ich habe ein demoduliertes DCF77-Signal als 1 kHz NF, was am AUX-IN der Soundkarte des PC anliegt.-
Ich suche einen Softwaredekoder für Windows.-
Es gibt viel zu diesem DCF77-Thema aber einen NF-basierten Softwaredekoder kann ich schon längere Zeit nicht finden.-
danke - Grüße
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A
Andreas Bockelmann
Leo Baumann schrieb:
Das gibt es nicht. Das demodulierte Signal ist 1Hz Rechtecksignal mit zwei unterschiedlichen Tastverhöltnissen und Tastverhältnis 0 in der 59. Sekunden. Wenn es mit 1kHz piept, hat es jemand moduliert.
R
Ralph Aichinger
Ich hab mich auch schon gefragt, wie das Signal ausschaut, bzw. was man da genau in der Soundkarte hört.
/ralph -- für mich klingt das Projekt spannend
I
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Man hört nur das Rauschen der Packet Signale. Kein piepsen oder sowas.
w.
I
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DOS Emulator und dieses:
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In der Hörprobe hörst einen NF Dauerton, das aber ist ein SSB Artefakt. Die Aussendung ist tonlos.
w.
L
Leo Baumann
Es ist in der Betriebsart CW demoduliert. Man hört den BFO des Empfängers mit 1 kHz.
A
Andreas Bockelmann
Das Signal wird durch simples Absenken des Trägers übertragen. Sozusagen Amplitudenmodulation.
A
Andreas Bockelmann
Leo Baumann schrieb:
Ich ahbe mir vor ca. 25 Jahren eine Empfänger von Pollin gekauft. Der hat das Signal als TTL-Pegel ausgegeben. Dann hatte ich noch einen 4MHz- Quarzoszillator und einen Atmel AVR 433(?). Daraus hatte ich mir in AVR-Assembler als Bastelprojekt eine Uhr mit Datemusanzeige gebastelt. Natürlich mit Plausibilitätsüberprüfung der empfangenen Zeittelegramme. An dem4 MHz-Oszillator bin ich fast verzweifelt. Ist hat doof, wenn man eine Quarz hat, den man nicht einfach mit 2er-Potenzen auf eine halbe Sekunde herunterteilen kann.
Auf dem Steckbrett funktionierte das ganze mit 7-Segment LED-Anzeigen. Mit Nixies bekam ich merkwürdige Uhrzeiten. Die Nixies störten in den Atmel und ließen dort Bits in den Registern kippen, das war ausgesprochen doof. Daraufhin verlor ich die Lust weiterzumachen und das Steckbrett flog in die unaufgeräumte Ecke, wo es seit > 20 Jahren liegt.
Aber eines hat mir das Projekt beigebracht: Eine absolute Wut, wenn der Funkwecker nicht klingelt, weil beim nächtlichen Empfang ein Bit falsch gelesen wurde. Ich hatte da schon mal den Versatz von 4 Stunden und einmal 2 Tage Versatz. Da meine der Wecker es sei Wochenende.
Sprich: Der Aldiwecker hat definitiv KEINE Plausibilitätsüberprüfung sondern übernimmt strunzdoof das erste komlett empfangene Minutentelegramm.
Was hängen geblieben ist: Prinzipiell beherrsche ich seit dem die alten AVRs, könnte die also auch produktiv einsetzen. Aber: Heute würde ich einen Arduino nehmen, alleine schon, weil der seine wichtigste Peripherie schon mitbringt.
B
Bernd Laengerich
Am 13.10.2024 um 10:05 schrieb Andreas Bockelmann:
Ja, die PTB. Die Bits sind ein Direct Sequence Spread Spectrum-Signal per Phasemmodulation auf den Träger aufgebracht.
Bernd
H
Hans-Juergen Schneider
Es ist 40 Jahre her. Da hatte ich Siebenkreisgeradeausempfänger. Und dann weiter mit Z80. Wenn man dem noch etwas RAM spendiert, dann ist das richtig komfortabel. Ein Wecker-IC auf Daueralarm gebrückt als Zeitbasis. Mit Netzteil bringt das insgesamt 2 kg auf die Waage.
MfG hjs
A
Arno Welzel
Andreas Bockelmann, 2024-10-13 16:55:
[...]
AVR braucht doch praktisch keine Peripherie. Selbst mit externer Taktung gerade mal Quarz und zwei Kondensatoren.
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Ja, ein Programmer ist notwendig, aber sowas schafft man sich nur einmal an und kann es beliebig oft nutzen. Jedesmal den AVR aus dem DIP-Sockel eines Arduino popeln ist umständlich und für das Aufspielen des Arduino-Bootloaders bei "blanken" AVRs braucht man dann halt doch wieder einen Programmer ;-).
A
Andreas Graebe
Am Mon, 14 Oct 2024 14:41:47 +0200 schrieb Arno Welzel:
Na ja, auf den Arduinos gibt es (mindestens*) einen 6-poligen Steckverbinder als Programmierinterface. Daran einen Programmer (USBASP) für kleines Geld, und schon kann man seine Software aufspielen, auch ohne Bootloader.
Wäre ja auch übel, wenn man ein Arduino-Board mit fest aufgelöteter CPU softwaremäßig gehimmelt hat, wäre ein ziemlicher Verdrahtungsaufwand nötig, um den wieder mit dem Bootloader zu versehen.
Die Arduinos sind schon brauchbar, nur mit der Software bin ich nie klargekommen, die muß man ja auch nicht nutzen. Klassisch mit Texteditor und Makefile geht ja auch, und da kann man auch noch auswählen, welche Programmiersprache man verwendet.
-> bei Boards mit eigenem AVR zur Umsetzung USB-seriell gibt es sogar deren zwei.
H
Hergen Lehmann
Am 14.10.24 um 14:41 schrieb Arno Welzel:
Es gibt beim Chinamann DIP-Module, die ihren eigenen Programmer incl. USB-Buchse on board haben (Arduino halt) und weniger kosten als ein loser AVR in Bastelmenge.
Sowas steckt man einfach in sein Bastelprojekt und wenn man später mal was ändern muss, geht das in-circuit per USB.
M
Michael Schwingen
Solange Du den ISP-Anschluß *nicht* benutzt, also nur per Bootloader programmierst, solltest Du den Bootloader eigentlich nicht überschreiben können.
OK, China-Nano-Clone werden schonmal ohne Bootloader geliefert ...
cu Michael
A
Arno Welzel
Andreas Graebe, 2024-10-14 15:43:
Dann ist das Arduino-Board aber weitgehend sinnfrei, wenn man ohnehin einen Programmer nutzt.
[...]
Oder VSCode mit PlatformIO.
A
Arno Welzel
Hergen Lehmann, 2024-10-14 15:48:
Weniger als 2-3 EUR? Quelle?
M
Michael Schwingen
Nunja, Arduino Nano vom Chinesen sind so billig, daß man die schon komplett verbauen kann, auch, wenn man eigene Software benutzt - BTDT.
cu Michael
H
Hergen Lehmann
Am 15.10.24 um 09:52 schrieb Arno Welzel:
Bei den "Bündelangeboten" auf Aliexpress (leider nicht direkt verlinkbar) gibts gerade Arduino Nano-Clones für 1.99€ incl. Versand.
Regulär 2.69€ incl. Versand und Steuer:
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Und ESP32 (32Bit, viel mehr RAM und Flash, WiFi/BT) kostet auch nur nen Euro mehr.
A
Arno Welzel
Michael Schwingen, 2024-10-15 10:12:
Unter 3 EUR pro Stück?
A
Andreas Graebe
Am 14 Oct 2024 19:15:59 GMT schrieb Michael Schwingen:
Bei etlichen AVRs, auch bei den auf den Arduinos verwendeten, gibt es die Möglichkeit, den Flash per Programm umzuprogrammieren. Wenn dem nicht so wäre, könnte es ja keinen Bootloader geben. Also kann man, wenn man das entsprechend programmiert, sehr wohl den Bootloader überschreiben. Es kommt halt darauf an, wie die entsprechenden Lock- und Fusebits gesetzt sind, insofern kann man *mittelbar* per Bootloader den Bootloader killen.
Ist zwar ein gewisser Aufwand nötig, aber machbar.
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