S: Günstigen aber tauglichen Bluetooth-Adapter

Jul 16, 2019 Last reply: 7 years ago 12 Replies
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Hallo,



ich hatte mir vor geraumer Zeit mal aufgrund einer Diskussion hier in der Newsgroup einen billigen BT-Adapter für meine Stereoanlage aus den



80ern geholt, um per Tablet Musik auf das Teil streamen zu können - Frisky Radio spielt durchgehend werbefrei Musik, die mir auch nach Stunden nicht auf den Keks geht, eine Wohltat. BT Adapter waren bis dahin nicht auf meinem Radar, und ich wollte mal damit rumspielen.

Leider ist der BT-163, den ich für irgendwas wie 2 EUR bekommen habe, in jeder Hinsicht billig... rauscht, der Controller brabbelt dauernd auf dem analogen Ausgang herum, die Ansagen werden von einem lauten KNACK umrahmt, und selbst die Klangqualität scheint mir schlechter (flacher) als z.B. mein Bose Soundlink II. Gut, vielleicht kann man bei dem Preis nicht mehr erwarten, zum Testen hats gereicht.



Aber jetzt die Frage: Welcher nicht ganz so billige BT-Adapter ist denn empfehlenswert? Ohne daß es sinnlos, wg. $MARKENNAME draufstehend, Geld kostet. Ich bin kein Goldöhrchen, aber die beim BT-163 geschilderten Probleme würde ich doch ganz gerne beim nächsten Kauf vermeiden. Und wenns besser klingt, als ich noch hören kann, schadet es ja auch nicht :)



Hanno


Am 16.07.2019 um 18:03 schrieb Hanno Foest:

Ja, die Dinger sind Shice!

Den hier find ich ganz gut:

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allerdings gleich mit 2x3W-Verstärker und muß man selber stöpseln

Karl

Hi Hanno,

Der Vergleich von ultrabilligst mit Bose ist natürlich ziemlich unfair.

Meiner meldet sich mit HT-163 und hat ähnlich gekostet. Er quatscht nicht, sondern meldet sich mit ziemlich hoher Aussteuerung mit einem Jingle. Die Zwitscherstörungen kommen in der Regel nicht vom Adapter selbst, sondern von Gleichrichtungseffekten der Eingangsstufen, die die HF nicht abkönnen. Da helfen massive Filter an der Eingansgsstufe, um die 2,4 GHz von den Eingangsstufen weg zu bekommen oder ein langes gut geschirmtes Klinkenkabel mit ausreichend Ferritperlen. Eine rihige 5V Versorgung ist auch Pflicht. Das Teil an einem zwitschernden USB-Lader hängen zu haben, ist eben auch nicht HiFi-förderlich.

Ich hab fürs Auto ein akkugestütztes Teilchen. Warum im Auto mit eigenem Akku? Ganz einfach: Das Bezugspotenzial dieser Teilchen liegt in der Regel bei U/2 also 2,5 V beim HT-163 und ca 1,5 V beim Akkuteilchen. Das macht möglicherweise den Blopp bei Dir. Mir hatte es deswegen ein

12V-USB-Adapter samt HT-163 gehimmelt, weil der Kurzschluß von der virtuellen Masse zur KFZ-Masse nicht gut tat. Die Teile bekommt man derzeit unter 10 Euronen z.B. beim Action unter dem Label MAXXTER. Man kann das Teil sogar als Sender konfigurieren. Ich will mal sehen, ob ich den als Sender für meine Gitarre umrüsten kann. Derzeit scheiterte es noch daran, dass der PC nicht als A2DP-Eingang mit dem Teil pairen will. Wie es dann mit der Latenz aussieht, werde ich dann sehen ;-) Zur Not hab ich einen USB-Stick, der den A2DP-Stream als Datei in einem USB-Laufwerk vorgaukelt. Den müsste ich auch mischen können.

Marte

Am 17.07.19 um 10:07 schrieb Marte Schwarz:

Es ging mir dabei mehr um die Schallwandler, und da konkurriert ein Bosesches Winzding, das sich den Baß irgendwie zusammenlügt (wenn auch erstaunlich gut...) mit Braun-Boxen aus den 80ern, mit denen ich eigentlich immer ganz zufrieden war. Zur Elektronik meine Marcel Müller in <pqljbe$dcf$ snipped-for-privacy@gwaiyur.mb-net.net>

"Schon seit über 10 Jahren ist selbst die China-Klasse der billigen Audio-Chips für < $1 in Qualitätsregionen vorgedrungen, denen die menschliche Physis nichts mehr entgegenzusetzen hat."

Aber das scheint bei Bluetooth sich dann wieder ein wenig zu relativieren...

Sicher? Unter HT-163 finde ich nur seitenweise "usb pressure temperature humidity data logger". - Hast du mal nen Link?

Hmm, das kann natürlich sein, guter Tip.

Die benutzte Wandwarze war schon besserer Qualität, und die Störungen von Schaltnetzteilen klingen doch ein wenig anders als Microcontroller bei der Arbeit (brapbrap-brapbrap-deeet). Aber ich werde da noch mal rumspielen, vielleicht auch mit ner Powerbank. Erst mal danke für die Anregungen.

Hanno

Äh... eine Powerbank hat einen Schaltwandler um von der Spannung des Akkus auf 5V zu kommen. Auch die sind selten 'sauber' weil es das Handy nicht stört.

Greif dir die +5V von einem alten C64-Netzteil. Da ist ein 78S05 drin. Wenn es dann immer noch stört ist es garantiert nicht die Stromversorgung.

Gerrit

Lasse das mal stattdessen in den Sound Chip Eingang eines Laptop laufen, der nur mit seinem Akku laeuft. Wenn das Zwischern und Brabbeln dann weg ist, weisst Du ja, woran es liegt.

Selbst bei meinen Billigst-Bluetooth-Lautsprecher am Fahrrad brabbelt nichts.

Oder probehalber ein Stapel Akkus. 4x Eneloop oder so.

Am 17.07.2019 um 20:33 schrieb Hanno Foest:

Bei Chips mag das gehen, bei den Lautsprechern gilt halt die Physik.

Butzo

Hi Hanno,

Die Aussage kann ich auch widerlegen. Meine USB-Soundkarten-Sticks sampeln ganz offiziell nur 8 Bit.

Link hab ich keinen, aber beim Händi wird er so genannt. Ich hab die Dinger 3fach im Einsatz seit ca 2-3 Jahren

Aus erfahrung ;-)

Gemessen oder preislich? Du darfst nicht vergessen: Die USB-Lader sinda uf ganz andere Ströme ausgelegt und nie und nimmer auf so wenig. Die Schwingen teils erheblich, weil sie Lücken ohne Ende. Eines hab ich nur brauchbar bekommen, nachdem ich eine "BetriebsLED" mit fast 50 mA parallel gelegt hatte.

Das klingt nach BT-Hf-Einkopplung

Powerbanks arbeiten auch mit Schaltreglern und sind ebenfalls auf andere Leistungen und zu anderem Zweck ausgelegt. Nimm im Zweifelsfall mal eine

9V Block an einen 78L05 oder vergleichbarem.

Marte

Bei welchen Krautern has Du die denn gekauft?

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Kostet $7 und es ist ein 16-bit Chip drin:

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[...]

Hi Joerg,

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Viel zu teuer ;-)

Aber wer zu billig kauft, kauft u.U. doppelt :-(

Marte

Als billige USB-AD-Wandler tuns die aber im Praktikum trotzdem und die Studis zerschießen mir die PCs nicht ;-)

Marte

Das ist natuerlich ein sehr praktischer Aspekt. Bei Kunden setzen wir oft diese Software ein im Zusammenhang mit Sound Cards, das hat dort manche Kinnlade runterklappen lassen, als sie sahen, was man alles damit machen kann:

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"You mean we don't have to buy any hardware?"

Klaus Butzmann schrieb:

Richtig, Chips funktionieren jenseits bekannter Physik.

Marte Schwarz schrieb:

Studenten halt. Die schaffen alles :-). Per Zufall auf unserem Berufsbildungstag gesehen: Ein Elektronik-Lernender hat in seiner Praktikumsarbeit so was konstruiert. Klar, mit hochkarätiger Hilfe, aber immerhin. Platine ist etwa halb so gross wie ein Handy, hat USB-C Anschluss und einen 300$ Chip von AD (durfte nicht genau hinschauen). 125 MSPS, 4 Kanäle simultan abtastend, 16 bit. Alles LVDS und ziemlich viel fette Drosseln bei den lokalen Wandlern :-]. Geht demnächst in Serie für irgendwelche CERN-Detektoren. Jedenfalls nicht schlecht für den Anfang :-].

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