Jeder, der Interesse am Spiel mit Elektronik hat ;-)
Ich sammele auch alte Taschenrechner und ähnlichen Kram:
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Wozu? Einfach so, weil es mir Spaß macht. Und wenn jemand es interessant findet, ein DCF77-Signal zu lesen - warum nicht?
Bei meinem kleinen Uhrenprojekt habe ich bewusst die serielle Schnittstelle ungenutzt gelassen - evtl, kommt da mal auch ein DCF77-Empfänger dran, das Ding mit aktueller Zeit versorgt:
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Oder ich baue das Teil mit einem ESP32 o.Ä. neu auf, was dann direkt NTP macht.
Braucht man das? Nö. Aber die Bastelei macht Spaß ;-).
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L
Leo Baumann
Am 18.10.2024 um 15:40 schrieb Jürgen Hüser:
Ich gehe einen anderen Weg.- Zunächst habe ich das Signal mit Mathematica als PCM 16 Bit 7119 Hz aufgezeichnet, bandpassgefiltert und unter der Nulllinie abgeschnitten.
Mein zu dekodierendes Signal sieht ganz gut und jetzt so aus:
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Die Dekodierung mit Mathematica soll über die Amplitude erfolgen, aber der von Chat-GPT gelieferte Algorithmus sind mir im Moment noch unverständlich.
Mal sehen ...
Grüße
C
Christoph Brinkhaus
Hallo Leo, Leo Baumann snipped-for-privacy@leobaumann.de schrieb:
Das sieht doch sehr gut aus. Wenn Du auf diese Art eine Minute aufzeichnest, dann solltest Du das Telegramm auch mit Papier und Bleistift dekodieren können.
Viel Erfolg, Christoph
W
Wolfgang Strobl
Am Mon, 14 Oct 2024 14:41:47 +0200 schrieb Arno Welzel snipped-for-privacy@arnowelzel.de:
Zustimmung.
Das galt übrigens bereits für die älteren PIC-Microcontroller der Firma Microchip, welche 2016 die Atmel mitsamt deren AFAIK erst 2002 verfügbare AVR-Linie geschluckt hat.
Mich hat diese Möglichkeit, mit einem im Vergleich zu einem Z80 winzigenund in Einzelstückzahlen billigen IC und sonst fast nichts einen kompletten Computer realisieren zu können, schon sehr früh fasziniert und zu gemessen an dem Möglichkeiten erstaunlich preiswerten Basteleien motiviert.
Der schon 1993 erhältliche PIC16C84 war der erste Microcontroller, der mit einem EEPROM als Programmspeicher ohne vorheriges Löschen per UV reprogrammierbar war. Irgendwo müsste ich noch einen im Schrank liegen haben, neben einem Z80 :-). Meine ersten diesbezüglichen Gehversuche habe ich einem PIC16C84 gemacht, 1998 z.B. mit einer zwischen den übriggebliebenen Reedkontakt eines Fahrradtachos und einen HP 200LX geschalteten Platine, die Impulse zählte und auswertete und dann seriellen Input für den 200LX bzw. dessen Terminalprogramm produzierte, mit dem das aufgezeichnet werden konnte.
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Der 16C84 wurde aber bald durch den Flash-basierten, von den sonstigen Eigenschaften her aber unveränderen PIC16F84 ersetzt. I
m selben Jahr baute ich damit eine Art Taschenrechner, die eine Mastermind-Kombination zuverlässig mit wenigen Versuchen erraten konnte. Auch damals schon waren neben der eigentlichen Peripherie (Taster, Siebensegmentanzeige) nur noch ein Keramikresonator (statt Quarz), ein Widerstand und ein vorsorglicher Siebkondensator erforderlich.
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Später bin ich dann aus eher sportlichen Gründen zu Spielereien mit richtig minimalistischen, +in DIP8 erhältlichen Controllern von Microchip umgestiegen, ein eher triviales Beispiel ist das hier
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Der verwendete 10(L)F320 kostete 2016 bei Reichelt 0,74 €. Von einem noch kleineren aus der 12bit-10LFnnn-Serie habe ich sogar mal eine zum Schnäppchenpreis von 35 Cent pro Stück angebotene Zehnerpackung gekauft und größtenteils für Spielereien mit Sound oder RGB-LED verwendet.
Drei Jahre zuvor hatte ich mit dem leistungsfähigeren (und teureren) PIC12F1840 (auch in DIP8) mal meine Nikon angesteuert
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und später dann auch auch für die viele IR-Protokolle unterstützende IRMP-Software eine Adaption für den PIC12F1840 beigesteuert.
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.
Der 12F1840 wird von Microchip immer noch geliefert und empfohlen, Reichelt verkauft den 10F320 aktuell für unter 1 € und den 12F180 für
2,20 €.
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Für simple Protokolldekodierungen würde ich ebenfalls eher zu den kleinen, deterministisch arbeitenen Microcontrollern greifen. Persönlich habe ich damals die kleinen PIC aufgrund ihrer sehr robusten Ports und guten Dokumentation vorgezogen und bin dabei geblieben, weil ich die schon kannte, sehe aber keinen Grund, warum man nicht die entsprechenden AVR-Prozessoren verwenden sollte, wenn man die kennt.
Hm. Das ist eine Uhr mit Temperaturanzeige? Das sieht nun aber eher wie eine meiner späteren Basteleien mit ESP8266-Modulen aus, aber viel professioneller ;-) IR-Dekodierung mit einem DIP8-PIC, WS2812-Ansteuerung per ESP8266, dazwischen freischwebender Drahtverhau. Effekte*) als per Wifi hochladbare Lua-Module, zwischen denen dann mit einer beliebigen angelernten FB gewechselt werden konnte. Jahre bevor die Baumärkte mit ähnlichen, aber fest programmierten Leuchten überschwemmt wurden.
Die eigentliche Arbeit bestand darin, für zwei Geschenke zwei komplett unterschiedliche Gehäuse zu entwerfen und zu fertigen.
Für die Basteleien mit den DIP8-Prozessoren hatte ich einen originalen PICkit 2 und einen Nachbau des PICkit 3 von Olimex verwendet und da lieber den Prozessor aus der Schaltung entnommen, statt die Einschänkungen durch ICSP zu umschiffen. Wenn man zwei Präzisionsfassungen ineinandersteckt, geht das Umstecken schnell.
Fazit: Viele Wege führen nach Rom.
*) Einer der Effekte (der für die Designerlampe) war faktisch eine lineare Zeitanzeige, die zwar fast so mühselig ablesbar war wie die Berliner sog. "Mengenlehreuhr", aber viel schicker aussah. IMHO.
M
Michael Bäuerle
Hat hier schonmal jemand EMV-Tests mit einem der neuen (von Microchip entworfenen) AVR-Typen durchgeführt?
Verhalten die sich da bzgl. Störfestigkeit auch so brav wie die alten Typen von Atmel?
H
Hartmut Kraus
Am 16.10.24 um 03:15 schrieb Leo Baumann:
Was heißt hier "ferngesteuert" - doch nicht etwa noch über ein Kabel? ;)
Alles klar. Als erstes brauchst du also einen neuen PC. "Soundkarte" - sowas gibt's auch noch? ;)
Och, ablesen kann ich das auch, steht bei mir schon in der Taskleiste. Man müsste natürlich mal untersuchen, was genauer ist: DCF77 oder ntp. ;)
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