Am 17.12.2025 um 15:45 schrieb Helmut Wabnig:
Computer sind halt so, kennt man doch 🙂
Ab einem gewissen Alter sollte man sich auf einen chinesischen Abakus verlegen!
Am 17.12.2025 um 15:45 schrieb Helmut Wabnig:
Computer sind halt so, kennt man doch 🙂
Ab einem gewissen Alter sollte man sich auf einen chinesischen Abakus verlegen!
Am 17.12.25 um 16:22 schrieb Leo Baumann:
Der kann aber, im Gegensatz zum hp 16c, nicht in Hex rechnen. Wohl auch darum ist letzterer offenbar ein begehrtes Sammlerstück.
Grüße, Helmut
Am 20.12.2025 um 15:59 schrieb Helmut Fischer:
lt.
Die Firma Moravia, die inzwischen Alleinerbe von Hewlett-Packards früherem Taschenrechnergeschäft ist, hat eine limitierte Neuauflage als HP16c Collector's Edition angekündigt.
Ein Hex-Abacus erforder nur jeweils wenige Kugeln mehr pro Zeile und mehr Übung. Bis zu acht Kugeln auf einen Blick zu übersehen ist schwerer als bis fünf, aber möglich.
-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf
Hallo Axel,
Du schriebst am Sat, 20 Dec 2025 18:48:00 +0100:
Ein solcher Abakus könnte auch mit nur je 4 Kugeln pro "Zeile" funktionieren, das wäre dann halt bisserl umfänglicher im Aufbau, aber eher einfacher in der Bearbeitung. Binär geht sogar "vollautomatisch", allerdings mit "freifliegenden" Kugeln: Marble adding machine
Christian Weisgerber schrieb:
Ich hege Zweifel, dass die Neuauflage auch nur annähernd die Standzeit von Wolfgangs Exemplar erreichen wird.
Helmut Fischer, 2025-12-20 15:59:
Hexadezimal kann "RealCalc" für Android auch rechnen. Ebenso etliche andere Taschenrechner.
Am 22.12.25 um 12:36 schrieb Arno Welzel:
Klar, das ist heute nichts Besonderes mehr. Aber 1982 war es das wohl schon.
Und möglicherweise was es (bis auf spätere hp UPN Modelle, die auch hex beherrschten) der einzige hex-UPN-Rechner überhaupt.
Grüße, Helmut
Das Besondere am HP-16C war weniger die Unterstützung für Binär-/Oktal-/ Sedezimalzahlen, sondern die vielen darüber hinausgehenden Bit- Operationen. Siehe Bilder; die Funktionen sind ja alle auf der Tastatur aufgedruckt und meistens bekannte Abkürzungen.
Einige ältere Modelle unterstützten die Wandlung nach oktal (HP-65, HP-41C). Der spätere HP-32S(II) unterstützte auch binär/oktal/sedezimal, aber keine typischen Bit-Operationen. Der HP-42S hatte auch Bit- Operationen, aber keine wählbare Wortgröße.
Gab es eigentlich von anderen Herstellern Taschenrechner für Programmierer vergleichbar dem HP-16C?
Am 23.12.25 um 20:25 schrieb Christian Weisgerber:
Als Nicht-Programmierer kann ich das nicht beurteilen, aber wenn man der Features-Vergleich-Seite im hpmuseum Glauben schenkt, hat der 16c auch gegenüber 41 und 48 noch einige Alleinstellungsmerkmale.
In den 1980ern hat ein Freund sich für Arbeiten mit dem Siemens ECB85 und, darauf aufbauend, die Konstruktion einer Messgerätesteuerung einen
16c besorgt und war begeistert.Keine Ahnung, ich nutze seit etwa 1976 (Zugriff auf einen hp-25 an der Uni) fast ausschließlich Rechner von hp (und bin damit auch für algebraische Notation verdorben).
Grüße, Helmut
Helmut Fischer, 2025-12-23 17:32:
Mein ältester Taschencomputer von Sharp ist ein PC-1246 von 1982. Da war prinzipiell mit BASIC alles programmierbar.
Am 25.12.25 um 00:11 schrieb Arno Welzel:
Das ist aber doch eine ganz andere Gerätekategorie. Ein Taschenrechner hat die ganzen Funktionen (im Fall des hp-16c die für den Programmierer nützlichen) im ROM. Sie stehen sofort und immer zur Verfügung. Den Sharp musst Du programmieren und Dich um den Erhalt des Codes im RAM bzw. auf einem Speichermedium kümmern. Der Taschenrechner bekommt ggf. neue Batterien, fertig.
Grüße, Helmut
Nein. Auch der Sharp ist ein Taschenrechner und als solcher direkt verwendbar. Er hat die Funktionen genauso direkt erreichbar wie der HP, möglicherweise ein paar weniger, wenn der 16c da wirklich so herausragt.
Man kann aber zusätzlich durchaus lange und komplexe Routinen daraus zusammenbauen, die sehr viel Arbeit abnehmen. Meine ersten Programmiererfahrungen überhaupt waren auf dem TI58, TI59. Der Sharp kam viel später und Tabellenkakulationen habe ich erst sehr spät entdeckt, als es sie schon lange gab. Seitdem programmiere ich auf dem Sharp nicht mehr.
Er hat aber einen weiteren Vorteil als reiner Taschenrechner, sein scrollbares intern 80(?) Zeichen langes Display. Auf anderen Rechnern tippt man jede längere Summe zur Sicherheit zweimal, hier nur einmal und kann korrekturlesen.
Helmut Fischer, 2025-12-25 18:28:
Ja, das ist schon klar. Ich wollte damit nur verdeutlichen, dass die Technik Anfang der 1980er generell schon soweit war und es letztlich nur eine Frage der Software ist, was die Dinger können.
Der HP-16C war für manche Anwendungen sicher hilfreicher, als ein Taschencomputer, den man erstmal passend programmieren muss, klar. Aber spätestens die "Engineering"-Modelle von Sharp, die teilweise auch mit Z80-kompatibler CPU kamen, machten Geräte wie die HP-16C vielfach obsolet.
On Fri, 26 Dec 2025 14:45:24 +0100, Arno Welzel wrote: [...]
[...]Irgenwann 80er oder sogar schon 1 oder 2 Jahre vorher hatte mir ein Kumpel berichtet das er jetzt einen Computer hat. Einen "ZX81 von Sinclair".
Von Peek und Poke hatte ich schon vorher Kenntnis aber so einen damaligen_erschwinglichen Supercomputer in der Hand zu haben war schon was.
Stundenlang aus der erstbesten Computerzeitung die greifbar war peeks und pokes eingetippt. Dunkles Pferd galoppierte über hellen Hintergrund. Natürlich Monochrom. Kam wie es kommen musste, an den Kassettenrecorder hat er nicht gedacht. Dumpfbacke. Licht aus, Tür zu, Feierabend.
Irgendwie hatte ich das Interesse an dem Sinclair auch verloren. Gute Entscheidung..
Detlef
Da bin ich nicht sicher. Ich habe so etwas nie benutzt, habe angefangen mit dem Atari ST, aber manches gelesen wie die kommentierten Atari-Floppyroutinen.
Zugegeben, heute programmiere auch ich die kleinsten Microcontrolles von ESp 27 Ebenen höher in Hochsprache, aber ich glaube durchaus, ein wenig Verständnis dafür, was dann ganz unten auf Registerebene wirklich passiert, schadet nicht. Immerhin habe ich auf dem Atari kleine Assemblerroutinen geschrieben, die auch liefen, das geplante Programm aber nie fertiggestellt.
In gewisser Weise hatten Hauptschüler auf dem C64, die Listings nur abtippten, mehr Einsicht als manche Studenten von heute, die mein alter Freund an einer Privathochschule als Prof. unterrichtet.
Also als Supercomputer habe ich den nie empfunden, auch nicht mit 16-kB-Erweiterung.
Bei mir AtaRI 800 XL und danach ST 1040 STFM. Think big. Mit eingebauter Floppy.
Hauptschule 1973 im Bilderstöckchen. Gute Schule. Es gab AGs (Arbeitsgemeinschaften), Radio bauen, Mineralogie und "Kochen für Jungs". Nacheinander. Das Letzte war das Beste. Wenn man als Mann in der Lage ist sein Essen selbst zu kochen, ist es eines der hilfreichsten Dinge die ein als Mann geborener Mensch erlernen kann. Usw. Amen.
BTW: Damals gab es Schullehrküchen in Kölner Hauptschulen. Viele Herde, viele Schüler. Heute gibt es Caterer.
Detlef
Detlef Sax, 2025-12-26 16:55:
[...]Wieso ist es eine gute Entscheidung, das Interesse an Computern zu verlieren? Und wieso schreibst Du heute noch im Usenet, wenn Du doch eigentlich das Interesse verloren hast?
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required