Platinenentwicklen mit Reichelt - Page 2

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Re: Platinenentwicklen mit Reichelt

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Dose ist nicht Folie und das 'Klumpen' deutet lediglich auf Feuchtigkeit
hin. Hast du mal den Carbonatgehalt deines Altbestands gemessen? Eine 20
Jahre alte Maßlösungsampulle (PE 0,5mm), die mir mal unter die Finger
kam, war quantitativ zu Na_2CO_3 geworden.


Gruß Dieter

Re: Platinenentwicklen mit Reichelt



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Hatte bisher keinen Grund zu, weil die Entwicklungszeiten immer
reproduzierbar blieben.

- Carsten

--
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Re: Platinenentwicklen mit Reichelt

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Also ich habe sehr gute Platinen mit dem Material
gemacht. Auch wenn ich vorher eine ganze Euro Platine
zerschnitten habe (in 2cm^2 Stücken).

Das Entwickeln ist da wirklich gewöhnungsbedürftig und dauert
länger.
Ich belichte mit Folie vom Tintenstrahldrucker (höchste Kontraststufe
mit dem Canon 520x) auf einem Gesichstbräuner (Abstand
der Pexiglasscheibe 5cm) genau eine Minute und
entwickel in 10g/l NaOH sehr lange (ich habe das letzt mal vergessen
zu stoppen) bis der belichtete Lack ab ist und dann noch
30s länger.

Ätzen is Eisen3Chlorid. Habe gute Ergebnisse (ATMega128 mit
0.5mm Pinabstand ist kein Problem. Auch viele sehr dünne
Leiterbahnen nebeneinander nicht.)

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Hab ich auch mal probiert. Aber mit 20g/l war ganz schnell der
ganze Photolack ab.

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Ganz kleine Löcher habe ich auch auf Leiterbahnen. Aber wenn
man nicht arg so lange ätzt werden die nicht weggeätzt.
Aber man kann es dann schon sehen.
Ich habe jedoch eher meine Vorlage in Verdacht.

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Man muss aufpassen wenn man sie bricht. 0.5cm vom Rand entfernt
verhält sich dann der Photolack anders und man erzielt schlechte
Ergebisse. Also am besten etwas großzügiger sein.

Tschüss
 Martin L.

Re: Platinenentwicklen mit Reichelt

 >Also ich habe sehr gute Platinen mit dem Material
 >gemacht. Auch wenn ich vorher eine ganze Euro Platine
 >zerschnitten habe (in 2cm^2 Stücken).

Das ist der Punkt! Mit dem Material das ich von einer ganzen Euro
abgeschnitten habe hat es auch besser geklappt. Die kleineren Stuecke
sind aber schlechter.


 >Ganz kleine Löcher habe ich auch auf Leiterbahnen. Aber wenn
 >man nicht arg so lange ätzt werden die nicht weggeätzt.
 >Aber man kann es dann schon sehen.
 >Ich habe jedoch eher meine Vorlage in Verdacht.

Das glaube ich nicht. Ich habe zu testzwecken ganz ja ganze Reihen
gemacht. Da waren diese Loecher immer an unterschiedlichen Stellen
obwohl ich ja jedesmal dieselbe Vorlage genommen hatte.

Und mit dem Abschnitt von der Europlatine hatte ich diese Probleme
erheblich weniger. Nachdem ich die Zeit raus hatte, habe ich dann mal
eine Platine gemacht. (1/2Euro) und es gab nur an einer Stelle eine
Unterbrechung nach dem aetzen.

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

Re: Platinenentwicklen mit Reichelt
snipped-for-privacy@web.de (Winfried Buechsenschuetz) writes:

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Nu aber in der heiligen FAQ wird Hartpapier bevorzugt.
Oder habe ich das falsch verstanden. Es gibt ja dieses dunkelbraune
zeugs was ich in billig consumer Geräten gesehen habe.
Das finde ich auch nicht so appetitlich. Aber das was
Reichelt verkauft ist hellbraun und lässt sich hervoragend
verarbeiten. (Also insbesodere fix und mit normalen HSS Bohren
bohren)

Tschüss
 Martin L.

Re: Platinenentwicklen mit Reichelt

 >Das finde ich auch nicht so appetitlich. Aber das was
 >Reichelt verkauft ist hellbraun und lässt sich hervoragend
 >verarbeiten. (Also insbesodere fix und mit normalen HSS Bohren
 >bohren)

Es kommt halt auf die Ansprueche an. Es ist mechanisch nicht so
stabil. Das muss man beachten wenn man da einen Stecker oder nen
fetten Trafo drauf machen will. Fuer viele Sachen aber voll
ausreichend.
Ich wuerde mal sagen es kann nicht schaden beides rumliegen zu haben.

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

Re: Platinenentwicklen mit Reichelt

Winfried Buechsenschuetz schrieb:


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Ja ABER...
        ... man macht sich sein Werkzeugs damit auch nicht kaputt.
Glasfaser/Epoxyd-Laminat ist der Materialvernichter schlechthin. Und von
Hand kann man es auch nicht bohren, weil der Bohrer dann wandert. Säge ist
auch gleich stumpf, die Späne machen die Finger kaputt, etc...

BTW: Hier gibt es doch sicher gelernte Werkzeugmacher? Wie würde man einen
stumpfen Bohrer "richtig" schleifen? (Web-link reicht mir natürlich auch)

mfg, Bernd


Re: Platinenentwicklen mit Reichelt

 >Wenn es wirklich Hartpapier-Platinen waren, dann wundert mich das
 >nicht. Von diesem bröseligen Zeugs (wurde früher auch als Pertinax
 >bezeichnet) ist dringendst abzuraten, es ist sehr hygroskopisch und
 >stinkt beim Sägen wie Hund.

Es laesst sich aber besser bearbeiten und ich will das ja so nicht
verkaufen. Ist nur fuer den einen oder anderen schnellen
Protoypen. Ausserdem mag ich den Geruch. :-)
Ich hab aber auch FR4 da, werde ich beim naechstenmal testen.

Ausserdem sollte es sich ja erstmal vollkommen gleich entwickeln lassen.

Olaf


--
D.i.e.s.S. (K.)

Re: Platinenentwicklen mit Reichelt



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Ich habe früher auch größere Mengen Material bei ISEL gekauft, das war
auch immer okay.


Überlagert - da glaube ich bei Reichelt einfach nicht dran, die haben
sicherlich nen hohen Durchsatz. Aber womöglich billig als Restposten
und/oder in Taiwan gekauft ... Mag sein, daß es DA überlagert war ...

- Carsten


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Re: Platinenentwicklen mit Reichelt
  snipped-for-privacy@web.de (Winfried Buechsenschuetz) writes:
|> Wenn es wirklich Hartpapier-Platinen waren, dann wundert mich das
|> nicht. Von diesem bröseligen Zeugs (wurde früher auch als Pertinax
|> bezeichnet) ist dringendst abzuraten, es ist sehr hygroskopisch und
|> stinkt beim Sägen wie Hund.

Ich habe noch nie Hund gesägt, von daher fehlt mir der Vergleich...

SCNR,
    Rainer

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