Signalpfad & Überspannungsschutz

May 17, 2010 5 Replies

Hallo,



leider habe ich gerade keinen Tietze-Schenk zur Hand aber ich vermute, dass ich mit den beiden Fragen hier auch mehr lernen kann als nur mit einem stummen Buch.



Die Aufgabe besteht darin eine analog-digital Konvertierungsschaltung zu erweitern. Vorgegeben ist bisher der ADC und der Anti-Aliasing-Filter (Operationsverstärker Tiefpass). Ziel ist es den ADC regelmäßig mit einer Referenzspannungsquelle (Vref) zu kalibrieren.


  1. Signalpfad: Ist folgender Signalpfad sinnvoll oder sollte er besser anders aussehen?

+------+ +---------+ +--------+ +---------+ /-----+ Ain --| | | Über | | Anti | |Spannungs| | | |Switch|->-|spannungs|->-|Aliasing|->-| - |->-| ADC | Vref --| | | schutz | | Filter | | teiler | | | +------+ +---------+ +--------+ +---------+ +-----/

Ain: 0..10 V Vref: 5 V ADCin: -1..1 V @ 40 MHz


  1. Überspannungsschutz: Wie sähe eine hierfür sinnvolle Überspannungsschutzschaltung (nicht gegen Blitze sondern gegen falsche Verkabelung) aus? Machen Zenerdioden das Signal "kaputt"?

Grüße, Manuel



Am 17.05.2010 22:12, schrieb Manuel Emanuz:

Ich würde eher zu einer überspannungsschutzdiode der P6KE Serie greifen. Sind schneller und haben idR weniger Kapazität am PN-Übergang.

Falk D.

Der Switch (ich nehme doch an elektronisch) hat vor dem Überspannungsschutz nichts zu suchen.

Gib den Switch zwischen den Antialiasingfilter und den Teiler! Also: Antialiasing Ausgang an Eingang1 von Switch Vref an Eingang2 von Switch Switch Ausgang an Teiler.

Freundliche Grüsse -- Regards F. Seuhs Mailto: friedrich.seuhs@hasos.com

Der "Spannungsteiler" müsste ja eine OP-Schaltung sein die negativen Offset erzeugt damit 0...10V wirklich auf -1...+1V abgebildet werden. Wenn es ein "40MHz" A/D ist, handelt es sich dann nicht am Eingnag um ein AC-Signal ? A la "-5V ... +5V" symmetrisch um eine künstliche Masse bei +5V ?

OP als Impedanzwandler an Ain mit einem hochohmigen Vorwiderstand davor. Wie schon gesagt: Offensichtlich könnte der auch das Aliasing-Filter machen, denn die Referenzspannungsquelle ist ja DC. Man kann dann zwar nicht den Offset dieses OPs rauskalibrieren, aber der macht selten viel DC-Verstärkung.

MfG JRD

Hi Manuel,

Das kommt auf Deine Quelle an und auf die Eingangsimpedanz der Schaltung dahinter an. Wenn es um niederohmige Geschichten geht, ist das Problem eher, dass Du keine anständigen Serienwiderstände einbringen willst, weil daran das Signal leidet. Das könnte man zur Absicht deklarieren und den Teiler nach vorne ziehen und darin die Schutzfunktion mit implementieren. Unter dem Aspekt Rauschen, will man das aber vielleicht nicht haben.

Hast Du eine extrem hochohmige Quelle zu messen, sieht die Schutzstruktur wieder ganz anderst aus.... Es kommt eben wie so oft im leben darauf an...

Marte

Kann den Post des OP nicht sehen, kam vermutlich ueber Google. Bei 40MHz geht mit Zener nicht viel, TVS geht gar nicht, alles zuviel Kapazitaet. Da ist die gute alte BAV99 besser, zum Eingang und zum Wandler je ein Widerstand.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/ "gmail" domain blocked because of excessive spam. Use another domain or send PM.

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