ota ??? (2026 Update)

Jan 27, 2024 Last reply: 2 months ago 400 Replies

Die Sprungsonde kann nichts anderes anzeigen und das Lambdafenster eines Katalysators geht von 0,995 bis 1. Darüber und darunter geht die konventionelle Abgasreinigung in den Keller. Bei langem Sauerstoffüberschuss produziert der Kat selbst Stickoxide.

Es gibt sehr aktuelle Entwicklungen bei Stellantis, GM und Ford mit stark abgemagerten Motoren mit Direkteinspritzung und Schichtladung als Range-Extender. Dadurch, dass das Ladegerät die Last allein in den Arbeitstakt legen kann, interessiert der unrunde Lauf des Magermix-Motors auch nicht. Die haben aber dann quasi nen SCR-Kat hinten dran.

Die deutschen Hersteller hatten die Fördermilliarden für die Umstellung auf E fest eingeplant. Außer BMW hatte sich kein deutscher Hersteller mit einem Range-Extender beschäftigt.

Jaguar Porsche bei den Luftboxern auf der anderen Teichseite *alle* Holley-Kunden. Yamaha bei der Super Teneré bis 2012.

Beim Rennwagen (VLN und RCN) hatten wir bei Vollgas für ein paar Sekunden 0,86 eingestellt. Da wurden die Kats in Sekunden zum Kohlerevier und danach rotglühend.

30L Wasser pro Rennen waren echt wenig, da sich Katkühlung, Scheibenwascher und WAES aus dem gleichen Tank speisten.

Falk D.

Der Mechanismus ist eigentlich, der dass die Vor-Kat-Sonde die Einspritzmenge immer auf Lambda=1 einstellt und Du mit dem Gas die Luftmenge steuerst. Das Katalysatorfenster ist echt eng. (Dritter Satz unter Grundlagen

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Der Motor bleibt seit Euro5 immer im vorbestimmten Bereich. Die Lambdaregelung verlängert oder verkürzt solange die Einspritzzeiten bis es ihr passt. Dazu kommen noch Luftmassensensor und Nach-Kat-Sonde. Mit denen stellt das Steuergerät im Wesentlichen sicher, dass Du den Motor nicht überforderst.

Ich habe seit 2012 eigentlich kaum noch thermisch unsaubere Motoren gesehen. Seitdem die Envelope-gesteuert sind, gibt es ja in dem Sinn kein Vollgas mehr, sobald eine Komponente am Ende ist, macht die Drosselklappe etwas zu. Es gibt ja keinen Gaszug mehr.

Euronorm 6c verlangt Einhaltung der Grenzwerte über das gesamte Drehzahlspektrum und alle wissen, dass der nächste, der erwischt wird, weniger Nachsicht erfährt als Winterkorn.

Falk D.

Am Samstag000022, 22.06.2024 um 11:05 schrieb Carla Schneider:

Nein, so hatte ich das nicht gemeint.

Der Wassernebel soll sich erst im Arbeitstakt in Gas verwandeln, denn sonst würde der Dampf den Kolben ja in die falsche Richtung drücken.

Also MUSS die Verdunstung der Wassertröpfchen kurz nach der Verbrennung des Brenngases erfolgen und somit ebenfalls durch die Zündung initiiert werden.

Man wird bei dem von mir gemeinten Prozess wohl auch lange rumprobieren müssen, bis das 'timing' stimmt.

Aber tendenziell verringert das Wasser Druckspitzen und ermöglich es, das Gemisch sehr weit 'abzumagern', also sehr wenig Kraftstoff zu verwenden.

Und DAS war ja das Ziel.

Es soll also kein Kraftstoff verloren gehen, nur um die Kolben zu kühlen oder die Verbrennung zu verlangsamen. Wasser taugt dafür auch, ist aber viel billiger.

Daher kann man dem Motor auch bereits verdunstetes Benzin zuführen, was ebenfalls eine weitere Reduktion des Kraftstoffverbrauchs ermöglichen sollte.

Und last but not least: weniger Kraftstoff bedeutet auch weniger Schadstoffe im Abgas.

Und viel weniger Schadstoffe bedeutet dann, dass man auf den Kat verzichten kann. Und dieser arbeitet überhaupt nur, weil die Verbrennung im Motor nicht optimal verlaufen ist.

Auf den Kat verzichten muß man bei diesem Motor wahrscheinlich sowieso, weil Wasser ja nicht brennt.

Ich schätze mal so:

etwa 20 bis 30 % des Kraftstoffs wird verschwendet für die Motorkühlung, was man komplett einsparen könnte

durch die Zuführung bereits verdunsteten Benzins wird das Kraftstoff-Luft-Gemisch weitgehend homogen, weswegen man noch ein paar Prozente einsparen könnte. Das liegt daran, das ohnehin nur das verdunstete Benzin verbrennt und man die Mindestzündfähigkeit daher nur durch einen gewissen Benzinüberschuss erreichen kann.

Die Zündfähigkeit kann aber auch durch die Zugabe von HHO-Gas erreicht werden, weswegen nochmal Benzin eingespart werden kann.

Und dann soll ja die zeitliche Asymmetrie bei der Verdunstung und Kondensation von Wasser genutzt werden, um Arbeit zu erzeugen im Motor.

Wenn man alles zusamenrechnet und wirklich sorgfältig alle Parameter optimiert, dann könnte ich mir eine Reduktion des Kraftstoffeinsatzes von vielleicht bis zu 80% vorstellen.

Das wäre natürlich nur eine hypothetische Größe und man wird vielleicht 'nur' 50% erzielen können (aber immerhin!).

TH

...

Am Samstag000022, 22.06.2024 um 15:38 schrieb Falk Dµebbert:

'Wasser' ist gemeint als Bezeichnung für einen Stoff.

Dieser Stoff namens 'Wasser' hat die chemische Formel H2O und tritt in verschiedenen Aggregatzuständen auf.

Das sind Eis, flüssiges Wasser und Dampf.

Und wenn man mal vom Eis absieht, dann kann Wasser sehr wohl Arbeit leisten.

TH

Am Samstag000022, 22.06.2024 um 17:53 schrieb Falk Dµebbert:

Bei dem von mir gemeinten Prozess soll die Zündung aber spät erfolgen und auf ein bereits homogenes Gas treffen, das sehr schnell verbrennt und dabei die Wassertröpfchen verdunstet.

Damit nicht gleich der Motor explodiert, soll aber rel. wenig Brennstoff verwendet und statt dessen Wasser verdunstet werden. (da Wasser halt billiger ist als Benzin)

TH

Hallo Thomas,

Du schriebst am Sun, 23 Jun 2024 08:26:42 +0200:

Hast Du (k)eine Ahnung, was Eis für Arbeit leisten kann!

-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)

----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz

-----------------------------------------------------------

Am Sonntag000023, 23.06.2024 um 20:36 schrieb Sieghard Schicktanz:

OK, du hast ja Recht: Eis kann schon Arbeit leisten.

Allerdings waren wir ja gerade bei Motoren und dafür wäre Eis eher ungeeignet.

Aber bei extrem langsamen Prozessen wie dem Wachstum von Gletschern, beispielsweise, da kann Eis natürlich einiges an Arbeit leisten.

TH

Am 24.06.24 um 08:05 schrieb Thomas Heger:

gepflegter Unsinn, nicht das Eis leistet die Arbeit, das ist nur das ausführende Werkzeug. Die Arbeit wird durch Wetter (Niederschlag und Temperatur fürs Gletscherwachstum) und Schwerkraft (Gletscherbewegung) geleistet. Oder arbeitet der Hobel und nicht der Schreiner?

Servus, Werner

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Am Ende des Verdichtungstakts hat der Zylinderinhalt 400°C.

Die Temperatur des Inhalts kommt durch die schnelle Kompression und die schlechte Wärmeleitfähigkeit des Ölfilms. Die Wärme kann nicht weg. Der Druck von max 18 bar reicht aber nicht für Übersättigung bei 400°C.

Wenn Du die Denksportaufgabe, warum Dein Wasser erst bei/nach der Verbrennung verdampft, gelöst hast, kannst Du wiederkommen.

Es mag als Stoff billiger sein. Aber es kostet zusätzliche Aggregate und Steuerprozesse.

Ich darf hin und wieder die Telemetrie und die Modellierung für ein privates RCN-Rennteam machen.

Es gibt dort 38L Wasser-Alkohol-Gemisch für die Scheibenwaschanlage, Innenraumkühlung, die Kat-Kühlung und die Wassereinspritzung in den Biturbo-Motoren. Im echten Leben sind diese 38L für ein 3h-Rennen richtig knapp. Bei normalen Fahrzeugen liegen aber eher 12 Betriebsstunden zwischen zwei Tankstopps.

Falk D.

Man könnte jetzt an Fälle denken, wo man Wasser in Steinrotzen füllt und wartet, bis die Umgebungstemperatur in relevante Bereiche sinkt.

Als regulärer Fahrzeugantrieb im Zweifel kaum zu gebrauchen.

Am Montag000024, 24.06.2024 um 10:57 schrieb Falk Dµebbert:

Von Dieselmotoren hatte ich überhaupt nichts geschrieben, sondern von

4-Takt-Otto-Motoren mit Vergaser.

Die Verdichtung muß man natürlich so wählen, dass das Wasser nicht zu früh verdampft, also vielleicht 1:9.

Dies Verdampfen soll erst im 3ten Takt des Zylinders geschehen.

Dort soll ja noch eine rel. kleine Menge Benzin verbrennen und so dem Verdampfen einen Schubs geben und das soll erst nach OT erfolgen.

Außerdem soll noch HHO-Gas ('Knallgas') eingesetzt werden als weiterer Brennstoff.

Man hat also vier verschiedene Stoffe, welche alle einzeln regelbar wären:

Luft Wassernebel Benzindampf HHO-Gas

Diese müßte man dann elektronisch gemäß bestimmten Parameterfeldern steuern.

So könnte man die Zündung und die Steuerzeiten zum starten extrem weit nach vor OT verlegen, Wassernebel und HHo-Gas ausschalten und erst zufügen, wenn der Motor bereits läuft.

Im Schubbetrieb, wenn also der Wagen nur rollt oder bremst, dann könnte man die Benzinzufuhr komplett abstellen und den Motor nur mit dem HHO-Gas betreiben.

Im Vollastbetrieb würde man wohl das Maximum von allem nehmen.

Und im Teillastbetrieb würde man alles entsprechend mischen,

Klar: Energieeinsparen ist teuer.

Allerdings ist das nur einmal teuer, spart dann aber dauerhaft.

Denn Wasser kostet praktisch nichts.

Auch das Besteuern von Wasser dürfte wenig praktikabel sein, da Wasser ja überall massenhaft vorkommt.

Also könnte so ein Prozess die Betriebskosten von derart umgebauten Otto-Motoren massiv senken und so evtl. sogar wieder alte US 'Straßenkreuzer' benutzbar machen.

Aber auch bei stationären Motoren könnte ich mir sowas vorstellen, etwa in einem Block-Heiz-Kraftwerk.

Kannst du nicht mal so einen 'Wassermotor' modellieren?

TH

Haste den Link nicht angeschaut, oder?

Denn der Link handelt (auch) vom 4-Takt-Ottomotoren mit Vergaser.

... mit einer Verdichtung von ca. 1:10.

Dies führe zu einer Temperatur von 400°C-600°C, womit

unmöglich ist.

Thomas Prufer

Die Bewohner des Gebietes rund um Grünheide werden hier anderer Meinung sein, die Landwirte in den deutschen Dürregebieten der letzten Jahre ähnlich.

Nutzungsbeschränkungen für Wasser wie Bewässerungsverbote für private Gärten oder Füllverbote für private Swimmingpools gab es in den letzten Jahren in verschiedenen Bereichen Deutschlands.

Grüße Marc

Naja, wir haben ja gelernt, daß sich Wasser einfach erpendeln läßt...

SCNR

Eric.

Und Berlin will sich nun eine Elbwasserleitung legen lassen.

Eines der Probleme: Auch die Elbe führt durchaus nicht immer reichlich Wasser.

Am 25.06.24 um 08:27 schrieb Thomas Heger:

echt tolle Idee, im Schubbetrieb auf Damfantrieb umstellen (wozu?) und die Brennraumtemperatur herabsetzen, wirklich genial, die Materialbelastung durch ständige Temperaturschwankungen der Zündkerzen wohl auch noch durch elektrische Zusatzheizungen ausgleichen?

Am Montag000024, 24.06.2024 um 08:31 schrieb Werner Dominikowski:

Arbeit bezeichnet das Produkt aus Kraft und Weg.

Eis kann natürlich Kraft auf der Untergrund ausüben, aber leistet keine Arbeit, wenn es sich nicht bewegt.

Wenn sich nun ein Gletscher, beispielsweise, einen Hang hinunter bewegt, dann wirkt der Gletscher abschleifend auf den darunter liegenden Fels.

Dafür muß Arbeit geleistet werden und das Eis kann da tun.

'Das Wetter' kann das in diesem Fall nicht, weil der Gletscher im Weg ist.

TH

Am Dienstag000025, 25.06.2024 um 09:18 schrieb Thomas Prufer: ...

Im Kopf kann ich die Temperatur am Ende des Ansaugtaktes nicht ausrechnen. Aber das Ausrechnen ist derzeit überhaupt nicht nötig, weil die Kompression ja noch nicht festgelegt worden ist.

Und wenn die Luft zu heiß wird, dann muss man halt die Kompression etwas kleiner wählen.

Welche Kompression am Ende am besten funktioniert, das kann ich wirklich nicht sagen, sondern das müßte man experimentell ermitteln. ...

TH

Ich weiß ja nicht ob man da von Glück reden kann, aber dies Jahr sind die Pools in einigen Regionen von alleine voll geworden.

TH

Am 25.06.24 um 21:58 schrieb Thomas Heger:

Das Eis muß erst einmal nach oben kommen (Lageenergie), "das Wetter" erledigt die Arbeit den Gletscher in einer Höhenlage zu erzeugen, so das er durch die Schwerkraft in Bewegung gelangen kann

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