PC als Datenlogger

Nov 19, 2025 Last reply: 7 months ago 109 Replies

Am 19.11.2025 um 22:33 schrieb Sieghard Schicktanz:

Wie wäre es mit einem konkreten Vorschlag?

Ich halte Zigbee Steckdose nebst Zigbee USB Stick tatsächlich für einen gangbaren Weg. Allerdings kenne ich mich auf der Softwareseite nicht aus

- bei mir läuft ein full blown HAOS auf einem Raspi (das wäre natürlich die einfachste Lösung).

Was man nicht programmieren kann muss man eben löten.

Gerrit

Verstehe ich. Trotzdem rate ich zum Esp, ein 8255 reicht. Arduino ist selbst für mich nicht allzu schwer, es gibt viele und gute Libraries. Der Esp bringt damit von Haus aus einen einfachen Webserver mit. Die Einschaltdauer eines Signals zu messen und abzulegen ist einfach. Du könntest dann, wann immer Du willst, die Seite öffnen und die letzte oder letzten n Laufzeiten anzeigen lassen.

Zum Einlesen empfehle ich die Seiten der "Random Nerd Turorials". Ich habe es hier mit dem Buch von Neil Cameron gelernt, aber das war ein Geschenk. Ich finde es teuer, aber gut.

Das ist natürlich der Goldstandard. Aber allein dafür einen HA von Grund auf aufzusetzen für jemand, der das noch nie gemacht hat, ist Overkill.

Auf der anderen Seite: Wenn der einmal da ist, findet sich sehr schnell so viel anderes, daß man bald nicht mehr versteht, wie man je ohne ihn auskommen konnte.

Bei Schalt- oder Meßsteckdosen finde ich Zigbee nicht gar so attraktiv, verglichen mit der Alternative WLAN: Man hat prinzipbedingt eh immer Netzversorgung, und man braucht einen extra Adapter.

Gefühlt finde ich WLAN auch schneller in der Reaktion (ich hab aber auch ein eher großes und weit ausgedehntes ZigBee-Netz).

Bei Sensoren (Temperatur, Türsensoren, Taster ...) ist es IMHO umgekehrt, da ist ZigBee unschlagbar, weil es wenig Strom verbraucht und problemlos jahrelang von Batterie betrieben werden kann.

/ralph

Bei mir läuft halt ein ziemlich großes Zigbee Netz und wenn man einen Hammer in der Hand hält sieht alles wie ein Nagel aus ;-).

schrub ich ja sinngemäß.

kann ich bestätigen.

Am 19.11.25 um 21:58 schrieb Frank Müller:

Reicht nach einer Antwort offenbar nicht. Es muß außerdem die Impulsdauer ermittelt werden und mit wenigen Sekunden unterschied eine Gut/Schlecht Bewertung daraus erfolgen. 3 Sekunden sind da nicht wirklich "muß nicht genau sein".

Ich habe schon zu erschwinglichen Preisen Geräte gesehen die als Datenlogger bezeichnet wurden. Aber die loggen dann eher Temperatur und Feuchte und die; oder die Speicherkarte die drin steckt; müßten zum Auswerten an den PCs gesteckt werden. Das ist dann Steckbar und Fertig. Aber ob da eine Textdatei oder XLS-Tabelle drin steckt und ob man so was leicht mit QBASIC ausgewertet bekommt weiß ich nicht.

Sieht so aus als müßtest du doch neu Basteln.

Bye/ /Kay

Eventuell ist deine Vorgehensweise eh die gescheitere, wenn man es so macht, dann hat man durch genug netzversorgte Geräte auch immer genug Repeater überall.

Insgesamt bin ich mit ZigBee eh nicht unzufrieden, aber bei mir sind halt ZigBee-Sachen doch oft merkbar langsamer (oft eine halbe Sekunde bis Sekunde Verzögerung).

/ralph

Ja, das ist hier auch so. Besonders ärgerlich beim Eichhörnchen-Gong:

formatting link

Das Weiße im Nußkasten links oben ist der Fenstersensor ;-).

"Heinz-Oskar Müller" schrieb:

Danke, das werde ich mir mal ansehen, vielleicht ist auch ein Programm dazu was das ausliest und mit Zeitstempel in einer

*.txt-Datei abspeichern kann, mehr brauche ich nicht.

Frank

"Eric Bruecklmeier" schrieb:

Nun müßte ich nur noch rausfinden ob die Leistungsmessung da auch im Sekundentakt auswertet.

Frank

Eric Bruecklmeier schrieb am 20.11.25 um 07:43:

Wenn man eine Tasmota-Steckdose nimmt, kann man sich den Zigbee-Kram sparen und die Steckdose auch ohne MQTT mit dem Browser bedienen (z.B. Zustand /Zählerstand via curl/wget auslesen/setzen). Wlan wird ja vorhanden sein, denk ich.

Jan

Anstelle des Relais kann man dann auch gleich einen Betriebsstundenzähler anschliessen. Zur "Fernabfrage" reicht dann eine billige Webcam mit WLAN.

Frank Müller schrieb am 19.11.25 um 19:28:

Dos kennt ja nur COM1 bis COM4, das wird mit den USB-Dingern eher schwierig. Aber ich glaube, man kann die Nummern in der Systemsteuerung ändern.

Jan

Am 19.11.2025 um 17:43 schrieb Frank Müller:

Eine einfache Arduino-Irgendwas-Platine mit USB (z.B- Nano-Clone), die einen Eingangspin abfragt und den Status oder die Änderung seriell herausgibt. Alternativ gleich die Stunden im Atmel zählen und seriell ausgeben. Das kann man dann mit einem beliebigen Programm abfragen, egal ob Windows oder Linux.

Bernd

Hallo Frank,

Meins noch unter DOS auf einem 286 Rechner mit Floppy. Never Change a running horse ;-)

Das hab ich überwunden. Win 11 kommt mir nicht ins Haus, solange es nicht unbedingt sein muss.

Ein paar Dinge wurden ja bereits genannt:

µC, wie ESP8255 oder neuerdings ESP32-C3 mit Arduino oder auch Micropython programmiert. Eine LMM des geringsten Misstrauens hilft Dir dabei, die QBASIC-Software entsprechend umzuschreiben. Mit eigenem Webserver drauf kannst Du das dann so abrufen, wie es Dir am Besten gefällt, und sei es mit einem eigenen Display oder LED, die den Wechsel bzw. Service anzeigt, eine Nachricht aufs Händi schickt oder wie auch immer.

Eine smarte Steckdose, alias Shelly, AVM, oder mit Tuya... In WLAN-Ausführung für kleines Geld beim schnellen Ali zu haben. In Paralellthreads hier wurden ja ein paar vorgestellt. Auswertung über den Stromverbrauch oder wie auch immer. Auch hier gibt es viele vorgefertigte Bausteine, von HA bis Python. Wenn Du schreibst, dass die Pumpe bei verdrecktem Filter länger braucht, wirst Du das auch in der Leistungsaufnahme sehen, von der Einschaltdauer ganz abgesehen.

Raspi, OrangePi und ähnliche.

Oder einfach von einer LLM Dein QBASIC-Code nach einer Sprache Deines geringsten Misstrauens übersetzen lassen und dann unter Win11 weiterwursteln (auch da wirst Du Hirnschmalz investieren müssen). Jeder UART-USB-Wandler kann die Pins auch einzeln abfragen. Die meisten auch die Statusleitungen. Natürlich ruft man die nicht mehr über die Hardwareadressen ab, muss man ja auch nicht. Codeschnipsel dafür gibts im Netz en masse.

Kurz: Wenn Du bei QBASIC bleiben willst, dann brauchst Du einen Rechner, der das weiterhin so kann. Davon wird Dir hier jeder abraten. Alles andere wird mit ein wenig mehr Änderungen möglich sein. Der Aufwand scheint mir sehr begrenzt.

Marte

"Marte Schwarz" schrieb:

Würde da bestimmt auch laufen, nur bei DOS denke ich immer daran wie oft das früher immer mal abgestützt ist. Selbst bei Win98 hatte ich Probleme, wenn der Rechner den ganzen tag lief, erst mit WinXP war das System stabil.

Mir kommt Linux nicht ins Haus, damit komme ich einfach nicht zurecht.

Kann man die Leistungsdaten da Sekundengenau bekommen?

Frank

Oder eine Shelly-Steckdose. Die haben auch ab Werk ein sehr viel abdeckendes REST-Interface, dem man per curl fast alles entlocken kann.

/ralph

Gerade ausprobiert, meiner liefert bei sekündlicher Abfrage jede Sekunde einen anderen Wert, scheint also plausibel einmal pro Sekunde oder öfter zu messen.

Ich hab aber nicht probiert, ob das auch wochenlang im Dauerbetrieb funktioniert.

/ralph

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