Hallo!
Am 25.09.2019 um 17:12 schrieb Volker Bartheld:
Ebend, sollte von der Größe halt noch überschaubar bleiben. Ein Schütz für Hutschiene wäre nicht das, was ich anpeilen würde..:-)
Hör mich auf....meiner Meinung nach sind schaltbare Steckdosenleisten Unfug pur, zumal sie millionen unbedarfter Konsumenten dazu verleiten wegen einstelligen Watt an Standbylast Incrushströme daran zu schalten die sie sich nicht vorstellen können. Je nach dem was da dran hängt (1-2 PC-SNT's, vielleicht noch zwei Laptopnetzeile und ein USB-Lader) verursachen da Ströme jenseits jeglicher Vorstellung der Kategorie solcher Wippschalter. Selbst die spezifizierten 20A deines Marquardt reichen da nicht ansatzweise. Es sei denn man schafft es nahe des Nulldurchgangs zu schalten..:-)
Die RoHS oder Zusammensetzung der Kontaktflächen ist da die falsche Stelle der Problemlösung. Viel sinnreicher ist eine Einschaltstrombegrenzung. Ich gebe aber durchaus zu das eine Nachrüstung einer solchen durchaus nur bei gewissem Leidensdruck priorität bekommt. Ein Gerät welches bei jedem einschalten den 16A Automaten raus wirft, war soein Beispiel. Bin vielleicht 30 mal zum Sicherungskasten gehechtet um die Sicherung wieder ein zu schalten. Dann war ein Punkt erreicht wo ich handelte.
Bei SSR's habe ich gestern Abend auch kurz geguckt, aber zumindest beim ersten Anlauf nix gefunden was meine Anforderungen (1,5-2kV Isolation + xkA Trennfähigkeit) auch nur ansatzweise erfüllt hätte.
Ne, generell nicht. Erst recht schon mal überhaupt nicht wenn es um solche Grenzbereiche geht. Da würde ich eher versuchen echt an der Hardware zu testen. Fette Elkos gibt es, 1-2kV wären machbar. Funktioniert es kann man Hoffnung haben, hat man da nur noch ein stinkenes verkohltes etwas nach dem warmen Blitz, hat's nicht funktioniert. :-)
Grüße
Jürgen