Monitor mit LED-Backlight dunkel

Dec 12, 2025 Last reply: 7 months ago 44 Replies

Hatte ich einen von. Funktionierte gut und, im Gegensatz zum Aufdruck, auch mit 115V in USA was mir den Trafo sparte. Hat dem Monitor ca. 3 Jahre nicht geschadet.

Er hatte VGA und BNC-Eingänge, das VGA -> BNC-Kabel habe ich noch irgendwo. So hatte ich Linux-PC und Windows-PC an einem Monitor mit einfacher Umschaltung.

Gerrit

Es wird das verbaut was mindestens die Garantie überlebt.

Gerrit

Hallo Marcel,

Du schriebst am Thu, 18 Dec 2025 22:10:32 +0100:

Ich habe das hier nicht spoezifisch zu Monitoren erwähnt. Sorry, wenn Du das auf solche eingeschränkt verstanden hasst.

...

Das wäre dann schon "sehr blau", aber zu der Zeit ist die Beleuchtung auch stark von der atmosphärischen Streustrahlung dominiert und damit keine thermische Strahlung mit definierter Farbtemperatur mehr.

Ja, das kommt auch hin - eben domiert vom "Himmelslicht", der atmosphärischen Streustrahlung von O2 und N2.

...

Was sich dann aber insgesamt wieder halbwegs ausgleicht. Es gibt halt ein wenig Unterschied zwischen direkter und diffuser Beleuchtung.

Schon, "De Luxe" halt, und nicht in jedem Laden, der Lampen verscheuert.

...

Danke für Deine Zustimmung. Leider sind die auch nicht zu verbreitet.

Da sind die Farben wenigstens halbwegs brauchbar zu erkennen.

Da ist das Problem halt auch die Nähe zur Anregungslinie, der Abstand in der Energie ist für eine effiziente Anregung zu knapp, und das Ausfiltern der Anregung wird auch schwierig, soll sie nicht die Nutzfrequenz zu stark dämpfen.

[2700K]

Auch da habe ich sowas nicht, soweit vermeidbar. Ich finde die einfach krätzig.

Quecksilber-Leuchtstoff ist hier bevorzugt 6500 K, aber bei LED soll diese Farbtemperatur weniger gut beherrscht sein und die Farbwidergabe der rötlichen 2700er (hier oft 3000) einfach besser. Natürlich wird auch da ständig weiterentwickelt und mein Wissen könnte auch schon wieder veraltet sein.

Hallo Axel,

Du schriebst am Sat, 20 Dec 2025 13:46:26 +0100:

Quecksilber(dampf) emittiert im _Ultra_violetten, das sähst Du ohne Leuchtstoff überhaupt nicht. Bei diesen Lampen werden oft Leuchtstoffe nur für wenige "wesentliche" Banden eingesetzt, was deren Spektren recht "zackig" erscheinen läßt. Dementsprechend lückenhaft ist dann auch deren Farbwiedergabe.

Die Lampen-LEDs haben wesentlich langwelligere Emissionsbanden, was sie einerseits direkt sichtbar macht und andererseits den Energieüberschuß für die Leuichtstoffe kräftig beschränkt. Das führt dann "gerne" zu größeren Lücken zwischen Blau/Violett (je nach LED-Emission) und Grün/Türkis.

Nein, deren Farbwiedergabe ist einfach krätzig, über Türkis hinaus geht da fast garnichts mehr. Versuch' doch mal, mit einer solchen Lampe Widerstände nach ihrer Farbkennzeichnung zu sortieren. Oder such mal aus einer gut sortierten Garnkiste passende Farben für einen blauen Anzug 'raus...

Wo nix ist, kann nix entwickelt werden. Oder doch, da könnten Leuchtstoffe mit 2-Photonen-Fluoreszenz entwickelt werden. Die hätten dann allerdings ein recht "gewöhnungsbedürftiges" Verhalten: ihre Fluoreszenzhelligkeit ginge mit dem _Quadrat_ der Intensität der Anregung, da führte jede kleine Änderung der Helligkeit zu deutlichen Farbveränderungen.

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