Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben? - Page 2

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Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Frank Buss schrieb:

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nicht der Widerstand von 1MOhm reduziert die Amplitude sondern die
Eingangskapazität.

Kapazitiver Teiler ca. 100pF : 17pF...

Den Widerstand würdest Du an "Dachschrägen" merken, bei deutlich
niedrigerer Frequenz.

Servus

Oliver
--  
Oliver Betz, Muenchen http://oliverbetz.de/

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Joerg schrieb:

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Möglicher Grund:
Da der Eingang für die Beschaltung mit einem Quarz vorgesehen
ist und in der hierzu empfohlenen Schaltung kein hochohmiger
Widerstand über den Quarz erwähnt wird, wird XTALIN chipintern
auf einen DC-Pegel vorgespannt, der vermutlich temperatur-
und exemplarabhängig ist. Der erforderliche Duty-Cycle ist
40%-60%.
Wenn man ein externes Taktsignal mit nicht allzu steilen Flanken
AC-gekoppelt anlegt, ändert sich der Duty-Cycle bei Drift
des DC-Eingangspegels nicht, wenn man das Taktsignal DC-gekoppelt
einspeist, dann ja.

P.



Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Peter Schneider wrote:
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Aber mit Jörgs Vorschlag würde es ja AC-gekoppelt eingespeist, mit dem
recht geringen Nachteil, daß man drei statt zwei passive Bauteile braucht.

--  
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more:
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Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Frank Buss schrieb:

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Ups, stimmt, den Kondensator habe ich überlesen.

P.



Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Peter Schneider wrote:
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Das schon, aber dann soll man es resistiv runterteilen und per C
einkoppeln. Einen Oszillator bewusst kapazitiv belasten mag gehen, aber
eine zuverlaessige Schltung kommt dabei nicht unbedingt raus.

--  
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
On 12/20/2012 12:37 AM, Peter Schneider wrote:

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Ich kenne das immer so, daß XTALIN entweder einen Quarz oder eben den  
Ausgang eines Oszillators verträgt. Bei Verwendung eines Quarzes musst  
du ihn dann zwischen XTALIN und XTALOUT schalten, bei Verwendung eines  
Oszillators bleibt XTALOUT unbeschaltet.

Also sollte ein Spannungsteiler reichen.

  Gerrit



Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Am 20.12.2012 17:37, schrieb Gerrit Heitsch:
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Mir ist nicht klar, warum einen Spannungsteiler vor XTALIN?
Warum keine direkte Ansteuerung?
--  
hdw

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
On 12/20/2012 05:50 PM, horst-d.winzler wrote:
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Weil der typische Oszillator mit 5V läuft und sein Ausgang auch diesen  
Pegel hat. Selbst wenn es Typen mit 3.3V gibt, der OP schrieb was von  
max. 1.8V für den Controller.

  Gerrit



Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Am 20.12.2012 18:13, schrieb Gerrit Heitsch:
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Halten wir uns mal an die Fakten. Der Eingang von XTALIN ist auf die  
Hälfte der Betriebsspannung stabilisiert. Das ist notwendig für eine  
analoge Verstärkung des Eingangsgatters.
Die angegebenen 1,8V sind der Effektivwert. Der Scheitelwert beträgt  
somit 2,55Vs. Da es sich um C-Kopplung handelt ist Uss= 5,1Vss. Liegt  
also für 5V-Logik im normalen Bereich.
Das spricht also nicht gegen eine direkte Kopplung.
--  
hdw

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
horst-d.winzler wrote:
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Lies nochmal die Stelle im NXP Datenblatt :-)

Max 1000mV RMS. Das waere bei einem Oszillator mit VCC von 3.3V ein Problem.

--  
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Am 20.12.2012 18:15, schrieb Joerg:
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Die schreiben von einer Eingangsamplitude von min. 200mV bis 1V.  
Folglich rechnen sie mit der Begrenzung der Eingangsamplitude durch die  
"Schutzschaltung".

Somit darfst du den mir von dir gegebenen Hinweis beherzigen. ;-)

--  
hdw

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
horst-d.winzler wrote:
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Da steht eindeutig empfohlenes oberes Limit von 1Vrms, ich wuerde dann
da nicht drueber gehen wollen. Wird wohl nichts von kaputtgehen aber
meist hat es andere unangenehme Konsequenzen.

--  
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Am 20.12.2012 21:01, schrieb Joerg:
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Ja Joerg, das ist doch auch nie geschrieben worden, über die 1Veff bzw  
1,4Vs zu gehen.
Die Frage ist, warum ein Gatter, das als analoge Verstärkerstufe genutzt  
wird, nicht mit einem Rechteck angesteuert werden soll?

--  
hdw

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
horst-d.winzler wrote:
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<kopfkratz>

Wieso? Es wird doch auch bei heruntergeteilter Spannung mit einem
Rechteck angesteuert.

--  
Gruesse, Joerg

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Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Am 20.12.2012 21:57, schrieb Joerg:
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Die Frage war, warum erst das Signal dämpfen? Warum also nicht das  
ungedämpfte Signal, wie üblich, direkt in XTALIN einspeisen?

--  
mfg hdw


Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Horst-D.Winzler wrote:
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Laut NXP Datenblatt soll man das nicht, die geben einen Bereich bis
1Vrms an.

--  
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Hallo,

On 20.12.2012 00:09, Joerg wrote:
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wer weiß, was der Bursche für Eingangskapazitäten hat. Falls die  
wirklich recht hoch sind, würde ein passender Serienkondensator von ein  
paar pF schon reichen. Mit xx pF Last ist es jedenfalls  
unwahrscheinlich, dass die Quelle die Anforderungen an die  
Flankensteilheit noch hält. Alternativ geht auch ein Widerstand mit  
Diodenbegrenzer. Kostet halt noch mal 2pF für die Dioden.


Marcel

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Am 20.12.2012 00:09, schrieb Joerg:
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Warum?
Was ist in kapazitiven Spannungsteilern schlecht?
Die 100pF sind halt etwas üppig.
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Super Idee, einen hochfrequenten Takt durch einen ohmschen  
Spannungsteiler zu schicken und den dann mit der Eingangskapazität des  
Pins zu belasten. Den muss man dann so niederohmig machen, dass der  
Oszillator noch stärker belastet wird.

Wenn schon, dann hochohmiger ohmscher Spannungsteiler und parallel dazu  
einen kapazitiven Teiler mit einigen pF. Allerdings muss man dann die  
Eingangskapazität des XTALIN bei der Auslegung berücksichtigen.
  u.U. reicht ein C von wenigen pF parallel zum oberen Widerstand.

Messtechnisch wird das etwas schwierig, weil die Tastkopfkapazität da  
eine wesentliche Rolle spielt.

Michael

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?
Michael S wrote:
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Das Wort ueppig sagt es. Wenn man eine in Datenblaettern angegebene
maximal kapazitive Belastung ueberschreitet gibt es keine Garantie mehr
dass der Ausgangspuffer im Oszillator noch dauerhaft stabil bleibt. In
einem guten Design-Review ginge sowas nicht durch.

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Noe. Sieh Dir nochmal die vorgeschlagene Beschaltung im NXP Datenblatt
an. Auch da hast Du einen Spannungsteiler, nur ist der kapazitiv. Ein
100pF Kondensator hat bei 12MHz ein Z von rund 130ohm. Bei 120MHz aber
nur noch 13ohm, und dadurch kann der Buffer ins Schleudern kommen.
Abgesehen davon dass seine Flanken verschleifen und Phase Noise der
ganzen Chose in den Keller ginge.

NXP gibt an dass 200mV bis 1V RMS ok sei. Selbst wenn der Eingang 10pF
haette dann liegt man mit dem Spannungsteiler noch immer im gruenen Bereich.

Belastung von Beuteilen weit ueber Datenblattgrenzen halte ich nicht
fuer eine gute Sache. Es sei denn man weiss genau was die Effekte sind
und hat das mit dem Hersteller abgeklopft.


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Wozu ware das denn gut? Nur ein kleines C als viertes Bauelement zum
oberen Widerstand koennte fuer die Flankensteilheit was bringen, nach
Masse sollte man aber definitiv kein C haengen.


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Dafuer hat man als Analogix doch FET-Probes :-)

--  
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

Re: Oszillator an Quarzeingang von Microcontroller betreiben?

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Kapazitiv ist immer doof bei solchen Sachen. Ich sehe da einfach
keinen Grund, sowas mache ich mit Widerständen, fertig, aus.



-ras

--  

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
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