Hi Gruppe! Ich hab hier einen aktiven Subwoofer, der nun schon zum zweiten Mal mit dem gleichen Fehler kaputt ist. Ein PNP Transistor in der Beschaltung des MUTE Eingangs des LM3886 geht kaputt. Das der Transistor kaputt geht wundert mich eigentlich nicht sonderlich, so wie er beschaltet ist dürfte er je nach Beta ständig an oder sogar über seiner maximalen Verlustleistung betrieben werden. Ich frage mich allerdings die Erbauer überhaupt mit dieser Beschaltung erreichen wollten:
MUTE +----+ | | .-. --- GND | | --- | | | | MUTE IN ___ |< '-' GND -|___|--| Q1 | |\ | 100k | |/ +----| Q2 | |>
.-. | | | | 47 | | | '-' | | | +------+ V-
Das Mute oben ist der Muteeingang des LM3886, liegt ca. auf Masse und laut Datenblatt soll man 0.5mA raus ziehen um den Verstärker zu aktivieren. V- liegt im Leerlauf auf ca. -24V. Über den Mute IN Eingang kommt von einer anderen Platine ein Signal mit ca. -10V, wenn der Verstärker aktiv sein soll und ca. +10V, wenn der Verstärker stumm geschaltet werden soll. Q1 geht regelmässig kaputt, scheint mir auch kein Wunder, da der Strom wohl hauptsächlich über das Beta von Q1 begrenzt wird und so ein recht hoher Strom durch Q1 fliesst. Der muss aber auch fliesen, da nur sonst über dem 47 Widerstand genügend Spannung abfällt damit Q2 durchschaltet. Was soll das? Warum dieser "Pulldown" Widerstand anstatt eines Widerstands vor der Basis von Q2? Eigentlich denke ich man müsste doch eigentlich auch direkt mit einem PNP Transistor auskommen und könnte sich Q2 und den 47 Ohm Widerstand sparen. Was bitte soll diese Beschaltung? Ist das einfach seltsamer Müll oder vergesse ich als Digitalmensch irgendwas?
Grüße, Jan