Robert Kemo schrieb:
hey,
>
> wir haben ein knapp 10 Jahre altes e-bike mit einem
> ansmann akku 10inr18/65-4
> 36v 9,0Ah/324Wh
> ANS-KLC36S92B 803-CFAD
> und einem 250W Ansam-Antrieb- (bürstenloser Gleichstromer) mit 36V 1,35A > Netzteil
>
> würdet ihr da wieder einen
> ++ Original Ansmann E-Bike Akku - 36V 9Ah (324Wh) ...
> oder einen
> ++ Pedelec 36V 14Ah/504Wh Akku für ANSMANN 10INR18/65-4
> als Ersatz kaufen?
Wenn ich ein Pedelec hätte (oder für jemand anderen entscheiden müßte):
Den originalen, trotz der auf dem Papier schlechteren technischen Daten.
Könnte mit den verlockenden 14Ah/504Wh etwas schief gehen?
Ja. Er könnte trotz der Werksangabe schlechter sein als der originale. Kann ich persönlich für folgende Fälle bestätigen:
- Nokia Original-Handy-Akku vs. Nachbau-Akku
- Proxxon Mini-Schleifgerät vs. NoName-Schleif-&-Gravurset.
In beiden Fällen hat das Nachbau- bzw. NoName-Exemplar die "auf dem Papier" besseren Daten; in der Praxis hingegen war/ist das Marken-Exemplar besser. Obwohl der Nachbau-Akku zumindest anfangs auch relativ hochwertig war und sogar z.T. längere Akku-Laufzeiten als das Original aufwies; seit ca. 5 Jahren jedoch fällt er gegenüber dem (immer noch vorhandenen) originalen Akku im Vergleich ab.
Ich tendiere ja nat. zum längeren Fahren & weniger Laden.
Also demnach einen Akku mit soviel elektrischer Ladung wie möglich nehmen. Notfalls ein paar Ersatz-Akkus mitnehmen.
Die wird man dennoch irgendwann laden müssen.
Wenn es tatsächlich um "weniger Laden" geht, wäre ein Fahrrad empfehlenswert (und kein Pedelec).
Das käme dann mit einem 36V 2A Netzteil: kann man das für kl. & gr. > Akku nutzen?
Wenn es von den Anschlüssen her kompatibel ist, erstmal ja. Die Frage ist allerdings, ob der Akku die höhere Lade-Stromstärke auch verträgt oder "durchbrennt" (oder gleich ganz abfackelt). ......
Das Ganze ist aber BTW keine thematisch passende Frage für de.rec.fahrrad, sondern wäre in de.sci.electronics wesentlich passender aufgehoben --> Crossposting beachten.