Re: Unterwasserkamera

Do you have a question? Post it now! No Registration Necessary

Translate This Thread From German to

Threaded View
Das Problem mit dem langen Kabel hatten wir erst kürzlich hier.
Der Thread war "Unterwasser fernsteuern" vgl google.

Quoted text here. Click to load it
Der würde aber den Druck auf die Bauteile weitergeben. Außerdem
ist Blei-Ente nicht günstig, Auftrieb sollte etwa Wasser entsprechen.

Quoted text here. Click to load it
Infrarot wird abgeschnitten. Gut ist grün/blau, was auch CCDs meist
mögen. Binnengewässer sind aber schmutzig/andersfarbig.

Es gibt zu dem Thema naturgemäß Bücher. Ich habe eins aus den 50er/60er
Jahren für normale Kameras für Taucher das nur darüber geht. Kann ich
bei Bedarf raussuchen.

MfG JRD

Re: Unterwasserkamera

Quoted text here. Click to load it

Probier doch mal ein Seewasserverträgliches Glasgefaess mit einer
Fuellung aus einem farblosen klaren inerten Oel, das wuerde das
Gefaess gegen den Druck stabilisieren und schadet eventuell weder dem
Bild noch der Elektronik, vorausgesetzt Du schaffst es, mit der in das
Oel eingebetteten Optik noch Scharfzustellen, was wohl schwerfallen
wird, da der Brechungsindexunterschied sehr klein wird (wie auch bei
der Kunstharzmethode, bei der als Problemstelle die Luft zwischen
hinterer Linsenflaeche und CCD-Oberflaeche bleibt.

--
Dr. Juergen Hannappel          http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto: snipped-for-privacy@physik.uni-bonn.de  Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Unterwasserkamera



Quoted text here. Click to load it

An die Öl Lösung habe ich auch schon gedacht (kürzlich nen Artikel über
eine ölgefüllte militärische Ultraschallsonde gelesen).
Schwer vorherzusagen, was so eine billige Weitwinkeloptik in so einer
Soße dann produziert.

Aber da diese Dinger ja kaum noch was kosten, habe ich kein Problem mit
einem Reinfall (zumal das Zeugs mit Sicherheit leichter vom Öl zu
reinigen sein wird als vom Kunstharz ;-)

Wieso sollte das Kunstharz nicht ebenso druckstabilisieren wie das Öl?

An die Taucher: Welche Tiefe/Druck kann man denn diesen noch relativ
billigen Tauchgehäusen für Kameras zumuten? Das ist doch auch nur Plaste
mit Gummidichtung, oder?

- Carsten


--
Audio Visual Systems                          fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Unterwasserkamera


[...]

Quoted text here. Click to load it

Nichts wahrscheinlich. AUsser einer Diamantoptik faellt mir aber auch
nicht viel ein...

[...]

Quoted text here. Click to load it

Das Kunstharz wird hart, vermutlich ist ein dicker Kunstharzblock
stabil genug um bei schlappen 5Bar die kleine Luftblase in seinem
inneren stabil zu halten, das Oel wuerde ein "weiches" Gehaeuse
erlauben.

Nochmal ueberlegt: Da das Gehaeuse klein bleiben kann (die Module
nehmen ja kaum Platz weg, das Gehaeuse wird aussen prima gekuehlt,
also auch eine etwas staerkere Beleuchtung kann ihre Waerme loswerden)
sollte auch ein  Luftgefuelltes Gehaeuse nicht unmoeglich kompliziert
werden.

Rechne halt mal aus, wie dick eine Glasscheibe sein muss um nicht zu
brechen!

--
Dr. Juergen Hannappel          http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto: snipped-for-privacy@physik.uni-bonn.de  Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Unterwasserkamera



Quoted text here. Click to load it

Sowas dachte ich mir auch. Ein Modul von 5 kubikcm dürfte in einem
Würfel von 500cm eigentlich gehen, da sollten auch noch LEDs mit
reinpassen.
 
Quoted text here. Click to load it

Ich dachte auch zuerst an diese zweischaligen Metallgussgehäuse mit
Gummidichtung, die man bei den üblichen Läden kriegt. Das Problem dabei
ist, ein Glasfenster in sowas wasserdicht eingesetzt zu kriegen. Sowas
kann man freilich kostengünstig auch erstmal ohne Kameraeinsatz
probieren.
Der Vorteil am eingießen ist, daß man gleich alles dicht hat, auch den
Kabelanschluss. Über die Kabelrausführung aus einem Gehäuse mache ich
mir fast mehr Gedanken als über das Kamerafenster.

Als Fenster dachte ich zuerst an einen runden Glasfilter aus dem
Foto-/Videobereich. Allerdings sind die doch sehr dünn. Allzu
anspruchsvoll muss man da glaube ich auch nicht sein. Bilderrahmenglas
muss genauso gehen. Man muss halt im Zweifelsfall bei der Beleuchtung
aufpassen mit Reflektionen am Fenster und der Optik.

- Carsten

--
Audio Visual Systems                          fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Unterwasserkamera


Rafael Deliano schrieb:
Quoted text here. Click to load it

 
Quoted text here. Click to load it


Das verstehe ich glaube ich nicht.


Das Ding soll ruhig deutlich absacken. Da das Teil nur am Kabel hängt,
wird es sonst zu schnell abgetrieben. Ich erwarte eh, daß ich noch
Zusatzgewicht verwenden muss.


Quoted text here. Click to load it

Abgeschnitten wovon? Nicht von den üblichen S/W CCDs.

- Carsten


--
Audio Visual Systems                          fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Unterwasserkamera
Am Thu, 28 Aug 2003 21:25:25 +0200, schrieb Carsten Kurz

Quoted text here. Click to load it
Nein, vom Wasser. Verschluckt wäre vielleicht verständlicher.
Wasser absorbiert langwelliges Licht deutlich besser als kurzwelliges
Licht. Infrarot ist reichlich langwellig => schlecht. Besser in
Richtung UV-Bereich gehen.


Gruß,
 Tobias

--
Ich hasse Signaturdiebe.

Meine e-mail - Adresse ist gültig !

Re: Unterwasserkamera

Quoted text here. Click to load it

Ich würde das Ding in ein Marmeladenglas mit Schraubdeckel
bauen. Mußt nur eins finden was einigermaßen durchsichtig
ist. Vorher würde ich mal ohne Kamera testen ob es den Druck
aushält, aber 5 bar müßte das eigentlich mitmachen.
Du mußt dann nur noch ausprobieren wie viel Gewicht du
dranhängen oder reinlegen mußt damit das Ding auch unter
geht...

Frank


Re: Unterwasserkamera

Quoted text here. Click to load it

Der Druck kommt da von außen, man könnte da problemlos eine
dickere Glasscheibe von außen auf den Deckel kleben, Wenn man
den Deckel vorher vom Lack befreit ist das kleben mit Silikon
kein Problem um so größer der Druck wird um so dichter müßte
das dann werden. Eine kleine Ecke solltest du dabei auch für
das Kabel freilassen, das muß dann auch noch durch den Deckel
mit durch. Zum Abdichten dürfte auch hier Silikon gut geeignet
sein. Die Elektronik darfst du allerdings dann erst einbauen,
nachdem das Silikon fest ist, bei einigen Sorten dünsten da
Essig-Verbindungen aus, die gelegentlich auf Elektronikteile
eine ätzende Wirkung haben können...
Das Gefäß dürfte dabei weiniger das Problem sein, du wirst
eher Probleme mit den Licht bekommen. Wenn du das Licht durch
die selbe Scheibe leuchten läßt, durch die auch die Kamera
sieht, bekommst du von der Scheibe Lichtrefflektionen auf das
Kameraobjektiv, Bei einen dunklen Untergrund kann es sein
das du dann fast gar nichts mehr erkennst.
Also müßtest du zusätzlich zur Kamera auch noch extra etwas
fürs Licht bauen.

Frank


Re: Unterwasserkamera
On Thu, 28 Aug 2003 20:24:52 +0200, Carsten Kurz

Quoted text here. Click to load it

Harz würde ich nicht nehmen. Es ist immer möglich, daß an den Kabeln
(flexibel) Wasser entlang strömt. Alternative: Kabel abisolieren und
am Metall vergießen. Bleibt immer noch das optische Problem und man
kann nichts einstellen oder ändern.

Besser und einfacher:
Plexiglasrohr, eine Plexischeibe einkleben (Spezialkleber oder 2KK),
die andere mit Absatz und/oder Nut und O-Ring, Kabel mit PG
Verschraubung abdichten. Die Teile kriegt man relativ billig und die
Dreharbeiten sind primitiv.

Man könnte auch nach gebrauchten Plexigehäusen für
Kompakt/Digitalkameras schauen. Bei dem schnellen Modellwechsel müßte
da eigentlich einiges zu finden sein.

RK

Re: Unterwasserkamera


Carsten Kurz schrieb:

Quoted text here. Click to load it

Hallo,

eingiessen halte ich für eine schlechte Idee. Blasen direkt im
Strahlengang kannst Du nicht brauchen.
Ich würde ein fertiges Gehäuse für Unterwasserlampen vorschlagen, schau
mal bei http://www.dev-pein.de

Bye


Re: Unterwasserkamera


Lars Mueller schrieb:
Quoted text here. Click to load it

Hallo,

jedenfalls wenn der Brechungsindex vom Vergussmaterial in der Nähe von
dem des verwendeten Glases liegt.
Ist der Brechungsindex deutlich niedriger wirkt die Linse zwar noch als
Linse, aber die Brechkraft stimmt nicht mehr und damit auch die
Fokussierung und Schärfe, ja sogar die Farbkorrektur der Optik.
(Falls ein so einfaches Objektiv überhaupt farbkorrigiert ist.

Bye


Re: Unterwasserkamera
Carsten Kurz schrieb:

schnipp


Zuerst wFC%rde ich mich mal bei DEVPein umschauen. Die haben Frontscheibe=
n
aller Art. Auch passende Kabelverschraubungen bekommt man dort.

Die lE4%ppischen 6 Bar stellen auch kein wirkliches Problen dar. Ich habe=

mir eine UW-Leuchte gebaut die mit separatem Akkutank, verbunden FC%ber
eine Leitung mit Verschraubungen abgedichtet ausgestattet ist.
Frontscheibe ist 10 mm Borosilikatglas. Getestet absolut dicht > 50
Meter.


GruDF%, Bernd

Re: Unterwasserkamera



Quoted text here. Click to load it

Das mit dem Rohr ist vermutlich die beste Möglichkeit, vorausgesetzt ich
schaffe es, ein Fenster für die Kamera dort wasserdicht einzusetzen.

- Carsten


--
Audio Visual Systems                          fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Unterwasserkamera

[...]

Quoted text here. Click to load it

Wenn du kannst, probiere folgendes: Rohr mit Aussengewinde, passende
Kappe mit Innengewinde nehmen, in Kappe Loch bohren durch das die
Kamera dann ihrem Blick schweifen laesst.

Rohrende flach abdrehen, in die Stirnflaeche eine Nut eindrehen.
In diese Nut einen O-Ring oder Quadring legen, Fenster auflegen,
dicken O-Ring auf Fenster auflegen, Unterlegscheibe oder besser planen
Metallring mit Fuehrungsnut fuer den auf dem Fenster liegenden O-Ring
auflegen, Kappe ueberstuelpen und festschrauben. Der Wasserdruck wird
dann das Fenster noch zusaetzlich gegen den abdichtenden O-Ring
druecken, es sollten sich also keine Probleme einstellen.

--
Dr. Juergen Hannappel          http://lisa2.physik.uni-bonn.de/~hannappe
mailto: snipped-for-privacy@physik.uni-bonn.de  Phone: +49 228 73 2447 FAX ... 7869
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Unterwasserkamera
Juergen Hannappel schrieb:
Quoted text here. Click to load it
Die Rohre, die ich kenne, haben eher nur ca. 3..4mm Wandstärke, beim
Gewinde noch weniger, da wird es schwierig eine Nut einzufräsen, daher
würde iche ine Flachdichtung vorschlagen, was spricht dagegen? Wofür
brauche ich ausserhalb des Fensters noch eine Dichtung?

Martin

Re: Unterwasserkamera

Quoted text here. Click to load it

Man kann auch ein zweites Rohr nehmen, das vom Außerndurchmesser gerade
in das erste Rohr hinein paßt, ein Stück davon absägen, entgraten,
planschleifen und es dann in das äußere Rohr ein Stück weit hinein
schieben und festlöten. Zumindest wenn man Messingrohre verwendet. Das
gibt auch eine schöne Auflagefläche für Scheiben, Deckel, Gläser etc.

Gruß Lars

Re: Unterwasserkamera



Quoted text here. Click to load it

Das riecht halt alles nach sehr viel Arbeit und Materialsuche.
Prinzipiell passt mir die Lösung mit dem Rohr mit Aussengewinde und
Kappe schon ganz gut. Wenn ich dazu ne passende Einlegedichtung
finde/machen kann, sollte das gehen, dann muss ich auch nicht in
Klemptnermanier das Gewinde dichten. Außerdem sollte so ein Rohr
schonmal von sich aus ein gutes Tauchgewicht haben und schön senkrecht
im Wasser stehen.

Mir ist nicht ganz klar, warum ein O Ring nicht auch auf Flächen dicht
werden soll. Mit dem entsprechenden Anpressdruck wird daraus doch
ohnehin eine Flachdichtung.

Nicht, daß ich auf O Ringe abboniert werden, aber ich denke mir, daß die
aufgrund ihrer Elastizität eher ausgleichend arbeiten können als eine
Flachdichtung.

- Carsten

--
Audio Visual Systems                          fon: +49 (0)2238 967926
Carsten Kurz                                  fax: +49 (0)2238 967925
We've slightly trimmed the long signature. Click to see the full one.
Re: Unterwasserkamera

Quoted text here. Click to load it

Wahrscheinlich gibt es schon in dem Moment Probleme, in dem du das Teil
zudrehst. Der Ring hat dann keine Führung, kann verdreht oder nach innen
heraus gedrückt werden. Ich hoffe, ich habe mir jetzt unter diesem
O-Ring das richtige vorgestellt.

Gruß Lars

Re: Unterwasserkamera


Carsten Kurz schrieb:
Quoted text here. Click to load it

Hallo,

bei Dichtheitsversuchen immer erst das leere Gehäuse prüfen, bei einigen
cm Wassersäule und bei etlichen Metern, je nach maximaler Einsatztiefe.

Bye


Site Timeline