Re: Unterwasserkamera - Page 2

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Re: Unterwasserkamera

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Das sehe ich als zu viel Arbeit an. Wenn man mit fertigen Messingnippeln
arbeitet, dann hat man das alles fertig. Aber vielleicht gabs ja bei
meinem kleinen Aufsatz für meinen Lösungvorschlag ein
Verständnisproblem. Wenn ich Messingrohre sagte, meinte ich kleine
Messingnippel, also Rohrstücke mit fertigen Innen-/Außengewinde etwa
4-5cm lang. Das gibts so fertig im Baumarkt. Je nach Öffnungswinkel der
Kamera kann man da zwischen 1/2", 3/4" und 1" wählen. Alles in allem
Einfach, fertig und nicht weiter zu bearbeiten, außer vielleicht bei dem
Vorschlag die Scheibe in einen Messingdeckel einzusetzen anstatt ein
weiteres kurzes Messingstück aufzuschrauben. Das würde die Sicht der
Kamera nicht unnötig einschränken. Aber auch da würde es reichen, ein
fertiges Übergangsstück Kupfer/Messing mit Schraubflansch zu kaufen.
Dieses Übergangsstück besteht aus einer Überwurfmutter, dahinter kommt
ein Messingring, der durch das Zusammenpressen beim Schrauben mit dem
eingeführten Kupferrohr abdichtet.
Diesen Ring entfernen und stattdessen einfach die Glasscheibe mit den
Dichtungen einsetzen. Nix zu löten, nix zu bohren. Einfach fertig.
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Ja, aber nur, wenn du das dagegen pressende Innenstück nach Außen hin
anschrägst, sonst könnt der Ring nach Innen weggedrückt werden.

Neben den weichen Gummiringen und den recht starren ( meißt weißen oder
hellgrauen) Dichtungsscheiben gibt es auch Gummischeiben bzw. es gibt
auch Gummiringe aus etwas starrerem Gummi. Die starren Scheiben würde
ich nicht verwenden, da Du damit Unebenheiten bei der Bearbeitung nicht
wirklich gut ausgleichen kannst.
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Ja das ist richtig. Zudem ist auch bei Dichtungen zu beachten, dass
diese nicht bis dorthinaus angeknallt werden sollten. Nach Fest kommt
immer Ab, wie der geübte Mechaniker weiß. Wenn Du bei dem
Messingvorschlag ein wenig Hanf um das Gewinde wickelst und das ganze
mit (seewasserbeständigem) Fett etwas einreibst, dann brauchst Du die
Dichtungen nur soweit anziehen, dass die Glasscheibe dicht ist,
Außenherum sorgt das Hanf dafür, dass alles zu ist.

Gruß,

Ulrich


Re: Unterwasserkamera

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Würde ich einfacher machen, man nimmt einen 1 1/4" Doppelnippel,
und zwei Überwurfmuttern, z.B. vom 1" Schlauchanschluß, die haben
auch 1 1/4" Gewinde. Dann muß man sich nur noch eine durchsichtige
Scheibe für das Objektiv und eine weitere für die andere Seite
besorgen, und zwei Gummidichtungen und schon kann man das dicht
zusammenschrauben.
(Überwurfmutter-Scheibe-Gummidichtung-Doppelnippel-Gummidichtung-Scheibe-Überwurfmutter)
Wenn ich mir das so vorstelle, könnte man statt der einen
Überwurfmutter und der Scheibe auf der einen Seite auch eine
Messingkappe nehmen, ich weiß aber nicht ob man die in der
Größe so einfach bekommt. Das alles gibt's bis auf die
Scheibe(n), fertig im Baumarkt, vorausgesetzt die Kamera ist
so klein, daß sie in den 1 1/4" Doppelnippel paßt.

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Irgendwo muß schon noch ein Loch gebohrt werden, das Kabel muß
ja auch durch gehen...

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Für solche zolligen Teile gibt es passende Flache
Gummidichtungen, einen O-Ring würde ich da nicht
nehmen. Wenn gar nichts aufzutreiben ist kann man die
auch aus einen alten Fahrrad- oder Mopedschlauch
ausschneiden.

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Die starren Scheiben sind aus Pappe, die hat die
Eigenschaft, das sie aufquillt, wenn Wasser ran
kommt und dann auch kleine Unebenheiten ausfüllt
und abdichtet, ist aber eher etwas für dauerhafte
Verbindungen, die danach nicht wieder geöffnet
werden sollen. Die Monteure tauschen die immer
gegen neue aus, wenn sie da was dran machen.

Frank


Re: Unterwasserkamera



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Genauso. Hinten Deckel, vorne Überwurfmutter und Scheibe. Werde
gleichmal im Baumarkt vorbeischauen und nach sowas suchen.

Die Idee kam mir gestern Abend schon mit Abfluss/Syphonrohren, die haben
ja ggfs. beidseitig Gewinde und diese Überwurfmuttern mit
Dichtungsunterlage. In sowas müsste freilich reichlich Tauchgewicht
rein.

Die kleinen Kameramodule haben relevante Abmessungen von ca. 22mm*22mm,
da sollte sich was finden lassen.

- Carsten
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Re: Unterwasserkamera


Carsten Kurz schrieb:
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Hallo,

lies mal hier zum O-Ring Einbau:
http://www.ima.uni-stuttgart.de/dichtungstechnik/skript_dichtungstechnik.pdf
http://www.busakshamban.de/ADMIN/ASSETS/files/o_ring038t047_d.pdf

Bye


Re: Unterwasserkamera

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Wie ich schon vorgeschlagen habe, nehmt fertige Messing-Verbinder.
Messing verträgt sich mit Meerwasser gut, auch wenn man es ab und zu
polieren muss. Und die Dinger gibt es fertig mit wahlfreiem Innen- oder
Außengewinde und in beliebiger Kombination. Auch passende Kappen gibt
es. Die Dinger haben fertige Gewinde, da braucht man nix schneiden.

Die Idee, eine Kappe zum Fenster umzufunktionieren ist neu. Das gibt es
auch in Messing und kann, wie vorgeschlagen mit zwei Passenden O-Ringen
mit einer kleinen Scheibe zum Guckloch für die Kamera werden.
Gute Idee. Aber sauber entgraten nach dem Bohren, sonst sind die
Dichtungen hin :-)

Gruß,

Ulrich


Re: Unterwasserkamera


Ulrich Prinz schrieb:
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Hallo,

nicht jedes Messing verträgt sich gut mit Meerwasser, es gibt auch
Messinglegierungen bei denen das Zink herausgelöst wird und poröses
Kupfer übrigbleibt. Es muss eine Seewasserbeständige Messinglegierung sein.

Bye


Re: Unterwasserkamera
Carsten Kurz schrieb:
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Eine Schraubkappe mit einem 30mm Loch versehen, dahinter
Plexiglasscheibe einlegen, das ganze mit Flachdichtung verschrauben. Die
Dichtfläche (Stirnfläche des Rohres) musst du wahrscheinlich etwas
planschleifen. Alternativ die Scheibe mit Silikon außen auf die
Schraubkappe aufkleben (Druck presst sie eh an) und dann die Kappe mit
Teflonband oder Hanf+Leinöl auf das Rohr aufdichten.

Martin

Re: Unterwasserkamera
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Rohr/Schraubkappe ist IMHO die einfachste Lösung. Das mit den
Dichtungen würde ich mir ersparen. Einfach Rohr/Scheibe/Kappe
großzügig mit 2K-Kleber verkleben. Das sollte absolut dicht sein. Ob
alle Kleber für Meerwasser geeignet sind, weiß ich nicht.

Zum abdichten der rückseitigen Kappe einfach vor dem Zusammenschrauben
etwas Lackfarbe auf das Gewinde (wird auch bei Gasleitungen so
gemacht).

Kabeldurchführung könnte so aussehen: BNC-Buchse o. ä. mit Flansch
wasserdicht ans Gehäuse kleben und die Stechverbindung außen dann mit
reichlich Fett vor dem Wasser schützen. Muß man halt hinterher immer
gründlich saubermachen.

MfG Thoralf

Re: Unterwasserkamera

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Bajonett als wasserdicht? Oh nee! Dann lieber gleich eine wasserdichte
Schraubverbindung, z.B. N-Norm. Vielleicht sind TNC auch abgedichtet,
aber BNC ist ein wackeliger, undichter Krampf, den ich nicht einmal
kurzzeitig bei Regen im Garten betreiben würde!
Außen herum empfiehlt sich selbstvulkanisierendes Band. Oder
Scheibendichtungsmasse oder ein dünner Film Silikon, falls der Essig
nicht eindringt oder Polyurethan, falls man die Popelei beim Wegmachen
mag! :-)

Gruß Lars

Re: Unterwasserkamera



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Fürs Video alleine würde mir das reichen, glaube ich. Nach innen würde
ich das eh abdichten. Aber die Stromversogung soll eigentlich nicht mit
rein in die Büchse, sonst muss ich die zu oft aufschrauben, daher reicht
mir eine Koaxleitung ohnehin nicht.

Da das kabel auch die Büchse im Wasser führen soll, wäre mir das
Bajonett auch mechanisch zu riskant, das geht mir zu leicht auf.

- Carsten
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Re: Unterwasserkamera

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Die Stromversorgung kannst du am anderen Ende per Fernspeisung anbringen
und dort mit einer Buchse in das System einbringen, die dann nicht
wasserfest sein muß. Spritzwassergeschützt wäre auf einem Boot oder am
Ufer vielleicht dennoch keine schlechte Idee, damit ein unentdeckter
Tropfen keine Elektrolyse macht.

Gruß Lars

Re: Unterwasserkamera

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Ich hab´s zwar noch nicht probiert, aber eigentlich müßte
man die Stromversorgung auch über das Videokabel legen können,
wenn man denn will, muß natürlich dann über Drosseln und
Kondensatoren entkoppelt werden, aber funktionieren müßte das...

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Ich würde bei deinen Vorhaben unter Wasser ganz auf Stecker
verzichten. Die Kabel durchführen und direkt mit am Gehäuse
mit Silikon oder Heißkleber abdichten.
Wenn du das alles aus Messing baust würde ich auch die
Gewindedichtungen mit Heißkleber verkleben, das geht bei
Messing mit einer Heißluftpistole ausgezeichnet. Sobald es kalt
ist, ist es fest und dicht, und wenn du es mal auseinander haben
willst brauchst du es nur erhitzen und kannst es, bewaffnet mit
dicken Arbeitshandschuhen, mit der Hand auseinander drehen.
ist dann nur nicht Heißwasser-geeignet, also aus einen Kochtopf
solltest du dann keine Videoübertragungen damit machen...

Frank


Re: Unterwasserkamera

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Darum habe ich ja auch etwas von Fernspeisung geschrieben!

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ACK, allerdings würde ich käufliche Kabeldurchführungen verwenden! Da
hat man Dichtung und Knickschutz in einem. Die würde ich allerdings
zusätzlich mit geeignetem Material abdichten. Innen noch einmal, wie
schon mehrfach vorgeschlagen, eine Kammer, wo das Kabel noch einmal mit
passendem Klebstoff abgedichtet ist.

Gruß Lars

Re: Unterwasserkamera
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ACK, Schraubverbindung ist besser. Eventuell den Mittelstift mit
Kleber abdichten (von hinten). Aber ich würde bei dem Fett bleiben.
Wenn Du das gründlich machst, ist das dicht. Bei Silikon o. ä. würde
ich mich auf Dauer nicht drauf verlassen. Das hält auch im Bad nicht
ewig.
Außerdem mußt Du das ja dann jedesmal erneuern.

Eine Durchführung ist auch möglich, aber dann nicht einfach das Kabel
einkleben. Wenn irgendwo in der äußeren Isolation ein Loch ist, dann
läuft Dir durch den Druck das Wasser am Abschirmgeflecht entlang ins
Gehäuse.

Mir wäre es jedenfalls angenehmer, wenn ich die Kamera von der
Kabeltrommel trennen könnte.

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Fernspeisung, siehe andere Beiträge.

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Damit das kleine Ding einigermaßen ruhig (und vor allem senkrecht)
liegt, mußt Du schon noch ein ordentliches Gewicht dranhängen. Dazu
noch das Eigengewicht des Kabels (50m?). Das würde ich einfachem
Koaxkabel nicht zumuten. Und für die Spielerei Spezialkabel kaufen
(vor allem woher)? Besser wäre sicher eine zusätzliche Aufhängung, z.
B. dünnes Edelstahl- oder Kunststoff-Seil vom Seiler.

MfG Thoralf

Re: Unterwasserkamera

Carsten Kurz schrieb:
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Hallo,

druckwasserdichte Steckverbindungen mit mehr als zwei Polen gibts auch
fertig:
http://www.dev-pein.de/kss-system.htm
4 polig dürfte schon reichen, aber 8 polig gibts auch, für
Kameravideosignal, Kameraspeisespannung und zuschaltbare Beleuchtung.

Bye


Re: Unterwasserkamera

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Für Koaxialkabel? Würde ich nicht machen. Wozu auch? Man bekommt doch
ohne Probleme alles über einen einzigen Innenleiter.

Gruß Lars

Re: Unterwasserkamera

Lars Mueller schrieb:
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Hallo,

für ein sehr langes Kabel ist es sinnvoll sich auf ein einziges
Koaxialkabel zu beschränken. Bei nur einigen 10 Metern ist der
Gesamtaufwand mit mehr als zwei Polen evtl. geringer.

Wenn man bei 200 m Kabel auf der Rolle noch Fernspeisung der
Scheinwerfer machen will sollen die innersten Lagen des Kabels auf der
Rolle nicht gleich das Qualmen anfangen wenn man in 20 m Tiefe eine
Stunde lang die Scheinwerfer mit voller Leistung betreibt. Da müsste der
Koaxialinnenleiter schon für einen ordentlichen Dauerstrom geeignet sein.

Bye


Re: Unterwasserkamera


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Es geht mir mehr um die Stabilität. Da sind meine Erfahrungen mit
mehpoligen Leitern und Steckern nicht sehr gut.

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Wenn man sich ein brauchbares 50 Ohm Kabel aussucht, bekommt man sicher
mühelos 10 KW durch die Leitung. Aufgerollt bleibt auch noch genug.

Ich darf das Originalposting mal ausschnittsweise zitieren:

| welche Lichtfarbe wäre wohl für eine LED Beleuchtung vorzuziehen,

Also alles kein Thema! Das dünnste erhältliche Kabel würde in diesem
Punkt schon genügen.

Gruß Lars

Re: Unterwasserkamera

Carsten Kurz schrieb:
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Hallo,

klingt als ob Du eine O-Ring Dichtung mit einer Flachdichtung
verwechselst. Ein O-Ring muss zum dichten in eine geeignete Nut hinein,
der kann nicht einfach nur zwischen zwei planen Flächen liegen.
Auf der einen Seite passend geformte Nut, auf der anderen plane Fläche,
das geht.
Der zu dichtende Druck muss den O-Ring schön in den Dichtsitz
hineinpressen, grossartige Spannschrauben zum Quetschen der Dichtung
sind beim O-Ring nicht nötig.

Nimm fertige Gehäuse zum Bauen von Unterwasserlampen damit erleichterst
Du Dir das ganze wesentlich. Besorge die die Schriften über richtigen
Einsatz von O-Ringen von deren Herstellern.

Bye


Re: Unterwasserkamera



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Bei dev-pein habe ich bisher nur Akkugehäuse gefunden. Hast Du einen
konkreten Link auf Lampengehäuse?

- Carsten
--
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Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
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