Potentiometer

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Hallo NG,

ich hätte mal eine - vielleicht saudumme - Frage zur Beschaltung von
Potentiometern als veränderbare Widerstände, die mich schon seit
längerem beschäftigt:

Ein Poti hat ja drei Anschlüsse: Je einer an Anfang und Ende der
Widerstandsschicht und einer am Schleifer.
Um einen veränderbaren Widerstand zu erzeugen, würde es jetzt ja
eigentlich genügen, den Schleifer und einen der Kontakte der
Widerstandsschicht anzuschließen.
Aber praktisch in jeder Schaltung, in der das Poti als variabler
Widerstand dient, sind alle drei Kontakte angeschlossen: Ein Kontakt
der Widerstandsschicht auf V+, der andere auf GND und der
Schleiferkontakt auch auf GND.

Kann mir jemand erklären, warum das so gemacht wird und warum nicht
nur mit Schleifer und Außenkontakt?

Danke !!!


MfG
Matthias

Re: Potentiometer

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Korrekt.


Wenn man das Poti nur zweipolig anschließt und der Schleifer mit der
Zeit einen Wackelkontakt bekommt, wird das Ganze immer wieder
kurzzeitig sehr hochohmig.
Je nach Schaltung stört das entweder (z.B. laute Knackser bei Audio)
oder kann sogar zu irreparablen Schäden führen (z.B. Spannungsein-
stellung im Netzteil).
Durch den dreipoligen Anschluß wird der maximal auftretende Widerstand
auch bei einem Wackelkontakt auf den Nennwert des Potis begrenzt.

Hergen

Re: Potentiometer
On 21 Aug 2003 15:15:38 -0700, snipped-for-privacy@gmx.net (Matthias Baur)

Hi!

Quoted text here. Click to load it


Weil der Schleifer mit zunehmendem Alter auch "Kratzer" genannt werden
könnte :-)

Also ernsthaft: Hat der Schleifer mal kurzzeitig keinen Kontakt, so
misst das an 3 Pins angeschlossene Poti kurzzeitig eben seinen
maximalen Widerstand, während das an 2 Pins angeschlossene unendlichen
Widerstand misst. Ersteres liegt näher am Normalzustand, kracht also
weniger laut in den Boxen :-)

Gruß,
Michael.

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