ota ??? (2026 Update)

Jan 27, 2024 Last reply: 2 months ago 400 Replies

Ich muss gestehen, dass das meiste auf mich zutrifft.

(also: Klimawandelleugner, Coronaskeptiker, Freie-Energie-Esoteriker, Perpetuum-Mobile-Erfinder, alternative Mediziner, Verschwörungsparanoiker, usw.)

Ich würde mich zwar nicht so ausdrücken, verstehe aber was du meinst.

Und, ja, durchaus, ich finde die von dir gemeinten Gebiete alle recht interessant. Und ich habe tatsächlich auch zu allen davon etwas geschrieben.

Etwa hatte ich gefunden, dass das Buch 'Mein Kampf' die recht schlechte Übersetzung einer bestimmten Version von 'My Struggle' gewesen sein muß, welche wahrscheinlich schon vor dem 1sten WK geschrieben wurde und 1930 bei 'Paternoster Library' veröffentlicht wurde (erstaunlicherweise).

Und 'freie Energie' finde ich im Prinzip auch gut, habe aber leider (!) noch kein 'perpetuum mobile' erfunden.

Auch zur Alternativmedizin hatte ich zumindest versucht etwas beizusteuern.

Aber am meisten fasziniert mich doch Physik.

TH

Ulf_Kutzner schrieb:

Klasse. Kannte ich noch nicht. Die Enttarnung war verblüffend ähnlich wie es Robert Wood bei den N-Strahlen gelungen war.

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Falk Dµebbert schrieb:

Besten Dank für den Klartext. Da dürfen wir uns ja auf ganz viele Youtube-Beiträge vom Typ 'Diese Erfindung wird die Welt verändern' freuen. Für irgend was muss ja der direkt eingespritzte spark assisted HCCI Miller-Atkinson Turbo Wankel variable valve timing geeignet sein.

Carla Schneider schrieb:

Aber nein, es würden natürlich bio-abbaubare öko-kompatible palmölfreie nachwachsende heimische Pflanzenöle mit blauem Umweltengel verwendet. Dafür bekommt man dann Subventionen, und hunderte von Kilometern lange Frittenmiefwolken.

Bei der Liliputbahn im Wiener Prater wird in den Dampfloks Holzkohle aus Olivenkernen oder sowas verheizt:

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/ralph

Thomas Heger schrieb:

Du hast einen Schein, wo das drauf steht. Was du bist, weiss der Schein nicht. Ich behaupte, der Schein trügt.

Ein Ingenieur ist eine Person, die nicht nur rechnen kann, sondern das auch tut. Davon haben wir noch denkbar wenig gesehen. Es wird immer mit dem Bauchgefühl argumentiert, dieses fälschlicherweise für Intuition haltend.

Subtil. Er müsste sich da ja selber plonken.

Am 09.07.2024 um 22:38 schrieb Rolf Bombach:

"Dem Ingeniör ist nichts zu schwör." [Erika Fuchs]

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---------------------- So sieht das nämlich aus!

h.

Volker Bartheld schrieb:

Das Prinzip des Peer Reviwing ist mittlerweile stark aufgeweicht und die Anzahl an Publikationsorganen wächst exponentiell. Damit kann man auch, äh, stark spekulative, äh, Gedanken veröffentlichen. Da gibt es keineswegs irgend eine Cancel-Culture oder dergleichen. Es gibt Papers, deren Verleger beschlossen haben, pro Jahr so und so viele Publikationen zum Thema Kalte Fusion zuzulassen. Da wird also nichts 'unterdrückt'. ...

siehe Anhang

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Anhang: Ich möchte dazu ein Zitat eines Zitats anfügen:

"Treiben solche Artikel nicht auch einen noch größeren Spalt in die Gesellschaft?"

Dazu ein Auszug aus einem Interview mit der Psychiaterin Heidi Kastner, die vor kurzem ein Buch über Dummheit schrieb:

Interviewer: Der Corona-Impfgegner ist also dumm?

HK: Zu diesem Schluss muss man kommen.

Interviewer: Wenn Sie das sagen, vergrössern Sie den Graben, der die Gesellschaft derzeit spaltet. Da stehen sich zwei Welten gegenüber, jene der Impfbefürworter und der Impfgegner, die gar nicht mehr miteinander reden können.

HK: Das muss man ja auch nicht.

Interviewer: Wie bitte?

HK: Dialogbereitschaft ist zwar prinzipiell zu befürworten und eine gute Sache. Allerdings nur, wenn sie auf beiden Seiten vorhanden ist. Alles andere benennt man besser als das, was es ist.

Nämlich eine zweckbefreite und absehbar ergebnislose Kombination zweier Monologe, und spart sich Mühe, Ärger und Zeit, mit Menschen zu diskutieren, die das Recht auf eine eigene Meinung mit dem Recht auf eigene Fakten verwechseln.

Es ist blauäugig, zu glauben, man müsse den Dialog offen halten. ...

----------------------------

Thomas Heger schrieb:

Medizin ist die Wissenschaft und Lehre von der Heilung von Krankheiten und Verletzungen.

Und dazu willst du jetzt eine Alternative?

Gefährliches Terrain.

Volker Bartheld schrieb:

Auf das läuft es hinaus, beim Motor aber eventuell eher zufällig. Wie gesagt, das NO(x) kommt nicht nur aus der Luftverbrennung, sondern, je nach Druck und Luftzahl, aus dem Fenimore (CH)-Mechanismus, aus dem Brennstoff selber oder, gerade bei hohem Druck, der Lachgasmechanismus.

Eine in jeder Hinsicht erschlagende Aufzählung findet sich in:

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Man beachte den Titel: "Sub-ppm-NOx –Verbrennungsverfahren für Gasturbinen"

Da es eben auch NOx-abbauende Reaktionen gibt, sind sehr tiefe Werte durchaus möglich. Mit Gasmotoren in der Grossstadt sollten auch "negative" Werte möglich sein, was, AFAIK, auch schon demonstriert wurde.

Die Erklärung leuchtet ein. Es war vorallem der fehlende de-Nox-Katalysator der Diesel-PKW; Benziner hatten den ja schon. Und dieses NOx dominierte sehr weit das NOx in urbaner Umgebung.

Jou, specs ändern bis es passt. Macht übrigens Boeing auch.

50 kW elektro sind deutlich mehr als 63 kW Zerknalltreibling. Die Leistung entwickelt letzterer eh erst bei beinahe Maximaldrehzahl, und dort fährt abgesehen vom Balkan. Ganz zu Schweigen vom Ampel-Abzisch.

Brennt aber kälter. Das da mehr O2 drin ist, macht da dann kaum mehr einen Unterschied. 20 K kälter reduziert NOx mehr als nur 'messbar'.

Was gut ist für die (Auto-)Industrie ist letztendlich gut für den Kunden. FDP-Kapitalismus. Setzt sich durch, da hilft auch keine 5%-Hürde.

Danke! Interessant.

Klar. Nur bleiben wir b. a. W. "technologieoffen", d. h. halten europaweit am Zerknalltreibling fest. Den könnte man ja - rein theoretisch und in fernster Zukunft - mit E-Fuels betreiben. Die kommen bestimmt aus dem Fusionsreaktor, den wir in spätestens 10 Jahren haben werden.

Naja, die Kunden der FDP kennen wir ja [1].

Volker

[1]
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Es ist halt die Frage ob man hofft, dass der nachts mit Kohlestrom zu 622gr CO2 / kWh erzeugte oder mit 750gr aus Polen importierte Strom in einem Fahrzeug mit ganzjährig weniger als 16kWh /

100km landet oder gleich den Diesel nimmt, der in dieser Konstellation den gleichen Ausstoß/km von ca. 102gr CO2/km verursacht.

Falk D.

Der Kohlestrom hat hat ja auch in Polen ein Ablaufdatum, und gerade Batterieautos wird man einfach dann laden, wenn die Sonne scheint und die Preise negativ oder sehr niedrig sind.

/ralph

Wir können das Henne-Ei-Problem auch gerne weiter zu Tode diskutieren. Wenn niemand ein Ei ausbrütet oder gackert, passiert halt auch nichts *). Und das (weiter braunen Strom importieren, weiter Verbrenner fahren) dürfte aus meiner logischen Anschauung heraus den wohl größten CO2-Fußabdruck haben.

Aber was verstehe ich schon von der Sache - meine Jahresfahrleistung mit Individualkraftfahrzeugen liegt unter 3Mm/a. Ich bin auf die Dinger auch nicht angewiesen, weder real noch gefühlt.

Volker

*) Und diese "Technologieoffenheit", auf der ich gerne herumhacke, war - wir erinnern uns - ja das Argument gegen das zum Verbrenner-Aus umgedichtete Verbot der Zulassung von Neu-PKW mit Verbrennungsantrieb in der EU ab 2035 und die 1'001 damit einhergehenden Ausnahmen. Bis dahin wäre es ja vielleicht doch möglich, ein bisserl grünen Strom zuzubauen, anstatt nur zu gackern. Wenn man denn unbedingt Individualmobilität im eigenen BEV zu benötigen glaubt.

Am 10.07.2024 um 11:51 schrieb Ralph Aichinger:

Das setzt aber voraus, dass der Endkunde auch die ECHTEN Strompreise bekommt. Also die, die sich aufgrund von Angebot und Nachfrage einstellen. Oder man hat halt seine eigene PV-Anlage und muss sich deshalb nicht um die Strompreise "draußen" kümmern.

Bei Haltern mit häuslichem Solardach ist das praktisch für deren Nachtschichten, wie verbreitet auch immer die bei Eigenheimbesitzern sein mögen.

"Spezialkohle aus dem Bergwerk in Wales" und "wenig Rauch erzeugt" deutet doch recht klar auf Anthrazit hin - Aberpergwm in Wales ist anscheinend mittlerweile der einzige Anthrazit-Lieferant in Europa.

Laut britischen Eisenbahnmedien war das Problem die drohende Schliessung des Bergwerks, was auch in UK für Stress bei den historischen Eisenbahnen gesorgt hat.

Man liest sich, Alex.

Wer ist "man"? OK, ich könnte das bei meiner Nutzung tatsächlich problemlos tun und einen eigenen Tiefgaragenplatz für die Wandkiste habe ich auch. Nur habe ich bei meinen 2500 km/a einen Fixkostenanteil von 74 % an den Gesamtkosten. Will ich den doppelten Anschaffungspreis gegen minimale Ersparnis bei den Energiekosten tauschen? Und wenn ich es täte, könnte und würde das der der Umwelt nützen? Der Batteriepreis ist Rohstoff und Energie, keine Handwarbeit. Viel Geld bedeutet da zwangsläufig viel Kohlendioxid.

Wer sein Auto wirklich nutzt, der läßt es tagsüber nicht zu Hause herumstehen.

Was kein Geld spart, spart auch keine Emission. Ausnahmen gibt es, die sind aber im Eintzelfall nachzuweisen. Handwedeln mit "alles so grün und öko" reicht nicht.

Am Dienstag000009, 09.07.2024 um 22:38 schrieb Rolf Bombach:

Ein Ingenieur kann zwar rechnen, tut das aber nicht einfach 'nur so'.

Bevor man zum Taschenrechner (oder ähnlichem) greift, muß man sich noch mal kurz besinnen und überlegen, was genau man eigentlich ausrechnen möchte und warum.

Bei den Physikern ist das meiner Ansicht nach nicht immer so, denn die wollen oft unbedingt eine Zahl haben, auch wenn sie nicht genau wissen wofür.

Rechnen ist meiner Ansicht nach garnicht so furchtbar wichtig, wenn man Zahlenwerte überhaupt nicht braucht.

Wenn man dann doch konkrete Werte braucht, dann ist imnmer noch Zeit zum Rechnen.

Aber einfach nur so rumrechnen, nur weil man das kann und weil man annimmt, das würde erwartet, das ergibt keinen Sinn.

TH

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