5V Oszillator an Virtex-II

Oct 15, 2005 7 Replies

Hallo NG,



Ich hab einen 45MHz Quarzoszillator, der mit 5V betrieben wird. Ich würde den gerne an einen der GCLK-Pins eines Virtex-II anschließen und dann den Takt als Systemtakt verwenden. Zum Thema 5V-Toleranz hab ich mir das Virtex-Datasheet angeschaut und dort hieß es, dass die I/Os nicht direkt 5V tolerant sind und einen Vorwiderstand benötigen. Außerdem wurde ich hier hin verwiesen:

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In dem PDF heißt es auf Seite 3 (für Virtex-E), dass für die I/Os ein Widerstand zur Begrenzung des Stroms verwendet werden muss. Maximal 10mA soll fließen dürfen. Dummerweise sind aber die Pins GCLK, MODE und JTAG davon ausgenommen. Aus früheren Syntheseversuchen weiß ich, dass das Synthesetool sich weigert andere Pins als die GCLKs zu verwenden.



Für Virtex-II heißt es auf Seite 4 eigentlich das Gleiche mit Ausnahme, dass dort garnichts mehr von GCLK steht und es mit allen I/Os funktioniert. Kann man GCLK nicht zu I/Os zählen? Ich bin etwas verwirrt ...



Meine Frage ist jetzt: Wie kann ich mein 5V Oszillatorsignal mit 45MHz Taktfrequenz an dem Virtex-II anschließen? Oder auf LVTTL-Pegel (mit möglichst wenig Aufwand) wandeln?


Mfg Thomas Pototschnig www.oxed.de

Vermutlich könnte man schon einen Widerstand zur Strombegrenzung hernehmen, Schutzdioden wird auch GCLK haben, vermutlich wegen Skew usw. nur schwächer dimensionierte zwecks kleinerer Kapazität. Frage ist halt, was bei einem geeigneten Wert am Ende noch von den

45 MHz mit vernünftiger Flankensteilheit überbleibt, kurzum: Es ist Murks.

Alternativen:

- Wenn der Oszillator genügend Strom von VCC liefert: Spannungsteiler, niederohmig.

- 74 LVC Gatter (5V tollerant) davor hernehmen, es gibt auch Single Gates im SOT23

- externe Schottky-Diode plus R

Gruß Oliver

Oliver Bartels + Erding, Germany + obartels@bartels.de http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Schaffen die LVCs die 45MHz? Dumm ist, dass ich morgen das Ganze bei einem Kumpel testen wollte und keinen LVC da hab und wenn ich meinen Test verschiebe, komm ich garnicht mehr dazu weil dann das Studium wieder weitergeht :-(

Einen 74AC245 hätte ich noch aber im Datenblatt ist Vin mit max. VCC angegeben - wird also nicht gehen.

Mfg Thomas Pototschnig www.oxed.de

Thomas Pototschnig schrieb:

Bei 3,3V noch kein Problem.

Quick&dirty: Lass den Oszillator mit 3,3V laufen, geht meist.

Gruß Dieter

Hui - das ist aber schon unter den 5V -10% *g*

Ich hab jetzt noch ein paar 74LVX4245 gefunden - die sollten mein Problem ja dann aus der Welt schaffen :-)

Mfg Thomas Pototschnig www.oxed.de

Thomas Pototschnig schrieb:

Schon, aber man muss ja nicht den ganzen Temperaturbereich ausnutzen, und volle Treiberleistung scheint bei deinem Problem ja auch nicht gefordert.

Was nicht so alles auf der Straße liegt....;-)

Gruß Dieter

Hallo Thomas,

Bei langsamen I/Os funktioniert das super, aber bei einem CLK-Signal würde ich das nicht machen. Das Signal wird dadurch verschliffen, und die Dioden leiten das CLK-Signal dann nach VCC ab, was das Abstrahl-Störspektrum sicher wesentlich verschlechtert. Ich würde einen 3,3V-Oszillator nehmen (Das Signal mit einem Treiber wandeln ist auch EMV-technisch nicht ganz einfach, wenn das Layout nicht stimmt). Wenn es gar nicht anders geht (Einzelstück), würde ich zumindest das Signal mit einem niederohmigen Spannungsteiler auf 3,3V herunterteilen. Dazu sollte aber der CLK-Eingang entsprechend hochohmig sein und der Teiler so dimensioniert sein, daß der den Oszillaor nicht überlastet wird.

Tom

Hallo Thomas,

Aber gute Ingenieure produzieren doch nur stimmende Layouts, gelle?

Hochohmig sind CLK Eingaenge bei CMOS fast immer. Die Eingangskapazitaet ist, was oft Magendruecken bereitet. Dann laesst sich aber ein 3.3V Logik Chip zwischenschalten.

Gruesse, Joerg

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