Mag ja sein, den Punkt habe ich bewußt nicht diskutiert und die staatliche Lesung angenommen. Mein Punkt war ein völlig anderer und darauf bist Du in Deiner Antwort nicht eingegangen.
Ich tue also etwas für die Allgemeinheit und bekomme etwas dafür, Förderung, Fahrzeugsteuer, was immer. Wie vieles andere kann ich meinen für die Allgemeinheit geleisteten Beitrag verkaufen. Nach dem Kauf kann ihn sich der Käufer als seine Leistung anrechnen lassen (wie der Flieger die CO2-Kompensation). So weit, so gut.
Nur, wenn ich etwas verkauft habe, besitze ich es selbst nicht mehr. Ich müßte also KfZ-Steuer zahlen wie ein Verbrenner. Tue ich das?
Anderes Beispiel: Dänemark verkauft auf dem Papier große Mengen Windstrom nach Deutschland und kauft im Gegenzug die gleiche Menge Kohlestrom zurück. Damit können deutsche Versorger kaufmännisch korrekt ihren Kunden in diesem Umfang "Ökostrom" anbieten. So weit auch wieder in Ordnung. Nur muß dann, wenn man Emissionen vergleicht, für den dänischen Verbrauch eben diese Menge nur auf dem Papier eingekauften Koghlestroms berechnet werden und nicht der tatsächlich lokal verbrauchte Windstrom. Wird er das? Also auch hier wird dieselbe einmalige Ersparnis von zwei Abnehmern jeweils für sich voll in Anspruch genommen. Auch genau wie bei Cum-Ex.