PC als Datenlogger

Nov 19, 2025 Last reply: 7 months ago 109 Replies

Wenn das eine Pumpe ist, bei der was rotiert, könnte man auch einen Hall-Sensor und einen auf die Achse geklebten Magneten nehmen.

Grüße, H.

Bevor ihr hier noch weiter rumrätselt, die Pumpe sieht so aus:

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Problem ist eigentlich mit einen Mikro gelöst, die Pumpe ist laut genug wenn sie läuft, und auch die Signalweiterleitung bis zum PC steht, nur wie bekomme ich das so in den PC rein, so daß man es da auch auswerten kann?

Frank

"Peter Heitzer" schrieb:

Der Mikrofoneingang ist eigentlich schon belegt, und ich habe auch nicht das Audio-Signal vom Mikro. Ein Kabel bis da hin ziehen kann ich auch nicht so einfach. Um deine Idee umzusetzen könnte ich höchstens mit dem Signal einen Tongenerator an und ausschalten und den Ton dann auf die Soundkarte geben, aber irgendwie erscheint mir das zu umständlich.

Frank

Hi Peter,

Bis vor ca 15 Jahren war ich auch noch so drauf. Das Problem bei solchen Schaltungen ist, dass es schnell realisiert ist, wenns wirklich ganz einfach e Anforderungen sind. Sobald aber Komplikationen dazu kommen, wie sie Frank ja so scheibchenweise nachlegt, ist ein Mikrocontroller unschlagbar besser. Seit die ESP32 spätestens mit dem C3er weniger Kosten als ein Arduino-Nano, lohnt sich die 8-Bit Welt zusehend weniger.

Vor Jahren hatte eine Story die Runde gemacht, warum ein Toaster einen

32 Bit Rechner brauche... Diese Zeit ist längst da. Man braucht keinen Multicore-32-Bit-Rechner, aber die sind einfach unschlagbar billig geworden, um sie nicht einzusetzen, wofür man damals noch LM324 und Vogelfutter verwendet hatte (sowas werkelt tatsächlich in meinem Toaster ;-).

Marte

Hi Frank,

Nicht wirklich. der 286er lief seit 1995 bis mindestens 2010 durch ohne zu zicken. Er wertet die S0-Signale vom Zähler aus und schickt über LPT und R2R-Netzwerk eine Analogspannung an ein Zeigermessgerät, das den aktuellen Leistungsbezug anzeigt. Über zwei eine Statusleitung gibts noch einen Summer, falls mal wieder zu viel Leistung gezogen wird. Das war fürs Vereinsheim, das mit einem Industrietarif mit Leistungsabhängigem Preis versehen war. Wenn wir die 11 kW im Viertelstundenmittel gerissen haben, dann wurde der ganze Monat teuer. Also gabs in die Küche das Anzeigegerät und die Tröte, damit man bei Veranstaltungen nicht versehentlich zu viel Hitze gleichzeitig produzierte. Seit 2010 bin ich nicht mehr vor Ort und kann deshalb auch nicht sagen, ob da was Neues dran gekommen wäre. Ich kann mich an keine Ausfälle jenseits der Frühausfälle in der Entwicklungsphase erinnern.

Marte

ACK. Und da darauf auch Micropython läuft ist die Programmierung auch kein Problem. Ein ESP32 oder Pico-W wäre für den OP wohl das Einfachste. Da eine direkte Signalleitung zur Pumpe wohl nicht einfach realisierbar ist, wäre WLAN die Lösung. Der Controller kann die Laufzeit der Pumpe messen und der PC die Daten via wget abfragen. Oder man lässt den Controller gleich die Auswertung machen und der PC frägt nur ab, ob ein Filterwechsel ratsam wäre.

"Marte Schwarz" schrieb:

Und da lief ein DOS drauf? Ich habe mich früher mit PacketRadio im CB-Funk beschäftigt, da hatten wir immer Probleme mit den Digi's und Boxen, da sind die Rechner am Tag mehrmals abgestützt. Im Modem-Treiber war da sogar eine Überwachung drin, die selbstständig einen Reset ausgelöst hat wenn das Programm längere Zeit keine Abfragen im Treiber durchgeführt hat.

Frank

Hallo Frank,

Ja, DOS 3.irgendwas AFAIR. Jedenfalls deutlich vor Windows. Alles lief auf zwei 5 1/4 " Floppies, auf A: das DOS und Programm und auf B die Logs als zyklisch überschriebene tägliche Fileliste, auf der man im Notfall mehrere Monate rückwirkend hätte auswerten können.

Das lag dann aber weniger an DOS, als an den eingesetzten Programmen. Mangels Multitasking hatte DOS da auch wenig Chance, einzugreifen.

Einen Wachhund hatten wir auch eingebaut, aber was wir in den Logs sahen, hat das nie ausgelöst.

Marte

Am 20.11.25 um 10:31 schrieb Peter Heitzer:

Eben wohl nicht, wie er auf meinen Post antwortete. Nicht gelesen? Er hat schon eine "Uhr" da dran aber es geht ihm nicht um die reine Kumulierte Betriebszeit sondern um die jeweilige Einschaltdauer. Und die unterscheidung ob die nun z.b. 15 Sekunden lang wäre, oder 18 Sekunden.

Ich hab kein Hauswasserwerk und kann dir auch nicht sagen warum man da; und daran; dann öfters einen Sandfilter reinigen muß.

Vielleicht echt dreckiges Flußwasser? Gartenbewässerung...? ;-)

Bye/ /Kay

Am 20.11.25 um 14:53 schrieb Frank Müller:

Deinen Sandfilter (dessen Wechsel/Wartungsbedarf du offenbar eigentlich detektieren willst) sehe ich da nicht. Der ist dann Extern, vor der Pumpe???

Ich kann ehrlich sagen das ich auf eine Lösung mit einem Mikrophon (und Funkschaltern) überhaupt nie gekommen wäre. Das einfachste und sauberste wäre aus meiner Sicht ein kleines Relais mit 230V ~ Spule am Ausgang des Druckschalters parallel zum Pumpenmotor zu legen und dessen Kontakt(e) als Potentialfreien Schalter zu verwenden. Und DAMIT dann ein Schaltsignal für nachfolgendes zu erzeugen.

Liegt es an einer Abneigung gegen 230V Basteleien oder einer Gewährleistung des Herstellers die du nicht gefährden willst?

Wenn es aber mit USB und COM-Port in einer VM (die ja dann auch dauernd mitlaufen muß) nicht klappt dann bliebe m.E. nur eine komplett externe Erfassung (esp, arduino, raspi, smarthome, whatever) oder du brauchst irgend eine Digital-Inputbox die es wohl nur per USB geben wird und die mit Windows 11 Tauglicher Software kommt auf der du aufbauen kannst. Zu entsprechend Stolzen Preisen (Industrie oder MSR-Bedarf) vermute ich.

Wenn dein PC noch einen Slot frei hat könntest du noch nach einer Schnittstellenkarte dafür suchen die dir einen Hardware-COM-Port lieferte. Aber wenn dein QBASIC nicht in einer DOSbox unter Win11 läuft (?) dann ist auch das Makulatur.

Kurz: Eine neue Anbindung wirst du wohl in jedem fall programmieren müssen.

Andere Alternativideen hätte ich da derzeit nicht. Irgend einen Tod muß man sterben. :-/

Bye/ /Kay

= Smartphone mit Überwachungs-app an die Pumpe schnallen??? ;)

und 18 Sekunden Einschaltdauer zu differenzieren... oder was schwebt dir da vor? ;-) SCNR

Bye/ /Kay

Am 20.11.25 um 10:05 schrieb Frank Müller:

Ich habe eine Shelly Plug S in älterer Variante (ohne BT o.a. Quatsch) und da hängt seit einiger Zeit mein Kühlschrank (alter und neuer) dran.

Und mein Eindruck ist das die Leistungsanzeige der WebUI mit weniger als

1 Sekunde Verzögerung dem Betrieb (Kompressor in Betrieb, Tür auf/Licht an) folgt. Die wird auch von OpenHab abgefragt. Dort mag die Verzögerung etwa eine Sekunde sein aber kaum mehr.

Und, es macht ja insgesamt keinen Unterschied ob die An/Aus Information nun erst 1 Sekunde später kommt - solange die; für dich wichtige; Zeit dazwischen gleich ist. Denn 1 Sekunde später AN bedeutet ja auch 1 Sekunde später AUS.

Bye/ /Kay

Im Prinzip stimme ich zu, aber nur im Prinzip. Wenn andere Zigbees vorhanden sind, kann eine zusätzliche Bridge sehr angenehm sein. Und vor allem, WLAN-Steckdosen in meiner Preislage verlangen alle die Cloud und Shellys sind mir für den Zweck zu teuer.

Ja, kann man so sehen. Wobei ich die Shelly-Steckdosen ihr Geld absolut wert finde (ca 20 Euro).

Zigbee kriegt man schon für die Hälfte oder weniger.

/ralph

Im Vergleich zu WLAN gleicher Bauart finde ich schon die Zigbee teuer. Ich habe zwei gekauft und geöffnet, um auf Esp umzuflashen, aber erst mal zur Seite gelegt. Es ist nicht so einfach, die nötigen Pins zu kontaktieren.

"Kay Martinen" schrieb:

Vor der Pumpe ist ein Rückschlagventil und davor der 10 Zoll-Filter, davor geht ein Saugschlauch zum Rammbrunnen.

Ist eigentlich nicht sehr Aufwendig:

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Ich könnte auch ein kleinen Trafo mit an die Pumpe klemmen und damit den Sender betreiben. Aber die kleinen Störungen die ich jetzt habe, wenn mal einer die Tür auf macht habe ich immer einen kurzen 0 bis 2 Sekunden-Impuls übers Mikro, kann ich über den PC rausfiltern.

Es liegt vor allem daran daß man da schlecht ran kommt, das Kabel geht vom Druckschalter direkt in den Motor, und da ist kein Platz für ein zusätzliches Kabel bei den Gehäusedurchführungen.

Ich habe heute mal nach einen aktuellen Basic gesucht und bin bei FreeBasic hängen geblieben, nach ersten Tests vorhin müßte ich damit ein Programm hinbekommen was den USB-COM-Adapter als Eingabe nutzt und was dann auch unter Win11 direkt läuft.

An dem PC sind keine Slots:

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QBasic läuft da schon nur kann ich da nicht auf den COM zugreifen, irgendwie haben die das nicht geschafft das so zu emulieren daß man die Schnittstelle über die Hardwareadresse auslesen kann.

Frank

Hallo Eric,

Du schriebst am Thu, 20 Nov 2025 07:43:55 +0100:

Den hast Du doch nicht mitzitiert: GPIO von Raspberry über (W)LAN. Nicht simpel, aber noch nicht ganz so umständlich - weniger Zwischenstufen.

Sicher, machbar ist das wohl schon. Auf der Softwareseite auskennen sollte man sich dafür aber wohl schon "ein wenig"...

Hallo Peter,

Du schriebst am 20 Nov 2025 09:31:42 GMT:

Ja, nur nicht direkt auswerten, das ist viel zu wenig Aufwand und braucht viel zu wenig Resourcen. Und ohne _Rund-_ Funk geht das sowieso nicht mehr, heutzutage. Und mit der Implementierung geht das dann auch zu einfach...

Hallo,

Am 20.11.25 um 21:41 schrieb Frank Müller:

ein einfaches analoges RC-Filter im Audiosignalweg könnte zusätzlich die Signalqualität deutlich verbessern. Die Bauteile kosten nur wenige cents.

Man müsste halt einmal die Frequenz des Signals von der Pumpe kennen zur Berechnung im Vergleich zu den Störungen durch das Öffnen der Tür.

Bernd Mayer

Ingrid sagt:

Und wenn man in die Abzeigdose auch gleich den (Sicherheits)Trafo einbaut, dann wird das Leben noch schöner. Und Türenknallen macht auch keinen Ärger mehr :O

Besonders interessant wird es, wenn ein Papagei/Rabe/Krähe oder sonstiger Spassvogel, das Pumpengeräusch nachmacht. Hier gibbet Mengen von freien Papageien, denen ist alles zuzutrauen.

Noch ne andere Blickrichtung: Wie oft musst Du eigentlich den Filter rückspülen bzw. Sand erneuern?

Reicht es da nicht alle x-Monate das einfach im Turnus zu machen? Du hast ja of(f)ensichtlich schon Erfahrungen mit den Wartungsintervallen.

Sandfilter beim Swimmingpool werden u.a. mit Differenzdruck I/O überwacht. Auch das wäre ein bessereres Verfahren um Dein Problem zu lösen.

just my 2Gs (~2EUR/7000 :)

Grübel, grübel und studier. Sind wir jetzt noch im Fahrradschuppen oder schon im Kernkraftwerk?

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

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