Erneut mußte ich am Sonntag eine neue Schuko-Steckdose installieren! Nachdem ich in den letzten Monaten bereits eine Balkon-Steckdose (Kopp) und eine Kellerlampe neu installierte.
Nun war ein Bild (100x80) von der Wand gefallen, weil die unfachmännisch angebrachte Schnur selbsttätig gerissen war. Das Bild fiel vielleicht 2mm von der Wand entfernt nach unten auf einen Steckdosenrand und zerstörte die Steckdose vollkommen. Die Abdeckung zerbrach komplett um ihren Mittelteil herum, so daß die Abdeckung sich 35 cm weit auf das Kabel der Stehlampe fädelte! Der Kontaktblock der Steckdose ist mittig durchgebrochen.
Ich habe gestern eine neue Steckdose von Busch-Jaeger installiert - mit einem Problem. Das Problem war, daß 3 x 2 Drähte angeklemmt sein müssen und 3 x 1 Draht auf den jeweils anderen Draht wie eine Spule mit zwei Windungen aufgewickelt war! Es wurden also 3 Einzeldrähte mit ihrer Spule am Isolationsbeginn unter die 3 Schrauben geklemmt. Das halte ich angesichts von 16 A für fehlerhaft.
Die beste (fast geniale) Lösung ist, beispielsweise 4 Steckdosen in einer Reihe mittels 3 _nicht_ durchgekniffenen Drähten (L,N,SL) anzuschließen! Also auf _einem_ Draht 4 Abschnitte mit z.B. 18mm Länge abzuisolieren und eine Schlaufe hinzubiegen, die jeweils unter die Schraube gezogen wird.
Die zweitbeste Lösung ist es, je 2 Drähte links und rechts von der Schraube mit der Schraube anzuklemmen.
In dem Wohnzimmer hatten 3 Steckdosen in einem anderen Zweig keinen Kontakt zum Schutzleiter! Ich halte es für möglich, daß dies vorlag eben wegen dieser Spulenwickeltechnik! Halt falsche Methode. Die bekannte Fädelwickeltechnik wird nicht grundlos auf _vierkantigen_ Stiften vorgenommen!
Das abgestürzte Bild mußte ich auch reparieren - allerdings professionell.
Ich habe links und rechts, von oben nach unten an Position 30+40, die Befestigungspunkte festgelegt. SPAX-Schrauben 20mm lang, 3,1mm Grunddurchmesser, mit Zylinderkopf, vorgebohrt 2,9mm. Moosgummi 1mm dick, 15mm x 15mm auf das Holz geklebt, in der Mitte Loch für die Schraube. Unterlegringe falsch herum: die Auflage für den Senkkopf unten.
Streifen Moosgummi (2mm breit) direkt unter dem Zylinderkopf der Schraube herumgewickelt. Schraube zu 2/3 eingedreht, Paket-Schnur oben dreimal herumgewickelt, unter dem Unterlegring. Schraube festgezogen; die Schnur + 10cm Restlänge + drei Windungen Schnur am Gewinde werden durch den Unterlegring in das Moosgummi gepreßt. Schnur + Restlänge 10cm werden durch 4cm Drahtbündel-Spirale zusammengehalten.
Die Aufhängung ist ein vierkantiger schwarzer Haken in der Wand. In dessen Bereich ist ein Silikon-Schlauch 8cm auf die Schnur gefädelt. Das Bild hängt nun, oben wenige Zentimeter von der Wand gekippt (s.o.30+40), an der Wand - >50 Jahre lang.