Hi Wolfgang,
Dafür hat mir bisher immer ein gestrichener Teelöffel ausgereicht.
Marte
Hi Wolfgang,
Dafür hat mir bisher immer ein gestrichener Teelöffel ausgereicht.
Marte
Angenehmerweise charakterisiert die Sprache Menschen besser als Kleidung und Aussehen. Da kann man negative Rezensionen von Deppen und Querulanten ganz gut aussortieren. In einem Fall habe ich gerade eine Überraschung erlebt. Bei einem Buch aus dem Genre Historischer Roman gab es sechs sehr gute (fünf Sterne) und eine niederschmetternde Beurteilung (ein Stern, meine).
Und was zeigt Amazon? "75 % negativ". Einer der Lobenden schrieb sogar dazu er habe vom Verlag ein Rezensionsexemplar gelesen und von allen sieben war ich der einzige echte Kauf, zumindest dort. Auch die anderen Lobhudeleien lasen sich für mich nach Gefälligkeitsrezension. Insofern fügt Amazon dort schon wertende Kriterien ein und gewichtet nicht alles gleich.
Trotzdem wichte ich für mich nur nach Beschreibungen, Sterne ohne erläuternden Text erachte ich als wertlos. Und bei den positiven Urteilen sieht man sehr oft "schnell und unbeschädigt angekommen, noch nicht ausprobiert" (nicht bei Büchern jetzt). Was soll man davon halten?
Eine brauchbare Beschreibung, noch garniert mit Meßwerten, würde ich als potentieller Käufer auf jeden Fall sehr hochschätzen.
Ich halte es für besser, die Überreste von z.B. Verkehrsunfällen, zu verramschen als blind zu entsorgen. Manches ist nach Kontakt mit Löschwasser unrettbar kaputt, vieles nicht.
Am 03.06.2024 um 13:46 schrieb Peter Heitzer:
Klar. Nur wird das nicht der Normalpreis sein. Wahrscheinlicher ist, dass der Händler Konkursmasse aufgekauft hat. Manchmal ist es auch Ware, die auf dem Versandweg irgend einen Unfall hatte. Z.B. Container vom Haken gefallen oder sowas. Versicherung zahlt den Schaden. Verwerter schaut sich an, was noch zu gebrauchen ist ... Mit sowas wurde z.B. Pollin-Elektronik groß. Das sind dann i.d.R. einmalige Angebote, die nicht zum Standardsortiment gehören. Mit 3,- Euro ist nicht viel hin. Einfach ausprobieren.
snipped-for-privacy@invalid.invalid (Rolf Bombach) schrieb:
'Guck mal Mutti, eine Woge!' - 'Das ist eine Waage!' 'Darf ich mich mal waagen?' - 'Das heisst wiegen!' '...nun habe ich mich gewiegt!' - 'Nein, Du hast Dich gewogen!' 'Dann isses ja doch eine Woge!'
Am 04.06.2024 um 21:54 schrieb Christoph Müller:
Wollte ich eben probieren. Leider ausverkauft.
Peter Heitzer schrieb:
Ca. 1985 waren wir mit dme Physik Leistungskurs bei einer IHK-Ausstellung. Dort hatten die ein Stück Eisenbahnschiene mit einem DMS stehen. Ein Schlips(träger) legte seine Visitenkarte auf die Schiene. DAs Messgerät schlug aus.
Von daher denke ich, dass $Chinese das 40 Jahre später auch in Klein hinbekommt :-)
Frage ist eher, ob das Messgerät von $Chinese bei zwei Visitenkarten doppelt so weit ausgeschlagen hat. Aber was solls. Peter wird das Teil kaufen und uns (hoffentlich) mit einem aussagekräftigen Test beglücken.
Volker
Trotzdem ist die Technik beeindruckend.
Einen ersten Erfahrungsbericht habe ich schon abgegeben bzgl. der Zählfunktion.
Am Tue, 4 Jun 2024 16:04:34 +0200 schrieb Marte Schwarz snipped-for-privacy@gmx.de:
Ein gestrichener Teelöffel Hefe ist erheblich mehr als 0.5 g Hefe, ich schätze, gut eine Größenordnung. Den Unterschied zwischen 0,4 und 0,6 Gramm Hefe merkt man über die 24 Stunden durchaus.
Eine lustige, aber recht brauchbare Methode, die ohne Präzisionswaage auskommt, besteht darin, den Durchmesser einer Hefe-Kugel zu bestimmen, die das gewünschte Gewicht hat. Mein Backverfahren stammt in abgewandelter Form ursprünglich aus einem Buch von Lutz Geißler. Der hat auf der Innenseite des Buchdeckels hinten alle relevanten Durchmesser von 0,1 bis 42 Gramm (typ. Gewicht eines Hefewürfels) als Kreise abgebildet, 0,5 Gramm sind da genau ein Zentimeter. Ich hab's nicht nachgeprüft, da ich eh' immer die Waage nehme. Ich find's aber pfiffig.
Peter Heitzer, 2024-06-03 13:46:
Ja - "Wiegt bis zu 0,01 Gramm genau". Das beinhaltet auch beliebig ungenauere Werte.
Probier's halt aus - viel Geld geht da ja nicht verloren. Du brauchst halt eine Vergleichsgröße, um die Qualität zu beurteilen oder ein exakt geeichtes Gewicht.
Der Reife/Frischegrad der Hefe spiel keine groessere Rolle?
Am 6 Jun 2024 11:04:35 GMT schrieb "Peter Heitzer" snipped-for-privacy@rz.uni-regensburg.de>:
Mein Eindruck ist, dass das für die standardisierten 42-Gramm-Würfel einheitlich eingestellt wird.
Die De Cecco No. 12 hier wiegen pro Stück um die 1.1 g, +-0.05 g
Auf dem Tisch nebeneinander aufreihen oder Gummiband drum und den Umfang messen ginge zur Not auch. :-)
Am 6 Jun 2024 21:03:21 GMT schrieb Uwe Bonnes snipped-for-privacy@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de>:
Doch, der spielt eine Rolle. Zu Covid-Zeiten, als alle wie die Bekloppten Hefe horteten, aus welchen Gründen auch immer, und die lange ausverkauft war, hatte ich noch ein angebrochenes 42g-Päckchen Frischhefe im Kühlschrank, das ich dann rund zwei Monate lang langsam aufgebraucht habe. Theoretisch reichen 42 g bei 0.5 g pro Brot aus 500 g Mehl für 84 Brote.
In der Praxis endet es, wenn die Hefe schimmelt, was vom Zufall abhängt und nicht nur davon, wie man sie verstaut. Ob sie z.T. schon kontaminiert ankommt oder sich manchmal eine Spore aus der Luft einfängt, weiß ich nicht. In dem Fall hatte ich Glück.
Zu berücksichtigen ist aber, dass die Hefe mit der Zeit an Triebkraft verliert, selbst dann, wenn man sie in der Folie beläßt und zusätzlich eine Frischhaltefolie drumwickelt und die per Gummiband befestigt. Ich meine, dass ich gegen Ende der Zeitspanne mehr als die doppelte Menge für das gewünschte Ergebnis benötigte. Da ich nicht protokolliert habe und sich zu schnelle oder zu langsame Entwicklung kompensieren lässt, indem man halt ein paar Stunden früher oder später mit dem Backen anfängt, kann ich's nicht genauer sagen.
Inzwischen teile ich den Würfel bei der ersten Verwendung in zwei Teile und verpacke beide separat in Frischhaltefolie, die dann für diesen Würfen immer wieder verwendet wird. Ein Teil bleibt verpackt im Kühlschrank und hält sich dann recht lange, der andere wird Klümpchen für Klümpchen aufgebraucht und wieder verpackt. Je nach Gefühl, ob die Hefe noch gut aussieht und wie gewünscht treibt oder schwächer wird, kommt dann neue Hefe auf den Einkaufszettel, das kann zwei Wochen dauern oder auch länger. Wenn alle Stricke reissen, ist immer noch die andere Hälfte in frischerem Zustand verfügbar. Drei Wochen werden aber selten überschritten, es lohnt einfach nicht, sechs oder sieben Brote aus einem Päckchen ist genug. Klingt vielleicht kompliziert oder umständlich, ist aber längst Routine.
Nebeneinander aufreihen? Viel zu ungenau. Längs aufreihen!!!! Dann passts auch mit Bruch.
"Man nehme 16 Meter Spaghetti Nr. 12..."
Thomas Prufer
Das ist doch naheliegend: Man durfte nicht ohne Alibi raus, für den "Leih-Hund" (der dann im Tierheim landete) waren viele glücklicherweise zu bequemlich, die Kondome waren alle weggevögelt und Nudeln auf Dauer zu langweilig. Da haben viele Prepper das Brotbackhobby für sich entdeckt.
Ist übrigens eine amüsante Diskussion hier, das mit den 42g Hefe und ob das nun eher einem Trockenhefeäquivalent von 0.4g, 0.5 oder 0.6g entspricht. Ich empfehle
Volker
Am 04.06.24 um 19:44 schrieb Axel Berger:
Bist du nun ein Depp, ein Querulant oder beides? ;)
Am 08.06.24 um 09:24 schrieb Volker Bartheld:
Falsch. Die hat eine Auflösung von 1/100g. Das sagt nichts über die Genauigkeit aus.
Glaube ich nicht. Natürlich hat es schon einen Effekt, wenn bei Produkten, wo zwischen Käufen oft Wochen liegen, plötzlich alle auf einmal kommen. Aber das war damals so kraß, ich bin sicher, das muß einige Zeit später alles die Müllhalden gefüllt haben. So absurde Mengen kann keiner verbraucht haben.
Und regional verschieden. In Berlin, bei meiner Tochter, gab's keine Eier, hier in Köln problemlos. Selbst im Bioladen gab's sichtbar weniger Mehl, für meinen kleinen Bedarf hat's aber immer gereicht. Wobei ich zugegeben auch gehortet habe. Normalerweise kaufe ich es erst, wenn der letzte Rest verbraucht ist. Das setzt aber voraus, es ist dann auch zuverlässig erhältlich. Als ich mich darauf nicht mehr verlassen konnte, habe ich eine(!) Packung gekauft, als von der vorigen noch knapp die Hälfte da war. Dito bei Toilettenpapier. Wenn das alle gleichzeitig tun, hat auch das schon eine sichtbare Wirkung. Logistik ist auf gleichmäßiges, vorhersagbares Verhalten ausgerichtet.
Am 08.06.2024 um 09:24 schrieb Volker Bartheld:
Es geht um 0.4g Frischhefe. In meinem Falle ist das üblicherweise die Biohefe von Alnatura, nur um politisch korrekt zu bleiben.
Ziemlich genau so ein Chinateil habe ich. Lustigerweise kann man damit das Salz auch in Karat abwiegen. Offenbar ein Relikt vergangener Zeiten: "Weißes Gold" :D
Bernd
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