jahren DECT-Telefone von Panasonic im Einsatz und kann wirklich nicht klagen. Auch meine billigen Sopran-DECTs grillen keine Akkus. Da sind lediglich die Kontaktfedern unterirdisch uns wohl intern eine Unterspannungsresetlogik ein bisschen zu knapp eingestellt. Einmal die Akkus rollen, dann sind die Kontakte wieder niederohmiger und das Teil flutscht wieder ein paar Wochen, dann muss ich mal wieder die Akkus rollen, bis zum nächsten Mal. Wahrscheinlich gabs die deswegen so billig bei Pollin. Gekauft vor vielen Jahren, sicher > 16 Jahre.

Marte

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