Vergessliches EPROM

Mar 26, 2009 27 Replies

Vielleicht der GND Bond gammelig? Allerdings wuerde das den *7F Fall nicht erklaeren. Sieht wohl doch schlecht aus mit dem EPROM.

Ich hatte mal einen Fall, wo offenbar der VCC Bond abgegangen war (bzw. in dem Fall durch eine Spitze zerschossen). Der Chip lief nur noch so leidlich, wenn genuegend Pins auf High gezogen wurden und damit ueber die Substratdioden insgesamt genug Strom floss, um intern ausreichend Betriebsspannung zu liefern.

Das ging hoechstens mit Temperatur-Schocks. Kaeltespray und Foen. Einen Versuch waere es wert.

Die ueblichen Tricks wie Versorgung bis abs max hochziehen hast Du wahrscheinlich schon durch.

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Moin!

Hab inzwischen beides versucht - nur mit dem Erfolg, daß nun weitere Spalten ausgefallen sind. Unterm Mikroskop war nichts auffälliges zu sehen.

Gruß, Michael.

Und es ist sichergestellt daß das Programmiergerät mit dem wohl ausgelesen wird funktioniert ?

An Controller mit 3 freien 8 Bit Ports ( bzw. Zählerkette für die

16 Bit Adresse ) Adapter fädeln und im Zeitlupentempo und ohne angelegte Programmierspannung auslesen.

MfG JRD

Moin!

Nicht direkt, der GALEP-III ist zwar schon etwas älter aber eigentlich sind das doch alles recht solide Geräte? Der Verify stimmt jedenfalls, da braucht es schon einen sehr "speziellen" Fehler, um das so hinzubekommen.

Es liegt aber definitiv am EPROM, denn...

..ich hab gerade mal eine Adresse _statisch_ aufm Steckbrett angelegt und mit dem Multimeter ausgelesen. Eine Adresse, in der definitiv Text (fürs Display) stehen sollte, ein kaputter Buchstabe mitten in einem Wort. 0xFF. Ein Byte weiter ist ok, am Steckbrett liegts also nicht.

Gruß, Michael.

Michael Eggert schrieb:

Das sieht nach unvollständiger Löschung aus. Wenn Du den Baustein unter UV-Licht legst, verschwinden immer mehr Spalten, bis schließlich überall FF drinsteht.

Patrick

Moin!

Spaltenweise? Ich hätte jetzt gedacht, daß die Bits alle unabhängig voneinander irgendwann gelöscht sind, maximal byteweise wenn der Prommer die Brennzeiten variiert.

Und wenn das Gerät vor nem Monat noch lief, hätte das Auslesen mit niedrigerer Spannung dann nicht funktionieren müssen? Die ersten bei dabei gekippten Bytes lagen übrigens nicht auf den Adressen, die hier betroffen sind.

Gruß, Michael.

Moin!

...allerdings schon beim erneuten Auslesen unter normalen Bedingungen, noch bevor wir mit erhöhter Spannung, Heißluft und Kältespray auf das EEPROM los sind.

Es sind jetzt die Adressen 0x??7E, 0x??7F, 0x??FE, 0x??FF.

Oder binär: 0x?????????111111?

Gruß, Michael.

Dann liegt es echt im Sterben. Manchmal passiert das selbst bei Halbleitern. Gestern hatte sich hier ein Leistungstransistor leise verabschiedet, ohne dass mehr als 1% seiner Nennleistung anlag. Russisches Exemplar, ueber 20 Jahre hatte er's klaglos getan, nu isser hin. Seltsam war die Platine daneben, auch russisch. Dunkelbraunes Bakelit mit Leiterbahnen drauf.

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