iPhone SE 2016 Ladeverhalten

Nov 09, 2022 Last reply: vor 3 Jahren 18 Replies

Warum verhält sich ein auf 35% entladenes, entsperrtes iPhone SE 2016 (IOS15) hier an verschiedenen USB Buchsen so unterschiedlich (immer messe ich 5V auf der angeschlossenen USB zu Lightning Leitung): Netzteil 1 (5V 2A) wird nicht erkannt, 0,00A Netzteil 2 (5V 2A) wird erkannt, Ladesymbol grün, aber 0,00A Netzteil 3 (5V 1A) wird nicht erkannt, aber 0,09A Netzteil 4 (D+D- verbunden) wird erkannt, Ladesymbol grün, 0,43A Netzteil 5 (5V 2A) wird erkannt, Ladesymbol grün, 0,43A, egal ob die verbundenen D+D- floaten, auf 1,25V oder 2,5V liegt Netzteil Apple 10W wird erkannt, Ladesymbol grün, 0,43A Thinkpad USB3rechts wird erkannt, Ladesymbol grün, lädt mit 0,43A Thinkpad USB3links wird erkannt, Ladesymbol grün, lädt mit schwankend



0,99-1,36A

Gibt es eine Seite, wo das mal untersucht wurde?



Die Tips mit individueller Spannung für D+ und D- sind hier zu finden, meine mysteriösen Unterschiede existieren aber auch ohne D+D- Spannungsdifferenz.

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Am 09.11.2022 um 12:39 schrieb Wolfgang Martens:

Nun, bei Netzteil 1 bis 3 würde ich mir die 5V gern mal mit einem Oszi ansehen wollen.

Jürgen

Das iPhone erwartet eigentlich kurzgeschlossene Datenleitungen oder bestimmte Spannungspegel auf D+ und D- bei einem Netzteil. Der Kurzschluss (ansonsten floating) reicht aber, zumindest eine Generation des 5V/1A-Ladegerätes von Apple benutzt das.

Nur 5V liefern reicht nicht, denn an einem USB-Port darf man ohne Anmeldung beim Host nicht mehr als 100mA ziehen.

Gerrit

Am 09.11.22 um 14:44 schrieb Gerrit Heitsch:

Was die sich nicht alles einfallen lassen, um nur irgendwie speziell (inkompatibel/obskur) zu sein ... Apple-Kunden sollten eigentlich „Opfer“ genannt werden.

Gruß

Gregor

Das mit den 5V/100mA ist Teil der USB-Spec, das hat mit Apple nichts zu tun, oder maximal insoweit, daß sie sich dran halten und andere nicht.

Die Erkennung über kurzschlossene D+/D- ist nicht nur bei Apple so, diverse Android hatten das schon vorher.

Gerrit

Am 09.11.22 um 17:34 schrieb Gerrit Heitsch:

Gut, dass ich nichts Derartiges habe :-)

Gruß

Gregor

Ich hab auch keinen am Appel :)

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

0,1A würde ich verstehen, aber nicht mal erkennen, oder dann 0,00A? Warum diese groben Unterschiede an zwei USB3 Buchsen am gleichen Thinkpad? Warum gehen da >1A, am Original Apple Ladegerät (5V 2A) aber nur 0,43A?

Kann es sein, dass das SE kurz einen Probestrom zieht und anhand des Spannungsabfalls dann entscheidet, also eine Impedanzmessung macht?

Ich meine irgendwo gelesen zu haben, daß bei kurzgeschlossenen D+/D- der Strom solange erhöht wird bis die Spannung sinkt.

Kann ich aber nicht beschwören.

Am Thinkpad wird eine Aushandlung mit dem Computer stattfinden und eigentlich ist USB3 auf 0,9A beschränkt. Sind das unterschiedliche Buchsen oder sehen die gleich aus? Mein altes T420 hat eine gelbe USB-Buchse, die hat auch bei abgeschaltetem Laptop Strom wenn er am Netzteil hängt. Man kann daran sein Handy laden.

Gerrit

Hier habe ich einen USB Tester, der Strom und Spannung anzeigt, zum Zwischenstecken. Der hat Typ A Stecker und Buchse.

Das Ladegerät fürs Handy hat ein Kabel USB C auf Lightning. Um das anzuschließen, habe ich einen USB3-Adapter mit A-Stecker auf C-Buchse. Angeschlossen wird das also so:

PC (USB2) -> USB Tester -> USB3-Adapter A-C -> Kabel C-Lightning -> Handy.

Dann zeigt der USB-Tester einen Ladestrom von etwas über 1 A an, die Spannung bricht von angezeigten 4,95 V in Ruhe auf 4,68 V ein.

Beim USB Tester messe ich ca. 30 kOhm zwischen D+ und D+ und 15 kOhm jeweils gegen die Versorgungspins. Beim Adapter ist keine Verbindung zwischen irgendwelchen Leitungen zu messen.

Der USB2-Port am PC scheint da jedenfalls recht großzügig zu sein, was er erlaubt, auch externe USB3-Festplatten ohne Netzteil laufen daran, die benötigen auch mehr als 500 mA.

Holger

Eigentlich sollte der PC hier eine Meldung wegen zu hoher Stromaufnahme bringen und den Port abschalten.

Schrieb ich doch, es halten sich nicht alle an die Spec. Das kann man denen, die sich dran halten aber nicht vorwerfen.

Gerrit

15k auch gegen +5V? Die Angaben sind nicht genau genug. Wenn es nur gegen Masse gemessen war, könnten es 47k D+ zu D- und je ein 20k nach Masse, oder je ein 15k nach Masse, oder auch zwei Spannungsteiler sein. Welche Spannung hat D+ und D-? Und welches iPhonemodell hat da 1A gezogen?

Soweit ich das sehe, ist bei USB 0,5/0,9A nicht der maximale, sondern der zu liefernde Mindeststrom. Inzwischen habe ich in meinem Thinkpadschaltplan gefunden, der eine USB3 Ausgang kann typ bis 2,3A Ladestrom liefern.

Am 10.11.22 um 11:55 schrieb Wolfgang Martens:

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Hanno

Ich verstehe das so, daß es der maximale Strom ist den die Spec erlaubt. Der Hersteller eines Gerätes kann das natürlich anders sehen und mehr Strom erlauben.

Inzwischen habe ich in meinem

Ist der irgendwie gekennzeichnet oder wie soll man das erkennen? Mein altes T420 hat einen gelben USB-Port der Strom liefert sobald das Netzteil angeschlossen ist, der Laptop muss dafür nicht eingeschaltet sein.

Gerrit

  • Wolfgang Martens snipped-for-privacy@t-online.de:

War das immer dasselbe USB-A-zu-Lightning-Kabel? Da ist ja ein Chip drin, und bei den Clones (vielleicht auch bei den original appeligen) funktioniert der nicht immer richtig. Und evtl. gehn die auch mal kaputt.

Eben mit 4 Kabeln getestet, gleiches Ladegerät (Anker, 24W, 2x2.4A), gleiches iPad (75% geladen), vier Kabel:

noname 1: 1.05A noname 2: 1.27A Apple : 2.44A Anker : 2.44A

Mit einem anderen Ladegerät meldet das iPad beim "noname 1"-Kabel schlicht: "Lädt nicht".

- Andi

Am 10.11.2022 um 11:47 schrieb Wolfgang Martens:

Von D+ und D- messe ich jeweils 15k nach GND und 30k nach +5V. Zwischen +5V und GND messe ich 15k.

Eingesteckt habe ich nicht gemessen. Mangels Gegenstück mit zugänglichen Pins muß ich da mit Drahtenden innen im Stecker rumfummeln. Einen Kurschluß möchte ich da nicht riskieren.

Ein iPhone SE 2022.

Holger

Ja, für die Last, aber steht in den Spez, dass die Quelle nicht mehr können darf?

In der Betriebsanleitung steht nur, dass der als always on konfigurierbar ist. Er hat zusätzlich ein Batteriesymbol. Es war Zufall, dass ich den höheren Strom bemerkt habe. Nur dieser USB hat den bis 2,3A eingestellten, sehr fähigen TSP2546. Möglicherweise erkennt das Thinkpad das iPhone und aktiviert passende D-Pegel. Die anderen beiden USB3 haben den einfacheren TSP2069.

Jein: IIRC ist das Limit (bei USB 2.0), wo der Host abschalten *muss*, 2A. Die Strombegrenzung darf auch gemeinsam für mehrere Ports sein ...

Trotzdem darf ein Device nicht mehr als 500mA (bzw. 100mA ohne Anmeldung) ziehen.

cu Michael

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