trübe Bildröhre reaktivieren?

Jul 21, 2004 27 Replies

Hallo Rainer,

ist ein 16500b, gut getippt.

eher 11" würd ich schäzten. aber deswegen wahrscheinlich nicht billiger :-( Wenn Du für den LA-Betrieb Software hättest (Disasembler & Co ggfs auch was für den Prototypanalyzer Zusatz 16505A), oder einen Tip hast, wo man so was auch für neuere Prozessoren noch bekommen kann, das hätte schon was... Das Teil kann dann noch viel mehr, aber bei Agilent hat man den Support eingestellt, die kennen die A und B -Serie nicht mehr :-(

Egal, ich brauch es meistens als vielkanal-Oszi und da reichts, wenn ich das Display regeneriert bekomme, dann bin ich auf absehbare Zeit zufrieden.

Marte

ja ja, die richtigen Begriffe und google findet alles. Aber das Stichwort hieß "mütern" und das liefert dann nur noch Müll.

Marte

Hi, ich hab heute durch Zufall noch einen Kommentar gefunden, da hatte einer nur die Heizspannung auf 12 V hochgezogen und war mit dem regenerieren erfolgreich. Ganz ohne Hochspannung. Vielleich versuche ich das zuerst, es braucht ja nicht gleich 12 V sein :-) Gibt es da Erfahrungswerte von z.B. "normalen" Röhren, wie veit man so ein Glühsystem strapazieren darf?

Marte

Marte Schwarz schrieb:

das ist halt wie "eageln/eaglen" oder "googlen". Sowas treibt die deutsche Orthographie rasch an ihre Grenzen.

Gruß Patrick

Du drehst damit die Hochspannung so weit auf, daß das Gerät zur Röntgenkanone wird?

Gruß Lars

Am Thu, 29 Jul 2004 11:54:10 +0200 hat Lars Mueller geschrieben:

Die Hochspannung andert man damit üblicherweise nicht. Sonst würde durch die geänderte Elektronengeschwindigkeit auch der Ablenkwinkel (Bildgröße) anders. Über die Spannung an einem Steuergitter (einige 100V) veränderst du den Strahlstrom für die Intensität und über die Spannung an der Fokuselektrode (Wehneltzylinder ? ca. 5kV) den Fokus. Spannungswerte stammen aus einem Farbfernseher, Anode ca. 25kV

Martin

"Marte Schwarz" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@gmx.de...

Kontrast.

Am Hochspannungstrafo sitzen oft 2 Regler oder sogar 3. Der unterste (am dichtesten zur Platine liegende) ist für die Hintergrundhelligkeit. Den kannst du so weit aufdrehen, dass noch keine Rücklaufstreifen sichtbar sind. Wenn die Bildröhre hin ist, werden die hellen Stellen übersteuern. Dann kann man immer noch ans Regenerieren denken. Früher habe ich bei schwachen Fernsehbildröhren die Heizspannung erhöht. Das hilft, weil die noch nicht so abgenutzten eher kalten Ränder der Kathoden dann durch die höhere Temperatur aktiviert werden.

Wolfgang Horejsi

Die juristische Grenze liegt bei 5 kV. ;-)

Der Wehneltzylinder ist elektrisch gesehen das erste Gitter der Röhre. Er ist weder ein Zylinder noch ein Gitter ;-) sondern eher eine kleine Konservendose mit Loch im Deckel. Potential normalerweise ziemlich negativ gegen Kathode, -100V oder dergl. Es soll ja nur ein winziger Bruchteil der möglichen Emission austreten und war möglichst punktförmig. Von der mechanischen Grösse und Machart her scheint mir diese Elektrode zu Regenerierzwecken durchaus belastbar. Das zweite Gitter ist dann eine ähnlich aussehende Elektrode auf 300-400V. Anschliessend kommt ein endlich tatsächlich zylindrischer Anodenabschnitt, danach dann erst die Fokus- elektrode, eine Elektronen-Sammellinse [*] übrigens. Spannung

0-400 B/W resp. 4200-5000V Farbe. Vor 30 Jahren, als ich noch Zeit und einen Glasschneider hatte, hab ich mal so ein Ding "ausgebaut". Heute kommt die Digiknipse dazu:
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Die Spannungsangaben beziehen sich auf B/W, bei Farbe sind sie wie angetönt etwas anders, Anode z.B. 25 kV.
mfg Rolf Bombach

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