Sperrwandler Wirkungsgrad

Nov 01, 2004 50 Replies

Ja ;) Im Praxissemester war das ein Anruf bei Vogt, und am naechsten Tag kamen 5 Muster ;)

Hmm.. also so dass an dem Kondensator moeglichst wenig Spannung anliegt?

Also bei einlagigen Spulen:

ABCDEFG abcdefg

und bei zweilagig dann:

hijklmn ABCDEFG abcdefg

?

Hm ok, die Eingangsspannung schwankt erstmal nicht, also 48V. Aber ist das nicht die komplizierteste Variante, die Regelschleife in beiden Betriebsarten stabil zu bekommen?

Gruss,

Steffen

Hallo Steffen,

Irgendwo liegt das, was man bei uns "sweet spot" nennt. Der Kompromiss, wo sich die Verluste aus schwachen Flanken mit denen aus zu hohem Rdson die Waage halten. Man kann es mit Spice simulieren, aber ich nehme da den Taschenrechner. Manchmal auch den Rechenschieber. Hin und wieder auch Kopf und Bleistift, aber am Ende entscheidet ja doch, was kostenguenstig im Angebot der Hersteller ist.

Wie gesagt, der TLV431 bringt gegenueber dem TL431 ja schon einmal ordentliche Ersparnis, wenn der Optokoppler mit wenig Strom zufrieden ist.

Gruesse, Joerg

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Hallo Steffen,

Professor Lueke wuerde sich geehrt fuehlen ;-)

Und vielen Dank, habe gerade gelernt, wie CCM und DCM in elegantem Deutsch heissen.

Die 90%, die Dieter angab, sind durchaus realistisch bei einem Wandler im mittleren Leistungsbereich.

Wenn Dein Messgeraet 4.8uH fuer eine kurze Drahtbruecke anzeigt, wuerde ich anders messen. Etwa mit Sinusgenerator und Serienwiderstand. Oder gebraucht ein vernuenftiges Geraet besorgen. Ich benutze dafuer den HP4191, der eine Induktivitaet ueber den gesamten Frequenzbereich bis

1GHz durchmessen kann. Die Dinger sind gar nicht mehr so teuer im Gebrauchtmarkt, allerdings gross und bleischwer.

Gruesse, Joerg

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Steffen Koepf schrieb:

Schicke es zurück, für den Zweck Murks.

Gruß Dieter

Steffen Koepf schrieb:

Völlig richtig erkannt.

Gruß Dieter

"Steffen Koepf" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@news.in-ulm.de...

Jetzt frage ich mich, wie du mit dem Schätzeisen die 2.6uH gemessen hast.

Wolfgang Horejsi

MaWin schrieb:

Hat jemand schon folgendes LCR-Meter getestet:

Professionelles LCR-Messgerät SE 8280 ELV 438-23

Die Beschreibung zumindest klingt ganz gut: Vierleiter-Meßverfahren und Meßbereich bis hinunter zu 20 µH bei 1 % Meßfehler. Die Meßfrequenz ist offensichtlich vorgegeben und nicht einstellbar. Das ist dann wahrscheinlich die Domäne der Geräte über 1000 ¤.

Christian.

Hallo,

ich hab jetzt mal n paar Tests gemacht:

MOSFET Gatewiderstand Wirkungsgrad IRF3415 10R 81,7% IRF3415 1R 84,1% IRF630 10R 81,4% IRF630 1R 82,0%

einen IRF640N hab ich auf die Schnelle nicht auftreiben koennen, der kommt mit der naechsten Reichelt-Bestellung. Der IRF630 hat nen viel schlechteren Ron, dafuer die kleinste Gatekapazitaet von den hier genannten. Der verwendete Trafo hat primaer noch 25µH, aber jetzt richtig gewickelt. Immerhin von 76% nach 84% ist mal nicht schlecht (bei

50 Watt am Ausgang). Vielen Dank fuer die vielen Tips an alle. Werde noch einen mit 50µH wickeln und testen, vielleicht komm ich damit dann noch in die 90% Gegend.

Zum Optokoppler: Der laeuft jetzt mit einem RMS-Strom von ca. 1.2mA mit einem TL431. Ist das mit der Alterung des Optokopplers bzw. Verschlechterung seiner Parameter wirklich so extrem, wie es der Billings in seinem Buch (Switchmode Power Supply Handbook) behauptet?

Bei hoeherer Last (>40W) ist das ganze noch nicht ganz stabil, die ton ruettelt noch ein wenig hin und her, aber nicht mehr so stark (< 5% von T), deshalb rasselt der Trafo noch ganz leise. Das ist schonmal n grosser Fortschritt. Am meisten Stabilitaet hat eine Masseleitung zwischen Primaerer und Sekundaerer Masse gebracht, werde das dann mal durch eine Kapazitive Koppung ersetzen. Die ganzen Tests haben jetzt nur noch einem FET und einer Catch-Diode das Leben gekostet ;)

Gruss,

Steffen

Hallo,

Naja, wer misst misst mist ;) Im Nachhinein gesehen ist diese Messung Unsinn.

cu,

Steffen

Steffen Koepf schrieb:

^^ Miss aber den Spitzenausgangsstrom des Controllers, Oszi mit >=100MHz ist dazu nötig.

Nicht nur Ciss ist wichtig, achte auch auf Crss.

Nein, man sollte die LED des OK aber maximal mit 20% des Nennwerts betreiben und für Serie unbedingt Exemplarstreungen beachten.

Vermutung: Layoutproblem, die 8-poligen UC384x sind da recht zickig.

Auf die Stabilität sollte das keinen nennenswerten Einfluss haben, auf EMV sehr wohl.

Gruß Dieter

Hallo Dieter,

Wie stellt man denn das am besten an? Spannungsabfall ueber den

1R-Widerstand mit 2 Kanaelen messen und dann subtrahieren?

Ok, ueberzeugt. Zwar ist das Crss viel kleiner als das Ciss, aber die hohe Spannung zwischen G und D macht das wieder mehr als wett...

Das ist gut moeglich, die Leiterbahn vom Shunt zum Filter vor dem ISense-EIngang ist relativ lang geworden...

Aber noch eine Verstaendnisfrage, wegen den 50%-max-t_on-Reglern: Ich sehe da eigentlich fuer den kontinuierlichen Betrieb nur Nachteile, weil man dann den Trafo so dimensionieren muss, dass er deutlich laenger braucht, sich zu entmagnetisieren als zu magnetisieren, weil man ihn sonst ja nie in den kontinuierlichen Betrieb bekommt. Und das hat dann den Nachteil, dass der Start ewig dauert, weil mit der hohen sekundaeren Induktivitaet bekommt der Trafo seine Energie kaum in den Elko. Sind diese 50%-max-t_on-Regler dann dazu gedacht, um bei fuer lueckenden Betrieb ausgelegten SNT's sicherzustellen, dass die immer im lueckenden Betrieb bleiben?

Gruss,

Steffen

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