Was bringt eiine Soaranlage wirklich

Jun 17, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 638 Replies

Am 04.07.2019 um 20:09 schrieb Falk Dµebbert:

Das liegt daran, dass Erdöl keine Chemische Substanz ist, sondern ein Stoffgemisch.

Typische Bestandteile des Erdöls sind langkettige Kohlenwasserstoffe oder etwa Benzol.

Und typische Stoffe aus Lebewesen wären etwa Stärke oder Fette.

Als Beispiel hatte ich Fruchtzucker genommen, weil das in der von mir genannten Liste vorkommt.

Und aus Fruchtzucker kann man kein Benzol erzeugen, da der Zucker ein viel niedrigeres chemisches Potential besitzt als Benzol. Nur Methan kann man aus Biomasse erzeugen und das wird auch häufig so gemacht (in Biogas Anlagen).

Also entstand das Erdöl nicht aus toten Dinosauriern oder sonst einem organischen Stoff.

TH

...

Hi Thomas,

Der Fruchtzucker ist aus was entstanden? H2O und CO2, nicht wahr? Das kann nach Deiner Aussage gar nie funktionieren. Zum Glück wissen die Pflanzen das nicht.

Weil Methan so wenig Potential hat?

So wirklich kann mich das nicht überzeugen. Schließlich wird aus Erdgas auch alles mögliche andere an Kunststoffen und längerkettige KW synthetisiert. Das soll alles nicht gehen? Diese These kann ich nicht nachvollziehen. Dann gäbe es kein Leben auf dem Planet.

Marte

Am 27.06.2019 um 14:33 schrieb Falk Dµebbert:

Man kann hier das gleiche Muster erkennen wie bei anderen angeblich der Umwelt dienenden Massnahmen:

Recycling-Briefpapier Einweggabeln aus Holz Strohhalm-Verbot CO2 Steuer Diesel-Verbot

Es geht überhaupt nicht um die Umwelt, sondern darum, die Menschen zu (be-) steuern.

So ist 'Wasser sparen' prinzipieller Unsinn, weil Wasser überhaupt nicht verbraucht wird, sondern nur umverteilt und verschmutzt.

Es ist also nicht so, daß ein endlicher Vorrat an Wasser durch Trinken oder Benutzen des WCs unwiederbringlich verloren geht.

Genauso wenig rettet man die Welt, indem man seine drei Briefe pro Jahr auf Recyclingpapier schreibt.

Besonders viel Unsinn wird im Zusammenhang mit der Vermüllung der Weltmeere durch Plastikabfall verbreitet. Als garantiert sinnfreie Methode der Weltrettung wird hierzulande der Verzicht auf Trinkhalme propagiert.

Tatsächlich ist die Vermüllung Folge der fehlenden Müllabfuhr in weiten Teilen der 3ten Welt und dem Fehlen entsprechender Infrastruktur zur Beseitigung und Vermeidung von Plastikabfällen (in den entsprechenden Ländern).

Es wird demnach Schwachsinn erzählt, was a) das eigentliche Problem nicht mal ansatzweise löst b) Ressourcen an vollkommen nachrangigen Nebenschauplätzen bindet.

TH

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Seit mehr als 40 Jahren lese ich, daß der Ursprung von Kohle und Erdöl Pflanzen und Tiere (Biomassen) sind.

Das Öl kommt aus "Mutter" Erde ;-)

Alles was man nicht erklären kann - aber dennoch da ist - kann immerhin mit einer Mutter erklärt oder entschuldigt werden, wie das obige Post, oder auch unsere BundesMutti......

Am 05.07.19 um 12:34 schrieb Thomas Heger:

Aber gerade denen geben wir doch gerne unseren Müll zwecks "Recycling" oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Am 05.07.19 um 12:19 schrieb Thomas Heger:

Im Pyrolysegas (Ausgangsstoff Biomasse) ist durchaus Benzol.

Hanno

Versuch doch nicht, dem Spinner mit Logik zu kommen. Damit hat er's nicht.

Aber was, wenn nicht genug sauberes Wasser nachkommt? Einige Städte in Indien haben aktuell dieses Problem.

Schon ist Wasser sparen eine gute Idee.

Gerrit

Besonders in der Sahara. Allerdings ertrinken dort mehr Menschen als verdursten.

Da wohnen weniger. Das Problem beginnt eines zu werden wenn einer Stadt das _saubere_ Wasser ausgeht.

Gerrit

Chemisches Potential kann man in etwa vergleichen mit Wasser, daß einen Berg hinunter läuft.

Das Wasser kann man zwar nach oben pumpen, aber von alleine fließt es nie der Berg rauf.

So nimmt diese Größe spontan (also ohne künstlich zugeführte Energie) nur ab.

Und bei einem Prozess in der Natur vermutet man normalerweise keine künstlich herbeigeführte Energiezufuhr.

Die Theorie der abiogenen Ölentstehung stammt überhaupt nicht von mir, sondern von dem dann doch recht angesehenen russischen Chemiker Mendelejew.

Vertreten hat diese Theorie etwa ab den 50er Jahren die Wissenschaft in der damaligen Sovietunion -auf Befehl des ebenfalls recht bekannten Politikers mit Namen Jossif Djugashvili (aka 'Stalin').

Der hat seinen Leuten in den 40ern befohlen, nach neuen Quellen für Erdöl zu suchen und die haben sich an Mendelejew erinnert.

Nach deren Erkenntnis muß man nur bis unter die Erdkruste bohren und finden dann Öl und kann soviel davon hoch pumpen wie man will.

Das machen die Russen bis heute.

Allerdings machen sie nicht mehr ganz so viel Reklame für die abiogene Öl-Entstehungs-Theorie.

In den USA war vor allem Thomas Gold bekannt als Vertreter dieser Theorie.

TH

Das Fehlen von Trinkwasser ist sehr wohl ein ernstes Problem.

Aber man kann das Problem des fehlenden Trinkwassers in Kalkutta nicht durch Wassersparen in - sagen wir mal - Stuttgart lösen.

Also sind Aufrufe zum Wassersparen in wasserreichen Gegenden kompletter Schwachsinn, wenn es einem um das Trinkwasser in Kalkutta (beispielsweise) geht.

Man kann ein schwer zu lösendes Problem am Ort A nämlich nicht beseitigen oder verringern, indem man ein ähnliches Problem an Ort B angeht.

Genauso ist das mit dem Plastikmüll oder dem Verschwinden des Regenwaldes.

Es nützt nämlich dem Regenwald wenig, wenn man hier Fichten pflanzt und der Müll in Jakarta wird auch kein bisschen weniger, wenn man hier das Einwegbesteck aus Bambus herstellt.

siehe etwa hier:

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TH

Aber durch sparen von Wasser in Kalkutta. Man muss immer sehen wo das Wasser einer Stadt herkommt. Wenn dort weniger zu holen ist als die Stadt braucht hilft nur sparen.

Das schon... Aber auch hier wurde es letzten Sommer knapp.

Gerrit

Am 06.07.19 um 21:15 schrieb Thomas Heger:

Die Wasserversorgung in Stuttgart brauchte durchaus ein paar Anstrengungen.

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Deutschland ist zwar vergleichsweise wasserreich, aber es wird knapper und man wird sich umgewöhnen müssen.

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Na ja, alles nur ein harmloser Vorgeschmack auf das, was noch kommt...

Hanno

Am 06.07.19 um 21:15 schrieb Thomas Heger:

Es dürfte etwas komplizierter sein.

Hier ein Lehrstück über Wasser und Indien.

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Das Beispiel kann auch auf andere Gebiete erweitert werden.

Da Plastik Öl ist, kann es in De in Müllverbrennungsanlagen verbrannt werden und würde zB Fernwärme liefern.

Hi Thomas,

Deswegen brauchts Springbrunnen, sonst würde es nie regnen.

Deswegen gibts ja auch kein Leben auf dem Planeten, und schon gar nie welches, das aus Wasser und CO2 Zucker und mehr bastelt.

;-)

Marte

Hallo zusammen,

Deswegen bringt Energiesparen ja auch nichts, schließlich geht Energie ja nie verlohren, es wird ja nur umgewandelt :-(

Glaub keiner Statistik, die Du nicht gefälscht hast. All die, die verhungern, weil ohne Wasser nichts wächst, die an Krankheiten sterben, die mit vernünftiger Hygiene nicht ernsthaft wären... All die Kriegstoten, die den Kriegen und Kämpfen ums Wasser geopfert wurden...

Schade aber auch :-(

Mach mal das Beispiel Israel auf. Man zapft aus dem Jordan so viel Wasser für Plantagen, damit wir schöne Orangen und Co bekommen. Nur leider bleibt dann eben weiter flußabwärts kaum noch was übrig. Pech gehabt :-( Aber wieso denn, es geht doch kein Wasser verloren?

Tatsächlich ist unser Konsum mit verantwortlich, wenn es in Teilen Palästinas kein Wasser gibt. Das dürfte für viele andere Teile der Welt ähnlich gelten.

Marte

Am 06.07.19 um 23:47 schrieb Marte Schwarz:

Ja, Wasserkraft hat bisher auch mehr Tote produziert als Atomkraft. Da ist vor allem China daran schuld.

Stuttgart trinkt Bodenseewasser. Die Schäb'sche Alb als Karstgebirge gibt halt nicht viel her.

Ja. Ich brauche definitiv keine Frühkartoffeln aus Jordanwasser.

Die Türken bauen auch einen schönen Damm am Euphrat. Das Zweistromland wird seinen Namen dann nicht mehr verdienen.

Die Inder mit ihren großen Strömen Indus, Brahmaputra, Ganges machen auch spezielle Spielchen. In der Trockenzeit bleiben die Talsperren natürlich zu; wenn's im Monsun auf dem ganzen Subkontinent schifft, dann machen sie auf. Die Bangladeshis haben dann völlig landunter. Ich hatte mal einen Flugzwischenstopp in Dakka, BD, da sieht das ganze Land nur wie ein einziger Sumpf aus. Gelegentlich mal eine Warft mit ein paar Häusern drauf. Und das war Anfang Dezember, also eher Trockenzeit. Das ganze Land liegt nur ein paar Meter über NN. Wenn der Meeresspiegel steigt, dann gibt das ein Migrantenproblem, das kann man sich jetzt noch nicht vorstellen.

Gruß, Gerhard

Am 06.07.19 um 23:47 schrieb Marte Schwarz:

Spitzfindig könnte man Stauseen als Spardose ansehen. Wie auch immer, die Entropie gewinnt immer. ;-)

Das "böse" Plastik ist wenns um Hygiene geht, doch sehr hilfreich. Würde das Plastik nach Gebrauch in einer Verbrennungsanlage verbrannt und nicht exportiert, gäbe es wesentlich weniger Probleme. Die Wärme einer Verbrennungsanlage wird sodann in Fernwärme weiter verwertet.

Bei immer mehr Menschen reicht das Trinkwasser nicht mehr. Dann gibs Verteilungskämpfe.

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Macht nix, wir holen Kalkutta nach Stuttgart. Dann passts wieder.

Und nun? Verzichten wir auf Jaffa Orangen? Würde denen das in Israel wirklich helfen? Ich habe da meine Zweifel.

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