Oral-B

Aug 08, 2025 Last reply: 6 months ago 237 Replies

Am Mon, 08 Sep 2025 01:46:12 +0200 schrieb Volker Bartheld

Ich gehöre selbst zur Generation X und war vor 10 JAhren oder so ganz erstaunt, von 30-jährigen Frauen zu hören, dass sie keine einzige Füllung haben.

Na dann kriegen ja fast Eltern die 20 % Prozent Eigenantein von der Krankenkasse nach Abschluss der Behandlung erstattet.

So in etwa lief das damals bei mir. Behandlung zog sich lange und war aus meiner abschließenden Sicht nicht erfolgreich. Als ich schon in der Realschule war, mindestens 8. Klasse, kam die schöne Forderung, ich solle die gemeinsame Spange für Ober- und Unterkiefer auch in der Schule tragen. Mit dem Ding konnte ich aber nicht sprechen, das war für mich inakzeptabel. Ansonsten habe ich sie fleißig daheim getragen und jede Nacht. Anscheinend war das zuwenig. Brackets waren für mich nie im Gespräch.

Nebenbei waren die Praxen teils sowas von auf Durchsatz angelegt. Die erste in Würzburg zog irgendwann um, die hatten dann einen großen Raum mit "Rondell" in der Mitte, ein kreisförmiges Podest und 5 Stühle zur Kontrolle außenherum. Auch der Bereich mit zwei weiteren Stühlen für Abdrücke und Brackets war nicht etwa mit Wänden abgetrennt, das war insgesamt ein großer Raum. Privatsphäre für die Patienten? Wozu?

Im Ergebnis trage ich einen deutlichen Überbiß mit mir rum, samt verschachtelten Zähnen im Unterkiefer und habe vom Knirschen geschädigte Zähne. Natürlich weiß ich nicht, ob es ganz ohne Spangen nicht noch schlimmer wäre.

Vielleicht wäre es ingesamt besser gelaufen, wenn wir nich die Praxis gewechselt hätten, als wir endlich einen KO vor Ort hatten. Mein Verhältnis zu Zahnärzten leider bis heute darunter. cu. Juergen

Genau. So wie dank Darmspiegelung über 90% der Darmkrebsfälle mittlererweile vermieden werden könn(t)en, braucht dank elektrischen Handzahnbürsten, PZR, Fluorgel, Fissurenversiegelung und weiteren Prophylaxemaßnahmen bis ins hohe Alter so gut wie niemand mehr eine Füllug - allenfalls winziges Zeugs wegen Absplitterunugen oder freiliegenden Zahnhälsen. Aber sicher nicht diese endstiefen Krater.

Verstehen nicht Satz. Meine Krankenversicherung habe ich ohne Eigenanteil für Zahngedöns, Impfungen und sonstige Prophylaxe abgeschlossen. Mit GKV kenne ich mich nicht aus, halte es für unwahrscheinlich, dass Zahnspangen bei Jugendlichen nicht erstattet werden. Ästhetische Korrekturen Spätentschlossener dürften argumentativ schwerer fallen, im Zweifel ist man eben Knirscher oder hat therapieresistente Probleme mit der Kaumuskulatur.

Natürlich. Die längliche Therapie ist eine Konsequenz von Spangen, die nur bestenfalls 8h Nachts getragen werden und tagsüber hast dann das Gefühl von lockeren Zähnen.

Vermutlich.

Die Teile haben sich erst viel später durchgesetzt und waren vor 30-40 Jahren die absolute Ausnahme. Man fürchtete auch hygienische Probleme (elektrische Zahnbürsten kaum verbreitet).

Solche Ergebnisse sind, wohin moderne Kosteneinsparungsmaßnahmen führen. Die Leute fürchten exorbitante Behandlungskosten und dann passiert sowas:

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Das kommt erschwerend hinzu. Ein schwarzes Schaf und das Vertrauen in die ganze Zunft ist erstmal futsch. Ich bin froh, ein paar wenige Ärzte an der Hand zu haben, die was taugen und wünschte, ich könnte dasselbe von Automechanikern sagen. Da ist die Lage leider hoffnungslos, aber nicht ernst.

Volker

Am Mon, 08 Sep 2025 12:10:11 +0200 schrieb Volker Bartheld

War ein Tippfehler drin samt vergessenen Wort. Wie ich mir ergoogelt habe, zahlt die GKV von KO-Behandlungen die bis zum 18 Lebensjahr begonnen werden zunächst 80 % (bzw. 90 % ab dem 2. Kind). Den Eigenanteil kriegen die Eltern zurück, wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist.

Trotzdem. Nicht sprechen können in der Schule und im Unterricht - Stichwort mündliche Mitarbeit - ist doch ein NoGo.

Noch ein Erlebnis, das ich mir gemerkt habe: Hatte vom Zahnarzt eine Füllung im 37 gekriegt, tat richtig weh da Betäubung für Kinder nicht gemacht wurde. Spange passte deshalb nicht mehr. KO wollte das nicht glauben, drückte die Spange rein und die Füllung damit raus. Eigentlich ein klarer Fall von Körperverletzung.

Automechaniker: Musste kürzlich den Kompletttausch des Klimakompressors (zähneknirschend :-)) akzeptieren obwohl vermutlich nur die Magnetkupplung bzw. deren Thermosicherung kaputt war. Der alte Kompressor lässt sich ganz knirschen oder Blockierungen durchdrehen. Leider fehlt mir zur genaueren Diagnose noch eine größere Sprengringzange als ich sie habe, um die Magnetkupplung abnehmen zu können.

cu. Juergen

Sehe ich auch so. Braun lebte eben im Wahn der vollständigen Fertigungstiefe. Auch die Designerschräubchen mussten im eigenen Haus hergestellt werden. Konnte nicht gut gehen. Immerhin haben sie den zeitgesteuerten automatischen Scherblätteralarm erfunden. Den ich allerdings ignoriere.

An Braun Taschenrechner kann ich mich nicht erinnern. Ich kann aber nicht ausschliessen, dass welche im Design Museum bei der Zeche Zollverein ausgestellt sind. Bilder kommen mir bekannt vor. War das Ding vorallem teuer?

Hab nur HP 11 und HP15C. Bei beiden musste ich vor Kurzem die Batterien austauschen. Sicher schon das zweite mal innert 30 Jahren. Elende Stromfresser.

Konnten die überhaupt verschleißen? Ohne Zweifel schnitten die hauchdünnen Blätter die Haare besonders kurz. Mein Vater, Physiker, bestand dennoch auf Phillips. Seine, für mich schon damals, einleuchtende Erklärung: Wenn sich das Blatt in der Mitte leicht eindellt, verschleißen die mittleren Messer schneller und bekommen dann einen feinen Abstand vom Scherblatt. Das führt zwangsläufig zum "Ziepen". Das Gefühl kannte ich, wenn er mir mit einer suboptimalen Schere die Haare schnitt und verstand sehr gut, warum er das nicht wollte.

Bevor ich mich für den Boltzmannlook entschied verwendete auch ich zuerst Phillips und dann ausschließlich Scahum und Naßrasierer.

Hi Volker,

Sooo viel unterschiedliches Material wird da gar nicht verbaut.

Sagst Du. Ich hab da schon von ganz anderen Dingen gehört. Ich war auch schon bei Zahnärzten, die mir unbedingt den 21er flicken wollten, der genau so aussieht, wie ihn mein Zahnarzt vor vielen vielen Jahren "temporär" mit Kunststoff geflickt hatte. Seither haben einige Zahnärzte den Zahn als "nicht schön, aber funktionell gut" bezeichnet, meist nach einer Röntgenkontrolle. Einer hatte sich dazu verleiten lassen, zu raten, welcher Kollege das unbedingt machen wollte, der ist anscheinend im weiten Umkreis bekannt für teure Aktionen.

Genau das ist eher umgekehrt der Fall. Der lichthärtende Kunststoff verklebt sich intensiv mit dem Zahnmaterial und schließt dichter an, als es Metallfüllungen je konnten. Gaaaanz zu Anfang hatten die Lichthärter noch Probleme mit dem Schwinden bei der Aushärtung. Das ist aber schon damals Geschichte gewesen.

Genau

Doch hoffentlich. Ein schlechter ZA entscheidet nach seinem Geldbeutel. Davon gibt es leider zu viele, die den Rachen nicht voll genug bekommen. Je mehr Werbung für IGEL-Leistungen in einem Wartezimmer herum liegen, desto wachsamer sollte man sein.

Das ist wohl wahr, aber gerade dort ist es noch verwerflicher.

Du bist schon ziemlich gut indoktriniert.

Marte

Hi Thomas,

Ich bin in der GKV und habe noch nie für eine Zahnsteinentfernung eine Rechnung gesehen. Das mag aber daran liegen, dass die seinerzeit der ZA in wenigen Minuten nebenbei erledigt hat und von der letzten Aktion, die ich oben beschrieben hatte, brauch ich glaub nichts mehr schreiben, das war einfach nur traumatisch im wörtlichsten Sinne.

Das hängt wohl nicht unwesentlich vom Versicherer ab, wenn man der aktuellen Finanztest glauben darf.

So hätte ich das auch erwartet. Ich musste dem Treiben ein Ende bereiten, weil er mit diesem Fräser in Zahnzwischenräume hineingestochert ist, wo Kuststoffüllungen beidseits liegen. Die hat er unschön angefräst, dieser ... Sein Bruder hat das wieder geflickt (ebenfalls ohne dass das bei der GKV je angerechnet worden wäre. Das kommt auch in der Akte nicht vor. Vermutlich hab ich alles nur geträumt.

Wohl dem, der einen guten ZA hat.

Marte

Hi Volker,

Klar, Zahnerhalt mit Füllungen bringt wenig Geld, ein Implantat immer.

Marte

Hi Juergen,

Oft macht man heutzutage einflüglige Klebebrücken. Da wird nicht mehr viel beschliffen.

Marte

Billigplomben müssen nicht aus billigem Material bestehen, so wie Discounterprodukte keine schlechten Lebensmittel sein oder sich freie Werkstätten nicht zwingend schlecher um Dein Kraftfahrzeug kümmern müssen. Ich meine schon, was ich schreibe.

Und mein Zahnarzt, den ich wegen Erneuerung der (kleinen) Füllung des Schmelzdefekts am 1-1 aufsuchte. Dass es geldgierige Vertreter der Maximaltherapie gibt, steht genauso außer Frage wie die, ob im bayerischen Alpenvorland mindestens ein Elektromeisterbetrie mit verlogenen, opportunistischen, oberflächlichen und schlampigen Handwerkern existiert.

Ich auch. Zu denen geht man eben nicht hin bzw. macht ihnen die Hölle heiß, anstatt "Que Sera, Sera" zu singen.

Wenn Du mit dem Anspruch zum Zahnarzt kamst, die "häßliche Füllung auszutauschen", dann ist das Angebot doch OK. Falls er allerdings ein Aufmerksamkeitsdefizit hat oder des sinnentnehmenden Zuhörens noch mächtig ist, dann trennen sich eben die Wege ohne Behandlung und als Privatpatient würde man detailliert prüfen, ob auf der Rechnung mehr steht als das Anamnesegespräch. Und diese Zusatzposten zahlt man dann eben nicht.

Gut, dass Du keine Krähe bist und deswegen auch nicht an den Ehrenkodex gebunden, anderen Krähen kein Auge auszuhacken. Die Kunde, wo die Arschgeigen sitzen, kann man durchaus weitertragen. Ich tue das ganz offen und unverblümt (beim Elektrofall läuft noch die Verhandlung, daher nenne ich vorerst keine Namen), noch niemals wollte mich irgendwer deswegen belangen. Da muss man dann natürlich Eier in der Hose und Beweise in der Tasche haben. Die habe ich.

Auch aus diesem Grund nenne ich in meinen Beiträgen stets die von mir genutzten Quellen, auch wenn das irgendwie verschroben-akademisch rüberkommt.

Ich habe das anders gehört. Goldinlays werden präzise gefertigt, eingeklebt und der Randbereich schmiedet sich durch das weich(er)e Material im Betrieb ständig fest. Es spielt aber keine besondere Rolle, denn kein guter Zahnarzt wird ein Inlay (Keramisch, Gold, Hybrid) oder eine Kunststofffüllung unnötigerweise entfernen. Bei mir z. B. betreffs der Kaufläche des 4-7. Die Füllung ist nicht mehr schön - aber dicht. Kein Handlungsbedarf. Zumal ein Austausch jedweder Füllungen immer mit dem Verlust von Zahnsubstanz verbunden ist.

Da Du gelegentlich Schwierigkeiten mit der Interpretation dessen hast, was ich schreibe - oben steht explizit: "kein guter Zahnarzt".

Mei, tiefe Kunststofffüllungen fertigt man eben in Mehrschichttechnik. Wo ist das Problem?

Nein, hoffentlich nicht. Eigentlich hat ein (Zahn)Arzt gar nichts zu entscheiden. Du (der Patient) entscheidet unter den ihm zu Verfügung stehenden Optionen, von denen ein guter(!) Zahnarzt stets mehrere anbieten kann, u. A. nach seinem Geldbeutel.

Und? Old news.

*achselzuck* Das, was die Herren Aiwanger, Lindner, Merz, Scholz, Söder und die Damen Von der Leyen nebst Weidel auf dem Zettel haben, finde ich nicht weniger verwerflich. Die Geschichte des Jens Spahn taugt auch für eine gute Skandalgeschichte. Wir werden ihm viel verzeihen müssen, während er vom Spielfeldrand schlaue Einwürfe macht. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Diese Leute sind längst nicht dämlich, das macht es nur noch schlimmer.

Weil ich propagiere, mehr als 2x alle 50 Jahre (Du schriebst m. E. n. 58) den Zahnstein wegmachen zu lassen? Das ist höchst amüsant.

Volker

Die Stützzähne halten die Mehrbelastung natürlich locker aus (sind ja dafür gemacht) und das mit dem Zahnfleisch unter der Brücke gibt sich auch mit der Zeit. Knochenschwund ist eine reine Drohkulisse der Implantatmafia.

Gibt also keinen vernünftigen Grund ein Implantat zu setzen.

Rätst Du bei objektivierbar endgradiger *) Hüftgelenksarthrose oder Hüftkopfnekrose (gibt es als Unfallfolge, bei Hüftgelenksdysplasie oder Kortisonnebenwirkung gelegentlich auch in jüngeren Jahren) eigentlich auch kategorisch zu Gehhilfen wie z. B. Unterarmstützen?

Volker

*) Auch das schreibe ich hier explizit so hin, sonst kommt wieder der Vorwurf, schlechte Orthopäden würden mit unnötigen TEPs einen Sack voll Geld verdienen. Was sie natürlich tun.

Der HP-Taschenrechner (ich glaube es ist ein hp 35s) den ich mir noch schnell gekauft habe als die Nachricht rum ging dass hp aufhört Taschenrechner zu fertigen, saugt seine drei Knopfzellen durch Nichtbenutzung innerhalb weniger Wochen leer.

Das ist sehr schade, denn so ist er immer leer wenn ich ihn mal benutzen will und ich rechne dann doch mit Excel oder dem hp48s Emulator auf dem Telefon.

Jedes Mal ein BLatt Papier ins Batteriefach einzulegen ist mir zu blöd, das vergesse ich am Ende des Tages wieder reinzutun und dann ist er doch wieder leer.

Grüße Marc

ich habe 2012 nach 20 Jahren Braun mal wieder einen Philips gekauft, unter anderem weil mich das Geräusch an meinen 1990 verstorbenen Vater erinnert hat. Der hatte immer einen Philips.

Das mach ich nie wieder, der Philips war so gründlich dass er mir jeden Tag die oberste Hautschicht mit abgeschält hat und mein Hals nach der Rasur zwar ohne Haare, dafür aber rot-fleckig war. Und die Flecken waren bei de rnäcshen Rasur noch da.

Grüße Marc

Rut er denn richtig?

Grüße Marc

--

---------------------------------------------------------------------------- Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " | Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Mein aktueller ZA ist bei der PZR teurer als der Maximalbetrag den die Zusatzversicherungen bezahlen. Das lassen sie sich auch jedes Mal unterschreiben.

Ich bin mir nicht sicher, ob das gut ist.

Grüße Marc

*LOL* Du also auch? Ich dachte schon, ich wäre der Einzige. Nachdem Drei-Tage- Bart ja zwischenzeitlich voll gesellschaftsfähig ist, reicht mir der schon erwähnte Panasonic ER 1611. Wenn man den um 180° rotiert (bewegliches Scherblatt zum Gesicht) und ein bisserl aufpasst, gehen damit sogar weniger al 0.8mm.

Volker

Schau halt mal stichprobenartig unter

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ob er gemäß GOZ abrechnet. Falls nicht, wäre das "nicht gut", bzw. an Wucher grenzend.

Volker

Ja. Man kennt sich anscheinend.

Marte

Hi Volker,

Freu Dich. Als GKV-Kunde ist die Auswahl sehr gering. Die allermeisten Praxen winken schlicht ab: Wir nehmen keine neuen (GKV-) Patienten. Ohne Vitamin B geht da wenig bis gar nichts.

Ich kam zu ihm, weil meine Frau (PKV) sich bei ihm ein Implantat hat setzen lassen und ich auf der Suche nach einem ZA war. Bei der GKV sollte man regelmäßig zur Kontrolle erscheinen.

Dort, wo ich jetzt bin, arbeiten eben mehrere ZA. Mindestens einem davon trau ich über den Weg und mindestens einem definitiv nicht mehr.

Quellen? Beweise? Die gibt es hier nicht

Eben eingeklebt. Und jetzt erkäre mir mal, warum die Verklebung von Gold auf dem Zahnbein besser sein soll, als die Verklebung mit dem Lichthärter selbst?

Ah ja...> Es spielt aber keine besondere Rolle, denn kein guter Zahnarzt wird ein

Hast Du eine Ahnung, was da regelmäßig im Feld gemacht wird, wenn man sich nicht mit Häden und Füßen dagegen wehrt?

Ist doch super für den, der irgendwann zum Schluss kommen muss, dass es eben leider irgendwann Zeit fürs Implantat wird.

"Time is (M)Honey" sagte Biene Maya schon.

Und alles sind so gut aufgeklärt und in guten Händen, wie Du. Guten Morgen in der Realität.

Nö, wie auch immer Du darauf kommst. Wo kein Zahnstein ist, braucht man auch keinen zu entfernen. Es sei denn, man hat Kunden wie Dich schon so weit, dass sie lieber zweimal im Jahr kommen und Geld dafür liegen lassen, dass man ihnen die Zähne schön sauber macht, oder was sie auch immer in der Zeit tun. Das alles, weil sie überzeugt wurden, dass die bösen Bakterien Zahnbelag machen, was unweigerlich zu Zahnstein verhärtet, das den Bösen Karius und Baktus die Baustellenbehausung für die Produktion von Karieshäusern dient.

Marte

Hi Volker,

Sofern sie im Verhältnis zum zu tragenden Zahn nicht zu klein sind, macht an das sogar bei "Brücken" schon lange einseitig, weil es länger hält. > und das mit dem Zahnfleisch unter der Brücke gibt sich auch mit der

Wohl ein Problem, das man im Griff hat. Ich hab sowas nicht und meiner Tochter wollen sie das jetzt ganz unbedingt so einbauen, weil sie sich mit Händen und Füßen gegen ein Implantat wehrt. Dabei hätte man seinerzeit die Wurzel mit einem Stahlstift als Basis für eine Krone nutzen können. Die war noch recht groß. Aber ziehen ist leichter und irgendwann bekommt man auch sie zum Implantat überredet ... Wenn das dann (angeblich bei jedem fünften Patient!) blödsinnigerweise zu Unverträglichkeitsreaktionen führt, dann kann man immer noch ...

Sieht so aus. Da der Zahn bei meiner Tochter schon drei Jahre draussen ist, ohne dass man seinerzeit gleich etwas gegen die Lücke unternommen hatte, dürfte da ohne vorherigen Knochenaufbau ohnehin nichts gehen. Das war wohl schon so eingeplant.

Das sagst Du. Aber es werden sehr wahrscheinlich deutlich mehr gesetzt, als medizinisch sinnvoll und erforderlich wäre

Es gibt nicht gerade wenige Fachleute, die behaupten, dass der finanzielle Anreiz, Hüft-, Knie- und sonstige Prothesen zu setzen dazu geführt hat, dass viel zu viele davon verbaut sind.

Marte

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