Hallo NG,
für ein Projekt benötige ich 15V bei ca. 1A galvanisch von einer Eingangsspanung getrennt. Dazu hab ich jetzt nen Sperrwandler wie unter
NE555 generiert 32 KHz bei 50:50 duty, von da aus über 47 Ohm aufs Gate eines IRF510, der die Primärspule des Überträgers auf Masse zieht. Versorgt wird das ganze mit momentan 22V (der NE555 über nen kleinen 7815 mit 15V) und hinter der Sekundärspule kommt ne 1N5822 und ein 100uF Kondensator und dahinter dann ein 7815. Als Kern für den Überträger nutz ich T 94-2 von Reichelt
Ich hab jetzt allerdings beide Spulen mit ca. 130 Wdg gemacht, weil die Ausgangsspannung ja auch nicht so kritisch ist, da noch ein 7815 dahiner kommt. Das ganze Teil ist ungeregelt, weil ich dachte, bei nem Lastwechsel sorgt der 7815 schon für Klarheit, allerdings bin ich mir da nun nich mehr so sicher:
Nach dem ersten Einschalten hatte ich eine Ausgangsspannung von ca.
36V am 100uF Kondensator, so dass ich erst dachte, da haste dich aber schön beim Wickeln vertan. Also mal primär und sek. Spule vertauscht, aber auch da warns ca. 36V. Danach kam mir dann der Gedanke, dass es ohne Regelung vielleicht gar nicht gehen kann, da man ja beim Sperrwandler den Luftspalt im Kern mit ner bestimmten Energiemenge auflädt und diese dann im sek. Krei freisetzt. Wenn man also ungeregelt immer die gleichen Energiepackete reinpumpt und sekundär kaum Leistung zieht, muss ja die Spannung ansteigen, bis die Verluste im 7815 groß genug sind. Ist das soweit richtig, dass man auf jeden Fall ne Regelung braucht?
Wenn ja, hätt ich gedacht, ich verbinde über ne 18V Zenerdiode und bischen Widerstand die LED eines Optokopplers mit der Ausgangsspannung (also der am 100uF Kondensator). Die sollte dann so ab 20V leuchten und der Ausgang des Optopkoppler würde dann in irgendeiner Weise den NE555 anhalten. Ist sowas realistisch? Die 20V müssen absolut nicht genau sein, wiel ja wie gesagt, noch ein 7815 folgt.
Gruss und schonmal Dank, Michael