Erstaunlich, was manche Leute für einen Aufwand für sehr wenig Gegenwert zu treiben bereit bereit sind. Aber wenn Du damit zurechtkommst, warum nicht?
Erstaunlich, was manche Leute für einen Aufwand für sehr wenig Gegenwert zu treiben bereit bereit sind. Aber wenn Du damit zurechtkommst, warum nicht?
Am 17.02.2026 um 16:36 schrieb Axel Berger:
[...]
genau das ging mir schon vor einiger Zeit durch den Kopf...
"Volker Bartheld" schrieb am 17.02.2026 um 15:18:30:
Die Ladeschalen meiner Gigasets sind rein passive Plastikteile mit 2 Kontakten. Da ist genau nix an Elektronik drin, auch keine DECT-Basis (die ist ein separates Teil). Die Ladeelektronik (die BTW auch USB-Laden unterstützt) sitzt also im Handteil. Inwiefern das ein Vor- oder Nachteil ist, muss ich erst herausfinden.
Gruß
Michael
"Thomas Einzel" schrieb am 17.02.2026 um 15:36:43:
Du wirst staunen: hier werkeln 2 DECT-Handsets und 2 PoE-gespeiste Bintec-IP-Telefone (1x IP620, 1x IP630) ;-)
Für mich passt das prima.
Gruß
Michael
"andreas quast" schrieb am 17.02.2026 um 16:24:06:
Ich hatte auch lange Zeit eine ISDN-Telefonanlage (Agfeo AC14) hinter einer Fritzbox 7490 im Einsatz. Die Telefonanlage war prima, aber auf Dauer widerstrebte es mir, 2 Stromfresser rumstehen zu haben. Also schaute ich mich nach einem Gerät um, das die Funktionalitäten von Fritzbox und Agfeo-Anlage vereint. Ich bin bei einer Telekom Digitalisierungsbox Premium fündig geworden (inzwischen habe ich die Digibox Premium V2). An die kann ich wirklich alles anschließen, was hier an Telefoniegeräten steht oder auf absehbare Zeit hier aufschlagen wird. Die Digibox kann 2x analog a/b, 2x ISDN S0, 20x VoIP und via separater DECT-/IP-Basisstation auch bis zu 20x DECT. Das nutze ich noch nicht einmal annähernd aus, aber wie heißt es so schön: haben ist besser als brauchen ;-) Dagegen sind Fritzboxen für mich komplett uninteressant geworden und werden wenn überhaupt nur noch für untergeordnete Aufgaben (Switch, WLAN-Accesspoint) eingesetzt.
Lt. Gigaset (
Gruß
Michael
Am 17.02.2026 um 21:36 schrieb Michael Landenberger:
...nicht staunen, aber schmunzeln.
Hallo Michael,
Du schriebst am Tue, 17 Feb 2026 21:56:48 +0100:
Interessante Einschätzung. Du leistest Dir also eine Anlage, die weniger kann als eine Fritz-Box (braucht zusätzlichen DECT-Anbschluß), um die Fritz-Box für untergeordnete Aufgaben zu benutzen, wobei sie als Switch eigentlich eher überhaupt nicht taugt (nur 4 Anschlüsse). Und für einen WLAN-Accesspoint reicht ein alter RaspberryPi V.3 bei weitem.
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Hm, die Digitalisierungsbox hatte ich anfangs auch. Das VPN von einem Kundenlaptop wurde jedoch regelmäßig unterbrochen, was sehr unpraktisch war. Deswegen habe ich dann wieder auf eine Fritzbox gewechselt. Das die nicht unbedingt alle meine Wünsche erfüllt war mir nebensächlich. Hauptsache ich kann wieder unterbrechungsfrei arbeiten.
Frank
"Frank Schletz" schrieb am 17.02.2026 um 23:08:34:
V1 oder V2? V1 hatte zuletzt Probleme mit IPSec.
Ich hatte bei der Fritzbox schon Wireguard genutzt. Das wollte ich nach dem Wechsel zur Digibox beibehalten. Weil die Digibox aber Wireguard nicht unterstützt, habe ich einen Wireguard-Server auf meinem Heimserver aufgesetzt. Die Digibox hat also jetzt mit VPN nur noch so viel am Hut, dass sie Portforwarding zum Wireguard-Server macht. Funktioniert prima.
Gruß
Michael
Ich habe auch mehrere Handsets in mehreren Ladeschalen. Die Wohnung hat schließlich mehrere Räume und ich will nicht unnötig laufen müssen. Außerdem hörte man das Klingeln eines einzelnen Handset nicht überall. Kabelgebunden ist verlegt aber in zehn Jahren noch nicht angeschlossen. Soll aber kommen schon wegen das W48 als Prunkstück.
Keine Ahnung. Woran hätte ich das erkennen können? Und da ich beruflich darauf angewiesen bin, war mir das auch ziemlich egal. Ich brauchte was funktionierendes und zwar sofort.
Äh ja, man kann es auch übertreiben.Frank
Dazu kann ich dir Gigaset 1000tae empfehlen (nur noch gebraucht zu bekommen). Über diese Kisten hängen bei mir u.A. W48 und FeWap 791 an der 5690 pro...
"Sieghard Schicktanz" schrieb am 17.02.2026 um 22:57:20:
95 € für die (neue und originalverpackte) Digibox plus 25 (fünfundzwanzig!) € für die DECT-Basisstation aus Insolvenzmasse. Was kosten nochmal aktuelle Fritzboxen? Die beiden ebenfalls neuwertigen Gigaset-Telefone haben zusammen 50 € gekostet.Die Digitalisierungsbox kann vieeel mehr als eine Fritzbox, sowohl im Netzwerk- als auch im Telefoniebereich. Da rennt die Digibox Kreise um jede Fritzbox. Ganz nebenbei hat die Digibox auch das bessere DSL-Modem. Meine Leitungswerte (SNR, Leitungskapazität) und damit die Stabilität des Anschlusses sind damit deutlich besser geworden.
Der Standort meiner Digibox ist allerdings ungünstig für eine DECT-Basis, denn sie steht nicht an einem zentralen Punkt im Haus. Deswegen hätte ich eine interne DECT-Basis sowieso nicht benutzt. An der Fritzbox hatte ich auch DECT-Telefone angeschlossen, aber die waren immer an ihren eigenen Basisstationen angemeldet, weil ich die da aufstellen konnte, wo ich sie brauchte. Auch die Gigaset DECT-Basis kann dort stehen, wo sie das Haus samt Garten am besten abdeckt, und ist nicht auf den Standort des Routers festgenagelt.
DECT in der Fritzbox habe ich jedenfalls noch nie genutzt. Das hätte auch Nachteile bei der Telefonie gehabt: an Fritzboxen angemeldete DECT-Telefone können nur die automatische Amtsholung nutzen, was die Bedienung von Fritzbox-Komfortfunktionen und Internanrufe zu einem Krampf macht. Schließt man dagegen eine analoge, externe DECT-Basis an die Fritzbox an, kann man da auch die manuelle Amtsholung nutzen (Fritzboxen unterstützen die manuelle Amtsholung nur bei analogen Nebenstellen, während sie bei Digiboxen selbstredend bei analogen, ISDN- und VoIP-Nebenstellen gleichermaßen unterstützt wird).
Von denen bei mir sogar noch einer frei ist.
Isch 'abe aber gar keine Raspi.
Gruß
Michael
Irrelevante Diskussion, ob die Ladeelektronik nun im Steckernetzteil, in der Ladeschale, im DECT-Handteil, im Akku oder der Gigaset-Cloud säße, falls die real beobachtbare Ladestrategie Scheiße ist.
Volker
"Frank Schletz" schrieb am 18.02.2026 um 07:15:25:
V1:
Fritzboxen mögen zwar in Sachen VPN problemloser sein als die Digiboxen, aber in den meisten anderen Bereichen sind sie speziell für den professionellen Einsatz eher eingeschränkt. Du hast dir dein funktionierendes VPN also mit Einschränkungen an anderer Stelle erkauft (z. B. bei Telefonie und Netzwerkfunktionen).
Übertrieben wäre das nur, wenn ich extra dafür einen Server in Betrieb genommen hätte. Ich bin aber bei dir davon ausgegangen, dass es bei dir bereits einen Server gibt, vor allem weil man speziell im beruflichen Kontext recht oft einen Server für alles mögliche braucht. Und auf einem ohnehin bereits vorhandenen Server zusätzlich noch einen VPN-Server zu installieren ist eine vergleichsweise geringe Mühe.Gruß
Michael
Danke, aber ich habe noch die Auerswald ETS-3216.
Anlagen für Pulswahl zum Netz und Tonwahl intern für (illegales) amerikanisches Importspielzeug bekam man damals nachgeschmissen. Diese kann das umgekehrte, Tonwahl netzseitig und Unterstützung für echte alte Telephone intern.
Hing in Odenthal mehr als zehn Jahre hinter einer ISDN-Anlage.
Das ist genau der Gag an der 1000tae - sie kann IWV und DECT (spart halt die Verkabelung). Altersdings auch gebraucht nicht ganz billig. Ich hatte mir damals (TM) einen ganzen Sack davon gesichert...
Dann war es die V1
Ich arbeite für Kunden an Kunden-HW. Und ich habe nur 2 Ohren, so viel Telefonie benötige ich nicht ;)
Und was soll der mir bringen? Die VPNs werden von den Kunden-Laptops aufgebaut, nicht von mir. Ich nutze das VPN des jeweiligen Kunden, nicht umgekehrt.
Meine d.s.e. Freakigkeit lebe ich in anderen Bereichen aus ;)
Frank
"Frank Schletz" schrieb am 18.02.2026 um 15:30:37:
Ja, die letzten Firmwares für die V1 waren in punkto IPSec etwas buggy. Wegen Insolvenz des Herstellers Bintec gab es auch kein Update mehr, das die Bugs beheben könnte.
Bei der Digibox V2 funktioniert VPN besser. Außerdem bekommt die noch Updates, denn es handelt sich (im Gegensatz zur V1) um ein Kooperationsprodukt von Bintec und Zyxel. Nach der Bintec-Insolvenz hat Zyxel den Support übernommen.
"Kunden-Laptop" habe ich so verstanden, dass deine Kunden deine Infrastruktur nutzen und du dazu deinen Kunden VPN-Zugänge bereitstellst, über die sie sich mit deinem Netz verbinden können. Offenbar läuft das bei dir aber umgekehrt. Dann hat es natürlich keinen Sinn, selber einen VPN-Server zu betreiben.
Gruß
Michael
Hallo Michael,
Du schriebst am Wed, 18 Feb 2026 09:29:30 +0100:
Keine Ahnung, was die nach einer Insolvenz noch für wert gehalten werden. ...
Ja, schön, daß Du mit Deiner Digibox so zufrieden bist. Ich will Dir die ja nicht streitig machen, nichtmal schlechtreden, ich habe mich halt nur gewundert, daß Du die so abgetan hast. ...
Schön, dann sind Deine diesbezüglichen Ansprüche ja sehr moderat. Ich brauche da um einiges mehr.
Das ist doch kein prinzipieller Hinderungsgrund? Aber in Ordnung, "alles gut", weiter viel Erfolg mit Deiner Digibox und den angeschlossenen Geräten!
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