AES ist nur für 128, 192 und 256 bit Schlüssellänge spezifiziert. Alles andere ist kein AES.
Mit einer anderen Blocksize ist es kein AES.
Was ist Rijndael?
Grüße Marc
AES ist nur für 128, 192 und 256 bit Schlüssellänge spezifiziert. Alles andere ist kein AES.
Mit einer anderen Blocksize ist es kein AES.
Was ist Rijndael?
Grüße Marc
ssh ging natürlich auch nicht durch, SSL-VPNs auch nicht.
Grüße Marc
Ist Quantenkryptografie etwas anderes als Post-Quantum-Kryptografie?
Ist sie denn schon ausgereift genug?
Grüße Marc
Die Sache mit xz neulich wird in den Geschichtsbüchern stehen, das war ein absolutes Ausnahme-Dings, das unsere Welt in einer Weise erschüttert hat wie wir es bis heute noch nicht ahnen. Geht hier jemand ernsthaft davon aus, dass der dahinter stehende, mit großem Ressourcen- und Zeiteinsatz agierende Akteur alles auf dieses eine Pferd gesetzt hat? Wer sagt, dass wir nicht schon fünf ähnliche Backdoors in unseren Libraries haben?
Grüße Marc
Dennoch maßt Du Dir an, die Software, die "dir reicht" und bekanntermaßen schwere Schwachpunkte in ihrer Kryptografie enthält, zu veröffentlichen und anderen Menschen zur Benutzung anzudienen.
Wer Dich hat, braucht keinen Jia Tan mehr.
Selbstverständlich nutzt FreeBSD seit vielen Jahren AES-NI.
Nein, es ist der Beweis dass die von der Testsuite durchgeführten Tests funktionieren.
Das ist ein Trugschlus.
Grüße Marc
Natürlich nicht.
Was über bleiben wird, ist die Erkenntniss, dass offene Projekte aller Art (und das können auch kommerzielle sein, nicht nur ein-Mann-nichtkommerzielle) durch ihre Offenheit vor derartigen Unterwanderungen nicht gefeiht sind.
Das wird unsere Welt eventuell weniger offen machen, eventuell werden wir andere Strategien finden.
/ralph
Der ursprüngliche Name, bevor es vom NIST als Adanced Encryption Standard normiert wurde.
Nein. Krytografische Systeme werden heute aus vier verschiedenen Bausteinen zusammengesetzt:
[x] Schlüsselaustausch [x] Signaturen [ ] symmetrische Verschlüsselung [ ] HashesIch habe oben markiert, welche traditionellen Bausteine von hypothetischen Quantencomputern gebrochen werden können. Anwendungen, welche die betroffenen Bausteine nicht verwenden, sind schonmal nicht anfällig.
Die Kryptografen arbeiten mit Hochdruck daran, für die betroffenen Bausteine alternative Verfahren zu finden, die nicht mehr gegen Angriffe mit Quantencomputern anfällig sind (PQC, Post-Quantum Cryptography). NIST hat ein vielbeachtetes Standardisierungverfahren dazu laufen.
Der von OpenSSH seit einigen Versionen standardmäßig verwendete Schlüsselaustausch snipped-for-privacy@openssh.com beinhaltet ein solches Verfahren. In Firefox kann man security.tls.enable_kyber einschalten, was ebenfalls ein vorläufigen PQC-Schlüsselaustausch- Verfahren mit passenden Gegenstellen (Google, Cloudflare) aktiviert.
Vor allem ist "Quantenkryptografie" keine Kryptografie.
Die übereinstimmenden Referenzausgaben beweisen die Korrektheit der Implementation:
//key=iv=0: // ED B7 05 67 37 5D CD 7C D8 95 54 F8 5E 27 A7 C6 // 8D 4A DC 70 32 29 8F 7B D4 EF F5 04 AC A6 29 5F // 66 8F BF 47 8A DB 2B E5 1E 6C DE 29 2B 82 DE 2A //iv = [59 7E 26 C1 75 F5 73 C3] //a.out -c 'set w:@128; rabbit $w 597e26c175f573c3 /dev/zero /dev/null' // 6D 7D 01 22 92 CC DC E0 E2 12 00 58 B9 4E CD 1F // 2E 6F 93 ED FF 99 24 7B 01 25 21 D1 10 4E 5F A7 // A7 9B 02 12 D0 BD 56 23 39 38 E7 93 C3 12 C1 EB //a.out -c 'set w:@128; rabbit $w 597e26c175f573c2 /dev/zero /dev/null' // B0 D0 2E D3 47 05 10 CB B8 BB 65 67 F5 68 6E 94 // C4 35 BA 0E 87 6C 73 94 C1 DB A1 E7 0F FA 5C 5C // 99 28 F0 B9 07 29 1F EA DB 8A 55 07 9A 57 B2 C2
Dies Thema mit Referenzausgaben ist doch längst abgehakt. Es kommt immer wieder neu hoch.
Die Algorithmen sollen einen Ausgabestrom mit hochgradiger Zufälligkeit erzeugen. Genau dies prüft die Testsuite mittels 15 mathematischen Verfahren. Und dann kommst Du daher und behauptest, das sei ein Trugschluß. Die Testsuite wäre ja komplett sinnlos, würde sie nicht bei guter Qualität gute Qualität anzeigen.
Ich definiere gute Algorithmus-Qualität dadurch, daß der Ausgabestrom eine hochgradige Zufälligkeit besitzt. Schwächen bei Angriffen sind ein anderes Thema. Schwächen bei Angriffen können nur durch einen anderen verbesserten Algorithmus beseitigt werden.
Ja, bei "Quantenkryptografie" alias Quantenschlüsselaustausch werden Schlüssel mit quantentechnischen _physikalischen_ Verfahren gesichert ausgetauscht (verschränkte Photonen), nicht mit mathematischen Verfahren. Ein Lauscher zerstört unweigerlich die Quantenverschränkung und verrät sich damit. In der Praxis ist es dann etwas schwieriger, weil man einzelne Photonen nicht zuverlässig übertragen kann und man mit Statistik über viele Photonen arbeiten muss.
Man kann damit prinzipbedingt nur ein physikalisches Link sichern. Praktisch heißt das, dass die beiden Endpunkte über Laser durch freien Raum oder Glasfaser miteinander kommunizieren müssen. Das mag anwendbar sein, um so mit seinem Spionagesatelliten zu kommunizieren, aber für Verschlüsselung über das Internet ist es bedeutungslos.
Was ging denn noch durch?
Gerrit
Wie meinen?
Gerrit
Genau und das geht auch noch recht schnell, da ich mir einfach was ausdenken kann....
Das war eine rhethorische Frage um Helmut eine Falle zu stellen
AES spezifiziert Rijndael mit ganz bestimmten Parametern, so ist z.B. Rijndael mit Blockgrößen != 128 Bits _KEIN_ AES-Algorithmus.
Grüße Marc
http und aufgebrochenes und inspiziertes https.
Grüße Marc
Das ist nichts neues. Aber natürlich kann so ein Agent auch einfach einen Softwareentwickler bei einem closed-source-Softwarehaus bedrohen und zum Einbau eines solchen Backdoors zwingen. Da haben wir dann gar keine Chance mehr.
Stell Dir vor, jemand hätte beim Postgres-Performancetest ein seltsames Zeitverhalten in einem kommerziellen closed source ssh-Server festgestellt. Mit _der_ Beobachtung wäre er NIE auch nur am First-Level-Support des Herstellers vorbeigekommen noch hätte ein Entwickler des Herstellers die Erlaubnis bekommen dieser Sache näher auf den Grund zu gehen.
Grüße Marc
Ja, weil Du nicht kapierst dass es Fehler geben kann und gibt die von einer Testsuite nicht gefunden werden.
Weil es einer ist. Und das kapierst Du nicht.
Ui, vor allem letzteres kann echt ungut werden. Für einen Hochsicherheitsbereich kann ich sowas ja noch verstehen, nur leider wird sowas oft bei ganz banalen Szenarien gemacht, wo halt der Chef eines Mittelbetriebs seine Blechdosenfertigung oder Lackieranlage von chinesischen Hackern ganz besonders bedroht sieht
/ralph
Natürlich nicht. Da wirst du ausgelacht, wenn dir ein paarhundert Millisekunden mehr verdächtig vorkommen.
Und wie man bei diversen Anbietern ja sieht (Solarwinds anyone?) passiert sowas ja auch und wird gemacht, und da ist die Motivation sowas zu vertuschen noch mal um Größenordnungen höher, d.h. vermutlich passiert da noch vieles was wir nicht mitkriegen.
/ralph
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