Hmm...LED's? Freilich ist mir nicht entgangen das auch in der VA-Technik LED's angekommen sind, aber eher für LED-Wände und sonstige Flächen-Effekte.
Der VA-Bühnenbereich ist mir nicht ganz fremd. Bahe ich bis vor knapp 15 Jahren selber gelegentlich gearbeitet. Allerdings eher im Fachbereich Tontechnik. Was ich dennoch mit bekam aus dem Bereich Lichttechnik: Zentnerweise fette Strahler wurden da an Traversen hochgehievt mittels Autkran. LED's waren da nicht bei. Eher Gasentladungslampen und Halogen.
Ausgebildete Bühnentechniker? Oder gar sowas wie echte Bühnenmeister? Klar gibt es sowas noch. Aber die Menge dieser Fachkräfte korreliert in keiner Weise mehr mit dem was seit vielen Jahren im Veranstaltungsbereich abgeht. Die wenigen Fachkräfte können sich nicht zerreißen, und dem gegenüber stehen viele Veranstalter die genau da Lohnkosten sparen wollen.
Grüße
Jürgen
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Am Sun, 05 Nov 2006 21:33:17 GMT schrieb Robert Hoffmann :Jetzt bin ich mir...
E
Eric Bruecklmeier
Am 26.09.2019 um 13:18 schrieb Jürgen Hüser:
Oh doch, auf aktuellen Konzerten ist da meist schon einiges an LED-Strahlern dabei. Oft nicht ausschließlich, aber überwiegend...
H
Hanno Foest
Ist im Kommen. LED Moving Heads etc...
Hanno
R
Ralph Aichinger
So zeug wird wohl nach und nach ausgemustert. Wenn was altes kaputtgeht wird LED nachgekauft.
Hat noch dazu den Vorteil, daß man keine Farbfilter braucht.
/ralph
E
Eric Bruecklmeier
Und da LED viel schneller reagieren, sind auch andere Effekte möglich...
H
Hergen Lehmann
Am 26.09.19 um 13:18 schrieb Jürgen Hüser:
Das verschiebt sich zunehmend. Um eine Bühne hell zu bekommen, reichen LEDs noch immer nicht aus, aber farbliche Akzente sind inzwischen überwiegend LED.
J
Jürgen Hüser
Hallo!
Am 25.09.2019 um 21:23 schrieb Helmut Schellong:
Ist mir schon klar - weil ich damit den Schaltstrom der S1a + S1b zusätzlich in die Höhe treibe.
Hypotetisch, mal weg von Leistungshalbleitern zurück zum Ursprung.
Der Fehler den ich vermeiden will, ist das mittels Varistor geschützte Kleingeräte totalausfall haben weil deren Varistoren zu viel Energie ab bekommen. Eine durchbrennende Sicherung wäre dabei nicht mal das Problem, die könnte man ja über einen Sicherungssokel so einbauen das sie von aussen gewechselt werden können. Nutzt nur nicht wenn der Varistor hin ist.
Bei meiner Überlegung was genau an der üblichen Schutzschaltung (Sicherung + Varistor) nicht funktioniert hat:
Sicherung 3,15AT hat getrennt, aber zu spät, das Delta/U verfehlt.
Varistor hat daher zuviel Energie abbekommen, quasi letale Dosis.
Aufgrund dieser Überlegung: Als Zwischenstecker ein Überspannungsschutz nach gleicher Bauart, nur deutlich robuster und kräftiger bauen.
Also einem Varistor oder gar eine Funkenstrecke was deutlich mehr Energie verkraftet, und eine Feinsicherung davor die vom Abschaltverhalten "besser dimensioniert" ist. Also schon träge (weil halt übliche Einschaltströme vorkommen), aber bei auslösendem Varistor oder Gasentladungskapsel abschalten, bevor das Schutzelement seine letale Energiedosis erreicht halt.
Heftigere Variastoren gäbe es, beispielsweise fand ich die V271HF34 von Littlefuse die vorgeben 40kA und bis 2ms lang 400 Joule zu vertragen.
Ansonsten habe ich bei Gasableitern geschaut, wobei mich allerdings verwirrt das da bislang in den Datenblättern keine AC-Kennwerte vorkommen. Welcher DC-Auslösewert passt nun für Netzanwendungen, sprich Auslösung zwischen 280-300V RMS?
Grüße
Jürgen
R
Ralf Kiefer
Ganz im Gegenteil. Die nehmen RGB-LEDs und zaubern mit fließenden Farbwechseln ganz andere Bühnenbilder als die traditionellen Leuchten mit Farbfiltern. Da DMX schon lange Standard ist, ging der Wechsel recht einfach.
Seither hat sich extrem viel verändert. Als Beispiel schaue Dich bei
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um. Dort gibt's auch Filmchen.
Veranstaltungstechniker ist die offizielle Berufsbezeichnung.
Z.B.
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Kommt wohl drauf an in welchem Bereich. Outdoor-Stadion-Technik scheint ein anderes Gewerbe als Indoor mit Anspruch an die Qualität zu sein. SCNR.
Gruß, Ralf
E
Eric Bruecklmeier
Am 26.09.2019 um 13:40 schrieb Jürgen Hüser:
Exakt so würde ich das machen, dicken Blockvaristor und davor eine flinke Feinsicherung mit ordentlichem Trennvermögen. Hilft natürlich auch nicht gegen alles, wenn wir mit einer EMP Waffe angegriffen werden, versagt wohl auch diese Konstruktion ;-)
W
Wolfgang Allinger
Such mal nach Load Dump!
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
W
Wolfgang Allinger
Die 5 Verstorbenen haben (nacheinander) die Spannung runtergezogen, beim
war dann das Drama zu Ende. Die geplatzten Varistoren haben u.U. sogar einen brennenden Lichtbogen gehabt (~55V :)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
H
Helmut Schellong
Ja, so ist das. In Datenblättern steht nicht ohne Grund bei den Grenzdaten:
Die angegebenen Grenzdaten sind eigenständige Absolutwerte der Bauelemente-Belastbarkeit, bei deren Überschreitung eine Zerstörung des Bauelementes oder eine nachhaltige Beeinträchtigung seiner Daten bzw. Funktion zu erwarten ist. (Siemens Datenbuch Tunerhalbleiter 1986/87)
Mit Überschreitung ist jede beliebig kurze Überschreitung gemeint.
Wenn eine Sicherung durch ist und dahinter ein Varistor defekt ist, besteht eine unsichere Situation für das Gerät!
H
Helmut Schellong
Unsinn.
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Da ist ein Thyristor-Modul TDS-M abgebildet. Bis zu 5 x 3 solche Module plus eine Kontrolleinheit TDS-CCU bilden ein Schaltsystem für russische und ukrainische Kraftwerke.
Entwickler dieses Systems sind der Gründer und geschäftsführende Gesellschafter, der Entwicklungsleiter und - Ich.
Entwicklung ab 2003. Später wurde eine garantierte Lebensdauer von 30 Jahren verlangt.
Noch Fragen?
H
Helmut Schellong
Es gibt inzwischen einzelne LED-Leuchtmittel mit etwa 300 W und 50000 lm !
Ein weiterer großer Vorteil ist, daß LEDs weder Infrarot noch UV abgeben. Es wird nicht heiß unter solchen Scheinwerfern.
E
Eric Bruecklmeier
Woher willst Du denn das wissen?
J
Jürgen Hüser
Hallo!
Am 26.09.2019 um 13:45 schrieb Ralf Kiefer:
OK, dann ist die Lichttechnik da auch mal moderner geworden. Abgesehen vom Punkt Einschaltstrombegrenzung...:-)
Ach, Lawo, war ich schon lange nicht mehr.
Zu diesem Verband gehörte ich damals auch. Bis mein Gehör nach einer schweren Krankheit soweit nachgab das mir klar wurde das dieser Bereich keinen Sinn mehr für mich hat.
Also zumindest im musikalischen Live-Festivalbereich hat sich gezeigt wo man da Qualität definieren kann. Nämlich im Service: Ausreichend Verflegung? Ausreichend sanitäre Anlagen? In der Musikbeschallung jedenfalls nicht. Von Woodstock bis heute gilt: Eine saubere Studioaufnahme aus einer wertigen Konserve über ordentliche Anlagen kosumiert kann mit keiner Live-Veranstaltung verglichen werden. Darum geht es bei Festivals auch nicht, sondern eher um eine art Event-Abenteuer.
Grüße
Jürgen
J
Jürgen Hüser
Hallo!
Am 26.09.2019 um 13:46 schrieb Eric Bruecklmeier:
Nunja, die Sicherung nicht zu flink. Wenn ich den Adapter als Schuko-Zwischenstecker ausführe, dann sollten da auch Schuko-Werte, sprich Nennwerte bis 16A entsprechend max 3600W drüber eingehalten werden. Übliche Einschaltspitzen mitberechnet.
Den Feinschutz würde ich den einzelnen Verbrauchern überlassen: Bis 260V wäre Normalbetrieb, irgendwo 270-300V würden dann die Varistoren der Verbraucher greifen.
Davor im Zwischenstecker sollte also ein Varistor oder eine Gasentladungspille ansprechen bei deutlich über 300V und dann soviel Strom ziehen das eine 16A Feinsicherung schnell genug abschaltet.
Bei Feinsicherungen 5x20 finde ich Abschaltvermögen bis 500A Bei 6,3x32 finde ich Abschaltvermögen bis 1kA (ESKA 632.330 - 16AT). Erscheint mit etwas knapp bemessen.
Grüße
Jürgen
H
Helmut Schellong
Nicht nur. Die Schalter sollen bei kA-Strom abschalten! Schlimmer geht's kaum.
Das ist richtig, weil die Energie einfach viel zu hoch war! Der eingebaute Schutz könnte nicht mal ein Zehntel davon verkraften.
V511BA60: 1800 J
Gasableiter würde ich nicht verwenden, weil deren Vorteile nicht gebraucht werden, so daß nur Nachteile bleiben.
Ein Schutzgerät sollte bei Überspannung nicht selbst defekt gehen.
Es muß festgelegt werden, ob für jede einzelne Last ein Schutzgerät vorgesehen werden soll oder ob es ein dickes Schutzgerät für alle Lasten geben soll.
Welche Lasten und wieviele sollen geschützt werden? Sind das z.B. bis zu 10 Stück 100W-Lasten?
Es gibt den Transienten-Fall (µs-Spitzen). Es gibt den LoadDump-Fall (bis 1 s, Generator).
Bei LoadDump helfen Varistoren gar nicht.
H
Helmut Schellong
Weiterer Unsinn.
J
Jürgen Hüser
Hallo!
Am 26.09.2019 um 19:28 schrieb Helmut Schellong:
Da ich keine fand bin ich auch wieder zurückgegangen zur Schmelszicherung. Sollte von aussen wechselbar sein, also genormte Feisicherung für die es entsprechende Schraub- oder besser Bajonetsockel gibt.
Tja, wie gesagt. Einige Variastoren im aktuellen Fall sahen optisch noch intakt aus, waren aber niederohmig. Die meißten hingegen (mind. 3 der fünf) waren unten zwischen den Beinchen geplatzt und haben schwarze Schmauchflecke auf der Platine hinterlassen.
Das sagt mir: Entweder hatten die schon eine Vorschädigung durch ähnliche Vorfälle aufsummiert, oder es war nur dieser eine Vorfall der mit einem Schlag die letale Dosis überschritten hatte. Waren alle Epcos S14 K300
Schöne Teile, wobei ich erst mal gucken müsste ob die in ein Steckergehäuse passen. Hatte eigentlich geplant einen definitiv handlichen zu nehmen den ich effektiv robust kapseln kann. Denn wenn irgendwann mal dieser Varistor am Ende seiner Tage ist, soll er nicht gleich den kompletten Zwischenstecker nebst Steckdose aus der Wand sprengen. :-)
Schon. Bis zu einer gewissen Grenze: Während ein Varistor zwischen L und N sitzt, würde ich eventuell gesockelte Gasableiter zwischen L und PE sowie N und PE anordnen, oder macht das kein Sinn?
Überlegung kam von dem Problem der ungepolten Schukonorm. Man weis nie wo L und N ist, weil das davon abhängt wie rum das Teil jemand in die Steckdose steckt. Könnte also passieren das die Sicherung die vom Varistor wechgefetzt wird, dummer weise nur den N auftrennt, aber immernoch kV zwischen L und PE sind.
Meine Idee geht strickt richtung Schuko-Zwischenstecker um primär die Geräte zu schützen für die ich im Zweifel die Reparatur zu leisten habe. Das wären bei einem Ladegerät knapp 100W bis hin zu vier-fünf Geräte (
400-500W. Da $Kunde da mit absoluter Sicherheit niemals was anderes einstecken wird als eine Mehrfach-Steckdosenleiste, muss ich eben auf 16A / 3600W dimensionieren.
Hmm, sicher?
Es geht doch bei diesem Varistoren-Schutzprinzip um abschalten. Und zwar möglichst bevor sich der Varistor zerlegt.
Nach den Varistoren habe ich erstmal die Sicherungen vorgezogen, weil es da mit Abschaltfähigkeit etwas komplizierter wird.
Normale 5x20 Feinsicherungen sind nur bis 500A spezifiziert, ganz selten
1kA.
Nach weiteren suchen von Schurter dann 6,3x32 gefunden: Die SHT Serie mit 16A Träge bietet Abschaltleistung 3,5-20kA und würde bei 10xInenn (160A) in irgendwo zwischen mindestens 10ms bis maximal
300ms trennen.
Die SHF Serie mit 16A Flink bietet Abschlatleistung 1,5-20kA und wäre bei 10xInenn nach spätestens 50ms durch.
m.E. nach geht es also auch im LoadDump-Fall nicht um eine Sekunde, sondern maximal 2-3stellige ms die ein Varistor verkraften müsste. Nehmen wir mal die flinke Variante SHF die bei 160A in 50ms durch sein soll. Das sollte ein mittelmäßiger Varistor der 400 Joule-Klasse doch locker wechstecken können, oder?
Grüße
Jürgen
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