Seltsame Einstellungen Netzspannung

Nov 10, 2022 Last reply: vor 3 Jahren 65 Replies

Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V (sic!) ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30 auf 110V. Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben



- kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...


Logisch ist, daß 110V _und_ 220V bei jedem Exemplar getestet werden. Welcher Test wurde zuletzt vorgenommen?

Die in China sollten mal auf 230V umstellen. Meine AKAI-Tonbandmaschine von 1973 hat 5 Einstellungen bis 240V.

Am 10.11.2022 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:

Eric, was habt Ihr gekauft?-

Was besseres als Gossen Metrahit M248A oder Brymen BM 859s?

Grüße

Am 10.11.2022 um 16:40 schrieb Leo Baumann:

SDM3045X

Zeugt von merkwürdigen Prozessen...

Am 10.11.2022 um 16:51 schrieb Eric Bruecklmeier:

Hmm, schlecht nicht ... danke

Mich wundert, daß Frequenzen nur von 20 Hz bis 500 kHz gemessen werden. Da kann jedes Billig-DMM mit Frequenzmessung mehr. Dafür kann es die Periodendauer anzeigen; das können die Billig-DMM nicht.

Hmm, Frequenzmessung macht man damit nur eben schnell überschlagsmäßig. Ist ja aufwendig, man braucht eine TCXO-Zeitbasis, also ein extra Messgerät für Frequenzen und Periodendauer.

C-Massung genauso.

Mich interessiert DC u. AC Messgenauigkeit.

unschlagbar - Gossen Metrahit M248A ...

Grüße

Frequenzmessung wird hier praktisch nie benötigt und falls doch mal steht an jedem Tisch noch ein SDG2042X

Am 10.11.22 um 17:15 schrieb Peter Heitzer:

Es ist ein Bench-Multimeter. Da geht es eher um Genauigkeit, Schnittstelle zum PC, Automatisierungsfunktionen, etc. und nicht darum, möglichst viel mit einem Gerät zu erschlagen.

Wer im Labor Frequenzen messen will, greift zum Frequenzzähler. Bis ~100MHz heute gerne auch im Scope eingebaut.

Es kann Statistik, externer Trigger, Ethernet, ...

Am 10.11.22 um 16:51 schrieb Eric Bruecklmeier:

Und, wie ist es? Nerviger Lüfter? Boot-Zeit?

Olaf

Am 10.11.2022 um 17:59 schrieb Hergen Lehmann:

Hmm, Genauigkeit 2.5 ppm beim Scope eher schlecht ...

Grüße

Am 10.11.22 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:

Die Netzspannung 220 V ist weit verbreitet, z.B. in China.

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Mehrere Prüfplätze mit 110 V und 220 V, umschaltbare Geräte werden auf beiden geprüft? Oder an den Prüfplätzen sind beide Spannungen vorhanden, die/der Mitarbeiter/in steckt dort an, wie gerade beliebt? Oder prüft mit beiden Spannungen in beliebiger Reihenfolge?

Sehr unwahrscheinlich.

Am 10.11.22 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:

Die Netzspannung 220 V ist weit verbreitet, z.B. in China.

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Mehrere Prüfplätze mit 110 V oder 220 V, umschaltbare Geräte werden auf beiden geprüft? Oder an den Prüfplätzen sind beide Spannungen vorhanden, die/der Mitarbeiter/in steckt dort an, wie gerade beliebt? Oder prüft mit beiden Spannungen in beliebiger Reihenfolge?

Sehr unwahrscheinlich.

Hi Eric,

Ist doch klar. Warum sollten sie die Teile ans Netz hängen und einschalten? Das kostet ein Vermögen und die Kunden machen das deutlich billiger. Außerdem haben die Ihre Massenfertigung im Griff, warum sollten die jedes Gerät vor der Auslieferung testen?

Marte

Oder das Netzteil kommt mit einem großen Eingangsspannungsbereich zurecht. Der Schalter ist da, weil das bei anderen Geräten auch so ist, schon immer so war und einfach besser aussieht. Er ist nicht angeschlossen. Guck doch mal rein ;-)

Gruß, Enrik

Am 10.11.2022 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:

Wenn Ihr eine größere Menge von den Geräten gekauft habt, dann könnte es sein, dass die Euch welche für den Europäischen Markt und welche geschickt haben die für den Amerikanischen u. Chinesischen Markt

*gedacht* waren.

Grüße

Was es aber AFAIK nicht kann, ist eine simple Multiplikation bzw. Division des angezeigten Wertes mit einem festen Wert und eine Addition eines Offsets. Ich möchte z.B. mit einem Stromsensor den Strom messen, da der eingebaute Bereich von 10 A zu wenig ist. Der Sensor liefert Vout=Vref+/-(0.625*I/15A). Ich hätte nun gerne den Wert für den Strom angezeigt, ohne daß ich dazu einen Taschenrechner bemühen muss oder das Gerät an einen Rechner anschliessen muss. Anderes, trivialeres Beispiel: Ich möchte indirekt den Strom durch eine LED messen, die via 270 Ohm Widerstand angeschlossen ist. Ich messe deshalb die Spannung, die am Widerstand abfällt, und hätte gerne den Quotient U/R angezeigt; möglichst mit der richtigen Einheit A.

Eine für die USA vorgesehene Lieferung mal schnell umgepackt und in den Waggon auf der neuen Seidenstraße geschoben?

Grüße, H.

PS Man muss nicht bezweifeln, dass in China auch gute Sachen hergestellt werden. Aber warum machen sie dann zusätzlich soviel Schrott?

Am 10.11.2022 um 17:59 schrieb Olaf Schultz:

Ich bin recht angetan. Lüfter ist mir noch gar nicht aufgefallen. Bootzeit: Ja deutlich, aber einmal am Tag kann man damit leben...

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