Ventilatoren kaufen - jetzt schon!

Feb 14, 2020 77 Replies

Das verkneife ich mir lieber, denn es sieht vom Gehaeuse her verpresst aus und wuerde kaum zerstoerungsfrei aufgehen.

Das sieht dann empirisch aus, also durch Versuche ermittelt.

Waere alles kein Problem, bis auf die Software. Die ist nicht mein Ding.

Danke fuer die ausfuehrlichen Informationen, das habe ich gleich als ganzes in meine Wiki kopiert. Sehr nahe an den Kippunkt wuerde ich aber nicht gehen wollen, denn wenn die Dinger an einem kalten Tag und bei voll bullerndem Holzofen stehenbleiben, kann was abgluehen. Und dann sind amerikanische Haeuser ja im Prinzip auch noch Holzhuetten ...

Am 22.02.2020 um 18:11 schrieb Joerg:

Bei meinem ging das problemlos. War so einer:

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Das Gehäuse liegt im Müll. Habe das Ding in einen Kasten gebaut, der über dem Kaminofen hängt, die warme Luft neben dem Rauchrohr einsammelt und durch die Wand ins Nebenzimmer bläst.

Extrem wichtig war, den Motor irgendwie gedämpft aufzuhängen, sonst war er sehr laut. Ist halt nicht perfekt gewuchtet.

Kennlinie aufgenommen und in Software hinterlegt.

Wenn Du einen AVR flashen kannst, mit einem sinusmodulierten PWM an einem Pin auskommmst und nur einen NTC-Eingang brauchst, kann ich Dir meinen Code oder das fertig compilierte Hex-File gerne angepasst zur Verfügung stellen.

Könnte es auch auf einem Arduino lauffähig machen.

Du brauchst dann halt ne andere Kennlinie. Der Software-Part sieht bei mir so aus, nicht elegant und nicht stufenlos, dafür versteht es jeder. Die Temperaturwerte sind ADC-Rohwerte.

if (Temperature>113) { Increment=150; Gain=0; //aus } else if (Temperature>102) { Increment=95; //29Hz Gain=100; //1,9Vss } else if (Temperature>98) { Increment=99; //30Hz Gain=108; } else if (Temperature>94) { Increment=102; //31Hz Gain=116; } else if (Temperature>90) { Increment=105; //32Hz Gain=124; } else if (Temperature>86) { Increment=108; //33Hz Gain=132; } else if (Temperature>82) { Increment=111; //34Hz Gain=140; } else if (Temperature>78) { Increment=114; //35Hz Gain=148; } else //>45°C { Increment=117; //36Hz Gain=156; //2,9Vss }

Ein wenig Abstand habe ich da auch gehalten und auf das letzte Quäntchen Wirkungsgrad verzichtet. Er muss die Drehzahl ja auch erreichen, also beim Anlaufen den Kippunkt von der schlechten Seite her überwinden. Das geht hier zuverlässig. Einen Anlaufalgorithmus habe ich nämlich nicht implementiert.

Michael

Am 22.02.2020 um 18:51 schrieb Michael S.:

Panik erzeug:

...wo die warme (und feuchte) Luft im Nebenzimmer auskondensiert und dort für feuchte Wände sorgt...

Butzo

Am 22.02.20 um 18:51 schrieb Michael S.: ...

Hallo,

ein Arduino nano für kleines Geld passt immer.

Peter

Am 22.02.2020 um 19:11 schrieb Klaus Butzmann:

Scheinbar weiß das meine Ofenluft nicht, denn die letzten 9 Jahre sind keine Wände feucht geworden.

Davon abgesehen? Warum sollte die Luft aus dem warmen Zimmer feuchter sein als die aus dem kalten?

Michael

Am 22.02.2020 um 19:11 schrieb Peter Thoms:

Jepp, das Original läuft auf einem ATMEGA8. Sollte problemlos auf einen Arduino Nano portierbar sein. Die Peripherie ist glaube ich ziemlich abwärtskompatibel.

Michael

Am 23.02.2020 um 00:06 schrieb Michael S.:

Dann passts ja.

Differenz zwischen relativer und absoluter Feuchte, warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen. Wenn deine Warmluft wenig feucht ist kein Problem.

Klassischer Versuch: Feuchtwarme Augustluft durch kühlen Keller streichen lassen, kommt aber auch auf die Lage an. Im Rheintalgraben im Sommer normalerweise heiss und schwül.

Butzo

Am 23.02.2020 um 00:20 schrieb Klaus Butzmann:

Kann sie, aber woher soll sie die Feuchte denn im Winter nehmen? Die absolute Feuchte ist in einer Wohnung erstmal ziemlich konstant, sofern gerade keiner duscht. Wenn ich diese Luft nun im Wohnzimmer mit dem Holzofen aufheize, ändert sich an der absoluten Feuchte nichts. Die relative Feuchte sinkt sogar. Wenn ich diese Luft dann in das kalte Nachbarzimmer blase, ändert sich an der absoluten Feuchte immer noch nichts. Also kann auch nichts kondensieren, was nicht auch ohne warme Zuluft kondensiert wäre.

Lasse ich dieses Zimmer aber z.B. unbeheizt, blase keine warme Luft rein, kann es sein, dass die relative Feuchte durch die fallende Temperatur so hoch ansteigt, dass an kalten Stellen Feuchtigkeit kondensiert. Da meine Ofenluft aber genau die gleichn absolute Feuchte hat, wie die sonstige Luft in der Wohnung, verringert der Ofen die Kondensationsgefahr sogar.

Davon abgesehen ist das Nachbarzimmer die Diele und diese ist über einen kurzen Umweg ohne weitere Tür mit dem Wohnzimmer verbunden.

Feuchtwarme Augustluft entsteht aber im Winter nicht an einem Holzofen, so lange ich nicht den kompletten Ofen mit feuchten Handtüchern behänge.

Michael

Am 20.02.2020 um 03:06 schrieb Sebastian Wolf:

Glücklicherweise weiß das meiner nicht, der seit Jahren an einem selbsgebastelten FU läuft.

Michael

Am Sonntag, 23. Februar 2020 00:54:23 UTC+1 schrieb Michael S.:

Und solange keiner ausatmet. Schwitzen können wir unberücksichtigt lassen, solange der Schweiß nicht trocknet.

Gruß, ULF

Im allgemeinen wird sie das. Luft mit sehr niedriger relativer Feuchte nimmt begierig alles auf, das sie kriegen kann, und erreicht damit eine absolute Feuchte, die sie kühler und mit bei sonst gleichen Daten höherer relativer Feuchte nie angenommen hätte.

Wenn natürlich auf der Quellseite gar kein Wasser da ist, das sie aufnehmen könnte -- aber dann wird es dort, im Wohnzimmer, sehr unangenehm trocken sein. Das will man in der Regel auch nicht.

Am 23.02.2020 um 00:54 schrieb Michael S.:

aber worst-case, fünfköpfige Familie mit drei pubertierenden Töchtern und kochender Hausfrau zuhause...

Butzo

Plausibel, wenn ich im Ofenzimmer Wäsche trocknen würde, oder viele Pflanzen hätte. Trotzdem vermindere ich im Nachbarzimmer das Kondensationsrisiko, weil ich es erwärme und dadurch die relative Feuchte senke. Die beiden Effekte laufen gegeneinander. Wie gesagt, bei mir sind die Luftmassen ansonsten über weitere Durchgänge verbunden. Da gibt es keinen signifikanten Unterschied in der absoluten Feuchte.

Michael

Am 23.02.2020 um 12:36 schrieb Klaus Butzmann:

Ich blase die warme Ofenluft in Richtung Kinderzimmern und kochender Hausfrau. Im Wohnzimmer gibt es keine nennenswerten Feuchtequellen.

Michael

Am Sonntag, 23. Februar 2020 13:38:40 UTC+1 schrieb Michael S.:

Solange dort keine Menschen sind.

Gerrit Heitsch schrieb:

Gefühlsmässig sind das 80%, 90% und 100%-Stellungen.

Bei meinem "90 W"-Ventilator werden (analog-Wattmeter etwas knifflig abzulesen) 70, 80, 93 W verkachelt, nach dem "digitalen" Wattmeter der Baumarktklasse sinds 60, 65 und 80 Watt. Allerdings ist im Moment hier nur 221 V verfügbar :-]

Dabei ist der Lärm und die Pustizität subjektiv viel stärker gestuft.

Zusatzwicklung zur Feldschwächung, also sozusagen 280, 260 und 240 V- Abgriffe.

Joerg schrieb:

Jupp. Mir hat es irgendwann auch mal den Deckel gelupft oder wie das heisst. Ausserdem waren die elektrischen Störungen im Lab nervig. Ich habe allerdings einen ca. 500 VA-Lüftertrafo genommen. Die sind 80/100/130/160/190/230V gestuft. Drei Stufenschalter verteilen das dann an die Lüftergruppen.

Hmm, vielleicht hat der auch einen echten Kondensatormotor, der dann die doppelte Leistung pro Watt bring. Hier hab ich einen 127W-28cm- Lüfter, den will man auch nur im Notfall an vollen 230 V betreiben. Der Übergang zur Sirene ist nahtlos. Stufenloser Stelltrafo hatte den Vorteil, dass man obigen Lüfter genau auf langsame Schwebung mit den Lüftern im Kaltwassersatz abstimmen konnte, satter Sound, howling wolf, ... vergrault Besucher.

Joerg schrieb:

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Vom Wirkungsgrad einen Faktor 2 unter dem akzeptablen. Auf english heisst Hamster wheel merkwürdigerweise squirrel cage.

Sebastian Wolf schrieb:

das sind Spezialtypen, geringe Leistung und tiefe Drehzahl.

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Michael S. schrieb:

Gelegentlich geistert noch eine antike Schaltung rum, bei der gezielt Halbwellen ausgelassen werden, sodass weiterhin kein DC-Anteil auftritt. Das geht natürlich nur für deutlich reduzierte Drehzahlen.

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