Programm zum Planen von Softwarelogik

Apr 29, 2006 20 Replies

Liebe Gemeinde,



nachdem in meinem uC nun Elektrisch alle Verbindungen prinzipiell funktionieren will ich mich gerne daran machen die Funktion zu Programmieren. Das Problem ist die Komplexität der Apparatur und meine begrenzte Erfahrung. Ziel ist es IR, Taster und UART Eingaben mittels Menüführung zu verarbeiten. In Turbopascal hab ich sowas früher schon gemacht, jedoch hat dieses Projekt eine etwas andere Dimension.



Was mir helfen würde wäre ein Programm mit dem ich die allgemein bekannten Boxen, Kästen und Linien zur logischen Ausführung von Programmteilen brauchbar zurecht machen kann. Auf Papier ist es so das ich eigentlich öfter den Radiergummi in der Hand habe als den Bleistift. Gibt es da ein Kleines Proggy um solche Übersichten darzustellen? Mit Bildverarbeitung (Corel) ist es nicht weniger umständlich. Ich glaube ihr wisst was ich meine? Eine hilfestellung für den Hirnstamm sozusagen ;o)) Keine Programmieroberfläche sondern ein Planungstool für Prinzipielle Abläufe.



THX und bye uwe


AIM: hammernocker2000 ## ICQ: 115118874 ## www.pssgzudresden.de Jürgen Gerkens in d.r.f. : "... gerade ein Polfilter ist als Schutzfilter auch nicht viel schlauer, als die Frontlinse zum Schutz vor Streulicht zu lackieren. ;-)"

"Uwe 'hammernocker' Ro=DFberg" schrieb:

Auch wenn ichs kaum aussprechen mag:

Microsoft (*spit*) Visio.

Michael.

Uwe 'hammernocker' Roßberg schrieb:

Uner Dozent hat uns M$O**ice empfohlen. Mit den AutoFormen kann man eben diese Abläufe recht schön zusammenbauen. Ich bevorzuge aber meistens die Pen&Paper-Methode, wobei ich statt radieren auch viel drüberschmier und wenn es dann einigermassen passt nochmal das Ganze auf einem neuen Blatt ins Reine zeichne.

Es gibt auch spezielle Programme, aber die Funktionalität der meisten Freeware ist keinen Deut besesr als Kästen-Aneinandersetzen.

Just my 0.02 ?

Am Sat, 29 Apr 2006 12:39:56 +0200 schrieb Uwe 'hammernocker' Roßberg:

Flussdiagramme lassen sich z.B. mit dem Zeichenprogramm von OpenOffice.org erstellen.

Wenn es ein Programm sein darf, das _nur_ zum Zeichnen der verschiedensten Ablauf-, Zustands-, UML- etc. Diagramme geeignet ist, versuch mal Dia.

Beide genannten Programme haben den Vorteil, dass sie kostenlos und sowohl fuer Windows wie fuer Betriebssysteme verfuegbar sind.

Gruss Michael

"Uwe 'hammernocker' Roßberg" schrieb:

Ich kann Visio auch nur empfehlen. Es gibt dort viele verschiedene Formensätze, z.B. auf für UML. Prinzipiell dürfte aber jedes UML Programm geeignet sein. UML ist also die Sprache die du brauchst, mit welchem Tool du es zeichnest ist wohl eher nebensächlich. Siehe auch:

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mfg Moritz

ft.

Am besten farbige Filzstifte und Papier mindestens im Format A3 oder noch gr=F6=DFer verwenden, dann kommst Du nicht in Versuchung etwas wegzuradieren.

Ich verwende immer diese Papier-Kalender-Schreibtischunterlagen, wie man sie =FCberall als Werbegeschenke bekommt; nat=FCrlich die R=FCckseite, wa= s will ich mit diesem bl=F6den Aufdruck auf der Vorderseite.

Dann f=E4ngst Du mit Deinen Ideen einfach in der Mitte an, mit gro=DFz=FC= gig Platz ringsherum. Gemaltes, was Dir nach einigen Sekunden oder Minuten nicht mehr gef=E4llt, einfach gen=FC=DFlich durchstreichen. Weil die Fl=E4= che so sch=F6n gro=DF ist, kannst Du da etliche Iteration dazubasteln.

Der Mensch denkt nicht in recheckigen K=E4stchen mit rechtwinklingen Linien und DIN-Pfeilspitzen und Normschrift. Nichts ist sch=F6ner als zigfach umkringelte Textbl=F6cke und mit viel Schwung gemalte 30 cm lange Verweise auf andere Textbl=F6cke. Und immer sch=F6n viel Farbe verwenden. Das inspiriert.

Mit den Planungen sollte man es IMHO auch nicht =FCbertreiben. Gerade nur=

soviel, dass man den =DCberblick hat und wei=DF, wie und wo die Reise hingeht. Die Details stehen dann sowieso im Source.

Wenn das Blatt zu voll ist, ist ein neues, bereinigtes ruck-zuck gemalt. Du musst Dich eh ans wegwerfen gew=F6hnen, gerade bei Software. Die gr=F6= =DFte Leistung des Hirns ist =FCbrigens nicht, sich jeden Mist zu behalten, sondern das ganze unn=F6tige Zeug zu vergessen.

Wenn Du die Entw=FCrfe behalten willst, ab auf die Magnettafel damit und mit der Digicam abfotografieren.

Diese ganzen Programme und Tools sind alle recht nett um "Show-Dokumentationen" zu erstellen, f=FCr irgendwelche Papers, Vortr=E4g= e usw. Aber zum kreativen Arbeiten taugen sie =FCberhaupt nichts, sondern lenken nur ab.

"Uwe 'hammernocker' Roßberg" schrieb im Newsbeitrag news:e2vfkv$rcs$ snipped-for-privacy@online.de...

Die Verarbeitung von IR,Tastatur und UART in einem MC hört sich erst mal noch nicht so komplex an, dass es nicht auf Papier funktionieren könnte.

Wenn es richtig komplex wird, sind Ablaufpläne auch nicht mehr so geeignet - wird einfach zu unübersichtlich.

Ich verwende gerne in der ersten Phase zum Ideen sammeln ein Mindmapper Programm und dann OO mit UML und Rational Rose (nicht billig !). Nur mit den Code Generatoren kann ich mich einfach nicht anfreunden !

OO für MC bringt es aber nur, wenn du einen fetten Controller mit viel Speicher hast oder du kennst dich sehr gut aus und weisst was bestimmte OO Konstruktionen an Resourcen verbraten.

Wenn du einen neueren Rechner hast schau dir mal Eclipse mit seinen Plugins an.

Gruß

Hans-Georg

"moritz erbs_löh" < schrieb

Hallo Moritz, hast du wirklich mal UML mit Viso gemacht ?

Visio ist meiner Meinung nach total unbrauchbar. Damit kannst du umständlich Klassendiagramme zeichnen und nur Teile davon ausdrucken und mit zum Kunden nehmen. Ist bei ERD Diagrammen das gleiche.

Für einfache Klassendiagrammu tut es Argo oder Eclipse mit Plugin auch.

Gruß

Hans-Georg

"Michael Roth" schrieb

Hallo Michael,

wenn du nur für dich selbst so vor dich hin bastelst mag das vielleicht so sein ;-)

Aber einen richtigen Kundenauftrag von der Analyse bis zur Validierung und Pflege über mehrere Jahre wirst du mit Schmierblättern nicht fertig bekommen. Hast du schon mal eine Risiko Analyse oder Qualitäts Audit gemacht ? ;-)

Gruß

Hans-Georg

Hast du schonmal was von deutschen Kompo Sita gehört?

SCNR

Björn

BOFH excuse #381: Robotic tape changer mistook operator's tie for a backup tape.

[...]

Versuche mal tcm. Dank Tschiebo musst du mit tcm utwente googeln.

Gruss

Robert

ROTFL

Der wäre schon fast gut für eine Sig.

Markus

Uwe 'hammernocker' Roßberg schrieb:

Also, ich danke euch erstmal für die Diversen Links und Vorschläge, beginne jetzt mich da durch zu arbeiten. Ich hätte ja nicht gedacht das die Vielfalt derart groß ist, möglicherweise werde ich doch beim Bleistift bleiben ;o))

THX und bye uwe

AIM: hammernocker2000 ## ICQ: 115118874 ## www.pssgzudresden.de Jürgen Gerkens in d.r.f. : "... gerade ein Polfilter ist als Schutzfilter auch nicht viel schlauer, als die Frontlinse zum Schutz vor Streulicht zu lackieren. ;-)"

Uwe 'hammernocker' Roßberg schrieb:

Nö, Openoffice ist das Mittel meiner Wahl. Ich wusste ja nicht das das Zeug Flussdiagramm heisst ;o))

bye uwe

AIM: hammernocker2000 ## ICQ: 115118874 ## www.pssgzudresden.de Jürgen Gerkens in d.r.f. : "... gerade ein Polfilter ist als Schutzfilter auch nicht viel schlauer, als die Frontlinse zum Schutz vor Streulicht zu lackieren. ;-)"

"Bjoern Schliessmann" schrieb

Aber klar doch, da ist mein Auto versichert ;-))

guggst du hier :

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Hähä, "erwarten Sie das Unerwartete", der war gut. ;)

Grüße,

Björn

BOFH excuse #335: the AA battery in the wallclock sends magnetic interference

dennoch - Papier und Bleistift sind für die Konzeption unschlagbar!

Ich bin inzwischen dazu übergegangen einseitig bedrucktes Schmierpapier abzulehnen und immer auf einem weissen Blatt anzufangen ... wenn die Zettel nach ner Woche noch gültig und sinnvoll erscheinen kommt ein Datum und ne Überschrift drauf und die Bleistiftzeichnung wird abgeheftet. Wenn später mal ein Kollege Fragen zu irgendwelchen Details hat, dann reicht meist die Skizze damit ich mich an das Konzept erinnere und der Kollege die Idee versteht ... Details sind dann im Sourcecode

Wenn ein Diagramm mal in den Computer soll (z.B. zur Doku) dann nehm ich dafür OpenOffice Draw ... aber da auch nur Kästchen, Pfeile und Text

bye, Michael

Michael Schöberl schrieb:

Ja, es macht sich ganz gut. Allerdings glaube ich fast das ich mir da wirklich zu viel aufgehalst habe. Das übliche Problem mit den kleinen Schritten ;o))

bye uwe

AIM: hammernocker2000 ## ICQ: 115118874 ## www.pssgzudresden.de Jürgen Gerkens in d.r.f. : "... gerade ein Polfilter ist als Schutzfilter auch nicht viel schlauer, als die Frontlinse zum Schutz vor Streulicht zu lackieren. ;-)"

Ist das der Deppen Abstand, von dem neulich die Rede war? Ist ja noch scheusslicher als die KamelKäse-Schreibweise eines gewissen dsp-Schreiberlings.

mfg Rolf Bombach

Den Witz kapier ich nicht. Es steht kein Wort über Linux.

mfg Rolf Bombach im Moment leicht ätzend

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