Vorschaltgerät für T5 Leuchtstoffröhre gesucht

Dec 23, 2007 18 Replies

Hallo,



ich suche f=FCr eine relativ filigrane Leuchte mit T5 (21 Watt) Leuchtmittel einen Ersatz f=FCr das defekte elektronische Vorschaltger=E4t. Das Vorschaltger=E4t darf die Abmessungen 165 * 22 *



21mm (l*b*h) nicht =FCberschreiten. Das Originalteil ist hier
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, aber 2000 St=FCck davon sind mir irgendwie zuviel ;-)

Kennt jemand einen Bezugsquelle f=FCr ein solches Vorschaltger=E4t mit den geforderten kompakten Abmessungen?



Gerade =FCberlege ich mir, ob ich nicht versuchen sollte mir =FCber meine Firma ein Muster schicken zu lassen. Ein Versuch w=E4re es jedenfalls wert.


Martin


MartinKobil schrieb:

Reparieren?

Gruß Dieter

Am Sun, 23 Dec 2007 02:26:29 -0800 (PST) schrieb MartinKobil:

Wenn das Vorschaltgerät nicht gerade vergossen ist, und Du Lötkolben-erfahren bist, lässt es sich mit geringem Aufwand bestimmt reparieren. Häufig sind ein oder mehrere Schalttransistoren durchlegiert und eine Sicherung durchgebrannt (das kann auch eine "gedruckte Sicherung" auf der Leiterplatte oder ein Sicherungswiderstand sein). Den Eingangsgleichrichter sollte man dann mit überprüfen, der könnte auch was abbekommen haben.

Christian

Stichwort Gleichrichter..taugen die heute nix mehr, oder warum habe ich in letzter Zeit eine Häufung von 24V/60W-Schaltnetzteilen von XP power, bei denen der Gleichrichter einen Kurzschluß macht?! Der Fehler tritt zum Glück immer beim "burn in" (mindestens 24h, i.d.R. deutlich mehr) unserer Geräte innerhalb der ersten Stunde auf. Ach ja, keine nennenswerte Last, da das Netzteil nur die Optos des SPS-Interface versorgt...

Ralph.

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Am Mon, 24 Dec 2007 19:06:55 +0100 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:

Da haben wir in der Firma bisher keine Ausfälle zu verzeichnen. Sind aber überwiegend Schaltnetzteile von Phoenix-Contact oder Siemens (ich glaube SITOP irgendwas). Und in den neuen Fernwirkanlagen ist irgendwas batteriegepuffertes von Siemens drin. Die verlangen nur alle paar Jahre nach einem neuen Bleiakku.

Auch die EVGs scheinen haltbarer geworden zu sein. Früher[tm] bekam ich fast jeden Monat ein paar EVGs in die Hand die ich dann repariert habe. Jetzt war schon lange nichts mehr. Ich glaube dieses Jahr gerade mal drei Stück.

Christian

Houben E-Vorschaltgerät 14/21W T16 188664

Ausführung EVG Standard, Für Lampenart T16, Für Lampenart TC-DEL, Für Lampenart TC-TEL, Geeignet für Lampenleistung (1-lampig) 13...21 W, Nennspannung 230 V, Schutzklasse II, Länge 145 mm, Breite 21 mm, Höhe 18 mm.

Sonepar Artikel Nummer: 1402469.

Passiert derzeit auch immer nur bei genau diesem Typ, andere SN tun anscheinend fein. Lustig finde ich, daß eine Reihe, die wir vor Jahren verbaut haben, genau um die MTBF von 40000 h herum stirbt - waren also die Berechnungen wohl durchaus passend. Vor allem der Anlaufwiderstand geht ein, oder auch mal ein Elko, dazu brüchige Lötstellen.

Ralph.

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Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

Da habe ich Verständnisschwierigkeiten. Da wird eine neue vorteilhafte Technik eingeführt und die Hersteller lassen nichts unversucht, einem diese zu vergraulen. Wie bei LED-Beleuchtungen und ähnlichem.

mfg Rolf Bombach
*Ralph A. Schmid, dk5ras* wrote on Tue, 07-12-25 20:30:

Dazu eine Frage: Hier liegt ein Rechnernetzteil, der sich bei jedem Einschalten fünf Gedenkminuten leistet. Einfach so wegschmeißen mag ich nicht.

Irgendwelche Hochohmwiderstände gibt's nicht. Die einzigen Bauteile, die die Grenze zwischen Primär- und Sekundärseite queren sind die Übertrager und ein paar Optos.

Wo suche ich?

Danke Axel

Am Wed, 26 Dec 2007 16:29:00 +0100 schrieb Axel Berger:

Irgendwelche optischen Auffälligkeiten? Kalte Lötstellen? Elkos verbeult/ausgelaufen? Verkohlte Widerstände?

Dann: Ist da ein integrierter Schaltkreis für die Ansteuerung drin? Wenn ja

-> Datenblatt suchen. Das IC wird an irgendwelchen Pins eine Versorgungsspannung erwarten. Liegt die in Deinem Fall an? Wenn ein Oszilloskop zur Verfügung steht auch mal damit messen. Wenn starker Brumm auf der Spannung ist, könnte ein Elko trocken sein.

Ich empfehle dringend das Netzteil beim Messen an einen Trenntrafo zu hängen. Dazu in Reihe eine 60 Watt Glühlampe.

BTW: Da wir jetzt eh bei Schaltnetzteilen sind: Ich habe hier letzte Woche ein älteres 200W PC-Netzteil gemäß dieser Anleitung[1] auf 13,8V Ausgangsspannung umgebaut. Schaltplan: [2]

Kann mir mal jemand die Funktion des Anlaufs erklären? Da der TL494 seine Spannung über D11 und R46 aus einer der Ausgangswicklungen bekommt ("Auxilary Supply"), müssen zum Anlauf ja die Transistoren Q1, Q2 irgendwie hilfsweise angesteuert werden. Ich *vermute* das geschieht über den Abgriff zwischen PTC und Brückengleichrichter und über die Widerstände R2, R7, R3 und R10. Aber wie wird z.B. sichergestellt das die Einschaltzeit von Q1, Q2 nicht zu lange wird und der Kern in Sättigung gerät?

[1]
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[2]
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Christian

Christian Taube schrieb:

Ja, R2 ist der Anlaufwiderstand.

Dat macht C10 schon.

Gruß Dieter

Christian Taube schrieb:

Die Primärwicklung ist ja nicht galvanisch verbunden. Ich nehme an, dass während der Startphase der Wandler via die Rückkopplungs- wicklung auf dem Treibertrafo läuft.

mfg Rolf Bombach

Rolf_Bombach schrieb:

Ja sicher doch, und zum Anlaufen brauchts dann eben noch einen kleinen Kick durch den Anlaufwiderstand.

Gruß Dieter

Am Wed, 26 Dec 2007 21:29:38 +0100 schrieb Dieter Wiedmann:

Der liefert aber Wechselspannung, oder? Wird jeweils in den 50 Hz der Netzfrequenz abwechselnd Q1 und Q2 durchgeschaltet?

Dachte ich auch, aber als ich das umgebaut Netzteil erstmalig in Betrieb nahm sind mir Q1, Q2 und die Eingangssicherung durchgebrannt. Anscheinend weil die Anode von D11 potentialmäßig in der Luft hing: Der alte

12V-Ausgang war ja stillgelegt, und es fehlte eine Brücke zum neuen 13,8V Ausgang.

Durch das durchbrennen von Q1, Q2 habe ich mir Gedanken gemacht wie es dazu kam und wie der Start eigentlich abläuft. Der Zweck des Umbaus war ja ohnehin sich damit zu beschäftigen und was zu lernen ;-)

Christian

Christian Taube schrieb:

Macht er, aber eben auf kleinem Level, nur zum starten.

Gruß Dieter

Dieter Wiedmann schrieb:

Ist es ein "Kick" oder eher ein leicht schiefes Reinschieben in den linearen Bereich? Ein bisschen riskant scheint mir das schon.

mfg Rolf Bombach

Rolf_Bombach schrieb:

Kick, der Schaltransistor muss halt ein kleines bisschen leiten, der Rest ist dann selbstschwingend, bis der Regler die Macht übernimmt.

Ist doch billigster Consumerschrott, da reicht das.

Gruß Dieter

Am Tue, 01 Jan 2008 19:21:12 +0100 schrieb Rolf_Bombach:

Ich sehe... hier herrscht Uneinigkeit. :-)

Ich glaube ich werde mal versuchen dem Startvorgang messtechnisch auf die Spur zu kommen. Zumindestens soweit das mein Hobbylabor zulässt.

Christian

Anlaufwiderstand und Anlaufelko, die Klassiker schlechthin; dazu auch mal die anderen Elkos untersuchen.

Ralph.

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